AXEL HÜTTE: FERNE BLICKE

Landschaft entsteht im Kopf

2. 12. 2015 bis 27. 02. 2016 | ART FOYER der DZ BANK, Frankfurt
Eingabedatum: 02.12.2015

bilder

"Ich spiele mit Bildern, die im Kopf des Betrachters schon angesiedelt sind, die beispielsweise schon in der Malerei aufgetaucht sind. Durch meine Arbeiten wird diese Sichtweise auf eine andere Ebene transformiert", erläuterte Axel Hütte jüngst in einem Interview.

Seit den Anfängen der Sammlungstätigkeit vor über zwanzig Jahren begleitet die DZ BANK das künstlerische Schaffen von Axel Hütte. Die im Zeitraum von 1991 bis 2015 entstandenen Werke präsentieren unterschiedliche Schaffensphasen des Künstlers. Die beiden jüngst erworbenen Fotografien „Koyasan-1“ und „Koyasan-2“, sind dieses Jahr in Japan entstanden und werden in dieser Ausstellung zum ersten Mal gezeigt.

Axel Hütte hat sich wie kaum ein anderer Fotokünstler der Landschaft als Bildmotiv verschrieben. So ist es nur konsequent, dass die DZ BANK Kunstsammlung ihr Ausstellungsjahr 2015 mit dem Themenschwerpunkt Landschaft mit dieser Einzelausstellung beendet.

Das umfangreiche Konvolut der Werke von Axel Hütte gibt einen Einblick in 25 Jahre seiner Schaffenszeit. Dabei gewährt der Künstler unverwechselbare ferne Blicke auf neun Länder und vier Kontinente: Brasilien, Deutschland, Frankreich, Griechenland, Italien, Japan, Portugal, Schweiz und die USA. Sie zeigen wolkenverhangene Gebirgszüge, schwarze Bergformationen, toskanische Hügelpanoramen, bedeutungsträchtige Flussansichten oder auch nebelverhangene Regenwälder – stets menschenleer.

Seine malerisch anmutenden Fotografien stehen in der Tradition der italienischen Landschaftsmalerei eines Leonardo da Vinci, der das Sfumato in seinen Gemälden nutzte, um sie in nebligen Dunst zu hüllen und alles mit Weichheit zu umgeben. Axel Hütte verwendet für seine Aufnahmen eine Großbildkamera und schafft damit minutiöse Kompositionen.

Zusammen mit Thomas Struth, Candida Höfer, Thomas Ruff, Jörg Sasse und Andreas Gursky gehört Axel Hütte (*1951 in Essen) zu den prominenten Fotokünstlern, die in den späten siebziger und frühen achtziger Jahren aus der berühmten Klasse von Bernd und Hilla Becher an der Düsseldorfer Kunstakademie hervor gegangen sind.

DZ BANK
ART FOYER der DZ BANK Kunstsammlung
Platz der Republik
60325 Frankfurt am Main
dzbank-kunstsammlung.de

Presse






Daten zu Axel Hütte:

- ars viva Preistraeger
- Art Basel 2013
- Art Basel Miami Beach 2013
- art berlin 2017
- art cologne 2015
- Flick Collection
- Galeria Helga de Alvear
- Galleries ART DUBAI CONTEMPORARY 2015
- Museo Reina Sofía, Collection
- Sammlung Deutsche Bank, Frankfurt
- Sammlung DZ Bank, Frankfurt
- Sammlung F.C. Flick
- Sammlung MMK, Frankfurt
- Sammlung zeitgenoessische Kunst der BRD

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Teile der Sammlung Grothe kommen unter den Hammer (Feb. 02)


Der Duisburger Bauunternehmer und Immobilienkaufmann Hans Grothe hat im Laufe der Jahre eine beachtliche Sammlung an Werken deutscher Kunst nach 1945 aufgebaut, die mittlerweile rund 700 Werke umfasst und seit 1972 vom Kunstmuseum Bonn gepflegt und kuratiert wird.
Es scheint, als wolle Grothe seine Sammlung neu strukturieren, da er mit 48 Werken nahezu seine gesamte Fotokunst abstößt. Darunter neben Werken von Bernd und Hilla Becher Arbeiten von Gursky, Ruff, Struht und Thomas Demand.
Merkwürdigerweise kann sich Grothe nur von den Werken von Axel Hütte nicht trennen. Dem Künstler, der als einziger in dieses Gruppe am Markt noch nicht so hoch dotiert ist. Ein Zufall oder Preispolitik, den Teil seiner Sammlung gerade dann zu verkaufen als die Preise für Photographie auf dem Zenith stehen?
Nicht nur, dass der Zeitpunkt für den Verkauf optimal gewählt scheint, Grothe selbst soll bei den Galeristen unter der Prämisse gekauft haben, nie selbst zu verkaufen und nur auf grund dessen sind ihm Zyklen, Werkgruppen und ganze Künstlerräume überlassen worden.

Aber damit nicht genug, er rückt mit seiner Aussage er habe nur Arbeiten zur Auktion gegeben, die er entbehren könnte auch das Kunstmuseum Bonn -das die Sammlung jahrelang mit öffentlichen Geldern betreute -in ein schlechtes Licht. Sind die Werke nicht Museums-würdig oder war es die gute Marktlage, die Grothe dazu motivierte?

Die Arbeiten wurden auf vier Versteigerungen verteilt. Jeweils zwei New Yorker und zwei Londoner Auktionen. Die Ergebnisse der Londoner Frühjahrsauktionen werden noch auf sich warten lassen, aber die New Yorker Herbstauktionen weisen eine erste Tendenz. Die Photographie <Paris, Montparnasse> von Gursky erzielte mit 540 000 Dollar den höchsten Preis, der überhaupt für eine zeitgenössische Photographie gezahlt wurde. Einen weiteren Auktionsrekord gab es auch für eine Photoserie mit Hochöfen von Bernd und Hilla Becher (140 000 Dollar). Dafür schnitten seine Werk der <Nachkriegskunst> gar nicht gut ab. Von Richters vier Bildern fielen <Waldstück (Okinawa)> und <Ausschnitt (rot-blau)> ebenso wie die <Poetische Kugel> von Baseliz und der <Laterna Magica-Zyklus> von Polke gnadenlos durch.

Silke Lemmes für art-in.de


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