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B3 Biennale

Roger Ballen Ballenesque - a Retrospective

Fotografien und Videos

05.05. - 13. 08. 2017 | Kunstsammlung Jena
Eingabedatum: 11.08.2017

bilder

Unter den Fotografen unserer Tage ist Roger Ballen ebenso außergewöhnlich wie es die Motive seiner Arbeiten sind. Seine Themen sind weder schick noch angesagt und er fotografiert dort, wo man normalerweise nicht hinkommt. Ballen porträtiert Menschen am Rande oder abseits der Gesellschaft, in einem Umfeld, das so bizarr ist wie seine Protagonisten ausschauen. Wirklichkeit und Fantasie durchkreuzen sich und alles scheint absurd und existenziell gleichermaßen. Roger Ballen gehört zu den Meistern der zeitgenössischen Fotografie. Er wurde in New York geboren, lebt in Johannesburg, stellt weltweit aus und ist nun mit einer Auswahl seiner Fotografien und Videos in Jena zu Gast.

Kunstsammlung Jena
Städtische Museen Jena
Markt 7
07743 Jena
kunstsammlung.jena.de/

Presse






Daten zu Roger Ballen:

- art cologne 2015
- Berlin Biennale 2006
- Sammlung DZ Bank, Frankfurt
- SAMMLUNG WEMHÖNER

Weiteres zum Thema: Roger Ballen



Das Porträt. Fotografie als Bühne - Kunsthalle Wien (3.7.-18.10.09)


Mit der Ausstellung "Das Porträt. Fotografie als Bühne" will die Kunsthalle Wien eine Geschichte des fotografischen Porträts von den 1980ern Jahren bis heute erzählen. Vor allem Innovationen der jüngsten Fotogeschichte, die unorthodoxe und teilweise ironische Strategien des Porträtierens verfolgen, werden dabei in den Mittelpunkt gerückt.

Das Verhältnis von Fotograf und Fotografiertem soll in seinen vielfältigen Erscheinungsformen untersucht werden - das Porträt wird zum Spiegel dieses Verhältnisses. Distanz oder Nähe, Inszenierung oder Spontaneität - dies sind die Pole, zwischen denen sich die fotografischen Porträts bewegen. Während Nan Goldin mit ihren schonungslos intimen Aufnahmen visuelle Tagebücher schafft, sind die Porträts von Robert Mapplethorpe geprägt durch extreme Stilisierung und die Nähe zur Glamour-Welt.

Der Übergang zur digitalen Fotografie und damit zur Möglichkeit des Verfremdens und Retuschierens von Porträts, wird weiterhin in der Ausstellung behandelt. Vor allem aktuelle fotografische Positionen thematisieren diesen Bruch, wie etwa durch Valérie Belin vertreten, deren Modelle sich der Ausdrucksqualität von Schaufensterpuppen annähern. Das Porträt wird zur Fiktion und die Fotografie zur Bühne, die Raum für Inszenierungen bietet.

KünstlerInnen der Ausstellung: Roger Ballen, Tina Barney, Valérie Belin, Dirk Braeckman, Anton Corbijn, Rineke Dijkstra, Amy Elkins, JH Engström, Bernhard Fuchs, Alberto Garcia-Alix, Luigi Gariglio, Anthony Gayton, Nan Goldin, Greg Gorman, Katy Grannan, Jitka Hanzlová, Peter Hujar, Jean-Baptiste Huynh, Leo Kandl, Barbara Klemm, Gerhard Klocker, Andreas Mader, Sally Mann, Robert Mapplethorpe, Hellen van Meene, Judith Joy Ross, Thomas Ruff, Stefano Scheda, Beat Streuli, Wolfgang Tillmans

Abbildung: Robert Mapplethorpe, Ken Moody and Robert Sherman, 1983, © Robert Mapplethorpe Foundation. Used by permission

Öffnungszeiten:
Täglich 10-19 Uhr
Donnerstag 10-22 Uhr

KUNSTHALLE wien
Museumsplatz 1
A-1070 Wien

kunsthallewien.at


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    Das künstlerische Werk Mary Bauermeisters (geb. 1934) zählt alleine aufgrund seiner Vielseitigkeit zu den ungewöhnlichsten OEuvres der zeitgenössischen Kunst. weiter

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    Mit Laura Bielau, Susann Dietrich, Claudia Piepenbrock und Christian Retschlag präsentiert der Kunstverein Hannover in vier parallelen Ausstellungen aktuelle Arbeiten der ehemaligen Stipendiaten des »Preis des Kunstvereins – Atelierstipendium Villa Minimo« (2015–2017). weiter

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