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kunstsammlung

The Darknet - From Memes to Onionland. An Exploration

In Zusammenarbeit mit !Mediengruppe Bitnik und :digital brainstorming

18. 10. 2014 - 11. 01. 2015 | Kunst Halle Sankt Gallen
Eingabedatum: 19.10.2014

bilder

Unter der Oberfläche des Internets existiert eine Parallelwelt: Das Darknet beschreibt ein verschlüsseltes, unsichtbares Netzwerk, unerreichbar für konventionelle Browser oder Suchmaschinen und dennoch von Millionen genutzt. Dieses digitale Territorium ist Anstoss der Zusammenarbeit zwischen dem Künstlerkollektiv !Mediengruppe Bitnik (Carmen Weisskopf und Domagoj Smoljo), dem Projekt :digital brainstorming des Migros-Kulturprozent und der Kunst Halle Sankt Gallen. Mit Hilfe von weiteren KünstlerInnen, TheoretikerInnen und HackerInnen werden Organisationsformen, Strukturen und Kommunikationssysteme untersucht, die in den Alltag eindringen, der Öffentlichkeit aber noch weitgehend unbekannt sind. Die Ausstellung «Darknet – From Memes to Onionland. An Exploration» öffnet die Kunst Halle Sankt Gallen für interdisziplinäre Expeditionen und umfasst Themen wie Urheberrecht, Privatsphäre, Illegalität und Widerstand.

Die Kunst Halle Sankt Gallen schlägt in dieser Schau den Bogen zwischen Sichtbarem und Unsichtbarem – From Memes to Onionland –, die miteinander verzahnt sind. Im Bewusstsein um diesbezügliche Unsicherheiten soll eine mehrperspektivische Annäherung stattfinden. Mit künstlerischen Beiträgen, Archivmaterial, Workshops und Diskussionen wird versucht, dieses hochbrisante Zeitphänomen zu fassen. Das Ausstellungsformat gewährt den BesucherInnen einen Zugang zum digitalen Untergrund und kratzt an vertrauten Vorstellungen.

Kunst Halle Sankt Gallen
9000 St. Gallen

k9000.ch

Presse






Daten zu !Mediengruppe Bitnik:

- Gallery Weekend Berlin 2017
- Hartware MedienKunstVerein 2015
- Hartware MedienKunstVerein 2016
- Kunstverein Hannover 2016
- Ural Industrial Biennial of Contemporary Art, 2015

Weiteres zum Thema: !Mediengruppe Bitnik



Hacking the City - Museum Folkwang, Essen


Anhand zahlreicher Aktionen, Ausstellungen oder Interventionen im Stadtraum ebenso wie im Internet, wirft das Projekt "Hacking the City" einen neuen Blick auf den Umgang mit Öffentlichkeit.

Der Begriff "Hacking", der eigentlich aus der Computersprache stammt, wird in diesem Sinne als kulturelle Praxis verstanden: Wie werden Formen öffentlichen Handelns, demokratischer Kultur und Praktiken des Widerstandes künstlerisch artikuliert? Wer "hackt" eigentlich heute "wen"? Mit diesen Fragen beschäftigen sich die Kunstprojekte, die in der Stadt Essen, im Internet oder im musealen Projektraum zu sehen sind.

Während "Hacker" in den 1990er Jahren insbesondere die Verletzbarkeit öffentlicher Strukturen deutlich machten, steht bei heutigen "Hacking"-Projekten ein differenzierter Diskurs über Sichtbarkeiten und Unsichtbarkeiten sowie Aneignungsstrategien im Vordergrund.

Die Street Artisten, Designer, Bildenden Künstler und Musiker, die am Projekt teilnehmen, finden dabei ganz unterschiedliche Ansatzpunkte. Werbebilder werden verfremdet, es werden Irritationen im Stadtraum geschaffen oder Bilder von Überwachungskameras "angezapft", um die allgegenwärtige Sichtbarkeit im öffentlichen Raum zu verdeutlichen.

Die Ausstellung, die im Projektraum stattfindet, wird von zahlreichen Performances, Diskussionen und Workshops begleitet.

Künstlerliste: Boran Burchhardt, Peter Bux, Brad Downey, San Keller, Knowbotic Research, Christin Lahr, M+M, !Mediengruppe Bitnik, Richard Reynolds, Jörg Steinmann, Michelle Teran, Stefanie Trojan, Annette Wehrmann, Georg Winter

Abbildung: copyright Museum Folkwang

Ausstellungsdauer: 17.7.-26.9.10

Öffnungszeiten:
Di–So 10–18 Uhr
Fr 10–22.30 Uhr

Museum Folkwang
Museumsplatz 1
45128 Essen

hacking-the-city.org
museum-folkwang.de


Auf der Karte finden Sie folgende Standorte:




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    niemand mischt sich ein | zufallsindoktrinator # 147
    niemand hat macht | niemand kennt sich aus | wir sind mächtiger als irrglaubt !
    | Arbeits- und Diskursraum | Ausstellung | Guerilla Tour |
    ein Projekt von starsky | niemand weiter


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