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Kunstmuseum Wolfsburg: Baustellen der Subversion-Update #7 (13.06 bis 23. 11.03)


Eingabedatum: 05.06.2003



bilder

"Update # 7" mit Werken der Künstler Fischli/Weiss, Georg Herold, Bruce Nauman, Manfred Pernice ist die Fortsetzung einer Reihe, die das Kunstmuseum konzipiert hat, um seine eigene Sammlung in Auszügen und unter bestimmten thematischen Vorgaben zu zeigen. Ergänzt wird die Ausstellung durch Leihgaben

Pressemitteilung / Auszug: "... Mit der Ausstellung XTOONE hatte das Kunstmuseum 1995 erstmals das Werk Georg Herolds in seiner ganzen Bandbreite vorgestellt. Mit dem Lichthaus und dem Bilderzimmer (beide 1995) konnten aus dieser Ausstellung eine kapitale Einzelarbeit und ein komplettes Ensemble dieses Künstlers erworben werden, in denen Herolds "fröhlicher Dekonstruktivismus mit einem kritischen Impuls" offen zutage tritt. So vereinigt das Bilderzimmer Arbeiten, die in den Jahren 1988 bis 1995 entstanden sind und in der Regel am Beginn von "Versuchsreihen" des Künstlers standen. Es finden sich Beispiele für Ziegelstein-Bilder, Collagen aus Plastiktüten, vier Kaviarbilder und zwei Multiple-Vitrinen, die den traditionellen Kunstbegriff in Frage stellen und den Betrachter systematisch verunsichern, um ihn zu einer – oft durch Humor und Ironie gewürzten – neuen Perspektive auf alltägliche Verhaltensweisen und Gegenstände zu provozieren. Einige Leihgaben wie Die Verwandlung von Dachlatten in Gold werden dieses Konzept noch verdeutlichen.

Auch Manfred Pernices Werke heben sich von den Hochglanzarbeiten seiner Zeitgenossen vor allem durch ihren spröden und unfertigen Charakter ab. Zunächst scheinen sie auf vertraute Utensilien – vor allem Behältnisse verschiedener Art – abzuzielen, untergraben diese Vertrautheit jedoch bei näherem Hinschauen durch die Rohheit bzw. das Fragmentarische ihrer Verarbeitung. Seine Architekturen, Container und floßartigen Gebilde verunsichern den Betrachter, da sie zunächst keinerlei Sinn zu stiften scheinen: Pernice spricht daher auch von einem "Unsinnzusammenhang" den der Besucher betritt, "eine unerträgliche Zumutung von Einzelaspekten, die nur als künstlerischer Entwurf akzeptabel ist und doch potentiell einen Typus alltäglicher Wahrnehmung parallelisiert. Dieser Typus ist die heterogene Situation – eine temporäre oder permanente Koexistenz von aneinander nicht interessierten Einzelaspekten. [...] Jede Beschäftigung des Betrachters mit einem Einzelaspekt ergibt Sinn, die Aspekte insgesamt jedoch nicht. Auf der Suche nach Sinnfälligkeit werden diese Unsinnsituationen meist nicht bemerkt, obwohl das Leben voll davon ist." Neben dem 1a Dosenfeld ’00 aus der Sammlung wird auch Manfred Pernices documenta-Arbeit von 2002, ESTREL: Quattro Stagioni präsentiert.

Mit dem Lauf der Dinge und ihrem Kanal-Video (zer)stören Peter Fischli und David Weiss die Erwartungen an den Umgang mit alltäglichen Dingen. Während im Lauf der Dinge vornehmlich Haushaltsgegenstände in immer neuen Konstellationen in einer scheinbar endlos langen Kettenreaktion ein energiereiches Eigenleben entwickeln, wurden im Kanal-Video sämtliche störenden Elemente entfernt, um in einer endlosen Geradeausfahrt durch Kanalröhren bei gleichbleibender Geschwindigkeit jede Hoffnung auf eine kurzweilige Handlung zu enttäuschen. Die Nützlichkeit, die Funktionalität der Dinge wird in einen absurden Zusammenhang überführt.

Über die Dehnung von Raum und Zeit gelingt es Bruce Nauman in seiner Videoinstallation Falls, Pratfalls and Sleights of Hand, den Betrachter in den Zustand der Desinformation und Verunsicherung zu führen. Indem Nauman rund um den Betrachter sowohl alltägliche Handlungsabläufe wie auch Zaubertricks bis unterhalb der Ebene des Erkennens extrem verlangsamt, schafft er ein Modell für die Undurchschaubarkeit unserer modernen, funktional differenzierten Gesellschaft."


