12. Rubenspreis der Stadt Siegen: Bridget Riley


Eingabedatum: 20.09.2012



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Museum für Gegenwartskunst
Museum für Gegenwartskunst Siegen, Außenansicht

Die 1931 in London geborene Künstlerin Bridget Riley gehört zu den herausragenden Malerinnen unserer Zeit. Am 1. Juli 2012 wird sie für ihr Lebenswerk mit dem 12. Rubenspreis der Stadt Siegen ausgezeichnet. Der Preis wird alle fünf Jahre an einen lebenden europäischen Maler als Anerkennung für sein Lebenswerk verliehen. Im Museum für Gegenwartskunst wird Bridget Riley aus diesem Anlass mit einer Ausstellung gewürdigt.

Die von Riley eigens für das Museum für Gegenwartskunst Siegen konzipierte Ausstellung (1. Juli bis 11. November 2012) zeigt Werkgruppen seit 1980. In diesen Werkgruppen werden verschiedene Strategien der Reihung und Verflechtung von Streifen, rhomboider, kurviger Formen, auch Kreisen vorgestellt. Riley hat eine besondere Art der Präsentation gewählt. Sie inszeniert Gegenüberstellungen von zwei oder drei Bildern in insgesamt 12 musealen Räumen, um die Wirkungen von Farbe und Form im Vergleich zu intensivieren. Es entstehen aufregende Seherlebnisse. Zudem zeigt die Ausstellung zwei Wandbilder und eine Wand füllende Zeichnung.

Ausstellungskatalog
Zur Ausstellung erscheint der Katalog „Bridget Riley. Malerei/Painting 1980-2012“ im Hirmer Verlag, München, herausgegeben von Eva Schmidt. Mit Vorworten von Steffen Mues und Eva Schmidt, Texten von Lucius Grisebach, Michael Bracewell, Robert Kudielka und einem Gespräch zwischen Michael Harrison und Bridget Riley (deutsch / englisch). Preis in der Museumsbuchhandlung 24,90 Euro, für Mitglieder des Freundeskreises 20 Euro.
Zeitgleich erscheint in einer Kooperation von Hirmer Verlag und Museum für Gegenwartskunst Siegen „Malen um zu Sehen: Bridget Riley, Gesammelte Schriften 1965 - 2009“, herausgegeben von Robert Kudielka. Mit einer Einleitung von Robert Kudielka sowie Interviews der Künstlerin mit internationalen Kunsthistorikern und Kritikern, darunter David Sylvester, David Thompson, Mel Gooding und Lynne Cooke. Preis 19,90 Euro.

Bridget Riley
12. Rubenspreis der Stadt Siegen


„Die Freuden des Sehens haben ein Merkmal gemeinsam - sie treffen einen überraschend. Sie sind plötzlich, rasch und unerwartet.“

Seit über fünfzig Jahren widmet sich Bridget Riley kompromisslos und mit großer Genauigkeit der Malerei. Schon in den 1960er Jahren fand ihre radikale künstlerische Position - damals der Op-Art zugerechnet - internationale Anerkennung. Mit ihrer Beteiligung an der Ausstellung „The Responsive Eye“ im Museum of Modern Art (New York 1965) erlangte sie den künstlerischen Durchbruch. In dieser Zeit entstanden Gemälde in Schwarz, Weiß und Grau, die flirrende und vibrierende Bildstrukturen aus einfachen Formen zeigen. Den Betrachtenden werden eine Vielzahl von Wahrnehmungserlebnissen zuteil, überraschende Licht- und Bewegungseindrücke sind unmittelbar erfahrbar: Lichtstrahlen scheinen über die Oberfläche zu laufen, Bildzonen scheinen sich leibhaftig zu bewegen, sie strecken, erheben oder senken sich.

Seit 1967 ändert Bridget Riley ihre Bildsprache, sie verwendet erstmals Farbe. Seither widmet sie sich ganz der Erforschung von Farbe und ihrer Beziehung zum Licht. Es entstehen bewegte, aus abstrakten Farbfeldern gewachsene Bilder, die wieder neue Sinneseindrücke beim Sehen hervorrufen: Die rhythmisch gesetzten Linien, Bögen oder Rauten versetzen die Bildoberfläche in Schwingung. Streifen verschmelzen in der Ferne, bei Annäherung entfalten sie ihre eigenständige Farbgebung. Benachbarte Farben treten in Beziehung zueinander und lassen neue Farblichter aufscheinen. Die Komposition der Farben und Formen vermitteln neben dem Eindruck von Bewegung auch Volumen oder Dreidimensionalität. Zudem verändern sie je nach Betrachterstandpunkt ihren Ausdruck.

