Collector’s Choice Only!

Jubiläumsausstellungsreihe

bis 1.2.2015 | Kunstraum Alexander Bürkle, Freiburg
Eingabedatum: 26.04.2014

bilder

2014 feiert der Kunstraum Alexander Bürkle in Freiburg seinen 10. Geburtstag. Dies ist noch lange kein Grund, um Alterserscheinungen zu zeigen. Im Gegenteil: Der Kunstraum erfindet sich ständig neu! Dank der Sammlung zeitgenössischer Kunst der Ege Kunst- & Kulturstiftung strahlt er nach außen und hat sich nicht nur in Freiburg, sondern im nationalen wie internationalen Ausstellungsund Kunstbetrieb einen Namen gemacht.

Zu Beginn der Jubiläumsausstellungsreihe „Collector‘s Choice Only!“ offenbart der Sammler Paul Ege unter dem Titel „ Haupt- und Nebenwege“ seinen ganz persönlichen Blick auf die Bestände. Dabei werden neben bedeutenden Ankäufen der jüngsten Zeit wie von Agnes Martin, Robert Ryman oder Reiner Ruthenbeck auch Werke aus den Anfängen der Sammlungstätigkeit, z.B. von Werner Knaup, Edgar Hofschen oder Gerhard Hoehme erstmals im Kunstraum öffentlich präsentiert. Die Ausstellung spiegelt damit die Entwicklung der Sammlung in den letzten 30 Jahren wieder, die zu einer Konzentration auf rationale künstlerische Konzepte der abstrakten und minimalistischen Kunst führte. Sogenannte Nebenwege führten Paul Ege, den leidenschaftlichen Sammler zeitgenössischer Kunst schließlich genauso zum Werk von Julius Bissier wie auch zu Zeugnissen früher Kulturen, die ebenfalls in dieser Ausstellung zu sehen sein werden.

Teilnehmende Künstler: Agnes Martin, Frank Badur, Rudolf de Crignis, Carl Andre, Sol LeWitt, Lori Hersberger, Michael Reisch, Ulrich Rückriem, Axel Hütte, Gerhard Hoehme, Joachim Bandau, Rolf Gunter Dienst, Piero Dorazio, Edgar Hofschen, Werner Knaup, Alf Schuler, Joseph Egan, Julius Bissier, Reiner Ruthenbeck, Günter Umberg, Winston Roeth, Peter Tollens, Richard Long, Peter Willen, Marcia Hafif, Michael Rouillard, Dieter Villinger, Robert Ryman, Joseph Marioni, Max Cole, Russell Maltz, Phil Sims und David Rabinowitch.

Im Anschluß an diese erste Ausstellung werden die Räume im Laufe des Jahres sechsmal unter den Vorzeichen ausgewählter Leitbegriffe, wie Prozess (ab 12.5.), Textur (ab 23.6.), Konstruktion (ab 28.7.), Lineatur (ab 22.9.), Konzept (ab 20.10.) und Material (ab 1.12.) verändert. Mit ihrer Hilfe soll der Blick auf die in der Sammlung seit vielen Jahren thematisch verfolgten Linien weiter geschärft werden, mit deren Hilfe nach den generellen Möglichkeiten des Bildes gefragt und dabei Grundbedingungen unserer Wahrnehmung überhaupt thematisiert werden.

Kunstraum Alexander Bürkle
Robert-Bunsen-Straße 5
79108 Freiburg
http://kunstraum-alexander-buerkle.de

Pressemitteilung






Daten zu Reiner Ruthenbeck:

- *1937 in Velbert
- documenta 7, 1982
- documenta 9, 1992
- Japan und der Westen. Die erfüllte Leere - Kunstmuseum Wolfsburg, 2008
- MACBA COLLECTION
- MoMA Collection
- Sammlung Deutsche Bank, Frankfurt
- Sammlung MMK, Frankfurt
- Sammlung zeitgenoessische Kunst der BRD
- Skulptur Projekte Münster 1987
- skulptur projekte münster 1997
- ZKM Sammlung, Karlsruhe

Weiteres zum Thema: Reiner Ruthenbeck



50 Jahre / Years documenta 1955-2005 - Kunsthalle Fridericianum Kassel (1.9.-20.11.05)


" Die Geschichte der documenta von ihren Anfängen als Begleitausstellung zur Bundesgartenschau (1955) bis hin zur documenta 11 (2002) ist voller Widersprüche und Brüche, in der sich unterschiedliche künstlerische und kuratorische Leidenschaften, Philosophien und Theorien ebenso spiegeln wie politische und gesellschaftliche Zeitströmungen. 50 Jahre documenta sind 50 Jahre Kunst- und Zeitgeschichte, die nicht linear zu fassen sind.

