OFF THE WALL! Bildräume und Raumbilder

Rauminstallationen

17. 07. - 12. 10. 2014 | Kunsthalle Nürnberg im KunstKulturQuartier
Eingabedatum: 17.07.2014

bilder

Traditionell basiert Malerei auf Zweidimensionalität und kann lediglich das Abbild eines dreidimensionalen Raums wiedergeben. Die Gruppenausstellung „Off the Wall! Bildräume und Raumbilder“ präsentiert jedoch Positionen gegenwärtiger Malerei, die diese klassische Zweidimensionalität selbstbewusst infrage stellen. Die eingeladenen Künstlerinnen und Künstler erweitern die Malerei, indem sie ihre Werke nicht auf den flachen Bildträger beschränken, sondern den externen, architektonischen Umraum einbeziehen. Ihre Malerei wird volumenhaft, dehnt sich aus und greift in die dritte Dimension. Sie besetzt den Ausstellungsraum, beispielsweise durch skulpturale und installative Verfahren oder auch indem der Ausstellungsraum – unter Einbeziehung der Wände und Böden – zu einem All-over-Painting wird. Der Ausstellungstitel „Off the Wall!“ ist dabei stets doppeldeutig zu verstehen: In seiner wörtlichen Übersetzung bedeutet er so viel wie „Runter von der Wand!“, aber zugleich steht „Off the Wall!“ im englischen Sprachraum für „unorthodox“ oder „unkonventionell“.

Die ausgewählten Werke repräsentieren auch einen erweiterten Malereibegriff, der sich im Spannungsverhältnis zwischen Malerei, Zeichnung, Ornament, Collage, Fotografie, Objekt, Comic oder auch animiertem Videofilm bewegt. Denn für viele Kunstschaffende sind die traditionellen Kategorisierungen – auch vor dem Hintergrund eines heute weitgehend hierarchiefreien Medienpluralismus in der Gegenwartskunst – längst obsolet, da sie medienübergreifend arbeiten.
Dabei rufen sie ein vielfältiges Bezugssystem ab, dessen Referenzen von vermeintlich nebensächlichen Alltagsbeobachtungen bis zu Verweisen auf die Heroen der Kunstgeschichte reichen. Viele der ausgestellten Arbeiten dokumentieren gegenüber der Malerei auch eine Leichtigkeit, die sich in einer Absage an die geniale Geste ebenso zeigen kann wie in Vereinfachungen und malerischen Abkürzungen oder im spielerischen Umgang mit Symbolen, Piktogrammen und anderen grafischen Elementen.


Cornelia Baltes (*1978) machte 2011 an der Londoner Slade School of Fine Art ihren Abschluss (MFA). Seit März 2014 arbeitet sie als Stipendiatin des Marianne-Defet-Malerei-Stipendiums in Nürnberg. Viele der Exponate, die nun in „Off the Wall!“ zu sehen sind, entstanden im Kontext dieses Stipendiums. Ihre Beobachtungen alltäglicher Objekte und Zusammenhänge des Lebens übersetzt die Künstlerin in subtil humorvolle Kompositionen zwischen Figuration und Abstraktion. Dabei erscheint das traditionell „langsame“ Medium Malerei vielfach wie eine vermeintlich spontane Geste mit unmittelbarem visuellem Bildwitz. In ihren Werken zeigt sich ebenso ein vielseitiges Spiel mit der Malerei: Architekturelemente werden zu abstrakten Farbfeldern, Fotografien werden digital „bemalt“ und skulpturale wie installative Elemente erscheinen als volumenhafte Variante der doch eigentlich körperlosen Malerei. Cornelia Baltes Werke spielen klug mit den Gattungsbegriffen und scheinen alles zugleich zu sein: Gemälde, Skulptur, Installation und Mixed-Media-Assemblage.


