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herman de vries

sculptures trouvées

24. 01. - 16. 05. 2016 | ERNST BARLACH HAUS, Hamburg
Eingabedatum: 12.01.2016

bilder

Sanft und beharrlich hat herman de vries (*1931) in den vergangenen Jahrzehnten ein enzyklopädisches Werk geschaffen, das in seiner Konsequenz beeindruckt, in seiner Klarheit besticht und durch seine poetische Kraft berührt. Natur in all ihren Facetten ist das Thema des ausgebildeten Biologen; Steine, Stämme, Erden, Gräser und Blüten sind sein künstlerisches Material; Sammeln und Systematisieren seine wichtigsten, aus der Wissenschaft übernommenen Methoden. In und mit der Natur gestaltet herman de vries eine sinnlich-konkrete Kunst, deren oft serielle Struktur die Vielfalt natürlichen Lebens intensiv erfahrbar werden lässt. Wie herman de vries diese Fülle feiert, war 2015 im viel beachteten niederländischen Pavillon auf der Biennale von Venedig zu erleben. Nun folgt mit sculptures trouvées die erste Museumsschau des 84-jährigen ZERO- und Naturkunstpioniers in Hamburg.

Die Ausstellung spannt einen Bogen von um 1960 gefundenen Objekten, die als Collagen präsentiert werden, bis zu ausgewählten Fundstücken aus jüngster Zeit: charaktervolle Hölzer und Steine, die dem Künstler auf seinen ausgedehnten Wanderungen begegnet sind. Insgesamt werden rund vierzig Einzelwerke und Werkgruppen aus sechs Jahrzehnten gezeigt, darunter die Biennale-Installationen die steine und burned III. Über den Zusammenklang von Kunst, Natur und Leben, der sich in den von herman de vries ausgewählten skulpturalen Gebilden manifestiert, schreibt der Künstler:



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Begleitprogramm

Kostenlose Kuratorenführungen:

Dienstag, 16. Februar 2016, 18 Uhr (nur Museumseintritt)

Dienstag, 12. April 2016, 18 Uhr (nur Museumseintritt)





ERNST BARLACH HAUS
Stiftung Hermann F. Reemtsma
Jenischpark
Baron-Voght-Straße 50a
D-22609 Hamburg
http://www.barlach-haus.de/


Presse






Daten zu herman de vries:

- Art Basel 2016
- art berlin 2017
- art cologne 2015
- Biennale Venedig 2015,Pav
- Daimler Art Collection
- Dopplereffekt. Bilder in Kunst und Wissenschaft - Kunsthalle zu Kiel
- LAGE EGAL RAUM FÜR AKTUELLE KUNST
- skulptur projekte münster 1997

Weiteres zum Thema: herman de vries



Dopplereffekt. Bilder in Kunst und Wissenschaft - Kunsthalle zu Kiel


Mit der Ausstellung Dopplereffekt setzt sich die Kunsthalle zu Kiel in den 4 Kapiteln: vom Kodex der Körper - Triebkräfte der Natur - Mikrokosmos-Makrokosmos - der intellektuelle Blick mit dem aktuellen Bilddiskurs auseinander und erforscht die Wechselbeziehungen zwischen Kunst und Wissenschaft in den vergangenen sechs Jahrhunderten.
Dabei spannt die Ausstellung einen Bogen von der mechanischen und biowissenschaftlichen Erforschung des Menschen über die Erkundungen seines Lebensbereiches und das Eindringen in unsichtbare Welten, bis hin zur Visualisierung geistiger Konstrukte. Im Zentrum steht dabei stets die Faszinationskraft der Bilder als Ergebnis wissenschaftlicher Neugierde und Kreativität.

Künstlerliste:
Josef Albers, Bernhard Siegfried Albinus, Alessandro Allori, Anna Atkins, Adriaen Backer, Georg Wilhelm Bauernfeind, Joseph Beuys, Govard Bidloo, Max Bill, Leopold Blaschka, Rudolf Blaschka, Christine Borland, Ulrich Brehm, Fritz Brill, Agostino Carlini, Otto Croy, Mark Dion, Hubert Duprat, Albrecht Dürer, Charles Eames, Ray Eames, Olafur Eliasson, Max Ernst, Theodor Josef Ethofer, Georg Flegel, Václav Fric, Galileo Galilei, Christine de la Garenne, George Gessert, Conrad Gessner, Antony Gormley, Tue Greenfort, Ernst Haeckel, Boris Hars- Tschachotin, Louis Heitsch, Georg Hoefnagel, Candida Höfer, Hans Hoffmann, Carsten Höller, Channa Horwitz, Cornelis Huyberts, Lotte Jacobi, Eduardo Kac, Via Lewandowsky, Ernst Mach, Marta de Menezes, Mario Merz, Robert Morris, Michael Müller, Christine Nguyen, Olaf Nicolai, Jean Painlevé, Louise von Panhuys, Niclaes Peters Hermanns Sohn, Antonio Pisanello, Jaume Plensa, Marc Quinn, Arnulf Rainer, Man Ray, Nicolas Robert, Thomas Ruff, Philipp Otto Runge, Frederik Ruysch, Peter Schamoni, Johann Rudolf Schellenberg, Otto Marseus van Schrieck, Kurt Schwitters, Conrad Shawcross, Hiroschi Sugimoto, Keith Tyson, Andreas Vesalius, Enea Vico, Jorinde Voigt, Ruth Vollmer, Hans Vredemann de Vries, Herman de Vries, Martin Walde, Jeff Wall, Mark Wallinger, Jan Wandelaar, Sebastian Wegmayr, Gary Woodley


Abbildung: JEFF WALL
Adrian Walker, artist, drawing from a specimen in a laboratory in the Dept. of Anatomy at the University of British Columbia, Vancouver 1992 De Pont Museum of Contemporary Art, Tilburg

Ausstellungsdauer: 31. Januar - 2. Mai 2010





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