Die Ausstellung 50 Jahre / Years documenta 1955 - 2005 konzentriert sich auf die Brüchigkeit dieser Geschichte, betrachtet aus heutiger Perspektive. Indem das Archivmaterial und die Kunst im Wesentlichen unkommentiert bleiben, eröffnen sich Besucherinnen und Besuchern vielseitige Möglichkeiten subjektiver Vergleiche, Erinnerungen und atmosphärischer Einblicke.

Um möglichst viele Sichtweisen zu präsentieren, ist die Ausstellung in fünf Kapitel untergliedert: ein archivarisches, ein kunsthistorisches, ein ortspezifisches, ein filmisches und ein wissenschaftliches. Diese einzelnen Kapitel durchkreuzen und ergänzen sich gegenseitig.

archive in motion
Um dem singulären Charakter einer jeden documenta gerecht zu werden, wird das vielfältige dokumentarische Material in elf separaten Kammern präsentiert. Diese Form der Darstellung ermöglicht einen direkten Zugang zu den Archivalien und macht sie lesbar. Begleitet wird diese Zusammenstellung von Arbeiten zeitgenössischer Künstlerinnen und Künstler, die in Auseinandersetzung mit jeweils einer documenta auf das Archiv reagieren. Ihre Arbeiten schlagen eine erweiterte Sicht der Dinge vor und demonstrieren - neben dem dokumentarischen – einen kreativen Umgang mit dem Archiv.

Künstlerinnen und Künstler
William Engelen | Friederike Feldmann | Sabine Groß | Katrin von Maltzahn | Katharina Meldner | Jonathan Monk | Alexander Roob | Tilo Schulz | Andreas Seltzer / Heike Vogler | Heidi Specker | Kai Vöckler

Diskrete Energien
Dieser Teil der Ausstellung bringt bekannte und weniger bekannte Arbeiten der vergangenen elf documenta-Ausstellungen zurück nach Kassel. Ziel ist es allerdings nicht, den mittlerweile etablierten Kanon der Moderne nach 1945 zu rekapitulieren. Die ausgewählten Werke verhalten sich gegenläufig zur Kunstgeschichtsschreibung, weil sie sich dem Museum entziehen, zu poetisch oder anarchisch sind. Es sind Werke, die einerseits auf Kontemplation, andererseits auf einen unbedingten Realismus setzen; die aus minimalen Gesten, akribischer Mimesis oder atmosphärischer Setzung bestehen. Sie sind diskret, weil sie sich nicht aufdrängen.

documenta-Arbeiten von:
Eija-Liisa Ahtila | Giovanni Anselmo | Ida Applebroog | Art & Language | Jo Baer | Thomas Bayrle | Samuel Beckett | Joseph Beuys | Zarina Bhimji | Guillaume Bijl | Julius Bissier | Bernhard Blume | Christian Boltanski | George Brecht | Marcel Broodthaers | John Cage | Luis Camnitzer | Robert Capa | Lawrence Carroll | Christo | Lygia Clark | William Copley | Marcel Duchamp | Ed Emshwiller | Walker Evans | Jean Fautrier | Robert Filliou | Fischli & Weiss | Lucio Fontana | Terry Fox | Malcolm Goldstein | Rodney Graham | Johan Grimonprez | Ulrike Grossarth | Hans Haacke | Richard Hamilton | Peter Handke | Karl Hartung | Werner Heldt | Pierre Henry | Ernst Hermanns | David Hockney | Mauricio Kagel | R.B. Kitaj | Pierre Klossowski | Alison Knowls | Ferdinand Kriwet | Wilhelm Lehmbruck | George Maciunas | Piero Manzoni | Agnes Martin | Gordon Matta-Clark | Henri Michaux | Paula Modersohn-Becker | Malcolm Morley | Bruce Nauman | Claes Oldenburg | Nam June Paik | Pier Paolo Pasolini | Markus Raetz | Gerhard Richter | Dieter Roth | Ed Ruscha | Reiner Ruthenbeck | Rob Scholte | Jan Schoonhoven | Seth Siegelaub | Robert Smithson | Nancy Spero | Mark Tansey | Paul Thek | André Thomkins | Mark Tobey | Heinz Trökes | Hans Uhlmann | Ed van der Elsken | Maria Helena Vieira da Silva | Weegee | William Wegman | Fritz Winter | Krzysztof Wodiczko | Adolf Wölfli | Wols

Vor Ort
Anlässlich des 50-jährigen Jubiläums weist die Ausstellung ausdrücklich auf die einmaligen documenta-Arbeiten im Stadtraum von Kassel hin. Eine Broschüre mit Stadtplan (Preis: 2 Euro) stellt alle gesicherten Kunstwerke im öffentlichen Raum in ihrem historischen und städtischen Kontext vor und ruft sie wieder in das allgemeine Bewusstsein.

