Ausstellungen 2013 im Guggenheim New York

Ein Überblick


Eingabedatum: 26.01.2013

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Global beginnt das Jahr mit Ausstellungen im amerikanischen Guggenheim Museum. Noch im Januar werden Arbeiten der in Indien geborenen amerikanischen Künstlerin Zarina Hashmi präsentiert. Die Ausstellung umfasst Holzschnitte, Radierungen und Lithographien neben einer kleinen Auswahl von Skulpturen in Bronze, und kreist um 20 neu erworbene Zeichnungen aus dem Zeitraum von 1975 bis 1977.

Die zweite Ausstellung eröffnet bereits Mitte Februar und widmet sich dem japanischen Künstlerkollektiv Gutai Art Association (1954-1972). Gezeigt werden 145 Arbeiten von 25 Künstlern aus zwei Generationen.

Die Gutai Art Association wurde 1954 von dem einflussreichen Künstler, Lehrer und Kritiker Yoshihara Jiro gegründet. Der Name "Gutai" bedeutet wörtlich "Konkretheit" und beschreibt die direkte Auseinandersetzung ihrer Mitglieder und deren experimentellen Umgang mit Materialien, der zu dieser Zeit (postatomic) begann.

Vom 22.02 bis 22. Mai 2013 zeigt Guggenheim die Ausstellung No Country: Contemporary Art for South and Southeast Asia. In dieser Ausstellung wird die Palette von ästhetischen Entwicklungen und Themen der zeitgenössische Künstler aufgegriffen und gleichzeitig das besondere Verhältnis von Nation und nationaler Erzählung als Grundlage für das Verständnis ästhetischer Praktiken aus verschiedenen Ländern dargestellt.
Die Künstler der Ausstellung sind: Amar Kanwar (geb. 1964, New Delhi, Indien); Araya Rasdjarmrearnsook (geb. 1957, Trad, Thailand);Arin Dwihartanto Sunaryo (geb. 1978, Bandung, Indonesien); Aung Myint (b . 1946, Yangon, Myanmar); Bani Abidi (geb. 1971, Karachi, Pakistan); Ho Tzu Nyen (geb. 1976, Singapur) ; Khadim Ali (geb. 1978, Quetta, Pakistan); Navin Rawanchaikul (geb. 1971, Chiang Mai, Thailand); Norberto Roldan (geb. 1953, Roxas City, Philippinen); Poklong Anading (geb. 1975, Manila, Philippinen) ;Reza Afisina (geb. 1977, Bandung, Indonesien) ; Shilpa Gupta (geb. 1976, Mumbai, Indien) ; Tang Da Wu (geb. 1943, Singapur) ; Tayeba Begum Lipi (geb. 1969, Gaibandha, Bangladesch); Die Otolith Group (gegr. 2002, London) ; Der Propeller Group (est 2006, Ho Chi Minh City, Vietnam, und Los Angeles, Kalifornien); Tran Luong (geb. 1960, Hanoi, Vietnam); Truong Tan(geb. 1963, Hanoi, Vietnam) ; Tuan Andrew Nguyen (geb. 1976, Saigon, Vietnam) ; Vincent Leong (geb. 1979, Kuala Lumpur, Malaysia) ; Wah Nu(geb. 1977, Yangon, Myanmar) und Tun Win Aung (geb. 1975, Yalutt, Myanmar); Wong Hoy Cheong (geb. 1960, George Town, Malaysia);

Die Ausstellung THE HUGO BOSS PRIZE 2012: Danh Vo vom 15.März bis 27. Mai 2013 ist Danh Vo gewidmet. Danh Vo (geb. 1975, Ba Ria, Vietnam) wurde aus einer Gruppe von sechs Finalisten, die Trisha Donnelly, Rashid Johnson, Qiu Zhijie, Monika Sosnowska und Tris Vonna-Michell umfasste, gewählt. Biografisches verknüpft mit Geo­grafie, Politik, Geschichte und Kunst spielt eine wesentliche Rolle in Danh Vos Installationen aus Dokumenten, Fotos und Aneignungen von Arbeiten anderer Künstler. Dabei führt seine konzeptuelle Strategie und sein Spiel mit parallelen Welten immer wieder auf Fragen nach Identität, Tradition und Gegenwart zurück.