Die zumeist großformatigen Arbeiten haben einen langen Entstehungsprozess hinter sich. Zunächst probiert Bridget Riley die Wirkung bestimmter Kompositionen in Studien aus. Entfalten die Zeichnungen die gewünschte Wirkung, werden sie vergrößert in Gouachen umgesetzt. Überzeugt die Arbeit auch hier, so wird sie schließlich als fertiges Werk in selbstgemischten Farben auf der Leinwand ausgeführt. Andere Studien sind von vornherein für Wände konzipiert und werden im letzten Schritt direkt im Raum realisiert. Von Anfang bis Ende ist bei der monatelangen Arbeit eine hohe Genauigkeit erforderlich.

Von Beginn an verfolgt Bridget Riley ihre selbst gestellte Aufgabe, mit Malerei die Malerei zu erforschen oder Malerei in Texten und Gesprächen zu analysieren. So verankert sie ihre Malerei sowohl in der Naturbetrachtung als auch in der Auseinandersetzung mit historischen Beispielen der Farbmalerei. Sie knüpft beispielsweise Bezüge zu Poussin, Veronese, Tizian, aber auch zu Malern der französischen Moderne wie Seurat, Cézanne oder Matisse. Damit behandelt Riley die große Frage der abendländischen Kunst: Wie nehmen wir die Welt wahr und wie wird daraus ein Bild?

Bridget Riley gehört zu den profiliertesten Vertreterinnen der Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts. Sie stellte bereits mehrmals auf der documenta in Kassel sowie auf der Biennale in Venedig aus. 1968 erhielt sie in Venedig den Internationalen Preis für Malerei. Im Jahr 1998 wurde sie in den Orden „Companions of Honour“ aufgenommen. 2003 erhielt sie den Praemium Imperiale, 2009 den Goslarer Kaiserring. Dieses Jahr ehrt nun die Stadt Siegen Bridget Riley mit dem Rubenspreis.

Der Rubenspreis der Stadt Siegen

Der 1955 gegründete Rubenspreis der Stadt Siegen gehört zu den renommiertesten internationalen Kunstpreisen. Er wird alle fünf Jahre einem Maler/einer Malerin zugesprochen, die sich im europäischen Kunstschaffen durch ein wegweisendes künstlerisches Lebenswerk ausgewiesen haben. Die Auszeichnung erinnert an den Maler-Diplomaten Peter Paul Rubens, der den Gedanken europäischer Einigung in seinem Lebenswerk ausgedrückt hat, lange bevor er politische Realität werden konnte. Peter Paul Rubens - in Siegen geboren - hat als Hauptmeister der europäischen Barockmalerei jene künstlerischen und europäischen Maßstäbe gesetzt, denen die Preisverleihung seit 1957/58 verpflichtet ist.

Bridget Riley, Arcadia I (Wallpainting), 2007 © 2012 Bridget Riley / courtesy Karsten Schubert, London

Die Rubenspreisträger im Museum für Gegenwartskunst Siegen

Vor Bridget Riley wurden Hans Hartung (1957/1958), Giorgio Morandi (1962), Francis Bacon (1967), Antoni Tàpies (1972), Fritz Winter (1977), Emil Schumacher (1982), Cy Twombly (1987), Rupprecht Geiger (1992), Lucian Freud (1997), Maria Lassnig (2002) und Sigmar Polke (2007) mit dem Rubenspreis geehrt.
Das Museum für Gegenwartkunst Siegen beheimatet wichtige und umfangreiche Werkgruppen aller Rubenspreisträger. Derzeit bietet die Privatsammlung Lambrecht-Schadeberg mit ca. 200 Arbeiten einen guten Überblick über das Schaffen der bisherigen elf Rubenspreisträger. Auch Werke der neuen Preisträgerin werden künftig in die Sammlung integriert.

