Jimmie Durham: God’s Children, God’s Poems

26. 08. - 5. 11. 2017 | Migros Museum für Gegenwartskunst, Zürich
Eingabedatum: 18.08.2017

bilder

Jimmie Durhams (*1940) Karriere als Künstler, Poet, Autor und politischer Aktivist begann in den USA. Dort entwickelte er parallel zu seinem Engagement für die Rechte indigener Völker eine skulpturale und performative Praxis, in der er sich ebenfalls mit ethischen Fragen und nationalistisch geprägten Narrativen auseinandersetzt. Internationale Bekanntheit erlangt Durham in den 1980er Jahren insbesondere mit seinen Skulpturen und Installationen, die Staatsmythen dekonstruieren. Seit 1994 lebt Durham in Europa und reibt sich seitdem an seiner neuen geopolitischen und kulturgeschichtlichen Umgebung. Für das Migros Museum für Gegenwartskunst realisiert er das Projekt God’s Children, God’s Poems (2017), in dem er sich dem Verhältnis von Mensch und Natur widmet. Der Künstler versammelt dafür 14 Skulpturen im Ausstellungsraum, gefertigt aus den Schädeln der grössten Tierarten Europas und ergänzt durch Materialien wie Metall, Holz und Textil. Durhams skulpturale Assemblagen aus Tierschädeln reflektieren das mitunter klischierte Natur- und Gesellschaftsverständnis seines Publikums und verweisen auf die Möglichkeit einer Aufhebung der vor allem europäischen, klassischen Dichotomien Natur/Kultur und Subjekt/Objekt.

Jimmie Durham lebt und arbeitet in Berlin und Neapel. Er ist Künstler, Dichter, Essayist und politischer Aktivist. Seine Arbeiten wurden in zahlreichen internationalen Ausstellungen präsentiert.


Migros Museum für Gegenwartskunst
Limmatstrasse 270
CH–8005 Zürich
migrosmuseum.ch

Presse






Daten zu Jimmie Durham:

- Art Basel 2013
- Art Basel Miami Beach 2013
- art basel miami beach, 2014
- art berlin 2017
- art cologne 2015
- Bienal de Sao Paulo, 2010
- BIENNALE OF SYDNEY 2004
- Biennale Venedig 2013
- daad Stipendiat
- Das imaginäre Museum, 2016
- documenta 13, 2012
- documenta 9, 1992
- evn sammlung
- Frieze London 2013
- Galleries ART DUBAI CONTEMPORARY 2015
- Göteborg Biennial for Contemporary Art, 2011
- Gwangju Biennale, 1997
- Gwangju Biennale, 2004
- Istanbul Biennale 2013
- Istanbul Biennial, 1997
- kurimanzutto - Gallery
- Migros Museum, Sammlung
- MoMA Collection
- S.M.A.K. Sammlung, Gent
- Sammlung Deutsche Bank, Frankfurt
- Sammlung zeitgenoessische Kunst der BRD
- Sharjah Biennial 12, 2015
- Taipei Biennale 2012
- Under Destruction, Basel - Museum Tinguely, Basel
- Ural Industrial Biennial of Contemporary Art, 2010
- Whitney Biennale 2006
- Whitney Biennale 2014
- Wien Lukatsch - Galerie

Weiteres zum Thema: Jimmie Durham



Ad Absurdum - MARTa Herford (18.4.-27.7.08)


"Ad Absurdum. Energien des Absurden von der klassischen Moderne zur Gegenwart" ist eine Themenausstellung im Herforder Museum MARTa, die den den Erscheinungsformen des Absurden in der Kunst von der Moderne bis heute nachgeht. Die lange Künstlerliste (s.u.) lässt erahnen, dass das Absurde seit dem Dadaismus immer wieder in der künstlerischen Auseinandersetzung eine Rolle spielt.
Während die Dada-Künstler häufig ganz gezielt absurde Ausdrucksformen wählten, wird in den folgenden Künstlergenerationen mit dem spannungsvollen Moment zwischen einer sinnwidrigen Welt einerseits und der Sehnsucht des Menschen nach Sinn und sinnvollem Handeln andererseits stetig weiter experimentiert.
In der Städtischen Galerie Nordhorn (nordhorn.de) zeigen junge Künstler parallel die Ausstellung "Ad Absurdum - Zeitgemäße Apparate"(20. April bis 8. Juni 2008), in der sie sich damit auseinandersetzen wie gewohnte Erfahrungen heutzutage aufgebrochen werden. Bei der Ausstellung handelt es sich um eine einmalige Kooperation mit dem MARTa.

