Das Glück kommt aus dem Nichts. Werke aus der Slg. Wilhelm Otto Nachf.

Kunsthalle Nürnberg

13. 07. - 06. 10. 2013 | Kunsthalle Nürnberg im KunstKulturQuartier
Eingabedatum: 16.07.2013

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Die Ausstellung "Das Glück kommt aus dem Nichts" in der Kunsthalle Nürnberg skizziert das Porträt einer umfangreichen rheinischen Privatsammlung, die seit Mitte der 1980er Jahre entstanden ist. Mit dem Namen "Slg. Wilhelm Otto Nachf." erinnert der Kölner Unternehmer, der ungenannt bleiben möchte, an seine beiden Großväter Wilhelm und Otto.

Die Sammlung hat ihre Basis in der damals sehr aktiven und inspirierenden Kölner Kunstszene mit Werken von heute so renommierten Künstlerinnen und Künstlern wie Cosima von Bonin, Walter Dahn, Isa Genzken, Georg Herold, Martin Kippenberger, Marcel Odenbach, Albert Oehlen und Rosemarie Trockel. Ab Mitte der 1990er Jahre wird Köln von Berlin als Kunstmetropole abgelöst und die Verlagerungen von Galerien und Künstlern spiegeln sich auch in der "Slg.Wilhelm Otto Nachf." wieder, mit Arbeiten von in den 1960er und 1970er Jahren geborenen Künstlern wie etwa Michel Majerus, Manfred Pernice, Daniel Pflumm, Markus Schinwald, David Thorpe oder Thomas Zipp, die fast alle ein Atelier in Berlin haben. Die Ausstellung in der Kunsthalle Nürnberg zeigt mit mehr als 60 Arbeiten und Installationen von 24 Künstlerinnen und Künstlern einen repräsentativen Querschnitt dieser Sammlung, der die Besucher ausgehend von der Kölner Kunstszene nach Berlin führt

Die authentisch gewachsene "Slg. Wilhelm Otto Nachf." umfasst neben Malerei, Skulptur, Zeichnung oder Video auch raumfüllende Installationen und ebenso kleinere Objekte, Editionen oder Jahresgaben von Kunstvereinen. Zugleich wird in der exemplarischen Auswahl das Interesse des Sammlers an Werken deutlich, die Geschichten erzählen. Inhaltlich schlagen die Werke dieser Sammlung einen Bogen von den "Neuen Wilden" und deren Ironie, Romantik, Komik, Metaphorik und expressiven Geste bis hin zu den aktuellen Arbeiten der jüngeren Generation, die das Groteske, Skurrile, Melancholische, Fantastische oder Psychotische unserer Lebenswelten mit abgründigem Humor thematisiert.

Der poetische Titel "Das Glück kommt aus dem Nichts" geht auf ein Werk von Georg Herold aus dem Jahr 1999 zurück, er kann aber auch für die Haltung des Sammlers stehen, der sich gerne immer wieder neuen Begegnungen und unerwarteten Konfrontationen mit der Kunst der Gegenwart aussetzt, um genau diesen Moment des Glücks zu erfahren.

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog (156 Seiten, deutsch/ englisch) mit einem Text von Veit Loers und einem Vorwort von Ellen Seifermann im Verlag der Buchhandlung Walther König, Köln.


Beteiligte Künstlerinnen und Künstler: Joseph Beuys, John Bock, Cosima von Bonin, Walter Dahn, Mark Dion, Fischli/Weiss, Isa Genzken, Georg Herold, Martin Kippenberger, Michel Majerus, Marcel Odenbach, Albert Oehlen, Manfred Pernice, Daniel Pflumm, Philip Pocock, Daniel Roth, Markus Schinwald, Gregor Schneider, Andreas Slominski, David Thorpe, Rosemarie Trockel, Johannes Wohnseifer und Thomas Zipp


Kunsthalle Nürnberg

http://www.kunstkulturquartier.de/kunsthalle/




PM






Daten zu Michel Majerus:

- Art Basel 2013
- Art Basel Hong Kong 2014
- Art Basel Miami Beach 2013
- art basel miami beach, 2014
- Gallery Weekend Berlin 2014
- Gallery Weekend Berlin 2017
- Manifesta 2, 1998
- Medienturm Kunstverein Graz
- Sammlung Deutsche Bank, Frankfurt
- Sammlung MMK, Frankfurt
- Sammlung zeitgenoessische Kunst der BRD
- TALKING PIECES, Museum Morsbroich