Benjamin Houlihan (*1975), der sein Studium an der Kunstakademie Düsseldorf 2007 als Meisterschüler von Georg Herold abschloss, wird in einem Raum der Kunsthalle einen umlaufenden Fries auf die Wand „malen“. Dieses Friesband setzt sich aus abstrakten, roten Farbtupfern zusammen, die auf der Wand zu flirren scheinen. Ungewöhnlich ist, dass Houlihan die Farbe nicht mit dem Pinsel aufträgt, sondern auf die Wand leckt. In nahezu impressionistischer Gestaltungsweise, spontan und frei im Umgang mit der Farbe, ermöglicht das plastisch erscheinende Friesband eine neue Raumerfahrung und hinterfragt zugleich mit der Wand als Bildträger den Ewigkeitsanspruch der Kunst.
Diese ephemere Wandarbeit setzt der Künstler in Bezug zu zwei farbintensiven, amorph erscheinenden Skulpturen, die sich aus scheinbar willkürlich übereinander geschichtetem Farbschaum aufbauen. Ihr Entstehungsprozess ist durch Houlihans Materialwahl geprägt: Die Skulpturen sind aus Polyurethan, das vom Künstler mit Farbpigmenten eingefärbt wird. Das Material, eine Art Montageschaum, härtet bereits nach 10 Sekunden aus, so dass jede kompositorische Entscheidung schnell getroffen werden muss. Einem Action-Painting ähnlich, wo Farbe auf die Leinwand gespritzt, getropft oder geschüttet wird, bewegen sich auch Houlihans Skulpturen gekonnt im Spannungsfeld zwischen Gestaltungswille und Zufall. Im Kontext der Ausstellung erscheint der Entstehungsprozess der Skulpturen auch deshalb interessant, weil das Ergebnis eines quasi malerischen Aktes eben kein Gemälde, sondern eine Skulptur ist: ein kluges Spiel mit den traditionellen Kategorisierungen der Kunst.

Das Werk des in Brooklyn, New York lebenden Künstlers Markus Linnenbrink (*1961) umfasst neben großformatigen Gemälden und Skulpturen auch ortsspezifische Wand,- Boden-, und Deckenmalereien, die die Grenzen der Malerei und deren Ausweitung in den Raum thematisieren. Für die Ausstellung „Off the Wall!“ wird er zwei Ausstellungsräume der Kunsthalle in ein begehbares All-over-Painting verwandeln: Die Böden, Wände und auch die Hohlkehlen der Decken werden bis hin zu den Oberlichtern mit parallel angeordneten Farbstreifen versehen. Durch deren spezifische Anordnung und den alles überschreitenden Farbauftrag scheint Linnenbrink die Grenze zwischen Zwei- wie Dreidimensionalität aufzulösen und suggeriert zugleich die Vorstellung eines sich endlos ausdehnenden Raums. Dieser Farbraum evoziert Bewegungen und Veränderungen, denen das irritierte Auge kaum folgen kann und entwickelt dabei eine nahezu psyche¬delische Intensität. Die Farbe emanzipiert sich vom reinen Medium zum Protagonisten des abstrakten Bildsystems, wodurch Markus Linnenbrink konzeptuell auf ikonografische Traditionen und kunsthistorische Konnotationen verweist. Durch die spezi-fische Form der Farbverarbeitung, die sich durch die Substanz und Konsistenz der vom Künstler selbst gefertigten Farben ergibt, entwickelt die Farbe ein Eigenleben: Tropfen wie Schlieren erzählen vom Entstehungsprozess des Farbraums.

Zu den zentralen Themen im Werk der in Basel lebenden Schwestern Claudia & Julia Müller (*1964/*1965) gehört der Mensch und seine Beziehung zum Gegenüber, zur Natur, zur Welt. Vielfach erscheint das Vertraute dabei fremd und unheimlich, denn voreilige Schlüsse und feste Annahmen erfahren eine Verunsicherung – genau wie die traditionellen Kategorien der Kunst. So wird das klassische Medium der Malerei und der Zeichnung in mehrteiligen, installativen Arrangements mit skulpturalen Elementen und Objekten verbunden und erlebt damit eine Ausweitung in vielschichtige wie geheimnisvolle Rauminszenierungen. Diese intermedialen Arbeiten breiten sich auf Wänden aus, besetzen den Raum oder ragen in diesen hinein und bestehen aus subtilen Dialogen zwischen flächigen und dreidimensionalen Elementen zwischen Abstraktion und Figuration. Im Kontext der Ausstellung „Off the Wall!“ werden Claudia & Julia Müller erstmals ihre neue Werkgruppe von großen Keramikobjekten in Kombination mit wandfüllenden Zeichnungen präsentieren.