Preisverleihung: Sonntag, 1. Juli, 11 Uhr (Leonhard-Gläser-Saal, Siegerlandhalle, Siegen)
Ausstellungseröffnung: Sonntag, 1. Juli, 15.30 Uhr (Museum für Gegenwartskunst Siegen)

Öffnungszeiten

Das Museum ist geöffnet:
Dienstag bis Sonntag 11.00 bis 18.00 Uhr, Donnerstag 11.00 bis 20.00 Uhr. Montag geschlossen. Alle Feiertage geöffnet, außer Heiligabend und Silvester.

Eintritt:
Erwachsene: 5,90 EUR
Ermäßigt (Kinder bis 16 Jahre, Schüler, Studenten, Zivil- und Wehrdienstleistende, Siegen-Ausweis): 4,60 EUR
Gruppen ab 10 Personen (pro Person): 4,10 EUR
Familie (Eltern mit Kindern unter 16 Jahren): 11,00 EUR

Führungen:
Gebuchte Führung: 60,00 EUR zzgl. Eintritt
Führungen für Schulklassen mit/ohne anschl. Workshop: 32,00 EUR zzgl. 1,00 EUR p.Schüler bzw. Eintritt frei mit Schuljahreskarte

Audio-Guide: ist im Preis enthalten

Museum für Gegenwartskunst Siegen
Unteres Schloss 1
57072 Siegen
Telefon: 0271 405 77 10
Telefax: 0271 405 77 32
info/at/mgk-siegen.de
mgk-siegen.de

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Daten zu Bridget Riley:

- Art Basel 2013
- Art Basel Miami Beach 2013
- art basel miami beach, 2014
- art cologne 2015
- art cologne 2015
- daad Stipendiat
- Daimler Art Collection
- Das imaginäre Museum, 2016
- Galerie Max Hetzler
- MoMA Collection
- Pace - Gallery
- Preistraeger Goslarer Kaiserring
- Preistraeger Praemium Imperiale Painting
- Sammlung Deutsche Bank, Frankfurt
- Tate Post War Collection ,London
- Timothy Taylor Gallery

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OP ART - Schirn Kunsthalle Frankfurt (17.2. - 20.5.07)