Weiteres zum Thema: Michel Majerus



Museum Morsbroich: TALKING PIECES - Text und Bild in der Zeitgenössischen Kunst (-20.04.03)


Vom 26. 01. bis 20. 04.03 werden Arbeiten von über 40 Künstlern, darunter Joseph Beuys Sophie Calle, Jenny Holzer, Martin Kippenberger, gezeigt, in deren Werk unterschiedliche künstlerische Positionen zum Thema Sprache-Bild-Relation zum Ausdruck kommen. Der Schwerpunkt der Ausstellung liegt auf der Kunst aus der 2.Hälfte des letzten Jahrhunderts bis hin zur Gegenwart.

Presseerklärung / Auszug: "... Das Museum Morsbroich zeigt jetzt eine Ausstellung, die sich diesem zentralen Thema Text und Bild in der neuen Kunst widmet. In der Kunst des 20. Jahrhunderts - insbesondere seit der Concept Art - gibt es zahlreiche künstlerische Positionen, in welchen Text zum künstlerischen Medium wird. Als poetische Kraft tritt Text zur visuellen Information der Bilder hinzu. Zeichen, Wörter und Sätze werden zum Auslöser der Imagination und durchdringen sich mit der Aussagekraft der Bilder. Manchmal aber ersetzen Zeichen, Wörter und Sätze das klassische Bild, wie etwa bei Jenny Holzer. Und junge Künstler wie Daniel Pflumm agieren mit Leerstellen dort, wo Schrift zu vermuten wäre.

Die Ausstellung im Museum Morsbroich geht den unterschiedlichen Spielarten der Kombination von Text und Bild in der zeitgenössischen Kunst nach und stellt sie in einer großen Spannbreite aktueller künstlerischer Positionen dar. Die Ausstellung stellt in einem kurz gefassten historischen Vorlauf, ausgehend von den strengen Setzungen der Concept-Art (z. B. Lawrence Weiner, On Kawara, Ed Ruscha, Remy Zaugg) über den poetisch-lyrischen Umgang mit Text (z. B. Cy Twombly) zum ironisch-witzigen Spiel mit Worten (z. B. Sigmar Polke, Richard Prince) wichtige Grundpositionen in der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts vor. Von da aus richtet sie den Focus auf die aktuelle Kunst: Künstler wie Michael Elmgreen & Ingar Dragset, Michel Majerus, Daniel Pflumm, Keith Tyson, Charles Sandison oder Ken Lum beschreiten mit ihren Werken neue Wege, die das Thema Text und Bild zu anderen Ergebnisse und "Sensationen" führen.

Wo der Autor malt und der Maler schreibt, haben Wort, Text und Bild eine hohe gegenseitige Durchdringung. Das Bild wird zum Logo. Umgekehrt wird der Text zum Bild, das konkretere Vorstellungen eröffnet als das Gemalte.

Künstlerliste: Beuys, Jean-Michel Basquiat, Alighiero e Boetti, Robert Barry, Daniele Buetti, Matthew Brannon, Sophie Calle, Hanne Darboven, Michael Elmgreen/ Ingar Dragset,
Sylvie Fleury, Jochen Flinzer, Gajin Fujita, Jenny Holzer, Roni Horn, On Kawara, Johanna Kandl, Astrid Klein, Martin Kippenberger , Joseph Kosuth, Barbara Kruger, Elke Krystufek, Ken Lum, Michel Majerus, Gerhard Merz, Bruce Nauman, Manuel Ocampo, Daniel Pflumm,
Jack Pierson, Raymond Pettibon, Sigmar Polke, Richard Prince, Fiona Rae, Ed Ruscha, Charles Sandison, Pietro Sanguineti, Keith Tyson, Mark Titchner, Ben Vautier, Lawrence Weiner, Christopher Wool, Cy Twombly, Remy Zaugg"


Museum Morsbroich Leverkusen
Gustav-Heinemann-Strasse 80 / 51377 Leverkusen / Tel.: 02 14/8 55 56-0

Öffnungszeiten: Dienstag 11 bis 21 Uhr, Mittwoch bis Sonntag 11 bis 17 Uhr

museum-morsbroich.de




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