Christine Streuli (*1975), die 2007 gemeinsam mit Yves Netzhammer den Schweizer Pavillon auf der Biennale Venedig gestaltete, hat im Frühjahr 2014 eine große Rauminstallation als Beitrag zur 19th Biennale of Sydney konzipiert. Dem Entwurf dieser Arbeit ähnlich, hat sie für die Kunsthalle Nürnberg unter Verwendung von Tapeten und stark farbigen Lithografien eine ortsspezifische Rauminstallation entwickelt, die ganz im Kontext ihres Anspruches steht, „einen Weg zu finden, mit der Malerei anders umzugehen, als bisher damit umgegangen wurde“.
Streulis dichte Bildwelten von furioser Energie und Dynamik enthalten verschiedenste Elemente aus Hoch- und Populärkultur, die von Werbemotiven bis zu arabischer Ornamentik reichen. Die Künstlerin, die sich bereits während ihres Studiums weitgehend von der Arbeit mit Pinsel und Ölfarbe verabschiedete, verwendet, dem Gestus des traditionellen Malergenies entgegen, Spritzpistole und Schablone sowie verschiedene Druck-, Collage- und Abklatschverfahren. Wiederholung, Spiegelung und Symmetrie sind neben überbordendem Formenreichtum und gewaltiger Farbigkeit grundsätzliches Merkmal ihrer Arbeiten.
Streulis installativem, ortsspezifischem Denken entsprechend bildet ihre Malerei dynamische Erfahrungsräume, die anstelle einer passiven, frontalen Betrachtung eine aktive Blick- und Körperbewegung des Betrachters sowie Neugier und Aufmerksamkeit erfordern.

Die entgrenzten Wand- und Tafel-, ja Raumbilder des in Berlin lebenden Künstlers Alexander Wolff (*1976), der unter anderem an der Akademie der Bildenden Künste in Wien sowie an der Ecole Nationale Supérieure des Beaux Arts de Paris studierte, lassen sich weder formal noch inhaltlich auf eine Ebene beschränken. Entgegen einem Verständnis von Malerei als in sich geschlossene Fläche und als eine von Betrachter und Ausstellungsraum autonome Realität, sind seine Arbeiten von einer grundsätzlichen Verwicklung mit dem Raum geprägt. Sie benötigen diesen als Bezugssystem, sind mit ihm verwoben, greifen in ihn aus, enthalten ihn. Dabei schafft Wolff komplexe, temporäre Gesamtsituationen, die architektonische Eigenheiten und Lichtverhältnisse des Ausstellungsortes ebenso thematisieren wie ihre Prozesshaftigkeit und Unabgeschlossenheit. Basis seiner Arbeiten von sinnlicher wie anziehender Materialität – Holz, Textilien, Schmutz, Luftpolsterfolie und Schatten, aber auch Fotografie und Video werden in die Malerei integriert – sind dabei konzeptuelle Überlegungen zu grundsätzlichen Fragen nach der Natur des Bildes und seinem Verhältnis zu Umraum und Betrachter.

Kunsthalle Nürnberg
Lorenzer Straße 32
90402 Nürnberg
http://www.kunstkulturquartier.de

Pressemitteilung








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Henriette Grahnert


Gekonnt jongliert die Künstlerin Henriette Grahnert (*1977 in Dresden) mit den unterschiedlichsten Malereitraditionen: Ihre Bilder zitieren klassische Abstraktion und konkrete Malerei, minimalistische Traditionen und Bad Painting, amerikanische Farbfeldmalerei und Pop Art. Gestische Pinselschwünge und informelle Klekse treffen auf figurative Elemente, harte Kanten auf filigrane Farbverläufe, dünn lasierte auf pastos gespachtelte Farbflächen. Mit hintersinnigem Humor verbindet Henriette Grahnert diese vermeintlichen Gegensätze zu einem individuellen Bilderkosmos. Dabei steht jedoch keine der zitierten Stilrichtungen und Malweisen tatsächlich für das, was sie vorgibt zu sein. Viel eher handelt es sich um einen klugen Umgang mit Bezugnahmen sowie um einen differenzierten Diskurs über
die Malerei selbst.

