Warhol bis Richter

- Grafik zwischen Foto und Druck

noch bis 28.9.2014 | Museum Folkwang, Essen
Eingabedatum: 18.08.2014

bilder

Das Museum Folkwang zeigt vom 28. Juni bis zum 28. September 2014 erstmals die Highlights seiner Bestände fotobasierter Druckgrafik. Im Mittelpunkt steht der Einfluss des Massenmediums Fotografie auf die Druckgrafik der 1960er und frühen 1970er Jahre. Dabei sind die zehnteiligen Pop Art-Serien Marilyn Monroe (1967) und Electric Chair (1971) von Andy Warhol ebenso vertreten wie Roy Lichtensteins selten gezeigte Folge Ten Landscapes (1967).

Von Gerhard Richter werden grafische Blätter aus der Zeit von 1966 bis 1972 vorgestellt. Insgesamt werden rund 100 Arbeiten von 25 Künstlern gezeigt.
In den 1960er Jahren entstehen in großem Stil druckgrafische Werke, die auf fotografischen Vorlagen beruhen. Zumeist handelt es sich um weitverbreitete Bilder aus Zeitungen und Zeitschriften oder aus dem Fernsehen. Robert Rauschenberg und Andy Warhol sind die Ersten, die dieses neue Genre der Druckgrafik etablieren – teils ironisch, teils affirmativ widmen sie sich aktuellen Geschehnissen. Die sich parallel entwickelnde europäische Druckgrafik – von Richard Hamilton und Eduardo Paolozzi bis hin zu Klaus Staeck und Wolf Vostell – bringt eine deutlichere Kritik an gesellschaftlichen Zuständen zum Ausdruck.

Die Ausstellung zeigt, welch hohen Stellenwert die Fotografie für die inhaltliche und stilistische Weiterentwicklung der internationalen Druckgrafik in den 1960er Jahren einnimmt. Gleichzeitig nimmt die Präsentation auch die wegweisenden Veränderungen der druckgrafischen Techniken in den Blick. So erlebte der Siebdruck in den 1960er Jahren eine bis dato nicht dagewesene Konjunktur, ermöglichte er doch wesentlich größere Formate und höhere Auflagen als klassische Druckverfahren.

Daneben etablierte sich der Offsetdruck. Gerhard Richter ist hier ein wichtiger Wegbereiter. Die Grafische Sammlung im Museum Folkwang besitzt eine herausragende Sammlung zeitgenössischer Druckgrafik. Mit dieser Ausstellung setzt das Museum Folkwang seine Reihe der Sammlungspräsentationen fort und stellt damit die Vielseitigkeit seiner Bestände einer breiten Öffentlichkeit vor.

Museum Folkwang
Museumsplatz 1
45128 Essen
http://wwww.museum-folkwang.de

Pressemitteilung






Daten zu Roy Lichtenstein:

- A Tale of Two Worlds 2017
- Art Basel 2013
- Art Basel 2016
- Art Basel Hong Kong 2014
- Art Basel Hong Kong, 2016
- Art Basel Miami Beach 2013
- art basel miami beach, 2014
- art cologne 2015
- Gagosian Gallery
- MACBA COLLECTION
- MoMA Collection
- Museo Reina Sofía, Collection
- Sammlung MMK, Frankfurt
- Sammlung Würth
- Solomon R. Guggenheim Collection

Weiteres zum Thema: Roy Lichtenstein



Museum für Neue Kunst im Zentrum für Kunst und Medientechnologie (ZKM) (05 / 02)


Das ZKM gehört zu den Vorreitern der Museen für Neue Medien. In der Planungsphase in den 80ern gab es demnach auch kritische Stimmen gegen die neue Institution, denn damals waren Begriffe wie Multimedia, Internet oder virtuell, die heute in aller Munde sind, kaum bekannt. Um so vorausschauender erscheint im Rückblick die damalige Entwicklung.

Ausgehend von Ideen, die sich in der Gründung des Zentrums für Kunst und Medientechnologie 1984 verfestigten, sollte das ZKM als Forschungs- und Entwicklungszentrum an der Schnittstelle zwischen Kunst und neuen Medien eine wichtige Lücke schließen. Konkret sah das so aus, dass 1989 ein Stifterrat konstituiert wurde, der Professor Heinrich Klotz zum Gründungsdirektor ernannte. Die Eröffnung des Museum für Neue Kunst (MNK) im Zentrum für Kunst und Medientechnologie (ZKM) im Oktober 1997 beschloss die Aufbauphase. Die Eröffnungsschau mit 254 Werken europäischer und amerikanischer Kunst von den 60ern bis heute war eine Hommage an die Sammler Baden-Württembergs und brachte dem Museum den Beinamen "Sammlermuseum" ein. Mit dem Einzug großer Blöcke von Leihgaben aus den Sammlungen Siegfried Weishaupt, Friedrich E. Rentschle (FER), Josef Fröhlich und Anna Grässlin wurde neben den Privatsammlungen eine eigene Sammlung aufgebaut, deren Schwerpunkt Medien- und Videokunst ist.

