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kunstsammlung

    Flex-Sil Reloaded

    Eine Hommage an Roman Signer

    25.5. - 4.8.2013 | Kunst Halle Sankt Gallen
    Eingabedatum: 18.05.2013

    bilder

    Anlässlich des 75. Geburtstags von Roman Signer (*1938 in Appenzell, wohnt und arbeitet in St. Gallen) präsentiert die Kunst Halle zu Ehren des renommierten Künstlers eine Gruppenausstellung die (gleichzeitig) sowohl Hommage, wie auch Rekonstruktionsversuch und Experiment ist. Ausgehend von Roman Signers Einzelausstellung, welche 1988 in den Räumlichkeiten der Kunsthalle an der Wassergasse stattfand (damals von Josef Felix Müller kuratiert) soll mit «Flex-Sil Reloaded» die Zentralität und Aktualität von Signers Schaffen für eine jüngere Künstlergeneration unterstrichen, und Signer gleichzeitig ein kleines Geburtstagsgeschenk gemacht werden. Darüberhinaus wagt «Flex-Sil Reloaded» aus kuratorischer Sicht verschiedene Ausstellungsgenres zu mischen, mit der Absicht sowohl das Ausstellungsmachen, als auch die Geschichte der Institution zu hinterfragen.

    «Flex-Sil Reloaded» entwickelt sich entlang zweier Hauptachsen. Einerseits findet eine Art Rekonstruktion von Roman Signers Einzelausstellung von 1988 statt, indem einige der damaligen Werke den Weg in die heutigen Räumlichkeiten der Kunst Halle Sankt Gallen finden. Ergänzend dazu werden Dokumente und Bildmaterial präsentiert, welche den Besucherinnen und Besuchern helfen sollen, sich ein Bild der damaligen Ausstellung und deren Kontextes zu verschaffen. Darunter befinden sich unter anderem Archivmaterial und Skizzen, Fotografien von Peter Liechti sowie ein Interview mit dem aus St. Gallen stammenden Starkurator Hans Ulrich Obrist, der am 21. Dezember 1988 Besucher durch die Signer-Ausstellung führte. Weiter wird dem Publikum ein Faksimile des begleitenden Leporello von 1988 als „Give Away“ offeriert. Darin abgedruckt ist ein Text von Claudia Cattaneo, in dem sie die Geschichte des mythischen Flex-Sil Dampfkochtopf schildert (Signer war 1955/56 als Hilfsarbeiter in der Flex-Sil-Abteilung der Firma Grossenbacher in St. Gallen tätig, wo er Ventile zusammenschraubte).

    Auf der zweiten Hauptachse werden in der Ausstellung verschiedene Positionen jüngerer nationaler und internationaler Kunstschaffender gezeigt. Die Arbeitsweise dieser Künstler ähnelt der von Signer und es finden sich formale wie inhaltliche Konvergenzen. Wie er benutzen sie Skulptur, Zeichnungen, Filme und Aktionen, um sich in reduzierten, prägnanten Arbeiten auf raffinierte und häufig humorvolle Art und Weise mit der Eindämmung, Freisetzung und Transformation von Energie oder mit Themen wie Zeit und Natur auseinanderzusetzen. Mit diesen Werken will man in der Ausstellung einerseits auf Aspekte verweisen, welche die Aktualität von Signers Arbeit untermauern, andererseits sollen diese Werke auch Hommage sein. Man erhofft sich damit eine lebendige Situation zu schaffen, in der nicht nur der Dialog zwischen verschiedenen Werkansätzen gefördert wird, sondern auch einer zwischen den Generationen - dies im Bewusstsein, dass auch die sogenannte ‚junge‘, zeitgenössische Kunst bereits in die Kunstgeschichte eingebettet ist.

    Die Gruppe der jüngeren Kunstschaffenden, die an «Flex-Sil Reloaded» beteiligt sind ist durchmischt. Darunter befinden sich einige, die in der Kunst Halle schon grosse Einzelausstellungen hatten. Beispielsweise Matias Faldbakken (*1973, DK), der wie Signer die subversive Geste pflegt, oder der Holländer Navid Nuur (*1976, NL), der für seine performativen Skulpturen bekannt ist. Dazu kommen der St. Galler Kilian Rüthemann (*1979, CH) mit seinen post-minimalistischen Rauminterventionen, oder etwa der Bieler Raphael Hefti (*1978, CH), der in seiner Kunst immer wieder energetische Prozesse freisetzt. Andere Teilnehmende sind Nina Canell (*1979, SE), Valentin Carron (*1977, CH), Isabella Girtanner (*1984, CH), Michael Höpfner (*1972. AT), Norma Jeane (*1962, USA), Jaakko Pallasvuo (*1987, FI) und Fredrik Værslev (*1979, NO). Ob eine Untersuchung von Landschaft stattfindet, das Thema der Zeit aufgegriffen, die Idee vom Selbstportrait fortgesetzt oder das Objekt als Ready Made auf humorvolle Weise verdreht wird - in den Werken dieser Künstler findet sich eine Echo auf Roman Signers Schaffen.

