monochrom – im weitesten Sinne

HESSIALE 2017

2. 06. - 20. 07. 2017 | Marburg
Eingabedatum: 05.06.2017

bilder

Alle vier Jahre präsentiert die Landeskunstausstellung „HESSIALE“ Arbeiten aus allen Bereichen der bildenden Kunst. Auch 2017 ist alles von der Bronze-Skulptur bis hin zum Videoloop, von der Malerei bis hin zur Fotografie vertreten. Vergoldete Steine gesellen sich zu Fotogrammen, Tuschezeichnungen zu Papierobjekten. Das vorgegebene Thema war „monochrom – im weitesten Sinne“. Die Künstlerinnen und Künstler haben sich diesem Thema mit ganz unterschiedlichen inhaltlichen Ansätzen und verschiedensten Techniken und Materialien angenähert. Einen zusätzlichen besonderen Reiz erhält die Ausstellung durch die Präsentation der Arbeiten an unterschiedlichen Orten.

Neben dem Marburger Kunstverein, wo der Großteil der Werke zu sehen sein wird, sind auch die Brüder-Grimm-Stube, die Lutherische Pfarrkirche St. Marien und der kleine Rittersaal im Landgrafenschloss Ausstellungsorte. Die Vernissage wird wie gewohnt um 18 Uhr im Kunstverein stattfinden, danach schließt sich ein geführter Rundgang an, der alle vier Ausstellungsorte einbezieht. Zu einem zweiten Event mit einem Konzert im Landgrafenschloss sind alle Interessierten ab ca. 20 Uhr eingeladen. Um 19:20 Uhr und um 20 Uhr ist für all jene, die den knapp 2,5 Kilometer langen Aufstieg durch die Oberstadt nicht zu Fuß bewältigen wollen oder können, ein Bustransfer organisiert.

Der veranstaltende Bundesverband Bildender Künstler (BBK) wurde 1971 in der Paulskirche in Frankfurt am Main gegründet und stellt die Berufsvertretung der bildenden Künstlerinnen und Künstler in Deutschland dar. Zum Landesverband Hessen, den es bereits seit 1958 gibt, zählen rund 550 Mitglieder in den Regionalverbänden Darmstadt, Frankfurt, Kassel und Wiesbaden. Ein weiterer Regionalverband in Osthessen (Fulda) befindet sich in der Gründung und in Mittelhessen (Marburg) soll ebenfalls ein Regionalverband gegründet werden. Dazu soll die „HESSIALE“ vor Ort einen Anstoß geben, „um die Künstler zusammenzubringen, um den Diskurs zu pflegen, Projekte zu verwirklichen und als Berufsverband auch politisch eine Stimme zu haben“. Der Satz „Wir wollen weiterkommen als dies alleine möglich wäre“ von der Gründungsveranstaltung sei heute nach wie vor aktuell, so der BBK.

Alle beteiligten Künstlerinnen und Künstler in alphabetischer Reihenfolge: Friedemann Baader (Kassel), Doris Bardong (Schlangenbad), Nicola Barth (Langen), Sylvia von Bernstorff (Wiesbaden), Monika Bodenmüller (Hofgeismar), Dagmar Miklau Bolterauer (Gießen), Renate Brühl (Marburg), Veronika Dutt (Poppenhausen), Petra Ehrnsperger (Eltville), Markus Elsner (Frankfurt), Nicole Fehling (Wiesbaden), Senta Fischer (Liederbach), Isabel Franke (Bad Soden), Waltraud Frese (Schrecksbach), Margrit Gehrhus (Kassel), Ingrid Hermentin (Marburg), Anna Hoffmann (Kassel), Sabine Hunecke (Messel), Hildegard Jaekel (Kassel), Lutz Kirchner (Kassel), Nicola Koch (Darmstadt), Christine König (Seeheim-Jugenheim), Mathias Kupferschmid (Wiesbaden), Heinz W. Lotz (Darmstadt), Jan Luke (Lohra), Roland Meyer-Petzhold (Eltville), Anja Mohr (Gießen), Andrea Müller-Osten (Kassel), Klaus Philipp (Darmstadt), Regina Schnersch (Marburg), Veit von Seckendorff (Wiesbaden), Markus Stein (Kassel), Peter Vaughan (Firedrichsdorf), Christine Wigge (Friedberg).




marburger kunstverein e.v.
Gerhard-Jahn-Platz 5 (Biegenstraße 1)
35037 Marburg
marburger-kunstverein.de

Presse










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