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B3 Biennale

Portikus Frankfurt: Tobias Rehberger, Olafur Eliasson und Zumtobel Staff, Louise Lawler (16.07.-10.08.03)


Eingabedatum: 07.07.2003



bilder

Obwohl der alte Ausstellungsort nicht mehr existiert, läuft das Ausstellungsprogramm des Frankfurter Portikus weiter.

Pressemitteilung / Auszug: "Tobias Rehberger hat für den Portikus die Innengestaltung der Räumlichkeiten im Leinwandhaus übernommen. In das Erdgeschoß des Hauses hat er durch eine Gliederung mit eingestellten Kisten und Plattformen einen Ausstellungsraum, ein Büro, ein Lager sowie einen Lesetisch für Publikationen des Portikus integriert. Seine Konzeption umfasst auch ein neues Erscheinungsbild der Institution. Dabei hat er die Situation des Portikus als vorübergehend heimatlose Kunsthalle zum Thema gemacht. Alle Elemente sind als in sich geschlossene Einheiten entworfen, die nur temporär in die rustikale Architektur des Leinwandhauses eingeschoben scheinen.

Olafur Eliasson hat gemeinsam mit den Spezialisten von Zumtobel Staff, einem Hersteller professioneller Lichttechnologie, die Beleuchtung des Ausstellungsraumes entwickelt.

Louise Lawler untersucht in ihrer Arbeit die Bedingungen der Kunstpräsentation. Ihre Fotografien zeigen Kunstwerke in ihrem Umfeld, als Objekte in Ausstellungen, in privaten oder öffentlichen Sammlungen, auf Auktionen, in Lagern, Archiven oder Galerien. Details werden in ihren Bildern sichtbar, die jenseits des Einflussbereiches der Künstler liegen, die aber maßgeblich an der Bedeutungskonstruktion eines Kunstwerkes beteiligt sind, mal ist es das besondere Arrangement innerhalb einer Ausstellung oder der Wohnung eines Sammlers, mal ist es eine Detailansicht der Wand, auf der ein Bild hängt oder hing, der Sockel, der Rahmen oder das Titelschildchen.

Louise Lawler präsentierte im April 2003 eine Reihe von Fotografien unter dem Titel "PROBABLY NOT IN THE SHOW". Dies war die letzte reguläre Ausstellung des Portikus an der Schönen Aussicht. Ausgehend von Fotografien dieser sehr reduzierten Installation hat sie nun wiederum eine Serie von insgesamt 5 Bildern unter dem Titel "ADD TO IT" produziert, die sie als Eröffnungsausstellung im Leinwandhaus zeigt. Der weiße Ausstellungsraum mit Oberlicht, wie man ihn prototypisch im ehemaligen Portikus vorfand, wird in Lawlers neuer Arbeit selbst zu einer Reihe von abstrahierten Bildern. "

Ausstellungsdauer: 16. Juli - 10. August 2003

Öffnungszeiten: Dienstag - Sonntag 11 - 18 Uhr | Mittwoch 11 - 20 Uhr | Montag geschl.

PORTIKUS IM LEINWANDHAUS | WECKMARKT 17 | 60311 FRANKFURT AM MAIN
Tel.: 069-2199 8760
portikus.de


ch






Daten zu Tobias Rehberger:

- * 1966 Esslingen am Neckar
Studium an der Städelschule in Frankfurt
- 30 Künstler / 30 Räume, 2012
- abc 2014
- Art Basel 2013
- Art Basel Hong Kong 2014
- Art Basel Hong Kong, 2016
- Art Basel Miami Beach 2013
- art basel miami beach, 2014
- art cologne 2015
- Berlin Biennale 1998
- Biennale Venedig 2009
- Eine Geschichte Zeitgenössische Kunst aus dem Centre Pompidou, 2016
- Gallery Weekend Berlin 2016
- Gio Marconi - Gallery
- Glück happens - Kunstpalais, Erlangen
- Gwangju Biennale, 2012
- Kunstverein Braunschweig 2015
- Manifesta 1, 1996
- Manifesta 2, 1998
- Medienturm Kunstverein Graz
- Pilar Corrias Gallery
- Sammlung Deutsche Bank, Frankfurt
- Sammlung MMK, Frankfurt
- SAMMLUNG WEMHÖNER
- Sammlung zeitgenoessische Kunst der BRD
- skulptur projekte münster 1997
- ZKM Sammlung, Karlsruhe

