ART AND ALPHABET

21. Juli 2017 bis 29. Okt 2017 | Hamburger Kunsthalle
Eingabedatum: 18.07.2017

Werkabbildung

PAULINA OLOWSKA (*1976) Alphabet, 2005 1 von 26 farbigen Karten (eine für jeden Buchstaben des Alphabets) © Courtesy Galerie Buchholz, Berlin / Cologne / New Yorkbilder

Das vielschichtige Wechselverhältnis von Schrift und Bild in der Gegenwartskunst steht im Fokus der groß angelegten Ausstellung Art and Alphabet, die sich über zwei Etagen der Galerie der Gegenwart der Hamburger Kunsthalle erstreckt. Präsentiert werden Werke verschiedenster Medien von 22 internationalen Künstler_innen aus 15 Ländern, die unterschiedlichste Sprachen und Schriftsysteme mit ihren Bestandteilen erforschen, als visuelle Zeichen verstehen, erweitern und künstlerisch transformieren.

Ob in Gemälden, Zeichnungen, Skulpturen, Filmen, Videos, Fotografien, Rauminstallationen oder performativen Arbeiten: Alphabete (armenische, arabische, la-teinische usw.) werden manipuliert und ihre kultur- und identitätsstiftende Kraft hinterfragt; Schrift wird bis zur Unkenntlichkeit übereinandergeschichtet oder in Einzelelemente atomisiert; Handschriftliches verselbständigt sich zu einer lebendigen, kraftvollen Energielinie; Buchstaben werden zu Soundeinheiten intoniert oder in Körpersprache nachgestellt. Dabei entsteht ein spannungsvolles »Kippen« zwischen dem Entziffern und Lesen von Schrift und dem Betrachten und Wahrnehmen eines Bildes.

Die Ausstellung umfasst künstlerische Positionen der letzten zehn Jahre, mit teilweise eigens für die Präsentation geschaffenen Werkgruppen. Einzelne Werke der 1960er und 1970er Jahre spannen, in die Ausstellung eingestreut, einen historischen Bogen.

Beteiligte Künstler_innen:
Mounira Al Solh, Richard Artschwager, John Baldessari, Michael Bauch, Marcel Broodthaers, Natalie Czech, Ayse Erkmen, Friederike Feldmann, Mekhitar Garabedian, Petrit Halilaj, Camille Henrot, Katie Holten, Bethan Huws, Janice Kerbel, Karl Larsson, Rivane Neuenschwander, Paulina Olowska, Martha Rosler, Michael Sailstorfer, Harald Stoffers, Ignacio Uriarte, Philippe Vandenberg


Vermittlungskonzept:
Eigens für die Ausstellung hat die Hamburger Kunsthalle ein neues Vermittlungskonzept entwickelt, um den Zugang zu den Ausstellungsinhalten einer möglichst breiten Gruppe von Besucher_innen zu ermöglichen. Werke werden für verschiedene Sinne (Sehen, Hören, Tasten, Riechen) zugänglich gemacht. Das Konzept legt einen besonderen Schwerpunkt auf die Vermittlung an blinde und sehbehinderte Menschen, lädt mit seinen Angeboten aber ausdrücklich alle Besucher_innen ein, die Ausstellung in ihrer Vielfalt kennenzulernen. Von den Vermittlungsstationen, den deskriptiven Bildbeschreibungen und der akustischen Führung durch die Ausstellung profitieren Besucher_innen mit unterschiedlichsten Bedürfnissen. Ermöglicht wird das Angebot durch die Malschule in der Hamburger Kunsthalle e.V.

Hamburger Kunsthalle
Glockengießerwall 5
20095 Hamburg
hamburger-kunsthalle.de

Presse






Daten zu Paulina Olowska:

- Art Basel 2013
- Art Basel 2016
- Art Basel Hong Kong, 2016
- Art Basel Miami Beach 2013
- art basel miami beach, 2014
- Berlin Biennale 2008
- Buchholz - Gallery
- Carnegie International 2013
- daad Stipendiat
- Düsseldorfer Kunstverein
- evn sammlung
- Foksal Gallery Foundation
- Frieze London 2013
- Frieze London 2016
- Istanbul Biennial, 2005
- Kunsthalle Basel
- Kunstpreis Aachen
- Kunstverein für die Rheinlande, Düsseldorf
- MoMA Collection
- Sammlung Deutsche Bank, Frankfurt

Weiteres zum Thema: Paulina Olowska



Portikus zieht am 5. Mai 06 in neue Räume


Der Portikus in Frankfurt am Main zieht in neue Räumlichkeiten. Nachdem der ursprüngliche Standort hinter der Fassade der zerstörten Stadtbibliothek im Jahr 2003 aufgegeben werden mußte, wurde das Ausstellungsprogramm des Portikus über fast drei Jahre hinweg im Leinwandhaus fortgesetzt. Tobias Rehberger, Professor für Skulptur an der Hochschule für Bildende Künste - Städelschule, entwickelte eigens für diese Situation eine Architektur, in der mehr als 20 Ausstellungen präsentiert wurden.

