Images

31.01.16 – 01.05.16 | Fridericianum, Kassel
Eingabedatum: 29.01.2016

bilder

Als originärer Raum der Kunst erweitert sich zu Beginn des 21. Jahrhunderts mittels neuer Technologien der imaginäre Raum. Im permanenten Wechselspiel durchdringt und formt das Imaginäre die Realität. Mehr und mehr gewinnt das imaginäre Potenzial des Bildes an Bedeutung.

Der Begriff des image bezeichnet diesen Prozess. Die in der Ausstellung gezeigten Arbeiten untersuchen das Bild im Moment seiner grundsätzlichen Neubestimmung. Durch die Veränderungen in Genese, Distribution, Funktion und Auftrag des Bildes wird das Bild selbst Ausgangspunkt wie Gegenstand künstlerischer Auseinandersetzung.

Der permanenten Transformation und freien Zirkulation der Bilder setzen die Künstler der Ausstellung ein konzentriertes Innehalten entgegen. Jenseits von Fragen nach Materialität werden vorhandene Bilder neu formatiert. Mittels rhythmischer Verzögerung werden die Bilder auf ihr imaginäres Potenzial und ihre Rückkopplung an das Reale untersucht. Die Bilder selbst sind austauschbar und ortlos, sie sind allein Medium der Reflexion.

Fridericianum
Friedrichsplatz 18
34117 Kassel
fridericianum.org

Presse






Daten zu Michel Majerus:

- Art Basel 2013
- Art Basel Hong Kong 2014
- Art Basel Miami Beach 2013
- art basel miami beach, 2014
- Gallery Weekend Berlin 2014
- Gallery Weekend Berlin 2017
- Manifesta 2, 1998
- Medienturm Kunstverein Graz
- Sammlung Deutsche Bank, Frankfurt
- Sammlung MMK, Frankfurt
- Sammlung zeitgenoessische Kunst der BRD
- TALKING PIECES, Museum Morsbroich

Weiteres zum Thema: Michel Majerus



Museum Morsbroich: TALKING PIECES - Text und Bild in der Zeitgenössischen Kunst (-20.04.03)


Vom 26. 01. bis 20. 04.03 werden Arbeiten von über 40 Künstlern, darunter Joseph Beuys Sophie Calle, Jenny Holzer, Martin Kippenberger, gezeigt, in deren Werk unterschiedliche künstlerische Positionen zum Thema Sprache-Bild-Relation zum Ausdruck kommen. Der Schwerpunkt der Ausstellung liegt auf der Kunst aus der 2.Hälfte des letzten Jahrhunderts bis hin zur Gegenwart.

Presseerklärung / Auszug: "... Das Museum Morsbroich zeigt jetzt eine Ausstellung, die sich diesem zentralen Thema Text und Bild in der neuen Kunst widmet. In der Kunst des 20. Jahrhunderts - insbesondere seit der Concept Art - gibt es zahlreiche künstlerische Positionen, in welchen Text zum künstlerischen Medium wird. Als poetische Kraft tritt Text zur visuellen Information der Bilder hinzu. Zeichen, Wörter und Sätze werden zum Auslöser der Imagination und durchdringen sich mit der Aussagekraft der Bilder. Manchmal aber ersetzen Zeichen, Wörter und Sätze das klassische Bild, wie etwa bei Jenny Holzer. Und junge Künstler wie Daniel Pflumm agieren mit Leerstellen dort, wo Schrift zu vermuten wäre.

Die Ausstellung im Museum Morsbroich geht den unterschiedlichen Spielarten der Kombination von Text und Bild in der zeitgenössischen Kunst nach und stellt sie in einer großen Spannbreite aktueller künstlerischer Positionen dar. Die Ausstellung stellt in einem kurz gefassten historischen Vorlauf, ausgehend von den strengen Setzungen der Concept-Art (z. B. Lawrence Weiner, On Kawara, Ed Ruscha, Remy Zaugg) über den poetisch-lyrischen Umgang mit Text (z. B. Cy Twombly) zum ironisch-witzigen Spiel mit Worten (z. B. Sigmar Polke, Richard Prince) wichtige Grundpositionen in der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts vor. Von da aus richtet sie den Focus auf die aktuelle Kunst: Künstler wie Michael Elmgreen & Ingar Dragset, Michel Majerus, Daniel Pflumm, Keith Tyson, Charles Sandison oder Ken Lum beschreiten mit ihren Werken neue Wege, die das Thema Text und Bild zu anderen Ergebnisse und "Sensationen" führen.

Wo der Autor malt und der Maler schreibt, haben Wort, Text und Bild eine hohe gegenseitige Durchdringung. Das Bild wird zum Logo. Umgekehrt wird der Text zum Bild, das konkretere Vorstellungen eröffnet als das Gemalte.

