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Günther Förg – Wandmalereien

31. 07. - 25. 10. 2015 | Halle für aktuelle Kunst, Hamburg
Eingabedatum: 31.07.2015

bilder

Die Wandmalereien von Günther Förg (1952-2013) sind einer der zentralen Aspekte seines gesamten künstlerischen Schaffens. Sie haben ihm vielerlei Präsentationsmöglichkeiten eröffnet, ließen sich mit fotografischen wie malerischen Arbeiten kombinieren und waren stets als Klärung des Raums, als Rhythmusgeber für dessen innere Struktur gedacht. Etwa 140 Wandarbeiten hat er Zeit seines Lebens geschaffen. Eine Auswahl von rund 25 dieser raumfüllenden Wandmalereien werden in den Deichtorhallen Hamburg vom 31. Juli bis 25. Oktober 2015 in Zusammenarbeit mit dem Estate Günther Förg präsentiert.

Seit 1978, also noch zu seinen Akademiezeiten, hat Günther Förg begonnen, farbige Wandmalereien auszuführen. Für ihn sei das, wie er gerne lachend erzählte, naheliegend gewesen, schließlich hatte er sich in seinem Studium immer wieder als Anstreicher ein Zubrot verdient. Inhaltlich stellten die Wandmalereien für Förg von Anfang an eine Möglichkeit dar, über das Tafelbild hinauszugehen. Dabei hat Günther Förg den großen historischen Vorgängern, ob nun Malewitsch, Schwitters, Rothko oder Palermo, in seiner leichtfüßigen Aneignung in nichts nachgestanden. Nicht wenige seiner gleichaltrigen Künstlerkollegen beneiden den Künstler heute dafür, wann und wie er mit einzelnen Räumen sowie ganzen Raumfluchten souverän umzugehen wusste.

In einem Interview hatte er diesen für ihn wichtigen Werkkomplex schon vor Jahren klar in verschiedene Typen gegliedert: »… die ersten waren vertikale, später horizontale Wandhalbierungen. Weiter gibt es Farbreihungen, in denen verschiedene Farbflächen nebeneinander stehen. Es gab Räume, in denen alle vier Wände in unterschiedlichen Farben bemalt waren. Verschiedene Malereien entstanden in öffentlichen bzw. halböffentlichen Räumen. Bei diesen Arbeiten steht die Architektur im Vordergrund, die über die Malerei sichtbar und/oder hervorgehoben wird. Die Farbe nimmt auf den Ort Bezug. Weiter entstanden Wandmalereien mit Flächen und Streifen sowie Wandbilder, die dem Tafelbild nahe sind.«

Günther Förg hatte sich auf die Ausstellung der Wandmalereien in den Deichtorhallen gefreut. Seinem frühen Tod mit nur 61 Jahren ist es geschuldet, dass die Ausstellung nun erst post mortem realisiert werden kann. Ähnlich einer Reinszenierung einer Choreographie werden die Wandarbeiten in der großen Deichtorhalle nach den detaillierten Vorgaben des Künstlers zu neuem Leben erweckt. Sowohl die erste Wandmalerei aus 1978 in einer Privatwohnung in Günzach als auch seine letzte Wandmalerei von 2013 in der Galerie Gisela Capitain, Köln werden in der Ausstellung neben Werken aus allen Dekaden präsentiert.



Deichtorhallen Hamburg,
Deichtorstr. 1-2
20095 Hamburg,
deichtorhallen.de



Presse



Daten zu Günther Förg:


- * 5. Dezember 1952 in Füssen; † 5. Dezember 2013 in Freiburg im Breisgau

- Art Basel 2013

- Art Basel 2016

- Art Basel Hong Kong 2018

- Art Basel Hong Kong, 2016

- Art Basel Miami Beach 2013

- art basel miami beach, 2014

- art berlin 2017

- art cologne 2015

- Daimler Art Collection

- documenta 9, 1992

- Flashback - Museum für Gegenwartskunst, Basel, 2006

- Frieze LA 2019

- Frieze LA 2019

- Galerie Gisela Capitain

- Galerie Max Hetzler

- Galleries ART DUBAI CONTEMPORARY 2015

- Gallery Weekend Berlin 2016

- Gallery Weekend Berlin 2017

- Gio Marconi - Gallery

- Greene Naftali

- Kunstverein Heilbronn

- MACBA COLLECTION

- MoMA Collection

- Museo Reina Sofía, Collection

- S.M.A.K. Sammlung, Gent

- Sammlung 20. 21. Jh. Kunstmuseum Basel

- Sammlung Deutsche Bank, Frankfurt

- Sammlung DZ Bank, Frankfurt

- Sammlung MMK, Frankfurt

- Sammlung zeitgenoessische Kunst der BRD

- ZKM Sammlung, Karlsruhe
  • WallWorks

  • Sammlung F. C. Gundlach in den Deichtorhallen Hamburg (29.10.03 - 25.01.04)

  • Sammlung Rheingold im Museum Abteiberg Mönchengladbach (16.11.03-14.3.04)

  • SOS-Kunststück begeistert bereits 120.000 Menschen!

  • SOS-Kunststück - begeistert Kunstkenner und Schnäppchenjäger

  • Immendorff, Förg oder Bach? Live-Bieten bei "SOS-Kunststück"

  • Flashback - Museum für Gegenwartskunst, Basel (30.10.05-12.2.06)

  • SOS-Kunststück Die Chancen stehen 1:150 ein Meisterwerk zu ergattern!

  • Der Blaue Reiter im 21. Jahrhundert - Lenbachhaus, München (ab 16.9.06)

  • Schlussbericht: ART COLOGNE 2007 mit Erfolg ins Frühjahr verlegt

  • Erhard Klein ist ART COLOGNE-Preisträger 2007

  • Zwischenräume - Leiko Ikemura und Günther Förg in der Langen Foundation, Neuss (noch bis 11.11.07)

  • Wolfgang-Hahn-Preis KÖLN 2011 an John Miller

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  • Performance Künstlerin Andrea Fraser erhält Wolfgang-Hahn-Preis 2013

  • Farbe Form Fotografie Fläche

  • Auf Zeit. Was hinter dem Putz steckt

  • Daten von der Frieze

  • Unser aktuelles top 69 Ranking im Februar 2014 - ungefiltert

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