Barbara Wagner verlässt das Museum LA8 in Baden-Baden

Personalien

Baden-Baden
Eingabedatum: 04.01.2016

bilder

Personelle Veränderung im Museum LA8, Baden-Baden

Dr. Barbara Wagner übernimmt 2016 eine neue Aufgabe und verlässt nach sehr erfolgreicher Tätigkeit das Museum LA8 in Baden-Baden zum Beginn dieses Jahres. Seit Gründung des Museums betreute Barbara Wagner alle 14 Themenausstellungen. Sie wechselt nun nach Trier, um dort das Epochenbild rund um die Person Karl Marx in einer Ausstellung im Rheinischen Landesmuseum Trier nachzuzeichnen. Anlass für die groß angelegte Schau ist der 200. Geburtstag des Gesellschaftstheoretikers, den Trier als seine Geburtsstadt im Jahr 2018 mit mehreren Veranstaltungen und umfangreichem Begleitprogramm feiert.

Direktor Matthias Winzen bedauert den Wechsel, stellt jedoch zugleich fest: „Dass Barbara Wagner für ein so wichtiges Projekt abgeworben wurde, spricht indirekt auch für das gewachsene Renommee unseres Museums. Wir wünschen ihr viel Glück und bleiben in wissenschaftlichem Austausch.“ Frau Wagner promovierte 2004 zum Thema „Medialisierung des Körperbildes in der Kunst um 1970“. Vor ihrer Tätigkeit für das Museum LA8 erstellte sie als Volontärin an der Kunsthalle Baden-Baden im Zuge einer großen Hans Kuhn-Retrospektive ein umfangreiches Werkverzeichnis des berühmten Baden-Badener Malers. Zudem war sie lehrend tätig am Bildungsportal Bühl und der Volkshochschule Baden-Baden.

Das Museum für Kunst und Technik des 19. Jahrhunderts wird finanziert von der Grenkestiftung, für die Frau Wagner seit 2007 tätig war. Kaufmännisch übernimmt Registrarin Sabine Schneider ihre Nachfolge. Programmatisch und kuratorisch zeichnet Direktor Matthias Winzen für die Ausstellungen verantwortlich.

MUSEUM LA8 - Museum für Kunst und Technik des 19. Jahrhunderts
Lichtentaler Allee 8
76530 Baden-Baden
la8.de

Presse






Daten zu Barbara Wagner:

- Bienal de Sao Paulo 2016

Weiteres zum Thema: Barbara Wagner



Skulptur Projekte Münster - Künstler


Anlässlich des Jahresempfangs der Kulturstiftung des Bundes, einer der Hauptförderer der Skulptur Projekte Münster 2017, gab das kuratorische Team gestern, am 22. Februar 2017, die teilnehmenden Künstler_innen der nächsten Ausstellung bekannt.

Insgesamt beteiligen sich 35 Künstler_innen, Künstlerduos oder Künstlergruppen aus aus 19 Ländern an den Skulptur Projekten, die vom 10. Juni bis zum 1. Oktober 2017 in Münster und erstmals in Kooperation mit Marl stattfinden. Die Kuratorinnen sind Britta Peters, freie Ausstellungsmacherin aus Hamburg, und Marianne Wagner, Kuratorin für Gegenwartskunst am LWL-Museum für Kunst.

Der künstlerischer Leiter Kasper König betonte, dass das im 10 jährigen Rhythmus auf höchstem Niveau stattfindende Ereignis, 2017 mit dem imaginierten Leitfaden Digitalisierung, in sich selbst gefangen zu sein drohte. Daraus resultierte die Erweiterung auf die 60 Kilometer entfernt liegende Stadt Marl, deren gegensätzliche städtisch-architektonische und gesellschaftliche Nachkriegsgenese auf eine sehr fruchtbare Weise ortsbezogene Projekte evozieren könnte.

Die jüngeren, unter den teilnehmenden Künstler_innen, zeichnen auch für einige ins Performative tendierende Formate verantwortlich. So z. B. Alexandra Pirici, Xavier le Roy und Scarlet Yu.

Im Kontext des Leitfadens Digitalisierung entstehen schon im Vorfeld der Ausstellung Publikationen zu den Themen Out of Body, Out of Time, Out of Space.

Werkabbildung

Insgesamt beteiligten sich an den bisherigen 5 Ausstellungen seit 1977 215 Künstler.
Gegenüber dem Jahr 1997 hat sich die Anzahl der teilnehmenden Künstler_innen 2017 auf 35 halbiert. Ebenso reduzierte sich der Anteil der alteingesessenen etablierten Künstler_innen, die 1997 noch zwei Drittel ausmachten 2017 auf die Hälfte, so dass nun, durch jüngere Positionen, frischer Wind durchs Ruhrgebiet weht.
Die bekanntesten Künstler_innen sind in diesem Jahr Pierre Huyghe, Thomas Schütte - schon zum 4. Mal bei den SPM, Ayse Erkmen - zum 2. Mal dabei, Jeremy Deller, Nairy Baghramian - zum 2. Mal, Cerith Wyn Evans, Hito Steyerl, Gregor Schneider, Oscar Tuazon und Nicole Eisenman.