Weiteres zum Thema: Tobias Rehberger



Museum für Neue Kunst im Zentrum für Kunst und Medientechnologie (ZKM) (05 / 02)


Das ZKM gehört zu den Vorreitern der Museen für Neue Medien. In der Planungsphase in den 80ern gab es demnach auch kritische Stimmen gegen die neue Institution, denn damals waren Begriffe wie Multimedia, Internet oder virtuell, die heute in aller Munde sind, kaum bekannt. Um so vorausschauender erscheint im Rückblick die damalige Entwicklung.

Ausgehend von Ideen, die sich in der Gründung des Zentrums für Kunst und Medientechnologie 1984 verfestigten, sollte das ZKM als Forschungs- und Entwicklungszentrum an der Schnittstelle zwischen Kunst und neuen Medien eine wichtige Lücke schließen. Konkret sah das so aus, dass 1989 ein Stifterrat konstituiert wurde, der Professor Heinrich Klotz zum Gründungsdirektor ernannte. Die Eröffnung des Museum für Neue Kunst (MNK) im Zentrum für Kunst und Medientechnologie (ZKM) im Oktober 1997 beschloss die Aufbauphase. Die Eröffnungsschau mit 254 Werken europäischer und amerikanischer Kunst von den 60ern bis heute war eine Hommage an die Sammler Baden-Württembergs und brachte dem Museum den Beinamen "Sammlermuseum" ein. Mit dem Einzug großer Blöcke von Leihgaben aus den Sammlungen Siegfried Weishaupt, Friedrich E. Rentschle (FER), Josef Fröhlich und Anna Grässlin wurde neben den Privatsammlungen eine eigene Sammlung aufgebaut, deren Schwerpunkt Medien- und Videokunst ist.

Nachdem der eigentlich geplante Neubau den finanziellen Rahmen sprengte, wurde das Museum in den Lichthöfen einer ehemaligen Munitionsfabrik untergebracht. Das Hallenambiente der glasüberdeckten Höfe ist wie geschaffen für die Großformate von Gerhard Richter, Sigmar Polke und Georg Baselitz. Die Transparenz des Hauses, das von dem Hamburger Architekturbüros Schweger + Partner umgestaltet wurde, ermöglicht einen Dialog zwischen den einzelnen Sammlungen.
Über drei Etagen sind ausgewählte Werke aus den Sammlungen zusammen mit Exponaten aus den Beständen des ZKM/MNK kombiniert ausgestellt, wobei das Profil der Sammlungen trotzdem deutlich erkennbar bleibt. Wegweisende Arbeiten der europäischen und amerikanischen Kunst geben Einblick in die Kunstentwicklung von 1960 bis heute. Darunter zahlreiche Foto- und Videoarbeiten, die im Wechsel mit Positionen der Gegenwartskunst präsentiert werden.
Das erste Obergeschoss bietet dem Besucher einen repräsentativen Überblick über den Abstrakten Expressionismus und die Farbfeldmalerei von Mark Rothko, Morris Louis und Frank Stella. Die Pop Art ist unter anderem durch Bilder von Andy Warhol und Roy Lichtenstein vertreten, denen Werke deutscher Künstler wie Gerhard Richter, Sigmar Polke und Blinky Palermo gegenüberstehen. Ergänzt wird die Auswahl durch Arbeiten der "Neuen Wilden" und objektbezogene Positionen von Imi Knoebel, Reinhard Mucha oder Rosemarie Trockel.
Im zweiten Obergeschoss werden Werke der Arte Povera, der Minimal Art sowie der Konzeptkunst ausgestellt, die für die darauffolgende Künstlergeneration wegweisend sind, ausserdem Bilder, die sich mit der Malerei der 80er auseinander setzten und Positionen der 90er.

