Anzeige
B3 Biennale

PINA BAUSCH

und das Tanztheater

4. 03. - 24. 07. 2016 | Kunst- und Ausstellungshalle, Bonn
Eingabedatum: 29.02.2016

bilder

Pina Bausch (1940–2009) gilt als Pionierin des modernen Tanztheaters und eine der einflussreichsten Choreografinnen des 20. Jahrhunderts. In der Bundeskunsthalle wird ihr Schaffen nun erstmals in Form einer Ausstellung erfahrbar gemacht. Gemeinsam mit ihrer Kompanie entwickelte Pina Bausch die künstlerische Form des Tanztheaters, das den Tanz auf einzigartige Weise mit Schauspiel und künstlerischer Performance verbindet. Mit diesem Ansatz sprengte sie nicht nur die Konventionen des klassischen Balletts, sondern ließ auch den eher an formalen Prinzipien orientierten modernen Tanz hinter sich.

Objekte, Installationen, Fotografien und Videos stammen aus den einzigartigen Beständen des Pina Bausch Archivs. Herzstück der Ausstellung ist ein Nachbau der „Lichtburg“ – jenes legendären Proberaums in einem alten Wuppertaler Kino, in dem Pina Bausch den größten Teil ihrer Stücke gemeinsam mit ihren Tänzerinnen und Tänzern entwickelt hat. In der Bundeskunsthalle wird er zum Raum der Begegnung mit Mitgliedern des Tanztheaters, die den Besuchern Bewegungsqualitäten und kleine Bewegungssequenzen vermitteln; Performances, Tanz-Workshops, öffentliche Proben, Gespräche, Filme und mehr lassen ihn zum lebendigen Erfahrungsraum werden.

In Kooperation mit der Pina Bausch Foundation, Wuppertal

Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland GmbH
Friedrich-Ebert-Allee 4
D-53113 Bonn
bundeskunsthalle.de


Presse








Weiteres zum Thema: Pina Bausch



Praemium Imperiale 2013


Seit 25 Jahren ist der Praemium Imperiale die weltweit höchste Auszeichnung in den Künsten. Vergleichbar mit dem Nobelpreis im Bereich der Naturwissenschaften wird er in fünf Disziplinen verliehen: Malerei, Skulptur, Architektur, Musik und Theater/Film. Der Praemium Imperiale ist den Künstlerinnen und Künstlern gewidmet, deren Arbeiten einen außergewöhnlichen Beitrag zur Entwicklung der Kultur leisten und deren künstlerisches Schaffen die Welt in besonderem Maße bereichert. Ausgezeichnet werden Lebenswerk, herausragendes Talent, künstlerische Kraft und internationale Bedeutung.

In diesem Jahr sind die Preisträger Michelangelo Pistoletto (Malerei), Antony Gormley (Skulptur), David Chipperfield (Architektur), Plácido Domingo (Musik) und Francis Ford Coppola (Theater/Film). Den „Grant for Young Artists“, mit dem seit 1997 die besondere Förderung junger Künstler prämiert wird, erhält das JuniOrchestra der Accademia Nazionale di Santa Cecilia in Rom. Die Grundidee des Praemium Imperiale ist die Überzeugung, dass Kunst sowie ein grenzüberschreitendes Bewusstsein für künstlerisches Schaffen einen bedeutenden Beitrag zum Frieden und zur Entwicklung der Menschheit leisten können.

Der Praemium Imperiale beinhaltet eine Gedenkmedaille aus massivem Gold, eine Urkunde sowie ein Preisgeld von 15 Millionen Yen (derzeit rund 115.000 Euro). Die Preise werden den ausgewählten Künstlern am 16. Oktober 2013 durch Seine Kaiserliche Hoheit Prinz Hitachi in der Meiji Gedenkhalle in Tokio verliehen.

Der Praemium Imperiale wurde 1988 aus Anlass des 100-jährigen Bestehens der Japan Art Association und zum Gedenken an Seine Kaiserliche Hoheit Prinz Takamatsu in Tokio ins Leben gerufen. Prinz Takamatsu wirkte annähernd 60 Jahre als Schirmherr dieser ältesten Kunststiftung Japans und der Kunstpreis Praemium Imperiale wurde gleichermaßen zu seinem Vermächtnis. Heutiger Schirmherr der Japan Art Association ist Seine Kaiserliche Hoheit Prinz Hitachi, Bruder des amtierenden Kaisers; ihr Präsident ist Herr Hisashi Hieda.

Eine Vorauswahl der Preisträgerinnen und Preisträger wird von sechs Expertenkomitees getroffen, denen die internationalen Berater des Praemium Imperiale vorstehen: Lamberto Dini (Italien), Klaus-Dieter Lehmann (Deutschland), William Luers (USA), Christopher Patten (Großbritannien), Jean-Pierre Raffarin (Frankreich) und Yasuhiro Nakasone (Japan). Das jährlich neu gewählte Auswahlgremium der Japan Art Association trifft daraufhin die Endauswahl.

