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Camilo José Vergara- Tracking Time – Documenting America´s Post-Industrial Cities

Visueller Spurenleser, fotografischer Soziologe, Ethnograf und Stadtforscher

Museum für Photographie Braunschweig e.V.
Eingabedatum: 17.10.2014

bilder

Der amerikanische Fotograf Camilo J. Vergara dokumentiert seit über 40 Jahren die Spannung in den von Armut gekennzeichneten Problemvierteln amerikanischer Metropolen. Dabei berichtet er von den Symptomen sozialer Konflikte und macht das Auseinanderdriften der amerikanischen Gesellschaft in seinen kontinuierlichen Langzeitstudien für den Betrachter erfahrbar. Wie wohl keinem zweiten zeitgenössischen Fotografen ist es Vergara hierbei gelungen, die Transformationsprozesse des städtischen Wandels sichtbar zu machen. Als visueller Spurenleser, fotografischer Soziologe, Ethnograf und Stadtforscher hat er ein einzigartiges Archiv amerikanischer (Stadt-)Geschichte geschaffen, welches die Veränderung und Auflösung von Stadtteilgemeinschaften belegt.

Als Langzeitstudie angelegt, in der der Fotograf über Jahrzehnte hinweg an dieselben Orte wiederkehrt und deren Veränderung über einen längeren Zeitraum hinweg dokumentiert, bezeugen Vergaras Bilder den historischen Städtewandel. Sein überbordendes, exzessives Werk vitalisiert hierbei nachhaltig und mit gleichbleibend hoher Intensität die Grundprämissen der sozialen Dokumentarfotografie. Ausgehend von einem Verständnis als Anwalt für die sozial Schwachen, als einem fotografischen Botschafter, der bildliche Belege über die Ereignisse in der Welt sammelt und seinen Mitbürgern vor Augen führt, entwickelte Vergara die beschriebene Methodik, in der er Fotografie und soziologische Studie in Einklang bringt.

Im Juli 2013 wurde Vergara für seine Verdienste mit der National Humanity Medal gewürdigt, eine Auszeichnung, die der amerikanische Präsident erstmalig an einen Fotografen verlieh. Im September 2014 erwarb die Library of Congress Arbeiten Vergaras, um sie für das nationale Gedächtnis der Nation zu bewahren.

Die Einzelausstellung »Tracking Time – Documenting America´s Post-Industrial Cities« des 1944 in Chile geborenen, seit den 1970er Jahren in New York lebenden Fotografens stellt dessen außergewöhnliches fotografisches Werk erstmalig in einer institutionellen Einzelausstellung in Deutschland vor. Mit 180 Abzügen wird die Ausstellung Einblicke in die faszinierenden Stadtbetrachtungen und in die Geschichte amerikanischer Stadtentwicklungsdebatten bieten. Die Bildauswahl greift hierbei unterschiedliche Schwerpunkte seines Oeuvres im Sinne eines "best of Vergara" auf.

Museum für Photographie Braunschweig e.V.
Helmstedter Str. 1, D-38102 Braunschweig
Tel.: +49(0)531 75000
photomuseum.de

Di - Fr 13 - 18 Uhr, Sa + So 11 - 18 Uhr

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