Geprägt wurde das Museum aber nicht nur von der Kunst, sondern auch von den Machern des Museums. Gründungsdirektor Professor Heinrich Klotz leitete neben dem Museum die mit dem ZKM kooperierenden Hochschule für Gestaltung, die als erste Hochschule die Medienkünste in den Vordergrund stellte. Seit 1999 wird das ZKM von Peter Weibel geleitet; Direktor der Abteilung Museum für Neue Kunst ist ebenfalls seit 1999 Götz Adriani, nachdem Klotz verstorben war.

Seit 1999 fanden Übersichtsschauen zur Videokultur der 90er, zu Bruce Nauman, Bill Viola, Sigmar Polke, Franz West, Sylvie Fleury und der Minimal Art statt.



Adresse: Museum für Neue Kunst | ZKM Karlsruhe
Lorenzstr. 9
76135 Karlsruhe

Tel.: +49.721.8100.1325
Fax: +49.721.8100.1309
Internet: zkm.de
Mail: mnk@zkm.de

Öffnungszeiten: Mi 10-20/Do - So 10-18 h
Mo - Di geschlossen

Aktuelle Ausstellung: Tobias Rehberger Geläut – bis ich’s hör‘...
1. Mai – 11. August 2002
Eröffnung: Dienstag, 30. April 2002, 18 Uhr

  • Die Sammlung der Deutschen Bank (7.6.02)

  • Schwarzwaldhochstraße

  • Portikus zieht am 5. Mai 06 in neue Räume

  • Portikus Frankfurt: Tobias Rehberger, Olafur Eliasson und Zumtobel Staff, Louise Lawler (16.07.-10.08.03)

  • Minimale Konzepte - Kunstmuseum Wolfsburg (16.12.04-20.02.05)

  • Shortlist-Kandidaten für blueOrange 2006 nominiert

  • Gabriel Orozco gewinnt den blueOrange 2006

  • Martin Kippenberger und Tobias Rehberger - Städel Museum, Frankfurt (29.9.06-4.3.07)

  • "Personal Affairs. Neue Formen der Intimität" - Museum Morsbroich, Leverkusen (3.12.06-17.02.07)

  • "Modelle für Morgen: Köln" - European Kunsthalle, Köln (2.3.-28.4.07)

  • Art Goes Underground - Nord-Süd Stadtbahn, Köln

  • Ad Absurdum - MARTa Herford (18.4.-27.7.08)

  • Tobias Rehberger - Museum Ludwig, Köln (28.06. - 21.09.08)

  • Interieur/Exterieur: Wohnen in der Kunst

  • Extended - ZKM, Karlsruhe (21.5.-18.10.09)

  • Janette Laverrière - Staatliche Kunsthalle Baden-Baden (25.7.-08.11.09)

  • Susanne Gaensheimer wird neue Kommissarin für den Deutschen Pavillon der 54. Biennale von Venedig

  • Glück happens - Kunstpalais, Erlangen

  • Karl Ströher-Preis für Cyprien Gaillard - Museum für Moderne Kunst, Frankfurt a. M.

  • Beziehungsarbeit – Kunst und Institution

  • CAR CULTURE. Medien der Mobilität

  • MMK 1991-2011. 20 Jahre Gegenwart

  • Tobias Rehberger

  • 30 Künstler / 30 Räume

  • Hector-Kunstpreis & Hector-Förderpreis 2012

  • Rineke Dijkstra. The Krazy House

  • Auf Zeit. Was hinter dem Putz steckt

  • Macht der Machtlosen

  • Tobias Rehberger

  • vkunst frankfurt VI „mon amie l’image“

  • Die top 106 im Mai 2014

  • Tobias Rehberger - Klotz am Bein. Skulpturen aus der Sammlung

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  • Give Love Back. Ata Macias und Partner

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  • Künstler liste Ende Oktober 2014

  • KATRIN KAMRAU - JERONIMO VOSS | GWK-FÖRDERPREIS KUNST 2014

  • Rundgänge an den Hochschulen

  • Selbstjustiz durch Fehleinkäufe

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  • VOM GROSSEN UND GANZEN

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  • Wie leben? – Zukunftsbilder von Malewitsch bis Fujimoto

  • Künstler mit 18,19 oder 20 Erwähnungen

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