Ausstellungsdauer: 13.06 bis 23. 11.03

Öffnungszeiten: Di 11.00 bis 20.00 Uhr | Mi bis So 11.00 bis 18.00 Uhr | Mo geschlossen

kunstmuseum-wolfsburg.de
Kunstmuseum Wolfsburg | Porschestr. 53 | 38440 Wolfsburg


ch






Daten zu Bruce Nauman:

- * 6. Dezember 1941 Fort Wayne/Indiana
- Art Basel 2013
- Art Basel 2016
- Art Basel Miami Beach 2013
- art basel miami beach, 2014
- Berlin Biennale 2006
- BIENNALE OF SYDNEY 2004
- Biennale Venedig 2007
- Biennale Venedig 2009 Pav
- Biennale Venedig 2013
- Biennale Venedig 2015
- Boijmans Post War Collection
- Das achte Feld, Köln
- documenta 7, 1982
- documenta 9, 1992
- Flick Collection
- Hartware MedienKunstVerein (HMKV)
- Istanbul Biennial, 1995
- JULIA STOSCHEK FOUNDATION E.V., Sammlung
- Konrad Fischer Galerie
- Lyon Biennale, 1995
- Manifesta 10, 2014
- Migros Museum, Sammlung
- MoMA Collection
- Museo Reina Sofía, Collection
- onLine - MoMA 2010
- Preistraeger Praemium Imperiale Sculpture
- S.M.A.K. Sammlung, Gent
- Sammlung 20. 21. Jh. Kunstmuseum Basel
- Sammlung Brandhorst,München
- Sammlung Deutsche Bank, Frankfurt
- Sammlung F.C. Flick
- Sammlung MMK, Frankfurt
- Sammlung, Kunstmuseum Liechtenstein
- SCHWINDEL DER WIRKLICHKEIT, 2014
- Skulptur Projekte Münster 1977
- Skulptur Projekte Münster 1987
- skulptur projekte münster 2007
- Solomon R. Guggenheim Collection
- TALKING PIECES, Museum Morsbroich

Weiteres zum Thema: Bruce Nauman



Museum für Neue Kunst im Zentrum für Kunst und Medientechnologie (ZKM) (05 / 02)


Das ZKM gehört zu den Vorreitern der Museen für Neue Medien. In der Planungsphase in den 80ern gab es demnach auch kritische Stimmen gegen die neue Institution, denn damals waren Begriffe wie Multimedia, Internet oder virtuell, die heute in aller Munde sind, kaum bekannt. Um so vorausschauender erscheint im Rückblick die damalige Entwicklung.

Ausgehend von Ideen, die sich in der Gründung des Zentrums für Kunst und Medientechnologie 1984 verfestigten, sollte das ZKM als Forschungs- und Entwicklungszentrum an der Schnittstelle zwischen Kunst und neuen Medien eine wichtige Lücke schließen. Konkret sah das so aus, dass 1989 ein Stifterrat konstituiert wurde, der Professor Heinrich Klotz zum Gründungsdirektor ernannte. Die Eröffnung des Museum für Neue Kunst (MNK) im Zentrum für Kunst und Medientechnologie (ZKM) im Oktober 1997 beschloss die Aufbauphase. Die Eröffnungsschau mit 254 Werken europäischer und amerikanischer Kunst von den 60ern bis heute war eine Hommage an die Sammler Baden-Württembergs und brachte dem Museum den Beinamen "Sammlermuseum" ein. Mit dem Einzug großer Blöcke von Leihgaben aus den Sammlungen Siegfried Weishaupt, Friedrich E. Rentschle (FER), Josef Fröhlich und Anna Grässlin wurde neben den Privatsammlungen eine eigene Sammlung aufgebaut, deren Schwerpunkt Medien- und Videokunst ist.