Seit Bestehen des Praemium Imperiale sind 124 Künstlerinnen und Künstler geehrt worden, darunter Claudio Abbado, Daniel Barenboim, Georg Baselitz, Pina Bausch, Ingmar Bergman, Tony Cragg, Christo und Jeanne-Claude, Judi Dench, Dietrich Fischer-Dieskau, Norman Foster, Frank Gehry, Philip Glass, Jean-Luc Godard, David Hockney, Rebecca Horn, Anish Kapoor, Anselm Kiefer, Willem de Kooning, Akira Kurosawa, Sophia Loren, Ken Loach, Issey Miyake, Oscar Niemeyer, Renzo Piano, Sigmar Polke, Robert Rauschenberg und Peter Zumthor.

Weitere Informationen
praemiumimperiale.org/en


Auf der Karte finden Sie folgende Standorte:




    Anzeige
    berlin


    Anzeige
    Ausstellung


    Anzeige
    Atelier




    James Rosenquist. Eintauchen ins Bild

    Mit der groß angelegten Ausstellung von James Rosenquist (1933-2017) stellt das Museum Ludwig die Werke dieses bedeutenden Künstlers der amerikanischen Pop Art dezidiert im Kontext ihrer kulturellen, sozialen und politischen Dimension vor. weiter


    Related to Visions

    Friedrich Kiesler war in vielen Disziplinen, der Architektur, der bildenden Kunst, des Designs, des Theaters und Kinos tätig. weiter


    „GröKaZs“ – Die Meisterschülerinnen und Meisterschüler

    Vom 15. bis 26. November 2017 präsentieren die Meisterschülerinnen und Meisterschüler des Weißenhof-Programms der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart (Jahrgang 2016/2017) ihre neusten Arbeiten in der Villa Merkel in Esslingen. weiter


    Joseph Beuys .Einwandfreie Bilder, 1945 - 1984, Arbeiten auf Papier aus der Sammlung Lothar Schirmer

    Das Lenbachhaus widmet den Arbeiten auf Papier von Joseph Beuys (1921-1986) seine erste umfassende Ausstellung. weiter

    Künstlerliste 2017

    Unsere Rangliste der Künstler beruht 2017 auf 66028 Einträgen zu über 32000 Künstlern weiter


    REINHOLD BUDDE - PLATTFORM

    „Site-specific“, „in-situ“, „Ortsspezifik“ sind Begrifflichkeiten und Beschreibungen ästhetischer Strategien und Konzepte, die dem geschlossenen Werkbegriff diametral gegenüberstehen weiter


    VIENNA ART WEEK

    Von 13. bis 19. November 2017 steht Wien wieder ganz im Zeichen der Kunst: Die VIENNA ART WEEK versammelt rund 200 hochkarätige Veranstaltungen von 70 Programmpartnern und bietet damit einmal mehr umfassenden Einblick in das Wiener Kunstgeschehen. weiter


    Julius von Bismarck - Gewaltenteilung

    Die Arbeiten von Julius von Bismarck (*1983) sind als künstlerische Forschung zu verstehen, als Versuch und Methode zugleich, die im Allgemeinen als getrennt begriffenen Systeme der Kunst und der Wissenschaft zu verbinden weiter


    COLOGNE FINE ART 2017 präsentiert sich mit internationalem Teilnehmerfeld

    Besucher erwartet eine Wunderkammer auf Zeit mit Exponaten aus allen Epochen und Genres der Kunst- und Designgeschichte. (Sponsored Content) weiter


    Affect Me. Social Media Images in Art

    Im Zeitalter von Facebook, Instagram, Twitter und Co. hat sich der Umgang mit Bildern grundlegend verändert. Geteilte Handyfotos und -videos sind zum wichtigsten persönlichen Ausdrucksmittel einer breiten Öffentlichkeit geworden weiter

    Malewitsch-Gemälde der Kunstsammlung Nordrhein- Westfalen - eine Fälschung

    Ein angeblich von dem russischen Avantgardekünstler Kasimir Malewitsch (1878-1935) stammendes Gemälde in der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen ist offensichtlich nicht echt. weiter



    Emeka Ogboh - If Found Please Return to Lagos

    Mit If Found Please Return to Lagos zeigt die Staatliche Kunsthalle Baden-Baden die erste große institutionelle Einzelausstellung des nigerianischen Künstlers Emeka Ogboh weiter


    Schöne Neue Welten. Virtuelle Realitäten in der zeitgenössischen Kunst

    Virtual und Augmented Reality sind die neuen Zauberformeln für den Ausdruck des digitalen Zeitgeists. Computersimulierte Räume, technikbasierte Interaktion und 360-Grad-Erfahrungen halten ... weiter

    Diana Policarpo

    Die bildende Künstlerin, Noise-Musikerin und Komponistin Diana Policarpo beschäftigt sich seit mehreren Jahren im Rahmen eines künstlerischen Forschungsprojektes mit der deutsch-amerikanischen, ultra-modernistischen Komponistin Johanna Magadalena Beyer. weiter

    Museum des Jahres / Ausstellung des Jahres / Besondere Ausstellung

    Museum des Jahres 2017: Sprengel Museum, Hannover / Ausstellung des Jahres 2017: Surreale Sachlichkeit, Sammlung Scharf-Gerstenberg Berlin / Besondere Ausstellung 2017: Otto Freundlich. Kosmischer Kommunismus, Museum Ludwig, Köln weiter