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Wir nennen es Ludwig. Das Museum Ludwig wird 40!

27.08.2016 - 08.01.2017 | Museum Ludwig, Köln
Eingabedatum: 12.08.2016

bilder

Die Gruppenausstellung Wir nennen es Ludwig stellt den Höhepunkt im Jubiläumsjahr des Museum Ludwig 2016 dar. Drei Jubiläen gilt es zu begehen: Als Josef Haubrich der Stadt Köln 1946 seine Sammlung mit Werken der klassischen Moderne schenkte, hatte er damit den Grundstein für ein Museum gelegt, 1976 unterzeichneten Peter und Irene Ludwig ihren Schenkungsvertrag mit rund 350 Werken zeitgenössischer Kunst, und 1986 konnte der Neubau des Museums eröffnet werden.

Das Thema dieser breit angelegten Schau ist die Institution selbst. Anlässlich der gemeinschaftlich vom Direktor und allen KuratorInnen des Hauses konzipierten Jubiläumsausstellung sind 25 internationale KünstlerInnen und Künstlerkollektive eingeladen, sich intensiv mit der Institution auseinanderzusetzen und auf die Frage zu reagieren, was das Museum Ludwig für sie bedeutet. Der Titel Wir nennen es Ludwig ist bewusst offen gewählt, da es nicht um eine Festschreibung geht, sondern um eine Vielzahl subjektiver Perspektiven, die sich in einer Ausstellung zu einem kaleidoskopischen Bild der Institution verdichten. Das Museum Ludwig definiert sich in deutlichem Maße durch die eigene Geschichte, seine Sammlung und vor allem durch die Menschen, die diese geprägt haben – als ein Museum der Künstlerinnen und Künstler. Wir nennen es Ludwig trägt dieser Situation Rechnung, indem die Institution gemeinsam mit diesen Akteuren des Kunstsystems reflektiert, was das Museum war, ist und sein kann.

So wird beispielsweise Georges Adéagbo einzelne Kompartimente seiner 2004 für das Museum Ludwig erweiterten Installation Der Entdecker und die Entdecker vor der Geschichte der Entdeckungen...! in ausgewählten Sammlungsräumen des Museums installieren und sie dadurch etwa in Dialog mit Werken der klassischen Moderne oder von Joseph Beuys treten lassen. Dieses wichtige Werk spiegelt den Anspruch der Sammlung des Museum Ludwig wider, das sich von Beginn der „Weltkunst“ verpflichtet sah.

Die über alle Kontinente angelegte Auswahl der 25 eingeladenen KünstlerInnen unterstreicht bewusst den globalen Sammlungsansatz von Peter und Irene Ludwig. So pflegten sie beispielsweise einen engen Kontakt zu Kuba. Bereits Mitte der 1990er-Jahre trafen sie dort den Künstler Diango Hernández. Dieser übersetzt nun für das Jubiläum bedeutende Ausstellungstitel aus der Geschichte des Museums sowie dessen Schriftzug in eine sinnlich-poetische Landschaft aus wellenförmigen Sitzmöbeln und Wandgemälden.

Ganz anders das Kollektiv der Guerrilla Girls: Sie werden aus feministischer Sicht eine kritische Neubewertung der Sammlung vornehmen. Maria Eichhorn hingegen thematisiert die Prozesse, die zum Abschluss eines Arbeitsvertrags mit ihr als Künstlerin geführt haben. Der Verwaltungsapparat Museum rückt hierbei in den Vordergrund. Mit Der Pralinenmeister von 1981 präsentiert Hans Haacke das Ergebnis seiner akribischen und kritischen Recherchen über die Familien- und Unternehmensgeschichte des Schokoladenfabrikanten- und Kunstsammlerpaars Peter und Irene Ludwig.

Auch dem Haus eng verbundene Künstler wie Candida Höfer, Marcel Odenbach, Claes Oldenburg, Gerhard Richter oder Rosemarie Trockel werfen neue Perspektiven auf die Stadt und ihr Museum. Zudem gilt es, vor allem durch die Beteiligung junger internationaler KünstlerInnen, nicht nur die Geschichte des Museum Ludwig zu verhandeln, sondern ebenso neue mögliche Wege in die Zukunft aufzuzeigen: Während zum Beispiel Alexandra Pirici und Manuel Pelmus Werke aus der Sammlung in Form von Tableaux Vivants neu interpretieren, wird die Villa Design Group eine spezielle Geburtstagsfeier ausrichten.