Nachdem der eigentlich geplante Neubau den finanziellen Rahmen sprengte, wurde das Museum in den Lichthöfen einer ehemaligen Munitionsfabrik untergebracht. Das Hallenambiente der glasüberdeckten Höfe ist wie geschaffen für die Großformate von Gerhard Richter, Sigmar Polke und Georg Baselitz. Die Transparenz des Hauses, das von dem Hamburger Architekturbüros Schweger + Partner umgestaltet wurde, ermöglicht einen Dialog zwischen den einzelnen Sammlungen.
Über drei Etagen sind ausgewählte Werke aus den Sammlungen zusammen mit Exponaten aus den Beständen des ZKM/MNK kombiniert ausgestellt, wobei das Profil der Sammlungen trotzdem deutlich erkennbar bleibt. Wegweisende Arbeiten der europäischen und amerikanischen Kunst geben Einblick in die Kunstentwicklung von 1960 bis heute. Darunter zahlreiche Foto- und Videoarbeiten, die im Wechsel mit Positionen der Gegenwartskunst präsentiert werden.
Das erste Obergeschoss bietet dem Besucher einen repräsentativen Überblick über den Abstrakten Expressionismus und die Farbfeldmalerei von Mark Rothko, Morris Louis und Frank Stella. Die Pop Art ist unter anderem durch Bilder von Andy Warhol und Roy Lichtenstein vertreten, denen Werke deutscher Künstler wie Gerhard Richter, Sigmar Polke und Blinky Palermo gegenüberstehen. Ergänzt wird die Auswahl durch Arbeiten der "Neuen Wilden" und objektbezogene Positionen von Imi Knoebel, Reinhard Mucha oder Rosemarie Trockel.
Im zweiten Obergeschoss werden Werke der Arte Povera, der Minimal Art sowie der Konzeptkunst ausgestellt, die für die darauffolgende Künstlergeneration wegweisend sind, ausserdem Bilder, die sich mit der Malerei der 80er auseinander setzten und Positionen der 90er.

Geprägt wurde das Museum aber nicht nur von der Kunst, sondern auch von den Machern des Museums. Gründungsdirektor Professor Heinrich Klotz leitete neben dem Museum die mit dem ZKM kooperierenden Hochschule für Gestaltung, die als erste Hochschule die Medienkünste in den Vordergrund stellte. Seit 1999 wird das ZKM von Peter Weibel geleitet; Direktor der Abteilung Museum für Neue Kunst ist ebenfalls seit 1999 Götz Adriani, nachdem Klotz verstorben war.

Seit 1999 fanden Übersichtsschauen zur Videokultur der 90er, zu Bruce Nauman, Bill Viola, Sigmar Polke, Franz West, Sylvie Fleury und der Minimal Art statt.



Adresse: Museum für Neue Kunst | ZKM Karlsruhe
Lorenzstr. 9
76135 Karlsruhe

Tel.: +49.721.8100.1325
Fax: +49.721.8100.1309
Internet: zkm.de
Mail: mnk@zkm.de

Öffnungszeiten: Mi 10-20/Do - So 10-18 h
Mo - Di geschlossen

Aktuelle Ausstellung: Tobias Rehberger Geläut – bis ich’s hör‘...
1. Mai – 11. August 2002
Eröffnung: Dienstag, 30. April 2002, 18 Uhr

  • Art 33 Basel: Kunst ohne Grenzen

  • Pinakothek der Moderne (09 / 02)

  • Sammlung Goetz - Interview mit Ingvild Goetz (Nov 02)

  • Bruce Nauman im Museum Basel, eine neue Videoinstallation (9.11.- 26.01.03)

  • Flick Collection - Sammlung - Hamburger-Bahnhof (01.03)

  • Museum Morsbroich: TALKING PIECES - Text und Bild in der Zeitgenössischen Kunst (-20.04.03)

  • M_ARS - Kunst und Krieg

  • Fondation Beyeler: EXPRESSIV! (30.3.-10.8.03)

  • Kunsthalle Kiel: Open the Curtain - Kunst und Tanz im Wechselspiel (12.04.-04.05.03)

  • Kunstmuseum Wolfsburg: Baustellen der Subversion-Update #7 (13.06 bis 23. 11.03)

  • "Adorno: Die Möglichkeit des Unmöglichen" im Frankfurter Kunstverein (29.10.03 - 4.1.04)

  • "Love/Hate" in der Ursula Blickle Stiftung (9.11.-14.12.03)

  • Artprice Annual 2004

  • Museum für die Sammlung Udo und Anette Brandhorst

  • Minimale Konzepte - Kunstmuseum Wolfsburg (16.12.04-20.02.05)

  • Bewegliche Teile. Formen des Kinetischen - Museum Tinguely, Basel (9.3.-26.6.2005)

