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B3 Biennale

Kunstmuseum Basel: Looking In - Looking Out (26.04 - 29. 06.03)


Eingabedatum: 22.04.2003



bilder

Mit Arbeiten zu verschiedenen "Positionen zeitgenössischer Fotografie" - so der Ausstellungsuntertitel von Looking In – Looking Out - zeigt das Kunstmuseum Basel seine jüngsten Ankäufe aus dem Bereich Fotografie. Anerkenneswerter Weise hat die Sammlung versucht nicht einzelne Arbeiten, sondern Werkgruppen, zu erwerben.

Pressemitteilung/Auszug: " ... Elf wichtige Positionen der Gegenwartskunst scheinen in exemplarischer Prägnanz nebeneinander auf, werden zugleich aber auch Teil eines dichten Beziehungsgeflechtes. Ausgangspunkte bilden Arbeiten von Bernd und Hilla Becher, Jeff Wall und Richard Prince, die mit Werken von Cindy Sherman , Fischli und Weiss, Thomas Ruff, Hannah Villiger, Gabriel Orozco, Olafur Eliasson, Wolfgang Tillmans sowie Teresa Hubbard und Alexander Birchler in Verbindung gebracht werden.

Aussichten durch Spalten aus dem Innern von Höhlen einerseits und entsprechende Einblicke von Aussen nach Innen andererseits regten den Ausstellungstitel an. In der „Cave Series“ von Olafur Eliasson, 1998 in Island entstanden, werden die einzelnen Farbfotografien sozusagen mit dem Blick eines Naturforschers zu motivisch bestimmten Gruppen geordnet. Als Vorgänger solch systematischer Vorgehens- und Präsentations-weise kann man die Typologien in Schwarzweiss von Bernd und Hilla Becher anführen. Sie richten, dies seit den sechziger Jahren, ihr Objektiv in dokumentarischer Sachlichkeit auf Industriedenkmäler wie Wassertürme oder Hochöfen, die durchaus skulpturale Qualitäten entwickeln. Richard Prince wiederum eignet sich bereits reproduzierte Bilder der amerikanischen Konsumkultur an. So refotografiert er nicht nur Reklamebilder für Zigaretten, die er von ihrer Werbebotschaft distanziert, sondern auch ein Stereotyp des Hollywoodfilms, Frauen in exaltierten Ohnmachtsposen.

In aufwendigen Inszenierungen entwirft Jeff Wall für grossformatige Leuchtkästen Szenerien, die sich oft auf die Tradition des gemalten Bildes beziehen. Im jüngsten Ankauf der Emanuel Hoffmann-Stiftung, der an der letztjährigen Documenta zu sehen war, ist eine literarische Referenz von Bedeutung, nämlich das Vorwort des Romanes Invisible Man von Ralph Ellison. Zu sehen ist eine höhlenartige Be-hausung, die von einer Unzahl an Glühbirnen beleuchtet wird, bewohnt von einem Mann, der „erst lebendig wurde, als er seine Unsichtbarkeit entdeckte“ (Ralph Ellison). ..."

Ausstellungsdauer: 26. April – 29. Juni 2003

Öffnungszeiten: Di–So 10–17 Uhr, montags geschlossen.

Kunstmuseum Basel | St. Alban-Graben 16 | CH-4010 Basel | Telefon +41 (0) 61 206 62 62
http://www.kunstmuseumbasel.ch


ch






Daten zu Jeff Wall:

- * 1946 in Vancouver, Kanada
- Art Basel 2013
- Art Basel Hong Kong 2014
- Art Basel Hong Kong, 2016
- Art Basel Miami Beach 2013
- art basel miami beach, 2014
- art berlin 2017
- Das achte Feld, Köln
- Das imaginäre Museum, 2016
- documenta 10, 1997
- documenta 11, 2002
- documenta 7, 1982
- documenta 8, 1987
- Dopplereffekt. Bilder in Kunst und Wissenschaft - Kunsthalle zu Kiel
- Flashback - Museum für Gegenwartskunst, Basel, 2006
- Flick Collection
- Galerie Rüdiger Schöttle
- Gwangju Biennale, 1995
- Johnen Galerie
- MACBA COLLECTION
- Malerei in Fotografie. Strategien der Aneignung
- Marian Goodman Gallery
- MoMA Collection
- Preisträger 2003, Kunstpreis der Roswitha Haftmann-Stiftung
- Sammlung 20. 21. Jh. Kunstmuseum Basel
- Sammlung Deutsche Bank, Frankfurt
- Sammlung DZ Bank, Frankfurt
- Sammlung F.C. Flick
- Sammlung MMK, Frankfurt
- Solomon R. Guggenheim Collection
- White Cube - Gallery

Weiteres zum Thema: Jeff Wall



Die Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen K21+ K20 (04 / 02)


Am 18. April 2002 war es soweit, die Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen wurde durch ein zweites Haus ergänzt: K21. Anders als im Mutterhaus werden hier auch die neuen Medien stärker zur Geltung kommen, d.h. Foto, Video, Installation u.a. Also ein Museum für die internationale Kunst der Gegenwart, sozusagen als Fortsetzung des Haupthauses. K 20 bleibt als Haupthaus das Zentrum, während K21 den Status einer Dependance hat.