Künstlerliste:
Jost Amman, Joseph Beuys, Jurgen Bey, Guillaume Bijl, Erwin Blumenfeld, Michaël Borremans, Hieronymus Bosch, Katharina Bosse, Constantin Brancusi, Sebastian Brant, George Brecht, Marco den Breems, André Breton, Marcel Broodthaers, Veronica Brovall, John Cage, Rui Chafes, Jake and Dinos Chapman, Giorgio de Chirico, Kathryn Cornelius, Philipp Corner, matali crasset, Wim Delvoye, Matthias Drechsler, Felix Droese, Marcel, Duchamp, Jimmie Durham, Michael Elmgreen & Ingar Dragset, Max Ernst, Nick Ervinck, Robert Filliou, Katharina Fritsch, Dorothee Golz, J. J. Grandville, Kristján Gudmundsson, David Hammons, Al Hansen, Raoul Hausmann, Jürgen Heckmanns, Geoffrey Hendricks, Dick Higgins, Andreas Hofer, Ottmar Hörl, Séverine Hubard, Dorothy Iannone, Jan van Imschoot, Marcel Janco, Paul Joostens, David Kaller, Tadeusz Kantor, Allan Kaprow, Krištof Kintera, Martin Kippenberger, Milan Knížák, Imi Knoebel, Alison Knowles, Jiří H. Kocman, Arthur Koepcke, Surasi Kusolwong, Ulrich Lamsfuß, Anna Lange, Le Corbusier, Zoe Leonhard, Via Lewandowsky, Zbigniew Libera, Edward Lipski, George Maciunas, Rene Magritte, Jacques Mahé de la Villeglé, Dirk Martens, Fabio Mauri, Jonathan Meese, Rik Meijers, Larry Miller, Thomas Mohren, Otto Muehl, Bruce Nauman, Chris Newman, Honoré d’O, Meret Oppenheim, Eduardo Paolozzi, Géza Perneczky, Francis Picabia, Pablo Picasso, Sigmar Polke, Emilio Prini, Man Ray, Odilon Redon, Tobias Rehberger, Tejo Remy, Thomas Rentmeister, Jason Rhoades, Georges Ribemont-Dessaignes, Mimmo Rotella, Dieter Roth, Michael Rutkowsky, Michael Sailstorfer, Takako Saito, Fabian Sanchez, Wilhelm Sasnal, Sebastian Schmieding, Tomas Schmit, ManfreDu Schu, Kurt Schwitters, Michael Sellmann, Hannes Van Severen, Floria Sigismondi, Nedko Solakov, Louis Soutter, Daniel Spoerri, Klaus Staeck, André Thomkins, Rosemarie Trockel, Susan Turcot, Pieter van der Heyden, Koen Vanmechelen, Ben Vautier, Wolf Vostell, Friederike Warneke, Emmett Williams, Carmelo Zagari

Abbildung: Guillaume Bijl
Sorry, 1987
Holz, Kunststoff
8 x 15 x 15 cm
Sammlung S.M.A.K. (Stedelijk Museum voor Actuele Kunst) Gent
Foto: Dirk Pauwels
© VG Bild-Kunst, Bonn 2008

Öffnungszeiten: Montags geschlossen, Dienstag bis Sonntag und an Feiertagen 11.00 bis 18.00 Uhr.
Jeden 1. Mittwoch im Monat 11.00 bis 21.00 Uhr.

MARTa Herford
Goebenstraße 4 - 10
D - 32052 Herford
phone +49 (0) 52 21/99 44 30 - 27

martaherford.de


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