Kino
Bisher war nur in Ansätzen bekannt, dass Arnold Bode zur ersten documenta (1955) auch ein Filmprogramm organisierte, das seiner Intention einer Neubewertung der Künste nach dem Faschismus entsprach. Er zeigte dort neben den ehemals „entarteten“ Klassikern der Filmkunst auch Kurzfilme über Künstler und Schriftsteller, amerikanische und französische Zeichentrickfilme sowie Experimentalfilme. Dieses Programm wird anlässlich der Ausstellung in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Filminstitut Frankfurt/Main, dem Institut für Medienforschung der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig, dem Filmladen Kassel e. V. und den BALi Kinos im KulturBahnhof rekonstruiert und wissenschaftlich bearbeitet. Es wird während der Ausstellungsdauer in Kassel gezeigt. Das ausführliche Filmprogramm können Sie sich hier als pdf-Dokument ansehen.

Filme: Berlin– Sinfonie einer Großstadt von Walter Ruttmann, M- eine Stadt sucht einen Mörder von Fritz Lang, Un Chien Andalou von Luis Buñuel, Von Renoir bis Picasso von Paul Haesaerts, Willi Baumeister malt und Neue Kunst – neues Sehen von Ottmar Domnick sowie Jazz in Farben, Hen Hop und Blinkity Blank von Norman McLaren u. a.

Aufführung des Films La Passion de Jeanne d'Arc (1928) von Carl Theodor Dreyer am 30. September 2005 im Staatstheater Kassel mit Orchesterbegleitung.

Tagung
Die Tagung documenta zwischen Inszenierung und Kritik soll nicht nur den Stand der documenta-Forschung zusammenfassen, sondern neue Perspektiven, Fragestellungen und Reflexionen auf dem Gebiet der zeitgenössischen Kunstausstellung entwickeln. Im Mittelpunkt stehen die drei Bereiche Inszenierung, Internationalität und Kritikgeschichte der documenta. Die Tagung wendet sich nicht ausschließlich an das Fachpublikum, sondern möchte auch einen weiten Kreis von Interessierten ansprechen. Alle Vorträge werden 2006 in einem Tagungsband veröffentlicht.

documenta zwischen Inszenierung und Kritik
27. Oktober – 30. Oktober 2005
Evangelische Akademie Hofgeismar

Mit Beiträgen von Roger M. Buergel, Harald Kimpel, Geert Lovink, Sarat Maharadj, Roland Nachtigäller, Ursula Panhans-Bühler, Rudolf Schmitz, Noemi Smolek u. a.

Publikation
Begleitend zur Ausstellung erscheint im Steidl Verlag eine zweibändige Publikation mit Beiträgen von Elke Bippus, Roger M. Buergel, Dieter Daniels, Martin Engler, Michael Glasmeier, Philipp Gutbrod, Barbara Heinrich, Stefanie Herbst, Justin Hoffmann, Lutz Jahre, Harald Kimpel, Heike Klippel, Christoph Lange, Wolfgang Lenk, Annelie Lütgens, Gabriele Mackert, Roland Nachtigäller, Agnes Prus, Friedhelm Scharf, Gisela Schirmer, Bettina Steinbrügge, Karin Stengel, Annette Tietenberg, Ulrich Wegenast." (Presse / Kunsthalle Fridericianum Kassel)

Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag 11 bis 18 Uhr, Mittwoch und Freitag 11 bis 20 Uhr, Montag geschlossen

Kunsthalle Fridericianum
Friedrichsplatz 18
D-34117 Kassel




Auf der Karte finden Sie folgende Standorte:




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    Jonathan Meese / Daniel Richter / Tal R - BAVID DOWIE

    Unter dem Titel Bavid Dowie präsentiert das Kunsthaus auf drei Etagen farbintensive Gemälde und Skulpturen, die in einer einmaligen Zusammenarbeit im Vorfeld der Ausstellung entstanden sind. weiter


    IN THE CUT - Der männliche Körper in der feministischen Kunst

    Sexualität als zentrales Thema in der Kunst war bis in die 1970er Jahre vornehmlich vom männlichen Blick auf den weiblichen Körper beherrscht. weiter


    Raum D: Digitale Projekte Malte Bruns

    Bis zum 9. September gibt die neu initiierte Reihe „Raum D: Digitale Projekte“ Einblicke in die Praktiken junger medienkünstlerischer Positionen. weiter


    Raphaela Vogel Ultranackt

    Die neuen Arbeiten in dieser ersten Einzelausstellung ausserhalb ihrer deutschen Heimat entfalten eine Welt, die aufregend und dystopisch zugleich ist.
    weiter


