OH WOW

Meisterschülerausstellung der Hochschule für Künste Bremen. Karin Hollweg Preis 2017

24. 06. - 22. 10. 2017 | Weserburg | Museum für moderne Kunst, Bremen
Eingabedatum: 23.06.2017

bilder

Felix Dreesen präsentiert neun Fensterelemente, die großflächig mit jeweils einer Zahl oder einem Buchstaben übermalt sind. Es sind Relikte einer aufsehenerregenden Intervention im Außenraum. Die weithin sichtbare Botschaft an der Fassade eines Bremer Abbruchhauses verwandelt sich im Museum in ein kryptisches Zeichensystem. Auf hintersinnige Weise untersucht Dreesen das Verhältnis von aktionistischem Anspruch und ästhetischer Wirkung und macht damit die Möglichkeiten und Grenzen künstlerischer Aneignung sichtbar.

Ana Baumgart & Ina Schoof beschäftigen sich in ihrer mehrteiligen Videoinstallation mit aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen. In eindrücklichen Bildern nähern sie sich der Frage, wie sich bestimmte Denkmuster in einer Zeit großer gesellschaftlicher Umbrüche verändern. Wie manifestieren sich Identität und Gemeinschaft, wenn sie sich von dem Fremden, von anderen Denk- und Lebensweisen bedroht fühlen.

Jónína Mjöll Thormodsdottirs Faszination für Naturformen findet sich in ihrem gesamten, ausgesprochen vielgestaltigen Werk wieder. Gleich im Eingangsbereich der Ausstellung sind aufragende Gebilde zu sehen, die sie ausgehend von kleinen Vogelknochen, so genannten Wunschknochen, ableitet. Die großformatigen Skulpturen verkörpern mit ihren geschwungenen Formen eine überraschende Modernität. Gleichwohl bewahren sie etwas Kreatürliches, das den nachforschenden Blick irritiert.

Karin Hollweg Preis 2017:
Ein besonderer Höhepunkt am Eröffnungsabend ist die Verleihung des Karin Hollweg Preises. Der mit insgesamt 15.000 Euro dotierte Preis gehört zu den wichtigsten Kunstförderpreisen an deutschen Kunsthochschulen. Möglich wird er dank der großzügigen Unterstützung der Karin und Uwe Hollweg Stiftung. Die Hälfte des Preisgeldes ist für eine institutionelle Einzelausstellung in Bremen reserviert.

Künstlerinnen und Künstler:
Anna Baumgart, Andreas Bernhardt, Jasmin Bojahr, Amina Brotz, Felix Dreesen, Stephan Fritsch, Tanja Hehn, Elise Müller, Myong-Hee Ki, Norman Neumann, Nora Olearius, Daniel Rossi, André Sassenroth, Ina Schoof, Malte Stiehl, Yue Sun und Jónína Mjöll Thormodsdottir.

Weserburg | Museum für moderne Kunst
Teerhof 20, 28199 Bremen, Germany
weserburg.de

Presse










Auf der Karte finden Sie folgende Standorte:




    Anzeige
    berlin


    Anzeige
    Atelier


    Anzeige
    rundgang


    Anzeige
    karma




    Die Lücke – Systemfehler durch Irrtum und Defekt

    Die Vebikus Kunsthalle befindet sich an einem Ort, dessen Vergangenheit auf die industrielle Fertigung eines Massenprodukts zurückgeht. Gleichförmigkeit in der Masse schafft eine Systematik und Regelmässigkeit, in der Abweichungen und Variationen nicht vorgesehen sind. Abweichendes wird sofort als Fehler entlarvt, weiter

    Talia Chetrit Showcaller

    Das fotografische Werk von Talia Chetrit, die 1982 in Washington D.C. geboren wurde, zeichnet sich durch eine bemerkenswerte kompositorische Raffinesse und visuelle Kraft aus, die mit einer stringenten Programmatik einhergeht. weiter

    "Art-Law-Clinic" in Deutschland gegründet

    Institut für Medienrecht der WWU und Kunstakademie Münster starten Kooperationsprojekt.

    weiter

    Habima Fuchs (Schaufenster am Hofgarten)