K20, das Mutterhaus am Grabbeplatz liegt am Rand der Düsseldorfer Altstadt. Das Gebäude mit der elegant geschwungenen Fassade wurde von dem dänischen Architektenteam Dissing+Weitling entworfen und 1986 eröffnet.
Das Profil des Museums liegt in der westeuropäischen und amerikanischen Malerei des 20. Jhs. Neben einer kleinen Werkgruppe der französischen Fauves, sind dort Hauptwerke des Kubismus und Expressionismus zu sehen. Außerdem besitzt die Kunstsammlung 94 Werke von Paul Klee und hat damit den zweitgrößten Besitz des Künstlers in Deutschland. Die europäische Malerei ist mit der italienischen Pittura Metafisica und surrealistischen Werken vertreten. Die amerikanische Malerei ist u.a. durch Arbeiten von Pollock vertreten. Aber auch Arbeiten der Pop-Ikonen Warhol, Johns und Rauschenberg werden ausgestellt.
Seit 1989 lädt die Kunstsammlung in unregelmäßigen zeitlichen Abständen internationale Künstler zur Herstellung einer neuen Arbeit für die große Ausstellungshalle mit ihren extremen Dimensionen ein. Seither konnten speziell für diesen Raum konzipierte Werke von Dani Karavan, Richard Serra, Richard Long und Daniel Buren gezeigt werden.

Ausstellung: Gerhard Merz
Fragment Grande Galerie I-XIV
23.02. – 15.09.02

Parallel zur Eröffnung von K 21 wird Gerhard Merz im Rahmen dieser erfolgreichen Ausstellungsreihe am Grabbeplatz ein weiteres Projekt realisieren.
Für die große Ausstellungshalle hat der Künstler eine tonnengewölbte, helle Passage von 33 m Länge entworfen, die auf den Raumtypus der Grande Galerie des Louvre verweist. Klassizistisches wird in äußerster Reduktion zitiert und daraus ein «anderer» Klassizismus als Reflexionsform der Gegenwart konstruiert.
Adresse: K 20
Grabbeplatz 5
40213 Düsseldorf

Tel: 0221-8381-130
Internet: kunstsammlung.de/

Öffnungszeiten: Di – Fr 10-18 h
Sa und So 11-18 h / Jeden 1. Mittwoch im Monat 10-22 h
K21 – befindet sich im ehemaligen Landesparlament von Nordrhein-Westfalen, im sogenannten Ständehaus, im Süden der Düsseldorfer Innenstadt im Park am Kaiserteil. Das Gebäude war 1880 als Ständehaus für die Versammlung der Provinzialstände von dem späteren Berliner Dombaumeister Julius Raschdorff im historistischen Stil der Neorenaissance errichtet worden. Für K21 wurde das ehemalige Landesparlament, das seit dem Umzug des Landtages im Jahr 1988 nicht mehr benutzt wurde von den Architekten Kiessler+ Partner in ein funktionales, aber auch eindrucksvolles Museum verwandelt.
Neben dem Einbau der für museale Belange notwendigen Technik wurden die historischen Elemente des Baus wie Kreuzgewölbe, Stützen, Kapitelle und Fassaden erhalten und behutsam restauriert. Der in der Vergangenheit mehrfach erweiterte Plenarsaal besitzt jetzt wieder sein ursprüngliche Dimension von 1880, während das östliche Haupttreppenhaus vom 2. OG mit einer neuen freischwebenden Treppenkonstruktion bis zur Kuppel hinauf geführt wird. Eine Glaskuppel überspannt das gesamte Haus und den Innenhof. Im Kuppelraum findet ein Skulpturengarten Platz, zudem werden auf der bühnenartigen Mittelfläche Veranstaltungen unterschiedlichster Art stattfinden, die das Museumsprogramm ergänzen.

Damit verfügt die Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen über ein zweites Haus in Düsseldorf. Das Programm des zweiten Hauses beginnt in der Zeit um 1980, als die postmoderne Wende die historischen Vorstellungen von Moderne und Avantgarde lockerte und erweiterte. Die Kunst fing damals an, ihre eigene Geschichte kritisch zu überdenken, gab dem Bild und der Metapher ebenso wie der Heterogenität und der Ambivalenz eine neue Bedeutung. Zugleich fand eine Ausweitung der künstlerischen Medien statt.

Die Eröffnungspräsentation steht unter dem Titel Startkapital. Damit ist sowohl die konkrete Situation der jungen Institution gemeint als auch die Kunst selbst als unverzichtbares Kapital des Menschen. Gezeigt wird ein vielfältiges Panorama von Marcel Broodthaers, Nam June Paik und Imi Knoebel, ein großes Skulpturenensemble von Thomas Schütte sowie Fotografien von Bernd und Hilla Becher, Andreas Gursky, Thomas Ruff, Thomas Struth und Jeff Wall.
Maßgebliche Unterstützung erfährt die Gründungsphase von K21 durch zahlreiche Dauerleihgaben aus der Sammlung von Simone und Heinz Ackermans, deren Schwerpunkt auf figurativen Skulpturen und Installationen seit den 80ern liegt. Dazu zählen unter anderen künstlerische Positionen von Katharina Fritsch, Robert Gober, Ilya Kabakov und Franz West. Gezeigt werden aber auch Arbeiten aus dem Bereich der Videokunst von Bill Viola, Tony Oursler und Paul Pfeiffer, die zu den neuesten Erwerbungen der Sammlung Ackermans gehören.