    Jutta Koether Tour de Madame

    Kaum eine andere Künstlerin hat unser heutiges Verständnis von Malerei und von der Kulturlandschaft seit den 1980er Jahren so entscheidend geprägt wie Jutta Koether. weiter


    Jan Bräumer / Sebastian Tröger

    Unter dem Titel Von vielen Möglichkeiten weiß der Dinosaurier nichts präsentiert das Kunsthaus Gemälde, Zeichnungen und Installationen von Jan Bräumer (*1970 in Darmstadt) und Sebastian Tröger (*1986 in Erlangen). weiter


    Ernst Caramelle - Very angenehme Konzeptkunst

    Was ist Wirklichkeit, was nur Schein? Bei den raffinierten Wandgemälden des in Tirol geborenen Künstlers Ernst Caramelle (*1952) verschwimmen diese Grenzen. In der stillen und zugleich eindrucksvollen Einzelausstellung „Very angenehme Konzeptkunst“ zeigt Marta Herford anhand von Zeichnungen, Film, „Lichtarbeiten“ sowie einer eigens für die Lippold-Galerie konzipierten Wandmalerei Caramelles gewitzte und verblüffende Konzeptkunst. weiter

    Elke aus dem Moore ist neue Leiterin der Akademie Schloss Solitude

    Elke aus dem Moore folgt Jean-Baptiste Joly, der die Akademie von Beginn an geleitet hat. weiter


    erreger– | EIGEN frequenz

    Die zweiteilige Ausstellung erreger- | EIGEN frequenz widmet sich vom 17. Mai bis 10. Juni 2018 mit Werken von Prof. Una H. Moehrke sowie von ihren Studierenden und Alumni und einem außergewöhnlichen Begleitprogramm dem Phänomen der Gabe und dem Prinzip von Impuls und Resonanz. weiter


    Herr Fritz, woher stammen die Bilder? Ausstellung zur Provenienzforschung im MKK Dortmund

    „Herr Fritz, woher stammen die Bilder?“ Provenienzforschung im Museum für Kunst und Kulturgeschichte Dortmund weiter

    Andreas Wachter – Bilder, Plastiken

    "Nichts erklären – beleuchten" (Andreas Wachter) weiter

    Tatjana Doll erhält den Konrad-von-Soest-Preis 2018

    Tatjana Doll, Professorin für Malerei an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe, erhält den Konrad-von-Soest-Preis. weiter


    Schirin Kretschmann

    Die ortsbezogenen Arbeiten von Schirin Kretschmann bestechen durch ihre Präsenz. weiter


    Christine und Irene Hohenbüchler Räume im Raum

    Die Künstlerinnen Christine und Irene Hohenbüchler (geb. 1964 in Wien) sind bekannt für ihre Installationen, die das Publikum im Sinne einer Multiplen Autorenschaft miteinbeziehen. weiter


    Gert & Uwe Tobias

    2018 endet die Steinkohleförderung und damit eine für die deutsche Geschichte der letzten 150 Jahre prägende Epoche. weiter


    Ulrich Wagner. Urbane Systeme

    Weiß, aber keinesfalls farblos – so präsentieren sich die Werke der Ausstellung „Weiß ist der Grund“ ab 6. Mai im Museum Ritter. Zu sehen sind rund 60 Bilder, Plastiken und Objekte aus der Sammlung Marli Hoppe-Ritter, in denen Weiß eine besondere Rolle spielt. weiter


    DYSTOPIA. Zum 200. Geburtstag von Karl Marx

    Anhand verschiedener künstlerischer Interventionen zeigt die Ausstellung Arbeiten von KünstlerInnen, die sich kritisch mit unserer ökonomischen und sozialen Gegenwart und deren ideellen Hintergründen auseinandersetzen. weiter


    Maria Lassnig BE-ZIEHUNGEN

    Maria Lassnig (1919–2014) gehört zweifellos zu den prägenden Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts; ihre körperbezogene Malerei nimmt eine für die Entwicklung der Gegenwartskunst zentrale Stellung ein. weiter

    Sarah Ortmeyer FLYRT

    FLYRT zeigt klassische Disziplinen der Kunst: Bildhauerei, Malerei und Film in anti-traditionellen Präsentationsformen. weiter


    Ashley Hans Scheirl - Genital Economy Posing

    In Ashley Hans Scheirls „life art“ steht das Hinterfragen von gesellschaftlichen Normen und Verhältnissen sowie die Weiterentwicklung des Umgangs mit der eigenen Identität und Sexualität im Zentrum ihrer oft medienübergreifenden Arbeiten. weiter