Nachdem der eigentlich geplante Neubau den finanziellen Rahmen sprengte, wurde das Museum in den Lichthöfen einer ehemaligen Munitionsfabrik untergebracht. Das Hallenambiente der glasüberdeckten Höfe ist wie geschaffen für die Großformate von Gerhard Richter, Sigmar Polke und Georg Baselitz. Die Transparenz des Hauses, das von dem Hamburger Architekturbüros Schweger + Partner umgestaltet wurde, ermöglicht einen Dialog zwischen den einzelnen Sammlungen.
Über drei Etagen sind ausgewählte Werke aus den Sammlungen zusammen mit Exponaten aus den Beständen des ZKM/MNK kombiniert ausgestellt, wobei das Profil der Sammlungen trotzdem deutlich erkennbar bleibt. Wegweisende Arbeiten der europäischen und amerikanischen Kunst geben Einblick in die Kunstentwicklung von 1960 bis heute. Darunter zahlreiche Foto- und Videoarbeiten, die im Wechsel mit Positionen der Gegenwartskunst präsentiert werden.
Das erste Obergeschoss bietet dem Besucher einen repräsentativen Überblick über den Abstrakten Expressionismus und die Farbfeldmalerei von Mark Rothko, Morris Louis und Frank Stella. Die Pop Art ist unter anderem durch Bilder von Andy Warhol und Roy Lichtenstein vertreten, denen Werke deutscher Künstler wie Gerhard Richter, Sigmar Polke und Blinky Palermo gegenüberstehen. Ergänzt wird die Auswahl durch Arbeiten der "Neuen Wilden" und objektbezogene Positionen von Imi Knoebel, Reinhard Mucha oder Rosemarie Trockel.
Im zweiten Obergeschoss werden Werke der Arte Povera, der Minimal Art sowie der Konzeptkunst ausgestellt, die für die darauffolgende Künstlergeneration wegweisend sind, ausserdem Bilder, die sich mit der Malerei der 80er auseinander setzten und Positionen der 90er.

Geprägt wurde das Museum aber nicht nur von der Kunst, sondern auch von den Machern des Museums. Gründungsdirektor Professor Heinrich Klotz leitete neben dem Museum die mit dem ZKM kooperierenden Hochschule für Gestaltung, die als erste Hochschule die Medienkünste in den Vordergrund stellte. Seit 1999 wird das ZKM von Peter Weibel geleitet; Direktor der Abteilung Museum für Neue Kunst ist ebenfalls seit 1999 Götz Adriani, nachdem Klotz verstorben war.

Seit 1999 fanden Übersichtsschauen zur Videokultur der 90er, zu Bruce Nauman, Bill Viola, Sigmar Polke, Franz West, Sylvie Fleury und der Minimal Art statt.



Adresse: Museum für Neue Kunst | ZKM Karlsruhe
Lorenzstr. 9
76135 Karlsruhe

Tel.: +49.721.8100.1325
Fax: +49.721.8100.1309
Internet: zkm.de
Mail: mnk@zkm.de

Öffnungszeiten: Mi 10-20/Do - So 10-18 h
Mo - Di geschlossen

Aktuelle Ausstellung: Tobias Rehberger Geläut – bis ich’s hör‘...
1. Mai – 11. August 2002
Eröffnung: Dienstag, 30. April 2002, 18 Uhr

  • Shopping - Kunst und Konsum im 20. Jahrhundert

  • Sprengel Museum Hannover: Tamara Grcíc / Marcelo Brodsky (7.5.- 31.8.03)

  • Funny Cuts - Staatsgalerie Stuttgart (4.12.04 - 17.04.05)

  • "Retrospektive" - James Rosenquist - Kunstmuseum Wolfsburg (19.2.-5.6.05)

  • "Vinyl - Records and Covers by Artists" - Neues Museum Weserburg, Bremen (21.08.–27.11.05)

  • Schlussbericht: ART COLOGNE - Spitzenverkäufe bestätigen Köln als internationalen Kunstmarktplatz

  • Über 11.000 Besucher auf der Vernissage der COLOGNE FINE ART 2006

  • Schlussbericht: COLOGNE FINE ART

  • The Guggenheim - Die Sammlung

  • Rudolf Zwirner erhält den diesjährigen ART COLOGNE-Preis (3.8.06)