Die Zusammenarbeit mit zwei weiteren rheinischen Privatsammlungen trägt zu einer zusätzlichen Stärkung an hand von Dauerleihgaben bei: In wechselnden Ausschnitten werden die Sammlungen von Reiner Speck (Köln) sowie von Gaby und Wilhelm Schürmann (Herzogenrath) vorgestellt.

Im Untergeschoss befindet sich außerdem ein weiterer Raum, für Wechselausstellungen, in dem zum Auftakt Werke von Katharina Fritsch gezeigt werden.


Adresse: K 21
Ständehaus 1
40217 Düsseldorf
Tel. 0211. 83 81- 600

Öffnungszeiten: entsprechen denen von K20

Die ersten Publikumstage (20. und 21.04.02) sind Eintritts frei.

  • Malerei ohne Malerei

  • Künstlerliste Documenta11 (05.02)

  • Art 33 Basel: Kunst ohne Grenzen

  • Pinakothek der Moderne (09 / 02)

  • Kunstmuseum Basel: Looking In - Looking Out (26.04 - 29. 06.03)

  • Seele – Konstruktionen des Innerlichen in der Kunsthalle Baden-Baden (14.2.-18.4.04)

  • Jeff Wall - Schaulager, Münchenstein/Basel (30.04.-25.09.05)

  • Sammlung 2005 - Neupräsentation der erweiterten Sammlung im K21, Düsseldorf (bis auf weiteres)

  • Flashback - Museum für Gegenwartskunst, Basel (30.10.05-12.2.06)

  • Robert Ryman erhält Kunstpreis der Roswitha Haftmann-Stiftung (10.11.05)

  • click doubleclick – das dokumentarische Moment - Haus der Kunst, München (8.2.-23.4.06)

  • Roswitha Haftmann Kunstpreis für Peter Fischli und David Weiss

  • Cerith Wyn Evans - Städtische Galerie im Lenbachhaus, München (25.11.06 - 25.2.07)

  • What does the jellyfish want? - Museum Ludwig, Köln (31.3.-15.7.07)

  • Matthew Barney - Sammlung Goetz, München (5.11.07-29.3.08)

  • Roswitha Haftmann-Preis an Douglas Gordon

  • REAL - Fotografien aus der Sammlung der DZ-Bank, Städel Museum, Frankfurt (18.6.-21.9.08)

  • Roswitha Haftmann-Preis 2009 geht an Vija Celmins

  • Roswitha Haftmann-Preis an Sigmar Polke

  • Dopplereffekt. Bilder in Kunst und Wissenschaft - Kunsthalle zu Kiel

  • Jeff Wall. Transit - Kunsthalle im Lipsiusbau, Dresden

  • Auswertung der Flugdaten - K21 Ständehaus, Düsseldorf

  • Rodney Graham. Through the Forest - Hamburger Kunsthalle

  • HyperReal. Die Passion des Realen in Malerei und Fotografie - MUMOK, Wien

  • Verortungen - Die Frage nach dem Raum in der zeitgenössischen Kunst

  • MMK 1991-2011. 20 Jahre Gegenwart

  • Erweiterungsbau des Frankfurter Städel Museums

  • Fresh Widow. Fenster-Bilder seit Matisse und Duchamp

  • Malerei in Fotografie. Strategien der Aneignung

  • Durchsucht, fixiert, geordnet

  • Neuer Direktor in der Sammlung Udo und Anette Brandhorst

  • Das achte Feld - Geschlechter, Leben und Begehren in der Bildenden Kunst seit 1960 (19.08.-12.11.06)

  • Salon der Angst

  • Daten von der Frieze

  • JEFF WALL in München

  • «Go! You sure? Yeah.»

  • Unser aktuelles top 69 Ranking im Februar 2014 - ungefiltert

  • Die top 106 im Mai 2014

  • andreas gursky | neo rauch | jeff wall

  • Jeff Wall

  • Künstler liste Ende Oktober 2014

  • Damage Control

  • Künstlerdatenbank

  • Datenblätter und Kunstkompass

  • Künstlerliste 2015 inklusive Messebeteiligungen

  • Das imaginäre Museum

  • Reset Modernity

  • Neues aus der Künstlerdatenbank

  • DIORAMA. ERFIN­DUNG EINER ILLU­SION

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      Das künstlerische Werk Mary Bauermeisters (geb. 1934) zählt alleine aufgrund seiner Vielseitigkeit zu den ungewöhnlichsten OEuvres der zeitgenössischen Kunst. weiter

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