l Künstleliste:
Ei Arakawa, Aram Bartholl, Nairy Baghramian, Cosima von Bonin, Andreas Bunte, Gerard Byrne, CAMP, Michael Dean, Jeremy Deller, Nicole Eisenman, Ayse Erkmen, Lara Favaretto, Hreinn Friðfinnsson, Gintersdorfer / Klaßen, Pierre Huyghe, John Knight, Xavier Le Roy mit Scarlet Yu, Justin Matherly, Sany, Christian Odzuck, Emeka Ogboh, Peles Empire, Alexandra Pirici, Mika Rottenberg, Gregor Schneider, Thomas Schütte, Nora Schultz, Michael Smith, Hito Steyerl, Koki Tanaka, Oscar Tuazon, Joëlle Tuerlinckx, Cerith Wyn Evans, Hervé Youmbi, Bárbara Wagner / Benjamin de Búrca.

Skulptur Projekte Münster vom 10. Juni bis 1. Oktober 2017

skulptur-projekte.de

Skulpturen Projekte Münster 2017 Fotos und Videos


Großartige Künstler schaffen großartige Kunst, und doch ist man enttäuscht, denn in Münster erlebt man nach vierzig Jahren Konfrontation mit hochkarätiger Kunst, dass sich das geistige Klima nicht verbessert hat.

Werkabbildung

Münster bleibt, wie es schon immer war, ignorant. Da werden die Brote des Bäckers zu Skulpturen am See. Überall zu sehen Dekoration und Kitsch.

Aber eben auch Kunst:


Barbara Wagner und Benjamin de Burca, Bye Bye Deutschland


Nairy Baghramian, Beliebte Stellen, Münster 2017


Joelle Tuerlinckx, Le Tag, 200 m; Marl 2017

Der theoretische Rahmen, der Digitalisierung und der Zweiteilung durch die Erweiterung auf Marl bleibt im wesentlichen theoretisch, praktisch wirkt die Kraft der guten Werke in Münster und Marl.

Werkabbildung
Cosima von Bonin/Tom Burr, Benz Bonin Burr
Auszüge aus unserem früheren Text:

Insgesamt beteiligen sich 35 Künstler_innen, Künstlerduos oder Künstlergruppen aus 19 Ländern an den Skulptur Projekten, die vom 10. Juni bis zum 1. Oktober 2017 in Münster und erstmals in Kooperation mit Marl stattfinden.

Der künstlerischer Leiter Kasper König betonte, dass das im 10 jährigen Rhythmus auf höchstem Niveau stattfindende Ereignis, 2017 mit dem imaginierten Leitfaden Digitalisierung, in sich selbst gefangen zu sein drohte. Daraus resultierte die Erweiterung auf die 60 Kilometer entfernt liegende Stadt Marl, deren gegensätzliche städtisch-architektonische und gesellschaftliche Nachkriegsgenese auf eine sehr fruchtbare Weise ortsbezogene Projekte evozieren könnte.

Die jüngeren, unter den teilnehmenden Künstler_innen, zeichnen auch für einige ins Performative tendierende Formate verantwortlich. So z. B. Alexandra Pirici, Xavier le Roy und Scarlet Yu. Im Kontext des Leitfadens Digitalisierung entstehen schon im Vorfeld der Ausstellung Publikationen zu den Themen Out of Body, Out of Time, Out of Space.

Insgesamt beteiligten sich an den bisherigen 5 Ausstellungen seit 1977 215 Künstler. Gegenüber dem Jahr 1997 hat sich die Anzahl der teilnehmenden Künstler_innen 2017 auf 35 halbiert. Ebenso reduzierte sich der Anteil der alteingesessenen etablierten Künstler_innen, die 1997 noch zwei Drittel ausmachten 2017 auf die Hälfte, so dass nun, durch jüngere Positionen, frischer Wind durchs Ruhrgebiet weht. Die bekanntesten Künstler_innen sind in diesem Jahr Pierre Huyghe, Thomas Schütte - schon zum 4. Mal bei den SPM, Ayse Erkmen - zum 2. Mal dabei, Jeremy Deller, Nairy Baghramian - zum 2. Mal, Cerith Wyn Evans, Hito Steyerl, Gregor Schneider, Oscar Tuazon und Nicole Eisenman.

Künstleliste: Ei Arakawa, Aram Bartholl, Nairy Baghramian, Cosima von Bonin, Andreas Bunte, Gerard Byrne, CAMP, Michael Dean, Jeremy Deller, Nicole Eisenman, Ayse Erkmen, Lara Favaretto, Hreinn Friðfinnsson, Gintersdorfer / Klaßen, Pierre Huyghe, John Knight, Xavier Le Roy mit Scarlet Yu, Justin Matherly, Sany, Christian Odzuck, Emeka Ogboh, Peles Empire, Alexandra Pirici, Mika Rottenberg, Gregor Schneider, Thomas Schütte, Nora Schultz, Michael Smith, Hito Steyerl, Koki Tanaka, Oscar Tuazon, Joëlle Tuerlinckx, Cerith Wyn Evans, Hervé Youmbi, Bárbara Wagner / Benjamin de Búrca.




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