  • Schlussbericht: ART COLOGNE 2007 mit Erfolg ins Frühjahr verlegt

  • Pop Art in Berlin bei Ketterer Kunst (ab 29.11.06)

  • Die Sammlung Erich Marx in Baden-Baden - Museum Frieder Burda, Baden-Baden (25.5.-7.10.07)

  • Europop - Kunsthaus Zürich (15.2.08-12.5.08)

  • Von Munch bis Beckmann, von Jorn bis Gertsch - Kunsthalle Emden (20.9.-30.11.08)

  • Eating the Universe. Vom Essen in der Kunst - Galerie im Taxispalais, Innsbruck

  • Roy Lichtenstein. Kunst als Motiv - Museum Ludwig, Köln

  • Bild für Bild – Film und zeitgenössische Kunst

  • 528 Werke für Kölner Museen

  • MMK 1991-2011. 20 Jahre Gegenwart

  • Große Copley-Retrospektive

  • Punkt.Systeme - Vom Pointillismus zum Pixel

  • Weltsichten

  • Chuck Close. Multiple Portraits

  • Roy Lichtenstein, Lowry, William Scott and Marc Chagall

  • Lichtenstein: A Retrospective | Tate

  • Die anderen Amerikaner - Neuentdeckungen der 1970er und 80er Jahre

  • art news today 19.5.2013

  • ZACK! BOOM! PENG! Superhelden in der Kunst! Comic in der Weserburg!

  • Christian Junghanns. Neue Arbeiten

  • Andy Warhol

  • Subodh Gupta. Everything is Inside

  • LUDWIG GOES POP

  • Das Angebot der Cologne Fine Art 2014

  • Datenblätter und Kunstkompass

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      Jonathan Meese / Daniel Richter / Tal R - BAVID DOWIE

      Unter dem Titel Bavid Dowie präsentiert das Kunsthaus auf drei Etagen farbintensive Gemälde und Skulpturen, die in einer einmaligen Zusammenarbeit im Vorfeld der Ausstellung entstanden sind. weiter


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      Sexualität als zentrales Thema in der Kunst war bis in die 1970er Jahre vornehmlich vom männlichen Blick auf den weiblichen Körper beherrscht. weiter


      Raum D: Digitale Projekte Malte Bruns

      Bis zum 9. September gibt die neu initiierte Reihe „Raum D: Digitale Projekte“ Einblicke in die Praktiken junger medienkünstlerischer Positionen. weiter


      Raphaela Vogel Ultranackt

      Die neuen Arbeiten in dieser ersten Einzelausstellung ausserhalb ihrer deutschen Heimat entfalten eine Welt, die aufregend und dystopisch zugleich ist.
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      Jutta Koether Tour de Madame

      Kaum eine andere Künstlerin hat unser heutiges Verständnis von Malerei und von der Kulturlandschaft seit den 1980er Jahren so entscheidend geprägt wie Jutta Koether. weiter


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      Unter dem Titel Von vielen Möglichkeiten weiß der Dinosaurier nichts präsentiert das Kunsthaus Gemälde, Zeichnungen und Installationen von Jan Bräumer (*1970 in Darmstadt) und Sebastian Tröger (*1986 in Erlangen). weiter


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      Was ist Wirklichkeit, was nur Schein? Bei den raffinierten Wandgemälden des in Tirol geborenen Künstlers Ernst Caramelle (*1952) verschwimmen diese Grenzen. In der stillen und zugleich eindrucksvollen Einzelausstellung „Very angenehme Konzeptkunst“ zeigt Marta Herford anhand von Zeichnungen, Film, „Lichtarbeiten“ sowie einer eigens für die Lippold-Galerie konzipierten Wandmalerei Caramelles gewitzte und verblüffende Konzeptkunst. weiter

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      Elke aus dem Moore folgt Jean-Baptiste Joly, der die Akademie von Beginn an geleitet hat. weiter


      erreger– | EIGEN frequenz

      Die zweiteilige Ausstellung erreger- | EIGEN frequenz widmet sich vom 17. Mai bis 10. Juni 2018 mit Werken von Prof. Una H. Moehrke sowie von ihren Studierenden und Alumni und einem außergewöhnlichen Begleitprogramm dem Phänomen der Gabe und dem Prinzip von Impuls und Resonanz. weiter


      Herr Fritz, woher stammen die Bilder? Ausstellung zur Provenienzforschung im MKK Dortmund

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      Tatjana Doll, Professorin für Malerei an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe, erhält den Konrad-von-Soest-Preis. weiter


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