Visionen – Atmosphären der Veränderung

    35 internationale KünstlerInnen

    25.5. – 8.9.2013 | MARTa Herford
    Eingabedatum: 24.05.2013

    bilder

    Welche Bedeutung können Visionen heute im täglichen Leben besitzen? Sind sie in der Lage, grundlegende gesellschaftliche Veränderungen herbeizuführen? Besonders Künstler zeigen ein sensibles Gespür für diese Vorstellungen und eröffnen in ihren Werken neue Perspektiven. In der bewegten, fließenden Architektur Frank Gehrys lädt Marta Herford vom 25. Mai bis zum 8. September 2013 zu einer Reise durch eine vielgestaltige Welt künstlerischer Visionen ein.

    „Wir sind nichts; was wir suchen ist alles.“ (Friedrich Hölderlin)

    Visionen (lat. visio, Erscheinung, Anblick) entstehen an der Schwelle der unmittelbaren Gegenwart zur nahen Zukunft. Im Gegensatz zu Utopien als unerreichbare Orte und radikale Gesellschaftsentwürfe entwerfen Visionen konkrete Veränderungen in einer erreichbar scheinenden Wirklichkeit. Ausgehend von der Herforder Marienvision aus dem 10. Jh. spürt die Ausstellung „Visionen – Atmosphären der Veränderung“ anhand der Werke von 35 internationalen KünstlerInnen zum Einen der gesellschaftspolitischen Bedeutung und Funktion von Visionen nach. Zum anderen beleuchtet sie auch die Umsetzbarkeit und potentielle Gefahren dieser Zukunftsversprechen. Zentrum der umfangreichen thematischen Präsentation bildet die Neuinszenierung von Panamarenkos Luftschiff Papaver aus der Sammlung Marta. Auf eindrucksvolle Weise verkörpert es das Bild einer Idee, die sich aufmacht, das Fliegen zu lernen.

    Entsprechend der flüchtigen Natur der Vision wurde die Ausstellung selbst als ein offener Erfahrungsraum innerhalb der einzigartigen Architektur Frank Gehrys konzipiert und unterstreicht so den Charakter des Museums Marta Herford als Ideenlabor. Dabei kreist sie auch um konkrete Referenzpunkte religiöser, historischer oder ökologischer Visionen. Michaël Borremans‘ Videoarbeit The Bread beispielsweise zeigt ein junges Mädchen, das auf meditative Weise immer wieder ein Stück Brot zum Mund führt – ähnlich der Hostiengabe bei der christlichen Eucharistiefeier.

    Der starke Glaube an die Veränderbarkeit gesellschaftlicher Zustände offenbart sich hingegen in dem Beitrag von Francis Alÿs: Sein Video When Faith Moves Mountains zeigt, dass Menschen mit vereinten Kräften im wahrsten Sinne des Wortes Berge versetzen können. Darüber hinaus führen eigens für die Ausstellung produzierte Arbeiten dem Betrachter vor Augen, wie die Grenzen des Vorstellbaren überschritten werden können und die Kraft von Visionen gegenwärtig wird. So verwandelt Dan Perjovschi mit seinen schwarzen, cartoonartigen Wandzeichnungen den gesamten Eingangsbereich des Museums in ein völlig neuartiges architektonisches Erlebnis. Jana Gunstheimer nutzt die besondere Eigenschaft von Visionen, auf ein Gegenüber angewiesen zu sein, das sich von ihrer Macht mitreißen lässt: Vor Grafikzeichnungen, die an Motive aus Altären der Frührenaissance angelehnt sind, erschafft sie mittels eines schwarzen Baumes einen Wunschort, an dem der Besucher seine ganz persönliche Vision erleben kann.

    Mit dieser umfangreichen Ausstellung versammelt Marta Herford hochkarätige künstlerische Auseinandersetzungen mit Gedanken und Potenzialen von Visionen als denkbarer Zukunft. Die Präsentation eröffnet dem Besucher einen begehbaren Gedanken- und Perspektivraum, der die Gegenwart auf ihre nach vorn gerichteten Energien befragt.

