Maria Lassnig. Der Ort der Bilder

Vom Informel bis zur gegenständlichen Malerei

17.11.2012-28.04.2013 | Neue Galerie Graz
Eingabedatum: 19.11.2012

bilder

Maria Lassnig (*1919, AT) zählt zu den bedeutendsten Künstlerinnen der Gegenwart und ist in vielen Bereichen der heutigen Kunst als Vorreiterin zu sehen. In ihrem Werk manifestiert sich ein grundsätzliches Thema, dem der Mensch von jeher gegenübersteht: Es ist die Frage nach dem Bild, die Frage nach dem Visuellen auf einer grundsätzlichen Ebene. Die sichtbare Welt lässt sich aber nur zum Teil als Ort des Visuellen definieren. Wesentlicher erscheint bei Lassnig die Erkenntnis, dass der menschliche Körper ein Medium darstellt, das Bilder generiert.

Die Ausstellung in der Neuen Galerie Graz präsentiert teils noch nie gezeigte Arbeiten der Künstlerin Maria Lassnig aus allen Schaffensperioden - vom Informel bis zur gegenständlichen Malerei - und thematisiert die Vorgänge der Bildwerdung der äußeren Realität sowie der Manifestation innerer Bilder.

Öffnungszeiten: Di–So 10-17 Uhr

Neue Galerie Graz im Joanneumsviertel
Joanneumsviertel, Zugang Kalchberggasse
8010 Graz
museum-joanneum.at/


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Daten zu Maria Lassnig:

- Art Basel 2013
- Art Basel Miami Beach 2013
- art basel miami beach, 2014
- art cologne 2015
- Biennale Venedig 2013
- daad Stipendiat
- documenta 10, 1997
- documenta 7, 1982
- Istanbul Biennial, 1995
- Manifesta 10, 2014
- MoMA Collection
- Preisträger 2002, Kunstpreis der Roswitha Haftmann-Stiftung
- Sammlung Deutsche Bank, Frankfurt
- Sammlung F.C. Flick

Weiteres zum Thema: Maria Lassnig



Lassnig (Jan. 2002)


Maria Lassnig erhielt den Kunstpreis der Norddeutschen Landesbank, der traditionell mit einer Ausstellung in der Kestner Gesellschaft verbunden ist. Die Ausstellung gewährt einen Überblick über ihre Malerei der letzten zehn Jahre. Es werden ca. 50 Bilder gezeigt. Maria Lassnig wurde 1919 in Österreich geboren. Ihre Malerei zeichnet sich durch stark körperbezogene, figurative Aspekte aus. Sie nahm wiederholt an Biennalen in Venedig und Kassel teil. Der Kunstpreis der Norddeutschen Landesbank wurde zuvor bereits an Georg Baselitz, Louise Bourgeois, Janis Kounellis, Per Kirkeby, Dieter Roth und Gerhard Richter verliehen. Maria Lassnig Bilder 1989-2001 Kestner Gesellschaft

Arnulf Rainer in der Kunsthalle Jesuitenkirche / Aschaffenburg (31.1.-18.4.04)


Seit dem 1.1. 2004 heißt die ehemalige „Städtische Galerie“ in Aschaffenburg Kunsthalle Jesuitenkirche. Zum 75.Geburtstag Arnulf Rainers wird jetzt eine Retrospektive seiner Werke - u. a. bisher noch nie ausgestellte Arbeiten - gezeigt.

"„Kunst ist nicht das Leben, Kunst ist eine Komprimierung des Lebens“ -
so der am 8. Dezember 1929 in Baden, einer Kleinstadt in der Nähe von Wien, geborene und international bekannte Künstler Arnulf Rainer, dem am 25. Juni 2004 die Ehrendoktorwürde der Katholischen Fakultät, Münster, verliehen wird.
Dem vielfach ausgezeichneten Künstler wurde erst im November 2003 der mit 50.000,- € dotierte Rhenus-Kunstpreis im Städtischen Museum Abteiberg in Mönchengladbach überreicht. Damit ist Rainer neben Baselitz und Polke der dritte Künstler, der mit diesem Preis ausgezeichnet wurde.
. . .
Für Aschaffenburg hat Arnulf Rainer zudem eine besondere Bedeutung: 1960 stellte Arnulf Rainer in der bedeutenden Avantgarde-Galerie, der Galerie 59, zusammen mit Maria Lassnig, Josef Mikl und Markus Prachensky aus. Aus diesem Grunde wurde eine Ausstellungsreihe ins Leben gerufen, die „Rückkehr“ betitelt ist. Arnulf Rainer ist nun der letzte aus dieser damaligen Künstlergruppe, der - zudem im Jahr seines 75. Geburtstages - in der Kunsthalle Jesuitenkirche als krönender Abschluss dieser Reihe präsentiert wird.

1948 wendet er sich zunächst dem Surrealismus zu. Die Begegnung mit dem Künstler Jean-Paul Riopelle wird Rainer erstmalig mit der in Amerika geprägten Kunstrichtung des Informel vertraut machen. Die reine Linienführung als alleiniges künstlerisches Ausdrucksmittel ohne gegenständliche Bindung wird in Folge bei Rainer zu einer Darstellung führen, die er Atomisation nennt. In der surrealisti-schen Tradition der écriture automatique experimentiert Rainer mit der Technik des automatischen Zeichnens unter Ausschaltung jeder bewussten Kontrolle und gestaltet in den frühen 50er Jahren Mikrostrukturen, Optische Dezentralisationen, Zentralisationen und Blindzeichnungen. Rainer arbeitet nun bereits in Serien; 1953/54 entstehen die ersten Photoposen, während zeitgleich die bekannteste Werkgruppe (1953-1965) ihren Anfang nimmt: die Übermalungen. Ab 1970 widmet sich Arnulf Rainer zahlreichen Photo-Serien (den Face Farces, den Body Language…).
Mitte der 70er Jahre beginnt er seine Kunst auf Kunst-Serien, indem er Photo-graphien von Werken von Doré, Zanetti, Leonardo, Messerschmidt, Van Gogh, Rembrandt und Goya überarbeitet. Die Ausstellung umfasst zudem aktuelle Arbeiten, wie die Serie der Geologica und die Schleierbilder." (Quelle: Kunsthalle Jesuitenkirche / Presse)

Foto: Kunsthalle Jesuitenkirche: Arnulf Rainer: Kimonokreuz, 1988/89, Öl auf Holz, 186,5 x 164 cm © Arnulf Rainer

Öffnungszeiten: Di: 14 – 19 Uhr, Mi – So: 10 – 17 Uhr, Montag geschlossen

Ausstellungsdauer: 31.1.-18.4.04

Kunsthalle Jesuitenkirche | Pfaffengasse 26 | 63739 Aschaffenburg | Telefon: +49 (0) 6021 / 21 86 98
galerie-aschaffenburg.de/jesuitenkirche/index.htm


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