Zu Beginn der 1960er Jahre entsteht mit Op Art und Kinetik eine Kunst mit starkem Interesse am Objektiven und dem wissenschaftlichen Experiment. Fasziniert von den physikalischen Gesetzen des Lichts und der Optik verschreibt sich eine ganze Generation der Untersuchung visueller Phänomene und Wahrnehmungsprinzipien. Die Täuschungsmöglichkeiten des Auges auslotend, setzen Künstler wie Victor Vasarely, Bridget Riley, François Morellet, Julio Le Parc oder Gianni Colombo auf die gezielte Irritation. Mit großformatigen Bildern, Objekten und Environments bringen sie aber nicht nur das Auge des Betrachters in Bewegung. Sie lassen den Besucher in Farbe versinken, im Spiegel ins Unendliche stürzen oder bieten ihm poetische Lichtspiele. Die Interaktion zwischen Werk und Betrachter gipfelt in Installationen, die letztlich nicht nur physikalische Wirkungen in Form von Nachbildern, Farbvibrationen oder dem Flimmern von Licht entfalten, sondern auf das gesamte Bewusstsein wirken.
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Max Hollein, Direktor der Schirn Kunsthalle Frankfurt: "Die starke Verschränkung von Kunstschaffen und Wissenschaftserkenntnis ist nur eines der essentiellen Themen der Moderne, das in den Kanon der jüngeren und jüngsten Kunst eingeflossen ist und bereits von der Op Art formuliert wurde. Vielfach sind Errungenschaften wie diese anderen Strömungen zugewiesen worden, und häufig ist in Vergessenheit geraten, dass die Op Art eine revolutionäre Kunst in einer revolutionären Zeit war.
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Die Op Art spielt mit den sensorischen Voraussetzungen des Betrachters. Sie ist eine Kunst, die das Auge gezielt überlastet. Aus dieser Überforderung des menschlichen Sehorgans entstehen Effekte wie Kontrastwirkung, Überstrahlung, Nachbild, das Gefühl räumlicher Bewegung, simultane Farbwirkungen, die aus einem Schwarzweißbild ein farbiges machen, wobei die Farbe gänzlich in der Wahrnehmung des Betrachters erzeugt wird. Die Strategien der Op Art verhindern eine Adaptierung des Auges und schalten sich zwischen das Sehen und das Verstehen. Die Op Art lässt uns Dinge sehen, die gar nicht da sind, und leistet auf diese Weise "Bewusstseinskritik". In einem sich selten stabilisierenden, prozesshaften Sehen, das nie vollkommen sein kann, entfaltet sich die Idee, dass das reine Sehen eine Illusion bleiben muss. Von "optischen Effekten" zu sprechen, vermag das Phänomen nur am Rande zu beschreiben. Es geht um die Erfahrung der Grenzen der Wahrnehmung, die weit über das Sehen hinausgeht, um Erfahrungen des sensuellen wie psychischen Apparates, die den Körper ebenso erfassen wie sie auf eine rezeptive Einbeziehung auf intellektueller Ebene zielen.
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Die Ausstellung "Op Art" präsentiert in einem großen Überblick die wichtigsten Positionen der Strömung. Dabei nimmt sie keine Trennung zwischen zweidimensionalen Bildern und dreidimensionalen Objekten vor. Zentral in der Argumentation, die für eine gemeinsame Betrachtung von Kinetischer Kunst und Op Art plädiert, ist die Beobachtung, dass sich diese Kunst nicht fixieren lässt. Nur in der Zusammenschau der unterschiedlichen Medien entfaltet sich das raumgreifende Konzept einer Malerei, die nach dem Ambiente greift und erst im Raum zwischen dem Bild und dem Betrachter entsteht. Op Art und Kinetik interessieren sich für die Idee des wirkenden "Bildes", das die mechanische mit der virtuellen Bewegung vereint und weniger auf die Existenz der Form oder des Materials fokussiert ist. Dabei überlagern sich unterschiedliche Aspekte: die mechanische, tatsächliche Bewegung, die optische Bewegung durch eine Standortveränderung des Betrachters, Bewegungserscheinungen durch Wahrnehmungseffekte wie das Flimmern zwischen den Linien und schließlich die perzeptuelle Bewegung durch Umkehrerscheinungen im Bild. Zudem gestalten sich die Übergänge zwischen diesen Bereichen fließend. Häufig ist die Hybridität der Bewegungsform bereits im materialen Charakter von dreidimensionalen Bildobjekten gegeben, wie Jesús Rafael Sotos "Vibrationsstrukturen" oder Yaacov Agams "Tableaus transformables", verwandelbare Bilder, die der Betrachter mit seinen Händen umbauen soll.

Im Zentrum der Ausstellung stehen die großen Bildformate und umfassende Rauminstallationen, ist doch in Arbeiten, die auf die Integration des Betrachters zielen, die Bildwirkung in hohem Maße von der Größe abhängig. Deren hypnotische Effekte, ihr Pulsieren steigert sich in Dimensionen, die große Teile des Sichtfeldes des Betrachters einzunehmen vermögen. Bridget Riley, Richard Anuszkiewicz oder François Morellet lassen ihre künstlerischen Mittel in diesem Sinne kulminieren. Die Grüße des Formats, die einer Eroberung des gesamten optischen Feldes des Betrachters gleichkommt, wird auf diese Weise bisweilen zu einer Strategie der Überwältigung (perzeptiver Zwang). Mit großformatigen Bildern, in Environments und Installationen versetzen die Künstler der Op Art nicht nur das Auge des Betrachters in Bewegung. Die Interaktion zwischen Werk und Betrachter - ein zentraler Topos der zeitgenössischen Kunst - gipfelt in Installationen, die den ganzen Körper erfassen und letztlich eine nicht nur physikalische Wirkung in Form von unerwarteten Nachbildern, Farbvibrationen oder dem Flimmern von Licht entfalten. Hintergrund dieser Wahl ist die spezifische Interaktion zwischen Bild und Betrachter, mit der die Op Art einen wichtigen Ansatz einer neuen Ästhetik generiert hat. Ein Denken in Räumen ersetzt das Denken in Objekten.
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KÜNSTLERLISTE: Yaacov Agam, Getulio Alviani, Giovanni Anceschi, Richard Anuszkiewicz, Marina Apollonio, Alberto Biasi, Hartmut Böhm, Davide Boriani, Martha Boto, Pol Bury, Gianni Colombo, Toni Costa, Franco Costalonga, Carlos Cruz-Diez, Bill Culbert, Dadamaino, Hugo Demarco, Gabriele De Vecchi, Milan Dobeš, Günter Dohr, Angel Duarte, Günter Fruhtrunk, Horacio Garcia Rossi, Hermann Goepfert, Gerhard von Graevenitz, Franco Grignani, Gruppo MID, Gruppo N, Edoardo Landi, Wolfgang Ludwig, Adolf Luther, Heinz Mack, Enzo Mari, Almir Mavignier, Christian Megert, François Morellet, Julio Le Parc, Helga Philipp, Otto Piene, Bridget Riley, Paolo Scheggi, Nicolas Schüffer, Francisco Sobrino, Jesús Rafael Soto, Joël Stein, Zdenek Sýkora, Luis Tomasello, Gregorio Vardanega, Grazia Varisco, Victor Vasarely, Ludwig Wilding, Yvaral, Walter Zehringer. (Presse / Schirn)