James Turrells Ausstellung von Juni bis September zu sehen, konzentriert sich auf die Erkundungen der Wahrnehmung, des Lichts, der Farbe und des Raums. Im Mittelpunkt der Ausstellung steht ein neues ortsspezifisches Großprojekt, das die Guggenheim Rotunde mit wechselnden künstlichem und natürlichem Licht füllt und so den außergewöhnlichen Raum thematisiert.

In der Ende September eröffnenden Robert Motherwell - Early Collagen Ausstellung werden rund 50 Werke zusehen sein. Die Ausstellung beschäftigt sich mit den frühen Jahren des Künstlers und kreisen dabei um den, wie es der Künstler selber sagte, identitätsstiftenden Bereich. Die Ausstellung endet 2014.

In der Christopher Wool Retrospektive Oktober 2013 - Februar 2014 steht die Suche des Künstlers nach den Möglichkeiten der Malerei im zeitgenössischen urbanen Kontext im Zentrum.(Noch bis April 2013 kann man in der Hamburger Kunsthalle - 15 Jahre Galerie der Gegenwart mehrere großformatige Arbeiten von Christopher Wool sehen.)

Die Solomon R. Guggenheim Foundation wurde im Jahre 1937 gegründet,und ist der Förderung des Verständnisses und der Wertschätzung der modernen und zeitgenössischen Kunst durch Ausstellungen, Bildungsprogramme, Forschungsinitiativen und Publikationen gewidmet.

SOLOMON R. GUGGENHEIM MUSEUM
1071 Fifth Avenue
New York, NY 10128
www.guggenheim.org/

ct








Weiteres zum Thema: Guggenheim



Matthew Barney - CREMASTER 3


CREMASTER 3

Matthew Barney schuf mit »CREMASTER 3«, der im Februar 2002 präsentiert wurde, den letzten Film des fünfteiligen »CREMASTER- Zyklus«. Er hat den Zyklus 1994 begonnen, die Teile jedoch nicht chronologisch produziert. Zu jedem der fünf Filme erschien ein Begleitbuch; der vorliegende Band ist als Künstlerbuch von Matthew Barney in einzigartiger Weise gestaltet worden und zeigt eine Vielzahl von Fotografien und Film-Stills aus »CREMASTER 3«.

Der Film manipuliert - ebenso wie alle anderen Teile des Zyklus - narrative Genres, in diesem Fall Zombiefilme und den klassischen Gangsterfilm. Die Handlung spielt im New York der 1930er Jahre, in Saragota Springs sowie am »Giant's Causeway« in Nordirland. Inhaltlich behandelt er so unterschiedliche Themen wie den »Irish Mob«, also das irisch-amerikanische organisierte Verbrechen, Freimaurertum und die keltische Sagenwelt - Symbole für Kräfte, die in Barneys mythologischem System zum Tragen kommen. Der Film entstand im Chrysler Building und im Solomon R. Guggenheim Museum, in New York, die beide eine Art skulpturalen Hintergrund für die dramatische Erzählhandlung bieten.

Zum Künstler:
Matthew Barney *1967 in San Francisco. 1989 Studienabschluss an der Yale University in New Haven, Connecticut. Einzelausstellungen unter anderem 1996 Kunsthalle Bern, 1997 Kunsthalle Wien, 1998 Museum für Gegenwartskunst Basel und Walker Art Center, Minneapolis 1999.
Teilnahme Documenta IX, 1992 und Biennale Venedig 1993. Lebt und arbeitet in New York
City.

