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Der Spiegel des Narziss

Vom mythologischen Halbgott zum Massenphänomen

1.12.2012 – 10.2.2013 | Galerie im Taxispalais, Innsbruck
Eingabedatum: 04.12.2012

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DIe Ausstellung "Der Spiegel des Narziss" umfasst 17 internationale künstlerische Positionen, von den 1970er Jahren bis heute. Die aktuelle Auseinandersetzung soll das alte Thema umpolen, aus neuen Blickwinkeln facettenreich und neu interpretieren und dabei kritisch hinterfragen.

"Der antike Mythos vom Narziss, der sich in sein Spiegelbild verliebte und an seiner Sehnsucht und der Unerreichbarkeit des Geliebten elend zugrunde ging, hat zahlreiche Maler, Dichter und Komponisten inspiriert. Sigmund Freud entwickelte an der Figur des Narziss seine Theorien des Narzissmus und legte damit den Grundstein für die weitreichende psychoanalytische Beschäftigung mit einem Thema, das bis heute von großer gesellschaftlicher Relevanz ist. Die Rolle des Individuums, die Frage nach dem Ich und dem Selbst bilden zentrale Themen, die auch in der zeitgenössischen Kunst auf vielfältige Weise zum Ausdruck gebracht werden. Ausgehend von der mythologischen Figur des ´Narziss` thematisiert die internationale Gruppenausstellung Der Spiegel des Narziss Klischees und männliches Rollenverhalten sowie den sozialen Wandel, der sich in den letzten Jahren vollzogen hat. Die Ausstellung umfasst Positionen, die mithilfe unterschiedlicher Medien wie Fotografie, Video oder Installation Selbsterfahrung und Selbsterkenntnis oder den Umgang mit Gefühlen zwischen Verweigerung und Größenwahn auf facettenreiche Weise thematisieren und ein vielschichtiges Bild narzisstischer Ichbezogenheit entwerfen." (PM)

Die zeitgenössischen Positionen werden mit historische Bildquellen mit ihren unterschiedlichen, tradierten Darstellungskonventionen des Narziss in Dialog gesetzt. So ergänzen Gemälde sowie mehrere Illustrationen aus zwischen dem 16. und 19. Jahrhundert erschienenen Büchern zu den Metamorphosen des antiken Schriftstellers Ovid und vertiefen das Thema.

Künstlerliste: Barbara Bloom, Felix Burger, Luis Camnitzer, Niklas Goldbach, Conny Habbel, Katja Hammerle, Ely Kim, Jürgen Klauke, Franticek Klossner, Urs Lüthi, Bjørn Melhus, John Miller, Olaf Nicolai, Helmut Schober, Johanna Smiatek, Anan Tzuckerman, Wainer Vaccari sowie mit historischen Werken von Gyula Benczúr, Monogrammist A.F., Felix Nussbaum, Johann Heinrich Schönfeld und ausgewählten Ovidillustrationen

Galerie im Taxispalais
Galerie des Landes Tirol
6020 Innsbruck, Maria-Theresien-Straße 45
Tel: +43 (0)512 508 3171
galerieimtaxispalais.at/
chk






Daten zu Niklas Goldbach:

- Exo-Evolution 2015
- ikono On Air Festival

Weiteres zum Thema: Niklas Goldbach



Rollenbilder - Rollenspiele


Rollen, Akteure, Bühnen, Skripte ... ein Blick auf die Bildlichkeit dieser Begriffe offenbart uns die Gesellschaft als Theater. Wir alle sind Akteure unterschiedlicher kultureller, sozialer und biologischer Rollen. „Wir alle spielen Theater“(Erving Goffman), um den gesellschaftlichen Normen und Erwartungen zu entsprechen und um unser „Selbst“ darzustellen. Während die Gesellschaft auf eine möglichst reibungslose Koordination von Akteuren und Rollen angewiesen ist und „Spielverderber“ marginalisiert, therapiert, ein- oder aussperrt, thematisiert die Kunst gerade die problematischen Reibungsflächen und Bruchstellen zwischen Rolle und Akteur. Sie reflektiert unser Bedürfnis, hinter die Maske zu schauen, wo wir "authentische“ Menschen zu erwarten scheinen.

Die Ausstellung gibt erstmals anhand von Fotografien, Grafiken, Videoarbeiten und Installationen einen Überblick über das Phänomen des Rollenspiels als Thema der Kunst von den paraphrasierenden Tableaux vivants des 19. Jahrhunderts bis zu den Rollenspielen in den sozialen Netzwerken des Internets. Um der Historie und Heterogenität des Spiels gerecht zu werden, gliedert sich die Schau in thematische Felder.

Zu diesen Themen sind unter anderem Positionen von folgenden KünstlerInnen im MdM MÖNCHSBERG vom 23. Juli bis 30. Oktober zu sehen:

Marina Abramovic, Eleanor Antin, Christian Boltanski, Candice Breitz, Claude Cahun, Martin Dammann, Fred Holland Day, Christoph Draeger, Marcel Duchamp, Yan Duyvendak, SIawomir Elsner, EVA & ADELE, Harun Farocki, Gilbert & George, Niklas Goldbach, Douglas Gordon, Francisco de Goya, Rodney Graham, G.R.A.M., Aneta Grzeszykowska, Glenn Kaino, Martin Kippenberger, David LaChapelle, An-My Lê, Ulrike Lienbacher, Urs Lüthi, Anja Manfredi, Manon, Dieter Meier, Yasumasa Morimura, Adi Nes, Suzanne Opton, Jack Pierson, Sascha Pohle, Man Ray, Dirk Rose, Julika Rudelius, August Sander, Cindy Sherman, Gillian Wearing, Hannah Wilke, Ming Wong, Madame Yevonde u.a.m.

Abbildung: David LaChapelle, Last Supper, 2008, Edition 1/5, Digital C-Print, Jablonka Galerie, Köln, © David LaChapelle, Courtesy Fred Torres Collaborations

Öffnungszeiten: Dienstag - Sonntag: 10.00 - 18.00 Uhr
Mittwoch: 10.00 - 20.00 Uhr
Montag: geschlossen

Museum der Moderne Mönchsberg
Mönchsberg 32
5020 Salzburg
T +43.662.84 22 20-403
mdmsalzburg.at





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