    Marta Herford
    Goebenstraße 2–10
    D-32052 Herford
    Telefon: +49 (0) 5221-99 44 30-27
    marta-herford.de

    Pressemitteilung






    Daten zu Andreas Slominski:

    - Art Basel 2013
    - Art Basel Miami Beach 2013
    - art basel miami beach, 2014
    - art berlin 2017
    - art cologne 2015
    - Berlin Biennale 1998
    - Das imaginäre Museum, 2016
    - evn sammlung
    - Galerie Thaddaeus Ropac
    - Gallery Weekend Berlin 2017
    - Kunstpreis Aachen
    - La Biennale de Montréal, 2000
    - Manifesta 2, 1998
    - MoMA Collection
    - S.M.A.K. Sammlung, Gent
    - Sadie Coles HQ - Gallery
    - Sammlung 20. 21. Jh. Kunstmuseum Basel
    - Sammlung MMK, Frankfurt
    - Sammlung zeitgenoessische Kunst der BRD
    - skulptur projekte münster 1997
    - Solomon R. Guggenheim Collection
    - Zeitblick. Ankäufe aus der Sammlung Zeitgenössischer Kunst der BrD, 2008

    Weiteres zum Thema: Andreas Slominski



    Kunsthalle Baden-Baden: Durchgehend geöffnet (5.7.-7. 9.03)


    Ein "Skulpturensommer" als gemeinsames Ausstellungsprojekt der Kunsthalle Baden-Baden und der Sammlung Frieder Burda bestimmt das Kunstgeschehen der nächsten Monate in Baden-Baden:

    Pressemitteilung / Auszug: "Von Juli bis September 2003 sind im historischen Landschaftspark Lichtentaler Allee in Baden-Baden Skulpturen von insgesamt 11 zeitgenössischen Künstlern und Künstlerinnen zu sehen. Die Skulpturenausstellung im Park ist das erste größere gemeinsame Projekt der Sammlung Frieder Burda und der Staatlichen Kunsthalle Baden-Baden. Der Neubau der Sammlung Frieder Burda, entworfen vom weltberühmten New Yorker Architekten Richard Meier, entsteht gerade in der Lichtentaler Allee unmittelbar neben der Kunsthalle und wird im Herbst 2004 eröffnet. Die Staatliche Kunsthalle Baden-Baden wird im Sommer grundlegend renoviert und innen umgebaut. Neu- bzw. Umbau lenken die Aufmerksamkeit vom Inneren der Gebäude nach außen: Der Park wird zum temporären Ausstellungsraum.

    Mit den Werken der eingeladenen Künstler werden international bedeutsame bildhauerische Positionen der mittleren Generation in Deutschland vorgestellt. Standort und Thema ihres Beitrages wurden von den Künstlern und Künstlerinnen, die zum größten Teil Teilnehmer der Biennalen in Venedig und den Documenta-Ausstellungen in Kassel waren und über große Erfahrung mit Kunst im öffentlichen Raum verfügen, selbst festgelegt. Ihre Arbeiten reagieren auf das Umfeld des berühmten Landschaftsparks Lichtentaler Allee, auf Besonder-heiten der Kurstadt Baden-Baden, auf die Zähmung von Natur im Park und die Auswilderung skulpturaler Phantasie im Außenraum.

    Stephan Balkenhol wird seine aus Holz geschnitzten „Hermen“ in den Büschen an der Lichtentaler Allee so positionieren, dass für die Spaziergänger nur die Köpfe zu sehen sind. Isa Genzken hat die Öffnung der Kunstinstitutionen in den Außenraum, und damit in die Öffentlichkeit, metaphorisch aufgenommen. An der zum Park gerichteten Außenfassade der Kunsthalle wird sie eine überdimensionierte Abbildung eines menschlichen Ohres anbringen. Martin Honert wird in Baden-Baden den getreuen Nachbau eines Zeltes aus den 60er Jahren aufschlagen: Aus hartem Material und vollkommen unbeweglich, steht die Zeltskulptur – eine Art dreidimensionale Fotografie – für die Mechanismen von Erinnerung. Georg Herold dagegen wählt für Baden-Baden die bodenständigere Variante. Er wird im Park ein großes Fassadenteil aus Beton gießen lassen, so dass für den Betrachter der Eindruck eines versunkenen Hauses entsteht. Stephan Huber hat für das Skulpturenprojekt einen imaginären Stadtplan entworfen, der anstatt der üblichen Straßennamen Aufschluß über den kulturhistorischen, philosophischen und literarischen Hintergrund der traditionsreichen Bäderstadt geben wird. Katharina Fritsch zeigt im einzig zugänglichen Raum der Kunsthalle ein Regal voll lila Nikoläuse. Olaf Metzel, der in der Vergangenheit mit spektakulären politischen Arbeiten im Außenraum bekannt wurde, hat sich für Baden-Baden für gezielte Untertreibung entschieden. Entlang des Oos-Baches, der Baden-Baden durchkreuzt, wird er eine Fußmatte aus einer überlagerten Vielzahl des Buchstaben O installieren, die metaphorisch auf den Ort Bezug nimmt. Thomas Schütte installiert zwei seiner anthropomorphen Bronzegußfiguren „Grosse Geister“ in szenischer Zuspitzung auf dem Goetheplatz vor dem Theater. Der als „Fallensteller“ international bekannte Andreas Slominski wird vor Brenner´s Parkhotel eine Tierfalle aufstellen. Als Seitenblick auf das badische Grenzland wird der Franzose Bernar Venet mit einer seiner spannungsvoll bewegten Linienskulpturen „Deux Lignes Indéterminées“ einbezogen. Der Baden-Badener Karl Manfred Rennertz wird sein aus mehreren Baumsäulen bestehendes Werk „Lichtentaler Allee“ neu beleben und den Besuchern das skulpturale Arbeiten in einer „offenen Ateliersituation“ und durch Werkstattgespräche näherbringen."