Ausstellung: Museum Ludwig , Köln Juni 2002 - September 2002 · Musée d' Art Moderne de la Ville de Paris Oktober 2002 - Januar 2003 · Solomon R. Guggenheim Museum, New York
Februar - Juni 2003


Matthew Barney
CREMASTER 3
Hrsg. Eine Publikation des Solomon R. Guggenheim Museum,
New York
Englisch
ca.204 S., ca.200 farbige Abb.
Broschur
Erscheinungstermin Mai 2002
EUR ca. 39,80 SFR ca. 70,00
ISBN 3-7757-1171-6
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Weitere Publikationen:
Matthew Barney, The CREMASTER Cycle
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Matthew Barney, Drawing Restraint 7
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Die Sammlung der Deutschen Bank (7.6.02)


Als eines der ersten Unternehmen verband die Deutsche Bank Ende der 70er Jahre zeitgenössische Kunst und Arbeitswelt. Bis heute ist die Sammlung, deren Werke sich in Fluren, Schalterhallen oder Büros finden, auf 49 849 Kunstwerke an 911 Standorten in 43 Ländern angewachsen.
Noch ist die Geschichte der Sammlung recht kurz: Der Vorstand hat sich in den 70ern gegen die Gründung einer Stiftung entschieden – sie wollten eine eigene Kunstsammlung aufbauen. Die Ankauf-Kriterien gelten damals wie heute: Im Mittelpunkt der Sammlung stehen zeitgenössische Arbeiten auf Papier. Das Medium Papier ist auch die Verbindung zur Bank – das Material des Geldes und wichtiges Utensil in Büros.
Nach der anfänglichen Konzentration auf den deutschsprachigen Raum rückte in den 80ern das internationale Kunstgeschehen in den Mittelpunkt des Interesses. Die Ankäufe der Gegenwart konzentrieren sich auf aktuelle Tendenzen und die Optimierung der Sammlung.
Bisher fand die Kunst hauptsächlich Platz im Gebäude der Bank: So wurden Büros, Gänge, Besprechungszimmer und Schalterhallen zu Museen. Die typische Raumaufteilung oder das klassische Büro haben in heutiger Zeit jedoch ausgedient, so dass konsequenterweise auch das Konzept Kunst am Arbeitsplatz eine Veränderung und Erweiterung erfährt.
1997 eröffnete die Deutsche Bank in Zusammenarbeit mit dem Guggenheim Museum in New York im Erdgeschoss des Berliner Hauptgebäudes der Bank das Deutsche Guggenheim Berlin. Ziel dieses exklusiven Joint-Ventures war die Präsentation hochkarätiger Ausstellungen und auf den Raum bezogene Auftragswerke.
Seit zwei Jahren verfolgt die Bank zudem einen neuen Ansatz. Der virtuelle Raum hat die Bankgeschäfte verändert – aber nicht nur die, die virtuellen Welten haben auch Einfluss auf die Kunsträume genommen. Aus dieser Idee ist die Reihe Momente – temporäre Kunst im öffentlichen Raum – hervorgegangen. Keine Großskulpturen oder Kunst am Bau, sondern die Umsetzung temporärer Kunst mit neuen Perspektiven: jedes Jahr ein Projekt, jedes Jahr an neuem Ort, in einem anderen Land. So entstehen Momente, die nicht reproduzierbar sind.
2001 startete Momente in Frankfurt am Main, dem Sitz der Deutschen Bank und Ausgangspunkt all ihrer Kunstaktivitäten. Mit dem Projekt von Ayse Erkmen: Drei Fähren aus Japan, Italien und der Türkei wurden nach Frankfurt verschifft und nahmen auf dem Main mit ihren jeweiligen Crews einen Fährbetrieb auf, wie er sonst nicht existiert. Die Deutsche Bank und die Stadt wurden zu Gastgebern für drei ausländische Schiffe und das Publikum – die Passagiere zu Gästen Japans, Italiens und der Türkei.
Weitere Momente verwirklicht die Deutsche Bank mit Projekten von Karin Sander, Tobias Rehberger und Jenny Holzer in New York und Singapur. word search - das zweite Projekt der Momente-Reihe der Deutschen Bank zeichnet ein vielschichtiges Bild der Metropole.
Adresse: Deutsche Bank Kunst
Taunusanlage 12
60325 Frankfurt am Main

Tel.: +49 69 910 35859
Fax: +49 69 910 33118
E-mail: mailbox.kunst@db.com
Internet: deutsche-bank-kunst.com
moment-art.com