Künstlerliste: Beuys, Jean-Michel Basquiat, Alighiero e Boetti, Robert Barry, Daniele Buetti, Matthew Brannon, Sophie Calle, Hanne Darboven, Michael Elmgreen/ Ingar Dragset,
Sylvie Fleury, Jochen Flinzer, Gajin Fujita, Jenny Holzer, Roni Horn, On Kawara, Johanna Kandl, Astrid Klein, Martin Kippenberger , Joseph Kosuth, Barbara Kruger, Elke Krystufek, Ken Lum, Michel Majerus, Gerhard Merz, Bruce Nauman, Manuel Ocampo, Daniel Pflumm,
Jack Pierson, Raymond Pettibon, Sigmar Polke, Richard Prince, Fiona Rae, Ed Ruscha, Charles Sandison, Pietro Sanguineti, Keith Tyson, Mark Titchner, Ben Vautier, Lawrence Weiner, Christopher Wool, Cy Twombly, Remy Zaugg"


Museum Morsbroich Leverkusen
Gustav-Heinemann-Strasse 80 / 51377 Leverkusen / Tel.: 02 14/8 55 56-0

Öffnungszeiten: Dienstag 11 bis 21 Uhr, Mittwoch bis Sonntag 11 bis 17 Uhr

museum-morsbroich.de


Sammlung Scharpff in der Staatsgalerie Stuttgart (20.3. - 13.6.04)


Unter dem Titel "Heißkalt" zeigt die Staatsgalerie Stuttgart zeitgenössische Malerei aus der Sammlung Scharpff, u.a. mit Arbeiten von Jeff Koons, Michel Majerus, Franz Ackermann und Albert Oehlen. "Mit Werken aus der Stuttgarter Sammlung Rudolf und Ute Scharpff zeigt die Staatsgalerie einen umfangreichen Überblick über aktuelle Tendenzen der internationalen Malerei. Vereinzelte Skulpturen und Videoarbeiten runden diese hochrangige, als eine der wenigen in Deutschland konsequent dem Schaffen junger Künstlerinnen und Künstler gewidmete Privatsammlung ab, aus der die Staatsgalerie Stuttgart einen markanten Ausschnitt präsentiert.

Lange im Schatten von Fotografie und Video, reagiert die aktuelle Malerei auf diese Konfrontationen mit sinnlicher Lust an Farbe und Format, an Geste und Erzählung. Zur Auseinandersetzung mit den neuen Medien treten nun die digitalen Medien, die unsere visuellen Erfahrungen zunehmend bestimmen. Transformiert in neue Bildwelten, finden diese Eingang in die gegenwärtige Malerei. Expressive Traditionen werden von der jüngeren Generation selbstbewusst zitiert und mit einer eigenen, reflexiven und oftmals konträren »coolen« Haltung gekoppelt.

Die Ausstellung präsentiert im Wechselausstellungssaal Werkgruppen von Jeff Koons, Michel Majerus, Franz Ackermann und Albert Oehlen. Albert Oehlen (geb. 1954), dessen Werke bereits in den 1980er Jahren die Sammelleidenschaft der Scharpffs weckten, war und ist im permanenten Wechsel von Figuration und Abstraktion und seiner Auseinandersetzung mit computergenerierten bildnerischen Verfahren vorbildhaft für die Generation jüngerer Maler.
Zu jenen zählte der Luxemburger Michel Majerus (1967-2002), der in einem am musikalischen Sampling orientierten visuellen Verfahren alle verfügbaren Sprachen der Malerei zitierte. Franz Ackermann (geb. 1963) schafft im Zusammenhang mit ausgedehnten Reisen sog. »Mental Maps«, kleine Papierarbeiten, die als subjektive Verortung in einer fremden Welt gedeutet werden können. Für die Ausstellung entwirft Ackermann eine großformatige Wandmalerei, innerhalb derer diese »Mental Maps« sowie zwei Ölgemälde eine eigene zusammenhangstiftende Präsentation erhalten.
Der noch immer kontrovers diskutierte Amerikaner Jeff Koons (geb. 1955), der bereits 1993 in der Staatsgalerie einen fulminanten Auftritt hatte, ist mit einem größeren Werkensemble in der Sammlung Scharpff präsent, aus dem diesmal eine Auswahl jüngster Arbeiten gezeigt wird.
Mit Werken der Brasilianerin Beatriz Milhazes (geb. 1960), die 2003 ihr Land auf der Biennale von Venedig vertrat, sowie der Briten Sarah Morris (geb. 1967) und Glenn Brown (geb. 1966) sind weitere internationale, durchaus gegensätzliche Positionen der gegenwärtigen Malerei vertreten.

Im Obergeschoss der Staatsgalerie sind in den Sammlungsräumen weitere Werkgruppen der Maler André Butzer (geb. 1973) und Daniel Richter (geb. 1962), Christopher Wool (geb. 1955) und Neo Rauch (geb. 1960) zu sehen, die zugleich die jüngsten Entwicklungen im Schaffen dieser Künstler dokumentieren. Ergänzt werden sie von Gemälden des jungen Dresdener Malers Eberhard Havekost (geb. 1967) sowie einer Skulptur von Manfred Pernice (geb. 1963). Videoarbeiten des Briten Darren Almond (geb. 1971) sind in separaten Räumen des Obergeschosses zu sehen. . . ." (Quelle: Staatsgalerie / Presse)

Foto: Staatsgalerie Stuttgart / Aktuelle Malerei aus der Sammlung Scharpff: Franz Ackermann, Untitled (Waterfall no. 2), 2002, Öl auf Leinwand, 280 x 350 cm

Öffnungszeiten: Di, Mi, Fr - So 10.00 - 18.00 Uhr, Do 10.00 - 21.00 Uhr, Mo geschlossen

Staatsgalerie Stuttgart | Konrad-Adenauer-Str. 30-32 | 70173 Stuttgart | Tel. 0711 - 470 40 250 / 0711 - 470 40 228

Tel. 0711 . 470 40 25
staatsgalerie.de





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