    Nach der einjährigen rotierenden Gruppenausstellung Theatre of Measurement im Schaufenster am Hofgarten fahren wir in diesem Jahr wieder mit kontextbezogenen, wechselnden Einzelpositionen fort. weiter

    Lua Cão

    Der Kunstverein München präsentiert vom 17. Februar bis 15. April 2018 die Ausstellung Lua Cão mit Filmen und Videos von Alexandre Estrela + João Maria Gusmão & Pedro Paiva. Die Eröffnung findet am 16. Februar 2018, ab 19 Uhr in der Galeriestraße 4, 80539 München statt. weiter

    Hanna-Nagel-Preis 2018 an NINA LAAF

    Nina Laaf studierte von 2011 bis 2016 bei Prof. John Bock und Prof. Harald Klingelhöller Bildhauerei ... weiter


    PROOF: FRANCISCO GOYA, SERGEI EISENSTEIN, ROBERT LONGO

    Mit Werken von Francisco Goya (1746–1828), Sergei Eisenstein (1898–1948) und Robert Longo (1953) stellt die Ausstellung PROOF drei wesensverwandte Künstler vor, die die sozialen, kulturellen und politischen Komplexitäten ihrer jeweiligen Zeit in bildgewaltige Werke überführen. weiter


    Abraham Cruzvillegas

    Kunsthaus Zürich zeigt erste Einzelausstellung von Abraham Cruzvillegas Kunst als Ausdruck und Spiegel der Gesellschaft – das ist das Thema von «Autorreconstrucción: Social Tissue», einem Projekt des mexikanischen Künstlers weiter


    Susan Philipsz. Separated Strings

    Das Albertinum der Staatlichen
    Kunstsammlungen Dresden (SKD) hat die Turnerpreisträgerin erstmals nach Dresden eingeladen, eines ihrer Hauptwerke, „Study for Strings“ (2012), in einer neuen Ausführung sowie fotografische Arbeiten in der Kunsthalle im Lipsiusbau zu präsentieren.
    weiter

    Der Begriff "digital" in Texten zur zeitgenössischen Kunst

    weiter


    Der Begriff "oder", in Texten zur zeitgenössischen Kunst

    weiter


    Der Begriff "oder "2., in Texten zur zeitgenössischen Kunst

    weiter


    Der Begriff "oder " die 3., in Texten zur zeitgenössischen Kunst

    weiter



    Takako Saito. You and me

    Nur noch wenige Tage: „You and me“: der Gedanke des Spiels mit dem Publikum prägt fast alle Werke von Takako Saito. weiter


    BASQUIAT. BOOM FOR REAL

    Mehr als 30 Jahre nach seiner letz­ten Einzel­prä­sen­ta­tion in einer öffent­li­chen Samm­lung in Deutsch­land widmet die Schirn Kunst­halle Frank­furt dem Werk des US-ameri­ka­ni­schen Künst­lers eine große Ausstel­lung. weiter

    I am here to learn: Zur maschinellen Interpretation der Welt

    Die thematische Gruppenausstellung I am here to learn befasst sich mit lernenden Algorithmen und künstlicher Intelligenz (KI). Der Fokus der Ausstellung liegt auf Wahrnehmung und Interpretation als menschliche Qualitäten, die mittels Lernverfahren auf Maschinen übertragen werden. weiter


    Bouncing in the Corner. Die Vermessung des Raums

    HONEY, I REARRANGED THE COLLECTION – ursprünglich der Titel einer Werkgruppe des amerikanischen Künstlers Allen Ruppersberg – ist eine freundliche Einladung, die Sammlung für Gegenwartskunst an der Hamburger Kunsthalle (neu) zu entdecken. weiter

    EIKON Award (45+)

    Anlässlich der 100. Heftausgabe von EIKON – Internationale Zeitschrift für Photographie und Medienkunst wurde der EIKON Award (45+) unter dem Ehrenschutz von VALIE EXPORT für europäische Fotografie- und Medienkünstlerinnen ab 45 Jahren ins Leben gerufen. weiter

    There Will Come Soft Rains

    Für den modernen Menschen erweist sich das Erleben bestimmter Szenarien oftmals als ein wirksames Medium zur Eröffnung neuer Perspektiven auf sich und seine Gegenwart. weiter

    Der Begriff "Installation+und" in Texten zur zeitgenössischen Kunst

    weiter