Nun tritt die Institution in ihre dritte Phase: Am 5. Mai eröffnen die slowenische Künstlerin Marjetica Potrc und der argentinische Künstler Tomas Saraceno den neuen Raum mit der Ausstellung Personal States / Infinite Actives. Beide Künstler arbeiten architekturbezogen und werden Projekte zeigen, die speziell für das neue Gebäude entwickelt worden sind. Das erste Projekt der Reihe Light Lab von Olafur Eliasson wurde unter dem Glasdach des Gebäudes installiert und ist bei Nacht bereits von außen sichtbar. Über zwei Jahre hinweg werden weitere Lichtinstallationen entstehen und kontinuierlich das Erscheinungsbild des Gebäudes verändern.

Das neue Gebäude wurde von dem Frankfurter Architekten Christoph Mäckler entworfen und befindet sich auf der Maininsel im Zentrum der Stadt. Der Portikus versteht sich in seiner Funktion als ein Produktionsort für zeitgenössische Kunst, dessen Schwerpunkt in der Neuentwicklung von künstlerischen Projekten liegt. Der ungewöhnliche Standort und die Architektur des Gebäudes laden dazu ein, in ein experimentelles Wechselspiel mit den Arbeiten der eingeladenen Künstlerinnen und Künstler zu treten. Während des ersten Ausstellungsjahres wird der Portikus Projekte verwirklichen von Dan Perjovschi (Juni-August), Francis Alÿs (September-Oktober), Paul Chan (Oktober-November), eine von Michael Krebber kuratierte Ausstellung (Dezember-Januar), John Baldessari (Februar-März, 2007), Judith Hopf & Henrik Olesen (März-April, 2007) und Paulina Olowska (Mai-Juni 2007).
(Presse / Portikus)

Abbildung: Olafur Eliasson, Light Lab, test 1, 2006

PORTIKUS
Alte Brücke 2 / Maininsel
60311 Frankfurt am Main

portikus.de


Auf der Karte finden Sie folgende Standorte:




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    berlin


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    Ausstellung


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    William Kentridge Thick Time

    Das Museum der Moderne Salzburg zeigt eine umfangreiche Werkschau des international gefeierten südafrikanischen Künstlers William Kentridge, die sich über beide Standorte erstreckt weiter


    Faktor X – das Chromosom der Kunst

    Die Ausstellung lädt dazu ein, nach Faktoren zu fragen, die in der Kunst eine Rolle spielen, Einfluss auf ihre Wahrnehmung und Wertschätzung haben weiter


    Ausstellungsreihe Poetische Expansionen

    Mit der sechsteiligen Ausstellungsreihe Poetische Expansionen möchte das ZKM zeigen, dass Dichtung und Literatur als entscheidende Impulsgeber für diese Entwicklungen der modernen Kunst zu betrachten sind weiter

    MALSTRÖME

    1986 zeigten das Haus am Waldsee, Berlin, und der Mannheimer Kunstverein die Ausstellung „MALSTROM“ ... weiter

    SINOPALE 6: „TRANSPOSITION“

    Die Sinopale ist eine junge Biennale, die internationale und lokal verortete Künstler, Künstlerinnen und Künstlergruppen dazu einlädt, ortsspezifische Werke in einem Austausch mit den Bürgern der Region zu entwickeln. weiter



    Schön vergänglich – Blumen in der zeitgenössischen Kunst


    Ein Leben ohne Blumen ist kaum vorstellbar. Blumen faszinieren durch ihre Schönheit, sie bereichern den Alltag als ein Stück lebendiger Natur im Wohnzimmer, als prachtvoller Schmuck bei Feiern oder sie werden zur Gratulation ... weiter


    Diango Hernández

    Diango Hernández fächert in seinen Bildern, Objekten und Wandmalereien einzelne Momente seiner Biografie auf. Die Sehnsucht nach der verlorenen Heimat, dem Strand, den Früchten und der Sprache prägt sein ästhetisches Vokabular weiter

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    Der Kunstpreis würdigt das international herausragende Gesamtwerk von Künstlerpositionen, die einen biografischen oder thematischen Bezug zum östlichen Europa haben. Mit der Verleihung ist eine Ausstellung im Kunstforum Ostdeutsche Galerie Regensburg verbunden. weiter


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    Zum Ende des Sommersemesters öffnet die Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle wieder ihre Türen und Tore und lädt zum Besuch der Jahresausstellung ein. weiter


    München, Sommer 1937. "Große Deutsche Kunstausstellung" und "Entartete Kunst"

    1937 brachten die Nationalsozialisten ihr kulturpolitisches Programm durch zwei vollkommen unterschiedliche Ausstellungen zum Ausdruck: Auf der einen Seite mit der ersten „Großen Deutschen Kunstausstellung" im Haus der Deutschen Kunst, auf der anderen Seite mit der Ausstellung „Entartete Kunst" im Hofgarten weiter


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    Imi Knoebels Herkunft ist der Minimalismus. Diese künstlerische Haltung bestimmt sein Schaffen von den frühesten Anfängen bis zum heutigen Tag ... weiter

    Die Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig (HGB)

    Zum Ende des laufenden Semesters präsentiert die HGB aktuelle Diplomarbeiten. Zu sehen und zu erleben sind Werke aus den vier Studiengängen Malerei/Grafik, Fotografie, Buchkunst/ Grafik-Design und Medienkunst weiter