Newsletter -- Künstlerdatenbank ---- Textkorpus ---- Ateliers

MARY, BLINKY, YAY!

Mary Heilmann und Blinky Palermo im Dialog

11. Juli – 29. September 2013 | Kunstmuseum Bonn
Eingabedatum: 13.07.2013

bilder

Das Kunstmuseum setzt sich, ausgehend von seinem Sammlungsbestand, schon seit Jahrzehnten mit dem Medium der Malerei auseinander. Vor diesem Hintergrund ist auch die Einzelausstellung der amerikanischen Malerin, Objektkünstlerin und Designerin Mary Heilmann (*1940, San Francisco) zu sehen. ...

1940 in San Francisco geboren, begann Mary Heilmann ihre künstlerische Karriere als Keramikerin. Doch schon mit ihrer Übersiedlung nach New York im Jahre 1968, wechselt sie zu der – damals noch stark männlich dominierten – Malerei und entwickelt eine ungegenständliche Bildsprache, die stilistisch nicht eindeutig festgeschrieben werden kann.

So dominiert in ihrem Werk mal eine eher organische, dann wieder eine geometrische Abstraktion, ohne dass sich die Künstlerin dabei in einem selbstgefälligen „l´art pour l´art“ verliert. Denn Heilmanns „unreine“, durch kalkulierte Brüche und bewusst inszenierte Unregelmäßigkeiten geprägte Malerei spiegelt persönliche Lebenserfahrungen, die in ihren Bildern einen verschlüsselten Ausdruck finden. »Jedes meiner Bilder kann als autobiographischer Markstein, als Zeichen betrachtet werden, mit dem ich einen Moment aus meiner Vergangenheit wieder entstehen lasse oder ein vorgestelltes künftiges Erlebnis vorwegnehme“, beschreibt die Ausnahmekünstlerin, deren Bedeutung und Wert innerhalb der Zeitgenössischen Kunst lange unentdeckt blieb, ihr eigenes Oeuvre. Auf diese Weise verbindet Heilmann Gegenständlichkeit mit Abstraktion, Bildlichkeit mit Bilderzählung und vermeidet dadurch die Eindimensionalität einer klar identifizierbaren Aussage.

Genau diese Mehrdeutigkeit ihrer Bilder bietet auch den Ausgangspunkt für Heilmanns, speziell für das Kunstmuseum Bonn konzipierte Ausstellung, bei der die amerikanische Malerin in einen visuellen Dialog mit einer ebenfalls in den frühen 1940er-Jahren geborenen, aber bereits früh verstorbenen Künstlerpersönlichkeit tritt: Blinky Palermo (1943-1977). Hierbei lässt sich Heilmann nicht nur auf eine Zwiesprache mit den Bildern und Wandobjekten ihres Zeitgenossen ein, sondern bringt gleichzeitig ihre tiefe Wertschätzung für dessen Gesamtwerk zum Ausdruck. So stellt ihre Bonner Schau auch eine Art Hommage an Palermo dar, der im Sommer diesen Jahres seinen 70. Geburtstag gefeiert hätte.

Kunstmuseum Bonn
Museumsmeile
Friedrich-Ebert-Allee 2
53113 Bonn
T +49 (0)228 77-6260
kunstmuseum-bonn.de

pm



Daten zu Mary Heilmann:


- Art Basel 2013

- Art Basel 2016

- Art Basel Hong Kong 2016

- Art Basel Miami Beach 2013

- art basel miami beach 2014

- art berlin 2017

- art cologne 2015

- Flick Collection

- Frieze LA 2019

- Frieze LA 2019

- Galerie Barbara Weiss

- Galerie Meyer Kainer

- MoMA Collection

- S.M.A.K. Sammlung Gent

- Sammlung F.C. Flick

- Whitney Biennale 2008


Anzeige
Responsive image


Anzeige
Responsive image


Anzeige
Responsive image


Anzeige
Responsive image


Anzeige
Responsive image


Card image cap

IBA Aufruf 2020: Eintritt frei! Deine Saison im Eiermannbau

Bewerbungen bis Mitte Juni 2020 möglich

Card image cap

Was, Wenn…? Zum Utopischen in Kunst, Architektur und Design

30.5. - 20.9. 2020 | Neues Museum Nürnberg

Card image cap

Sommer des Zögerns

26. Mai – Sonntag 30. August 2020 | Kunsthalle Zürich

Card image cap

Shift #3: Vom (Nicht-)Produktiven

27.5.20 | Akademie der Bildenden Künste Nürnberg

Card image cap

BurgLabs: neue Forschungslabore an der BURG

Mai 2020 | Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle