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Jim Dines „About the Love of Printing“

30. Oktober 2015 – 31. Januar 2016 | Museum Folkwang, Essen
Eingabedatum: 28.10.2015

bilder

Zum 80. Geburtstag des US-Amerikaners Jim Dine (*1935, lebt in Walla Walla und in Paris) widmet sich das Museum Folkwang mit der umfassenden Ausstellung Jim Dine. About the Love of Printing (30. Oktober 2015 – 31. Januar 2016) dem grafischen Werk des Künstlers. Dine zählt neben u.a. Roy Lichtenstein, Andy Warhol und Wayne Thiebaud zu den Mitbegründern der amerikanischen Pop Art der 1960er Jahre und erlangte schon früh internationale Anerkennung für seine Kunst.

Die Retrospektive bietet mit rund 160 Werken einen repräsentativen Einblick in das mehr als fünf Jahrzehnte umspannende grafische Schaffen Jim Dines. Wie kein zweiter Künstler seiner Generation hat Dine Werke in verschiedenen druckgrafischen Techniken realisiert und immer wie-der neue Gestaltungsmöglichkeiten erprobt – bis hin zur Bearbeitung der Druckplatten mit der Kettensäge.

Als besonderen Höhepunkt präsentiert die Ausstellung die jüngsten Werke Jim Dines – großforma-tige Farbholzschnitte, die im Frühjahr 2015 entstanden sind. Zum ersten Mal in seiner langen Künstlerkarriere verzichtet Dine hier auf die Darstellung eines bestimmten Motivs und rückt statt-dessen seine unbändige Lust am Umgang mit Farben und Flächen, Formen und Strukturen in den Mittelpunkt.

Ebenso vielfältig wie die technischen Verfahren sind auch die Themen in Dines Druckgrafik. Allen voran ist das bekannteste seiner Motive zu nennen: das Herzsymbol. Gerade mit den Werken zu diesem Thema wurde er auch jenseits der klassischen Kunstwelt bekannt.

Museum Folkwang
Museumsplatz 1
45128 Essen

museum-folkwang.de
Presse








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Jim Dine


Jim Dine zählt zu den herausragenden Künstlern der Gegenwart. Weltberühmt wurde er bereits im Umfeld der Pop-Art in den 1960er-Jahren, gemeinsam mit Allan Kaprow, Claes Oldenburg, Jasper Johns und Robert Rauschenberg. Marcel Duchamp galt ihnen als ein gemeinsames Vorbild. Später wandte sich Jim Dine dieser Kunstrichtung ab und entwickelte ein eigenes Motivspektrum. Dazu gehört das Herz, der Bademantel, Pinocchio, die Eule, der Rabe, der menschliche Schädel und vieles mehr, letztlich sogar die künstlerischen Mittel — also die Werkzeuge - selbst, die in seinen Werken immer wieder auftauchen. Jim Dine erfindet sich in seinen Arbeiten immer wieder neu, zugleich reflektiert und erforscht er seine künstlerische Welt.

Seit den 1990er-Jahren hat Jim Dine, der für seine spartenübergreifende Arbeit bekannt ist, in der Photographie ein für ihn wichtiges künstlerisches Mittel entdeckt. Die Photographische Sammlung/SK Stiftung Kultur arbeitet seit 2004 gemeinsam mit Jim Dine an der Erschließung seines kontinuierlich erweiternden photographischen Archivs, das sich in großen Teilen im hauseigenen Bestand befindet. Jim Dine — My Tools ist die dritte Einzelausstellung des Künstlers in der Photographischen Sammlung/ SK Stiftung Kultur, die als einzige Institution in Europa einen großen Bestand an Heliogravüren sowie Schwarzweiß- und Farbaufnahmen von Jim Dine betreut und seine photographischen Arbeiten ausstellt.

In „Jim Dine — My Tools“ wirft der Künstler einen Blick auf die Formensprache einzelner Werkzeuge und Objekte; auf Gegenstände, die für ihn bereits seit seiner Kindheit von Bedeutung sind und die für ihn seit Beginn seiner künstlerischen Arbeit einen hohen schöpferischen Anreiz bieten.

Die Bilder führen Werkzeuge, Gegenstände, Materialverbindungen und eigenwillige Kombinationen oder Momente vor Augen, die in Jim Dines künstlerischen Schaffensprozess ebenso wie im profan Alltäglichen verortet sind und weitreichende Assoziationen wachrufen. Schließlich lassen die Bilder entdecken, wie wirkungsvoll sich eine einfache Gegenstandswelt emotional aufladen kann.

Gezeigt werden circa 80 analoge Photographien — Gelatinesilberabzüge, Farbabzüge und Heliogravüren, die der Künstler zwischen 2001 und 2013 geschaffen hat und die zum Bestand der Photographischen Sammlung/SK Stiftung Kultur gehören.

Die Photographische Sammlung/SK Stiftung Kultur
Im Mediapark 7, 50670 Köln
Tel.: 0221/88895300
www.photographie-sk-kultur.de





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