Ein Fest des Staunens. Charlotte Moorman und die Avantgarde, 1960–1980

4. März – 18. Juni 2017 | Museum der Moderne Salzburg
Eingabedatum: 05.03.2017

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Als einzige Station in Europa präsentiert das Museum der Moderne Salzburg eine umfangreiche Schau über das Werk und den Einfluss der US-amerikanischen Musikerin und Performance-Künstlerin Charlotte Moorman. Ihr künstlerisches Schaffen und ihre Rolle als Vermittlerin von Avantgardekunst werden in dieser Ausstellung erstmals umfassend gewürdigt und Moorman in ein neues Licht gerückt.

Das Museum der Moderne Salzburg widmet die Ebene [3] am Mönchsberg der Ausstellung Ein Fest des Staunens. Charlotte Moorman und die Avantgarde, 1960–1980, die von der New York Times zu den besten Ausstellungen des Jahres 2016 gewählt wurde. Sie umfasst Werke in ganz unterschiedlichen Medien und Bereichen: Musik, Film, Performancekunst, Audio- und Videoinstallation, Fotografie, Literatur und Materialien aus dem Archiv der 1991 in New York City verstorbenen Künstlerin. Die Ausstellung ist in zwei Hauptthemen gegliedert: Moormans Repertoire als Künstlerin und ihre Arbeit als Gründerin und Organisatorin des Annual New York Avant Garde Festivals. Diese beiden Bereiche werden von einem Abschnitt über den Einfluss ihrer Konzertreisen nach Europa verknüpft.
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Eine Ausstellung in Zusammenarbeit mit dem Mary and Leigh Block Museum of Art, Northwestern University, und den Northwestern University Libraries. Die Ausstellung in Salzburg wird ermöglicht durch großzügige finanzielle Mittel der Terra Foundation for American Art. Weitere maßgebliche Unterstützung gewährten: Andy Warhol Foundation for the Visual Arts, National Endowment for the Arts, Elizabeth F. Cheney Foundation, Alumnae of Northwestern University, Colonel Eugene E. Myers Foundations, Illinois Arts Council Agency, Dean of Libraries Discretionary Fund, Charles Deering McCormick Fund for Special Collections, Florence Walton Taylor Fund, Block Museum Science and Technology Endowment.

Museum der Moderne Salzburg
Mönchsberg 32
5020 Salzburg, Austria
T +43 662 842220

museumdermoderne.at

Presse






Daten zu Charlotte Moorman:

- Daimler Art Collection
- Museo Reina Sofía, Collection

Weiteres zum Thema: Charlotte Moorman



Marisa Merz Il cielo è grande spazio / Der Himmel ist ein weiter Raum


Mit Marisa Merz. Il cielo è grande spazio / Der Himmel ist ein weiter Raum präsentiert das Museum der Moderne Salzburg als erste Institution in Österreich und seit über zehn Jahren im deutschsprachigen Raum eine umfangreiche Schau über das Werk der außergewöhnlichen italienischen Künstlerin Marisa Merz (1926 Turin, IT).

Arbeiten aus fünf Jahrzehnten des künstlerischen Schaffens von Marisa Merz, der einzigen weiblichen Vertreterin der Arte Povera, sind in der einmaligen Ausstellung Il cielo è grande spazio / Der Himmel ist ein weiter Raum am Museum der Moderne Salzburg versammelt. Beginnend mit den jüngsten Arbeiten spannt die Ausstellung einen Bogen über Gemälde, Zeichnungen und die enigmatischen Kopf- und Gesichtsskulpturen aus den 1990er- und 1980er-Jahren, bis hin zu den künstlerischen Anfängen in den 1960er-Jahren, darunter die sogenannte „Living Sculpture“ oder lebende Skulptur (1966). Der Ausstellungstitel zitiert eines der Gedichte der Künstlerin, die im italienischen Originaltext die Werkgruppen begleiten. „Eines der Ziele meiner Direktion ist es, das Werk von bedeutenden Künstlerinnen mit großen Einzelausstellungen in den Fokus zu rücken. Diese erfolgreiche Programmierung von Werkschauen mit Künstlerinnen wie Etel Adnan, Simone Forti, Andrea Fraser, Ana Mendieta, Carolee Schneemann und zuletzt Charlotte Moorman setzen wir 2018 mit Marisa Merz und Anna Boghiguian fort. Der außergewöhnlichen und wegweisenden Künstlerin Merz eine große Ausstellung zu widmen, war einer meiner ersten Pläne für das Museum der Moderne Salzburg. Ich freue mich daher sehr, dass die Zusammenarbeit mit dem Metropolitan Museum of Art und dem Hammer Museum sowie der Fondazione Merz dies nun ermöglicht“, so Sabine Breitwieser, Direktorin am Museum der Moderne Salzburg, die die Ausstellung in Salzburg gemeinsam mit der Gastkuratorin Connie Butler einrichtet.
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In den 1970er-Jahren kombinierte und erweiterte Merz ihre typischen Arbeiten aus bescheidenen Materialien und Objekten – Kupferdraht, Schalen gefüllt mit Salzwasser, Stricknadeln – zu komplexen Installatio-nen. Nach 1975 begann die Künstlerin eine Reihe von kleinen Köpfen, Testine, die sie oft nur grob aus ungebranntem Ton modellierte. Die fast ausschließlich weiblichen Kopfformen in ihren Zeichnungen und Gemälden wurden ab den 1980er-Jahren emblematisch für das Werk der Künstlerin und ab den 1990er-Jahren – bis zu den jüngsten Arbeiten in der Ausstel-lung aus den 2010er-Jahren – werden die Formate immer größer. Einzelstücke integriert Merz weiterhin in multimediale Installationen mit unterschiedlicher Größe und Komplexität. In ihrer Malerei und den Grafikarbeiten kombiniert sie komplexe Sujets mit Collageelementen aus verschiedenen Materialien, wie z. B. Klebeband, Spiegel, Papierklammern, Flaschendeckel und färbige Metallpigmente. Beispielhaft dafür ist die Gruppe großformatiger Papierarbeiten der geflügelten Engel, die eine auffallende Schönheit mit einer überraschenden Abwesenheit von Sentimentalität kontrastieren. Aber auch die Beschäftigung mit Licht und Klang, z. B. durch die Einbeziehung von Wasser oder stummen Musikinstrumenten in ihren Werken, zeugen von der Vielfältigkeit der Künstlerin.
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Öffnungszeiten
Di bis So 10–18 Uhr
Mi 10–20 Uhr
Während der Festspiele: zusätzlich Mo 10–18 Uhr

Museum der Moderne Salzburg
Mönchsberg 32
5020 Salzburg
mdmsalzburg.at


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