  • 50 Jahre / Years documenta 1955-2005 - Kunsthalle Fridericianum Kassel (1.9.-20.11.05)

  • The Guggenheim - Die Sammlung

  • Bruce Nauman: Mental Exercises - NRW-Forum Kultur und Wirtschaft, Düsseldorf (09.09.06-14.01.07)

  • "Tanzen, Sehen" - Museum für Gegenwartskunst Siegen (18.2.-28.5.07)

  • What does the jellyfish want? - Museum Ludwig, Köln (31.3.-15.7.07)

  • Bas Jan Ader - Kunsthalle Basel (1.4.-20.5.07)

  • Leibesübungen. Vom Tun und Lassen in der Kunst - Kunsthalle Göppingen (16.9.-18.11.07)

  • Ad Absurdum - MARTa Herford (18.4.-27.7.08)

  • Mind Expanders - Museum Moderner Kunst, Wien (25.7.08 – 30.8.09)

  • Spuren des Geistigen. Traces du Sacré - Haus der Kunst, München (19.9.08-11.1.09)

  • "... ich ist ein anderes" - Zum Buch >Die Inszenierung des Künstlers<, Hg. Anne Marie Freybourg

  • Looking for Mushrooms - Museum Ludwig (8.11.08-1.3.09)

  • Es gab da eine Sehnsucht nach mehr Emotion, nach mehr Leidenschaft - Die Julia Stoschek Collection

  • Museumsstrip, Björk und eine Todesmaschine - >Number Two: Fragile< in der Julia Stoschek Collection

  • Museum Brandhorst - München (Eröffnung 21.5.09) de/en

  • Video: Arte povera bis minimal - Sammlung Lafrenz - Museum Wiesbaden (bis 31.1.2010)

  • Susanne Gaensheimer wird neue Kommissarin für den Deutschen Pavillon der 54. Biennale von Venedig

  • Kunstpreis für Thomas Schütte zum Start der 2. Quadriennale

  • Das Manager Magazin mit neuem Kunstkompass für 2010

  • Bilder in Bewegung : Künstler & Video_Film

  • Auswertung der Flugdaten - K21 Ständehaus, Düsseldorf

  • Farbe in der zeitgenössischen Kunst - Kunstverein Gießen

  • Bild für Bild – Film und zeitgenössische Kunst

  • Verortungen - Die Frage nach dem Raum in der zeitgenössischen Kunst

  • Unsere 9 besten Videos 2010

  • Bruce Nauman

  • MMK 1991-2011. 20 Jahre Gegenwart

  • Vor dem Gesetz

  • Spezial: Zeitgenössische Kunst in Istanbul, Teil 1

  • Parallelwelt Zirkus

  • Atelier + Küche = Labore der Sinne

  • Franz Erhard Walther. Raum durch Handlung

  • Sounds Like Silence

  • Neuer Direktor in der Sammlung Udo und Anette Brandhorst

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      Jan Fabre. STIGMATA

      Jan Fabre. STIGMATA ist eine Reise in das Gedächtnis eines der gegenwärtig bedeutendsten Künstler anhand von Zeichnungen, Fotografien, Skulpturen, Kostümen, Zitaten, Archivdokumenten und Modellen weiter


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      Am 18.08.2017 hat das Kunstmuseum Bern in Anwesenheit von Regierungspräsident Bernhard Pulver zusammen mit Direktorin Nina Zimmer die Werkstatt Gurlitt präsentiert weiter


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      Roger Ballen Ballenesque - a Retrospective

      Nur noch bis zu diesem Wochenende weiter


      Das ZKM als digitaler Pionier

      Im zweiten Halbjahr 2017 präsentiert das ZKM ein stringentes Programm
      zum rasanten technologischen und sozialen Wandel zu Beginn des
      digitalen 21. Jahrhunderts weiter


      ON SERIES, SCENES AND SEQUENCES. INTERVENTION VON HUBER.HUBER

      In Zeiten des Netflix-Booms, wo jeder Aspekt des modernen Alltags in Fernsehfolgen abgehandelt und jedes noch so ausgefallene Milieu im Erfolgsformat der Serie ausgeleuchtet wird, wo Kochshows, Zeitanalysen und Theaterstücke als Serie zu haben sind, scheint das Serielle geradezu omnipräsent zu sein weiter

      Jakob Schnetz, Russisches Tagebuch

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