Deutsche Guggenheim Berlin
Unter den Linden 13-15
10117 Berlin
Tel: +49 30 202093 0
Fax: +49 30 202093 20

  • Matthew Barney - CREMASTER 3

  • Matthew Barney - Museum Ludwig Köln

  • ArtInvestor - Handbuch für Kunst und Investment

  • Gerhard Richter - Acht Grau

  • "Deutsche Bank Kunst" präsentiert online magazin (12.11.02)

  • Vorschau 2003 - Kunst- und Ausstellungshalle, Bonn

  • Kasimir Malewitsch - Suprematismus | Der Katalog

  • Paul Klee im Rheinland 07.03. – 09.06.2003

  • Neues Forum für Kunst und Fotografie in Köln / Teil 5 (07.03.03)

  • Zaha Hadid - Architektur

  • 404 Object Not Found - Was bleibt von der Medienkunst? (19.6. - 22.6.03)

  • Hermann Glöckner im Leonhardi-Museum / Dresden (10.10.-28.12.03)

  • Jenny Holzer im Kunsthaus Bregenz (12.06. bis 05.09.04)

  • Deutsche Guggenheim Berlin zeigt Robert Mapplethorpe vom 24.7.-17.10.2004

  • Sir Nicholas Serota, Direktor der Londoner Tate Gallery, erhält den ART COLOGNE-Preis 2004 (14.9.04)

  • Trisha Donnelly erhält den CENTRAL-Kunstpreis

  • "Retrospektive" - James Rosenquist - Kunstmuseum Wolfsburg (19.2.-5.6.05)

  • John Baldessari - Museum Weserburg Bremen (21.02 -27.03.05)

  • Douglas Gordon - Deutsche Guggenheim, Berlin (noch bis 9. Oktober 2005)

  • Die Oktober-Ausgabe des Kultur-Kanal mit folgenden Themen:

  • Monet und Camille - Frauenportraits im Impressionismus, Kunsthalle Bremen (15.10.05-26.2.06)

  • twitters tages themen

  • Antoni Tàpies gestorben

  • Zum Tod von Mimmo Rotella - Kreative Schöpfung durch methodische Zerstörung

  • Hanne Darboven: Hommage à Picasso - Deutsche Guggenheim, Berlin (4.2.-23.4.06)

  • Die Mai-Ausgabe des Kultur-Kanal mit folgenden Themen:

  • The Guggenheim Collection, Bonn (21.07.06 - 07.01.07) Kunst- und Ausstellungshalle

  • William Kentridge - Museum der Moderne Salzburg Mönchsberg (26.07.-08.10.06)

  • The Guggenheim - Die Sammlung

  • Andreas Slominski - Museum für Moderne Kunst, Frankfurt (23.9.06-28.1.07)

  • The Guggenheim Architecture - KAH, Bonn (26.9.-12.11.06)

  • Tacita Dean gewinnt den HUGO BOSS PRIZE 2006

  • Anish Kapoor - Haus der Kunst. München (18.10.07-20.1.08)

  • Emily Jacir erhält HUGO BOSS PRIZE 2008

  • Yto Barrada – Riffs

  • Anzeige: Marc, Macke und Delaunay. Die Schönheit einer zerbrechenden Welt (1910 - 1914) - Sprengel Museum Hannover

  • Picturing America - Deutsche Guggenheim, Berlin (7.03. - 10.05.09)

  • Lothar Baumgarten im Kunsthaus Bregenz (25.4.-21.6.09)

  • Anzeige: Marc, Macke und Delaunay. Die Schönheit einer zerbrechenden Welt (1910 - 1914) - Sprengel Museum Hannover

  • Jeff Wall. Transit - Kunsthalle im Lipsiusbau, Dresden

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  • Color Fields - Deutsche Guggenheim, Berlin

  • Spezial: Eva Biringer für art-in.de aus Wien: William Kentridge: Fünf Themen - Albertina Wien

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  • Roman Ondák von Deutscher Bank zum Künstler des Jahres gewählt

  • Hugo Boss Preisträger 2012 ist Danh Vo

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