    Ausstellungsdauer: 5. Juli – 7. September 2003

    Ausstellungsort: Lichtentaler Allee / 76530 Baden-Baden
    kunsthalle-baden-baden.de
    sammlung-frieder-burda.de


  • "Adorno: Die Möglichkeit des Unmöglichen" im Frankfurter Kunstverein (29.10.03 - 4.1.04)

  • Verschluckt* und geschützt - 1500 Jahre Sonderschutz für 50 Kunstwerke

  • Kunstpreis Aachen 2004 an Andreas Slominski

  • Vom Pferd erzählen. Das Pferd in der zeitgenössischen Kunst - Kunsthalle Göppingen (25.6.-20.8.06)

  • Andreas Slominski - Museum für Moderne Kunst, Frankfurt (23.9.06-28.1.07)

  • "verglückt nochmal" - Galerie Ute Parduhn, Düsseldorf (noch bis 27.1.07)

  • re-dis-play - Heidelberger Kunstverein (30.06.-09.09.07)

  • Volkskultur in der zeitgenössischen Kunst - Städtische Galerie Ravensburg (27.6.-4.10.09)

  • Slow Paintings - Museum Morsbroich, Leverkusen

  • Kalin Lindena erhält Sprengel-Preis für Bildende Kunst 2010

  • Pawel Althamer erhält den Aachener Kunstpreis 2010

  • Karl Ströher-Preis für Cyprien Gaillard - Museum für Moderne Kunst, Frankfurt a. M.

  • Farbe in der zeitgenössischen Kunst - Kunstverein Gießen

  • twitters tages themen kunst

  • Phyllida Barlow erhält den Kunstpreis Aachen 2012

  • Vor dem Gesetz

  • Atelier + Küche = Labore der Sinne

  • Aktuelle Buchliste

  • Das Glück kommt aus dem Nichts. Werke aus der Slg. Wilhelm Otto Nachf.

  • Andreas Slominski

  • Aktuelle Buchliste

  • Kunstpreis Aachen geht an Paulina Olowska

  • Tobias Rehberger - Klotz am Bein. Skulpturen aus der Sammlung

  • Subodh Gupta. Everything is Inside

  • Jäger & Sammler

  • One Million Years – System und Symptom

  • Künstler liste Ende Oktober 2014

  • Selbstjustiz durch Fehleinkäufe

  • Datenblätter und Kunstkompass

  • Künstlerliste 2015 inklusive Messebeteiligungen

  • Das imaginäre Museum

  • Die Kräfte hinter den Formen

  • Jahresausstellung in der Hochschule für bildende Künste Hamburg (HFBK)

  • Andreas Slominski

  • MIR IST DAS LEBEN LIEBER - Sammlung Reydan Weiss

  • Kunstpreis Aachen 2016 geht an Franz Erhard Walther

  • Primary Structures. Meisterwerke der Minimal Art

  • Künstlerliste 2017

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      Abraham Cruzvillegas

      Kunsthaus Zürich zeigt erste Einzelausstellung von Abraham Cruzvillegas Kunst als Ausdruck und Spiegel der Gesellschaft – das ist das Thema von «Autorreconstrucción: Social Tissue», einem Projekt des mexikanischen Künstlers weiter