    Für die Ausstellung wird auch Roman Signer eine neue Installation realisieren. Diese – so viel sei verraten – sieht als Protagonist ein ´Ape Piaggio`-Motorrad vor und verweist auf eine subtile Art und Weise auf die Idee von Kunst als Schachspiel. Mit «Flex-Sil Reloaded» will auch die Kunst Halle Sankt Gallen mit ihrer Geschichte und ihrem Netzwerk ‚spielen‘. Den König wollen wir aber nicht matt setzten, sondern mit ihm ein Fest feiern.

    Nina Canell, Valentin Carron, Matias Faldbakken, Isabella Girtanner, Raphael Hefti, Michael Höpfner, Norma Jeane, Peter Liechti, Josef Felix Müller, Navid Nuur, Hans Ulrich Obrist, Jaakko Pallasvuo, Kilian Rüthemann, Corinne Schatz, Roman Signer, Fredrik Værslev

    Öffnungszeiten:
    Dienstag bis Freitag 12 - 18 Uhr
    Samstag und Sonntag 11 - 17 Uhr

    Kunst Halle Sankt Gallen
    Davidstrasse 40
    CH-9000 St. Gallen
    Tel.: +41 (0)71 222 10 14
    Fax: +41 (0)71 222 12 76
    info@k9000.ch
    k9000.ch

    pm






    Daten zu Roman Signer:

    - abc 2016
    - Art Basel 2013
    - Art Basel 2016
    - Art Basel Miami Beach 2013
    - art basel miami beach, 2014
    - art berlin 2017
    - ArtZuid2013, Amsterdam
    - Busan Biennale 2016
    - Daimler Art Collection
    - documenta 8, 1987
    - Ernst Franz Vogelmann-Preis
    - Faites vos jeux ! Kunst und Spiel seit Dada
    - Flick Collection
    - Galerie Barbara Weiss
    - Galerie Martin Janda
    - Kunstpreis Aachen
    - Liverpool Biennale 2012
    - MoMA Collection
    - Sammlung Deutsche Bank, Frankfurt
    - Sammlung DZ Bank, Frankfurt
    - Sammlung F.C. Flick
    - Sammlung MMK, Frankfurt
    - Shanghai Biennale 2012
    - skulptur projekte münster 1997
    - Thyssen-Bornemisza Art Contemporary,Wien
    - Under Destruction, Basel - Museum Tinguely, Basel
    - Whitstable Biennale 2006 - 2012

    Weiteres zum Thema: Roman Signer



    Roman Signer - Ludwig Forum für Internationale Kunst, Aachen (16.12.2006 - 25.02.2007)


    Der Schweizer Künstler Roman Signer (*1938) erhält den mit 10.000,- Euro dotierten Kunstpreis Aachen 2006, der ihm im Rahmen einer Ausstellung seiner Arbeiten am 15. Dezember 2006 im Ludwig Forum für Internationale Kunst verliehen wird. Der Kunstpreis Aachen existiert seit 1981, wird seitdem alle zwei Jahre von einer wechselnden Jury vergeben und vom Verein der Freunde des Ludwig Forums, von der Stadt Aachen und von Vertretern der ansässigen Wirtschaft getragen. Der diesjährigen Jury, die am 20. April 2006 tagte, gehörten an: Paula van den Bosch, Kuratorin für Gegenwartskunst am Bonnefantenmuseum Maastricht; Bernhard Mendes Bürgi, Direktor des Kunstmuseums Basel; Veit Görner, Direktor der Kestnergesellschaft Hannover und Harald Kunde, Direktor des Ludwig Forums für Internationale Kunst Aachen. Den Vorsitz führte der nicht stimmberechtigte Vorsitzende des Kunstpreiskuratoriums Dr. Joachim Plum.

    Die Entscheidung für Roman Signer fiel einstimmig und wurde wie folgt begründet: Roman Signer zählt seit vielen Jahren zu den markantesten Künstlern der Gegenwartskunst, der insbesondere mit seinen Aktionen, Filmen und Zeichnungen eine singuläre Position ausprägte. Sein Werk kreist um explosive Transformationen von Dingen und Zuständen und ist von situativem Humor grundiert. Seine prozessorientierte Untersuchung der Welt mit Hilfe skurriler Modellsituationen wurde für nachfolgende Künstlerinnen und Künstler äußerst produktiv und führte einem großen Publikum immer wieder die Intensität zweckfreier und hintersinnreicher Konstruktionen vor Augen.

    Abbildung: Roman Signer, Engpass 02, Farbfotografie 2000

    Öffnungszeiten: Di - So 12.00 - 18.00 Uhr

    Ludwig Forum für Internationale Kunst
    Jülicherstraße 97-109
    D-52070 Aachen
    Tel.: +49 (0) 241 1807 107

    ludwigforum.de

  • Brave Lonesome Cowboy - Kunstmuseum St.Gallen (25.8.07 - 27.1.08)

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  • "Born to be wild" - Kunstmuseum St. Gallen (29.5.-6.9.09)

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  • Die Natur der Kunst - Kunstmuseum Winterthur

  • Wir Manager! - Vögele Kultur Zentrum, Pfäffikon

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  • Beispiel Schweiz. Entgrenzungen und Passagen als Kunst

  • Phyllida Barlow erhält den Kunstpreis Aachen 2012

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  • «Zu Weihnachten» – Arbeiten von Roman Signer und Kaspar Müller

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