Teilnehmende Künstler: Georges Adéagbo, Ai Weiwei, Ei Arakawa, Minerva Cuevas, Maria Eichhorn, Andrea Fraser, Meschac Gaba, Guerrilla Girls, Hans Haacke, Diango Hernández, Candida Höfer, Bodys Isek Kingelez, Kuehn Malvezzi, Christian Philipp Müller, Marcel Odenbach, Ahmet Ögüt, Claes Oldenburg, Pratchaya Phinthong, Alexandra Pirici & Manuel Pelmus, Gerhard Richter, Avery Singer, Jürgen Stollhans, Rosemarie Trockel, Villa Design Group, Christopher Williams

Hein­rich-Böll-Platz
50667 Köln
http://www.­mu­se­um-lud­wig.de



Presse






Daten zu Candida Höfer:

- *1944 in Eberswalde, Germany.
- ars viva Preistraeger
- Art Basel 2013
- Art Basel 2016
- Art Basel Hong Kong 2014
- Art Basel Hong Kong, 2016
- Art Basel Miami Beach 2013
- art basel miami beach, 2014
- art berlin 2017
- art cologne 2015
- ARTRIO 2013, Brasilien
- Biennial of Cartagena de Indias 2014
- documenta 11, 2002
- Dopplereffekt. Bilder in Kunst und Wissenschaft - Kunsthalle zu Kiel
- Flick Collection
- Galerie Eva Presenhuber
- Galerie Rüdiger Schöttle
- Johnen Galerie
- Kukje Gallery
- Museo Reina Sofía, Collection
- Museo Reina Sofía, Minimal Resistance
- Sammlung 20. 21. Jh. Kunstmuseum Basel
- Sammlung Deutsche Bank, Frankfurt
- Sammlung DZ Bank, Frankfurt
- Sammlung F.C. Flick
- Sammlung MMK, Frankfurt
- Sammlung zeitgenoessische Kunst der BRD
- Solomon R. Guggenheim Collection
- The Making of Art, 2009, Schirn
- ZKM Sammlung, Karlsruhe

Weiteres zum Thema: Candida Höfer



Museum Ludwig Köln (11 / 01)



Alte Strukturen lösen sich auf

Nachdem im Januar diesen Jahres das Wallraf-Richartz Museum aus den gemeinsamen Räumlichkeiten am Dom zu Köln auszog, baute nun auch das Ludwig Museum um. Obwohl das architektonisch auffällige Museum Ludwig schon seit seiner Eröffnung 1986 als ernst zu nehmendes Museum für Gegenwartskunst galt, war es doch in letzter Zeit ruhig geworden um das Museum, dass seine Bekanntheit in erster Linie der Pop-Art Sammlung Ludwig verdankte.
Jetzt setzt die neue Leitung unter Kaspar König auf neue Kuratoren (Ulrich Wilmes, vormals Kurator im Lehnbachhaus, München und Thomas Weski, Fotoabteilung Sprengelmuseum, Hannover) und ergänzt die bisherigen Schwerpunkte deutscher Expressionismus, Pop-Art und die Picasso-Sammlung mit bisher nicht vertretenen Positionen zum Museum unserer Wünsche (u.a. Marcel Broodthears,Ed Ruscha, William Eggleston und Candida Höfer).
Zur Neueröffnung am 1. November 2001 werden in den zwei neuen Projektsälen - benannt nach AC für Gleichstrom und DC zur Wechselstrom -die Werke der Künstler/innen Isa Genzken und Wolfgang Tillmans, sowie Thomas Bayrle und Bodys Isek Kingelez in Kombination gesetzt.

Adresse:
Bischofsgartenstr. 1
50667 Köln
Tel.: 0221-221-22370
Fax: 0221-221-24114
E-Mail: ml@ml.museenkoeln.de

Museum Ludwig , Köln

Ausstellung:
Projekträume AC/DC: Isa Genzken/Wolfgang Tillmans und Thomas Bayrle/Isek Kingelez

Öffnungszeiten:
Di. 10 - 20 Uhr
Mi. -Fr. 10 -18 Uhr
Sa. -So. 11 -18 Uhr
Montags geschlossen

Silke Lemmes für art-in.de
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  • Internationaler Preis für Photographie der Hasselblad Stiftung (19.3.04)

  • Fotografiesammlung der Allianz AG für die Pinakothek der Moderne, München ( 08.05.-12.09.04)

  • Bernd und Hilla Becher im Haus der Kunst, München (16.06.-19.09.04)

  • Candida Höfer in der Kunsthalle Kiel (24.Juli - 17.Oktober 2004)

  • Sammlung 2005 - Neupräsentation der erweiterten Sammlung im K21, Düsseldorf (bis auf weiteres)

  • Motor Blues - Museum der Bildenden Künste Leipzig (19.06.–21.08.05 )

  • Candida Höfer - Kestnergesellschaft, Hannover (26.08.-30.10.05)

  • Schlussbericht: ART COLOGNE - Spitzenverkäufe bestätigen Köln als internationalen Kunstmarktplatz

  • Schlussbericht: ART COLOGNE 2007 mit Erfolg ins Frühjahr verlegt

  • What does the jellyfish want? - Museum Ludwig, Köln (31.3.-15.7.07)

  • I can only see things when I move. - Staatliche Kunstsammlungen Dresden (29.9.07-20.1.08)

  • Candida Höfer - ZKM | Museum für Neue Kunst, Karlsruhe (12.1.-2.3.08)

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  • REAL - Fotografien aus der Sammlung der DZ-Bank, Städel Museum, Frankfurt (18.6.-21.9.08)

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  • Internationaler Kunstkritikerverband (AICA) wählt Museum und Ausstellung des Jahres

  • Candida Höfer und Kuehn Malvezzi. Fotografien - Oldenburger Kunstverein

  • Dopplereffekt. Bilder in Kunst und Wissenschaft - Kunsthalle zu Kiel

  • Radical Conceptual - MMK Museum für Moderne Kunst, Frankfurt am Main

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