      Susan Philipsz. Separated Strings

      Das Albertinum der Staatlichen
      Kunstsammlungen Dresden (SKD) hat die Turnerpreisträgerin erstmals nach Dresden eingeladen, eines ihrer Hauptwerke, „Study for Strings“ (2012), in einer neuen Ausführung sowie fotografische Arbeiten in der Kunsthalle im Lipsiusbau zu präsentieren.
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      Der Begriff "digital" in Texten zur zeitgenössischen Kunst

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      Takako Saito. You and me

      Nur noch wenige Tage: „You and me“: der Gedanke des Spiels mit dem Publikum prägt fast alle Werke von Takako Saito. weiter


      BASQUIAT. BOOM FOR REAL

      Mehr als 30 Jahre nach seiner letz­ten Einzel­prä­sen­ta­tion in einer öffent­li­chen Samm­lung in Deutsch­land widmet die Schirn Kunst­halle Frank­furt dem Werk des US-ameri­ka­ni­schen Künst­lers eine große Ausstel­lung. weiter

      I am here to learn: Zur maschinellen Interpretation der Welt

      Die thematische Gruppenausstellung I am here to learn befasst sich mit lernenden Algorithmen und künstlicher Intelligenz (KI). Der Fokus der Ausstellung liegt auf Wahrnehmung und Interpretation als menschliche Qualitäten, die mittels Lernverfahren auf Maschinen übertragen werden. weiter


      Bouncing in the Corner. Die Vermessung des Raums

      HONEY, I REARRANGED THE COLLECTION – ursprünglich der Titel einer Werkgruppe des amerikanischen Künstlers Allen Ruppersberg – ist eine freundliche Einladung, die Sammlung für Gegenwartskunst an der Hamburger Kunsthalle (neu) zu entdecken. weiter

      EIKON Award (45+)

      Anlässlich der 100. Heftausgabe von EIKON – Internationale Zeitschrift für Photographie und Medienkunst wurde der EIKON Award (45+) unter dem Ehrenschutz von VALIE EXPORT für europäische Fotografie- und Medienkünstlerinnen ab 45 Jahren ins Leben gerufen. weiter

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      Für den modernen Menschen erweist sich das Erleben bestimmter Szenarien oftmals als ein wirksames Medium zur Eröffnung neuer Perspektiven auf sich und seine Gegenwart. weiter

      Der Begriff "Installation+und" in Texten zur zeitgenössischen Kunst

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      Antonio Calderara - Lichträume. Malerei aus fünfzig Jahren

      Die kleinformatigen Bilder des norditalienischen Künstlers Antonio Calderara (1903–1978) zählen zu den Höhepunkten subtiler Malkunst des 20. Jahrhunderts. weiter

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      Hash Award 2018 | Virtual Goes Real an die Softwarekünstlerin Marloes de Valk

      Woran arbeiten Kreative im Netz weltweit? Welche Themen bewegen sie? Was sind ihre Fragen? Und welche künstlerischen Antworten auf die Entwicklungen von Technologien, Gesellschaft und Internet geben sie? weiter


      Was vom Kino übrig blieb

      Die genre- und generationenübergreifende Ausstellung stellt historischen und aktuellen künstlerischen Positionen ausgewählte filmhistorische Exponate gegenüber, um der Wirkmacht und dem Nachhall des Kinos auf die Kunst und dem „kulturellen Gedächtnis“ nachzugehen. weiter

      Der Begriff "Fotografie+und" in Texten zur zeitgenössischen Kunst

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      Das letzte Bild – Ansichten vom Tod in der Zeitgenössischen Kunst

      In der aktuellen Kunst findet eine Auseinandersetzung mit dem Tod statt, die, anders als in den öffentlichen Medien, nicht auf skandalträchtige Bildern setzt, ... weiter

      Annika Kahrs. Infra Voice

      In Kassel wird Annika Kahrs´ raumgreifende Drei-Kanal-Installation „Infra Voice“ erstmalig dem Publikum präsentiert. weiter

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      Das gesamte Hochschulgebäude wird wieder für vier Tage zu einer einzigartigen Ausstellungsfläche. Studierende und Meisterschüler*innen aus allen Studiengängen zeigen Arbeitsergebnisse aus dem vergangenen Jahr. weiter


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      Die Künstlerinnen und Künstler dieser Ausstellung beziehen sich auf die Moderne – und entdecken diese neu. weiter


      Klaus Staeck. Sand fürs Getriebe

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