Die Freude an Zitaten und Anspielungen findet sich auch auf sprachlicher Ebene. Handgeschriebene Kommentare auf den Bildern oder auch die humorvollen, pointierten Werktitel offerieren weitere Rezeptionsebenen: So zeigt das titelgebende Gemälde Manchmal erscheinst du mir sehr abstrakt (2011) eine Komposition aus an Klebestreifen erinnernden Pinselstrichen, verschlungenen Kritzeleien, sowie Augen und Schnurrbart als stilisierte Repräsentanten einer menschlichen Physiognomie. In Kombination mit dem Bildtitel wird die weitgehend abstrakte Komposition jedoch zu einer sprechenden Metapher für zwischenmenschliche Missverständnisse.

Trotz ihrer visuellen Verführungskraft, der Attraktivität in Motivik und Farbigkeit, sind Henriette Grahnerts Werke weit entfernt vom rein Dekorativen. Alles, was spontan und spielerisch erscheint, erweist sich zugleich als behutsam geplant und akkurat komponiert. Zufall und Vorsatz verbrüdern sich in ihrer souveränen, taktisch versierten Malerei.

Henriette Grahnert lebt und arbeitet in Leipzig. An der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig studierte sie bis 2004 Malerei bei Professor Arno Rink. Ihre Arbeiten wurden in den letzten Jahren national wie auch international in zahlreichen Ausstellungen präsentiert. 2008 wurde die Künstlerin mit dem hochdotierten Kunstpreis der Sachsen Bank und dem Ernst Barlach Preis geehrt; 2009 erhielt sie ein einjähriges Stipendium an der Villa Massimo in Rom; 2012 war sie Stipendiatin am renommierten Deutschen Studienzentrum in Venedig. Als Stipendiatin des Marianne-Defet-Malerei-Stipendiums lebte sie von September 2015 bis Januar 2016 in Nürnberg. Ihre Einzelausstellung in der Kunsthalle Nürnberg präsentiert diese in Nürnberg entstandenen Arbeiten neben zahlreichen älteren Gemälden und gibt mit über 100 Werken einen vielseitigen Einblick in Henriette Grahnerts bisheriges Schaffen.

Im Projektraum präsentiert die Kunsthalle Nürnberg parallel zur Ausstellung mit Henriette Grahnert Werke der zehn Künstlerinnen und Künstler, die bislang das Marianne-Defet-Malerei-Stipendium innehatten: Gerda Schepers, Isabelle Fein, Ulrich Pester, Reto Pulfer, Sabrina Fritsch, Cornelia Baltes, Lea von Wintzingerode, Robert Seidel, Henriette Grahnert und Elif Saydam. Damit feiert die Kunsthalle Nürnberg auch den 90. Geburtstag von Hans Friedrich Defet, der das Stipendium 2011 zur Erinnerung an seine Frau Marianne Defet (1926-2008) gestiftet hat. Das Stipendium wird von der Atelier- und Galeriehaus Marianne und Hans Friedrich Defet Stiftung sowie der da Vinci Pinselfabrik getragen und ist jungen internationalen künstlerischen Positionen gewidmet.

Öffnungszeiten: Di, Do – So 10 – 18 Uhr, Mi 10 – 20 Uhr,
Mi 18 – 20 Uhr freier Eintritt
Führungen: So 11 Uhr

Stadt Nürnberg
Kunsthalle Nürnberg im KunstKulturQuartier
Lorenzer Straße 32
90402 Nürnberg
nuernberg.de


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