Abbildung: Marina Apollonio, DYNAMIQUE CORDULAIRE 6S / DYNAMISCHE KREISBEWEGUNG 6S, 1966

ÖFFNUNGSZEITEN: Di., Fr.-So. 10-19 Uhr, Mi. und Do. 10-22 Uhr.

SCHIRN KUNSTHALLE FRANKFURT
Römerberg
D-60311 Frankfurt
Telefon: (+49-69) 29 98 82-0
schirn.de

KONKRET - Kunstmuseum Stuttgart (3.10.09-10.1.10)


Die Ausstellung KONKRET umfasst Werke aus der Sammlung Heinz und Anette Teufel. Der 2007 verstorbene Galerist und Sammler Heinz Teufel zählte zu den großen Förderern der Konkreten Kunst in Deutschland.
Seit der Eröffnung seiner ersten Galerie im Jahr 1966 in Koblenz bis zu seiner Berliner Zeit 1998 verfolgte Teufel konsequent sein geradliniges Galerieprofil unabhängig von den wechselnden Moden des Kunstbetriebs.
Die während seiner Galerietätigkeit zusammengetragene Sammlung Konkreter Kunst besteht aus rund 200 Gemälden, zahlreichen Skulpturen und einem umfangreichem Grafikbestand von 46 internationalen Künstlern. Zu den Künstler zählen u.a. Manfred Mohr, Aurélie Nemours, Zdenek Sykora, Antonio Calderara, Max Bill, Bridget Riley oder Richard Paul Lohse. Seit 2004 befindet sich die Sammlung als Dauerleihgabe im Kunstmuseum Stuttgart. Anlässlich der ersten umfangreichen Sammlungspräsentation erscheint ein vollständiger Bestandskatalog der Sammlung Heinz und Anette Teufel im Hatje Cantz Verlag.

Abbildung: Manfred Mohr, P-196-R, 1977/1987, Acryl auf Leinwand, Sammlung Heinz und Anette Teufel, copyright Manfred Mohr, Foto: Kunstmuseum Stuttgart, Axel Koch

Öffnungszeiten: Di, Do bis So: 10 - 18 Uhr, Mi und Fr: 10 - 21 Uhr, Mo: geschlossen

Kunstmuseum Stuttgart
Kleiner Schlossplatz 1
70173 Stuttgart
Telefon: +49 (0) 711 – 216 21 88
kunstmuseum-stuttgart.de


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    Kunst ins Leben!

    In den 1960er-Jahren bildete das Rheinland ein wichtiges Zentrum für ein revolutionäres Kunstgeschehen: Eine neue, international vernetzte Generation von KünstlerInnen widersetzte sich der traditionellen Kunst weiter


    Castell Art Weekend 2017: Between Circles and Time

    Neues über Kunst erfahren, spannende Künstler persönlich kennen lernen, anregende Gespräche führen und ein im Bau befndliches Museum besuchen... Dieses Jahr mit dabei sind Judith Albert (CH), Simon Starling (UK), Dr. Katharina Ammann und Fritz Hauser (CH)
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