Jan Fabre. STIGMATA

Actions & Performances 1976-2016

nur noch bis 27.08.2017 | Leopold Museum, Wien
Eingabedatum: 22.08.2017

bilder

Jan Fabre. STIGMATA ist eine Reise in das Gedächtnis eines der gegenwärtig bedeutendsten Künstler anhand von Zeichnungen, Fotografien, Skulpturen, Kostümen, Zitaten, Archivdokumenten und Modellen – die Fabre als „Thinking Models“ bezeichnet – sowie filmischen Dokumentationen seiner Performances und poetischen Aktionen, von der zweiten Hälfte der 1970er Jahre bis heute. Die ZuschauerInnen werden von einem Labyrinth aus Tischen begrüßt, das die Philosophien des Künstlers zum Ausdruck bringt. Dieses dient als Instrument um sich seiner Ideen, Erinnerungen und seiner Kunst anzunähern, die von den Traditionen Flämischer Malerei inspiriert ist und die den Fokus auf das Studium und den Gebrauch des Körpers legt.

Examining and liberating
the body is a sacred duty.
My catechism:
Art is the father
Beauty the son
And freedom the spirit.

Jan Fabre, 1983

LEOPOLD MUSEUM,
MuseumsQuartier,
Museumsplatz 1,
1070 Wien
leopoldmuseum.org

Presse






Daten zu Jan Fabre:

- Art Basel 2013
- Art Basel Miami Beach 2013
- art basel miami beach, 2014
- art cologne 2015
- Beaufort 2003
- Beaufort 2006
- CONTOUR 7, A Moving Image Biennale in Mechelen 2015
- documenta 9, 1992
- Istanbul Biennial, 1992
- Museo Reina Sofía, Collection
- S.M.A.K. Sammlung, Gent
- Sammlung 20. 21. Jh. Kunstmuseum Basel
- Sammlung DZ Bank, Frankfurt

Weiteres zum Thema: Jan Fabre



SLOW ART - museum kunst palast, Düsseldorf (noch bis 6.11.05)


Die Ausstellung SLOW ART erweitert die Gemäldeschau EIN FEST DER MALEREI mit einem Einblick in die aktuelle Kunstszene der beiden Nachbarländer Niederlande und Flandern. Mit der Präsentation von 38 sowohl renommierten als auch jungen, unbekannten Künstlern wird hier beispielhaft die Rezeption und Weiterentwicklung der traditionellen Kunstgattungen Stillleben, Landschaft und Porträt der letzten zwanzig Jahre gezeigt.

Das Leben ist schnell, die Kunst ist langsam; schrieb der Schweizer Maler, Schriftsteller und Romantiker Johann Heinrich Füssli schon im 18. Jahrhundert. Viele der hier gezeigten Künstler schaffen in unserem Zeitalter der Schnelllebigkeit und visuellen Überreizung Kunstwerke, für die der Besucher Zeit mitbringen muss, damit sie ihre Wirkung entfalten können. Nicht selten nahm auch die Ausführung der Arbeiten selbst bereits viel Zeit in Anspruch.

Der Belgier Robert Devriendt zum Beispiel setzt mit großer Aufmerksamkeit für die Wiedergabe des Materials Landschaften in Öl auf Leinwand um. Oft benötigt er Monate für seine extrem kleinformatigen Werke. Er zwingt den Betrachter, genau hinzusehen und die Natur bis ins Detail wahrzunehmen. Die niederländische Künstlerin Elske Neus lässt - fasziniert von den Vanitas-Stillleben des 17. Jahrhunderts, auf denen Käfer, Fliegen oder Schnecken zu sehen sind - in ihrem Videowerk "Dans" Schnecken über 6 kleine, im Kreis aufgestellte Monitore kriechen. In ihrem Werk "Bett" nimmt die Niederländerin Maria Roosen die für die Stillleben der Alten Meister charakteristische virtuose Wiedergabe von Reflexen und Brechungen des Lichts auf: Zwischen zerwühlten Bettlaken liegen zwei rosa und orange schimmerndem Glaskugeln in Form weiblicher Brüste, deren runde Oberfläche die Umgebung reflektieren.

Präsentiert werden Malerei, graphische und plastische Arbeiten sowie Videowerke niederländischer und flämischer Künstler wie Berlinde De Bruyckere, Marlene Dumas, Rineke Dijkstra, Mark Manders, Aernout Mik, Thierry De Cordier und Luc Tuymans. Neben der Ausstellung wird am 31.10.2005 auch ein Performance-Abend unter dem Titel "SLOW LIFE PERFORMANCES" mit Künstlern wie u.a. Yael Davids, Lawrence Malstaf, Wim Vandekeybus, Carsten Höller, Marina Abramovic und Jan Fabre stattfinden. (Siehe beiliegende Übersicht zu den "Nachbarschaften Flandern und Niederlande - Life")

Kurator: Mattijs Visser

Projektleitung: Dr. des. Christiane Jungklaus

Katalog: Es erscheint eine Publikation im Umfang von 36 Seiten mit 34 Abbildungen zum Preis von Euro 12,50. ..." (Presse / museum kunst palast)

Öffnungszeiten: Dienstags - Sonntags 11-18h, Montags geschlossen

Stiftung museum kunst palast
Ehrenhof 4-5, 40479 Düsseldorf

museum-kunst-palast.de



Auf der Karte finden Sie folgende Standorte:




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    Kimsooja. Weaving the World

    Das Kunstmuseum Liechtenstein widmet der aus Korea stammenden Künstlerin Kimsooja (*1957), die heute in New York und Seoul lebt und arbeitet, eine umfassende Einzelausstellung. weiter


    Thomas Wrede Modell. Landschaft Fotografie

    Das Kunsthaus zeigt die erste umfassende Werkübersicht von Thomas Wrede, die mit Fotografien von den frühen 1990er Jahren bis zu den aktuellen Werkgruppen erstmals die Zusammenhänge und künstlerischen Entwicklungen seiner Arbeiten dokumentiert weiter


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    Georg Herold, 1977 bis 1983 Schüler Sigmar Polkes, stellte Anfang der 1980er-Jahre zusammen mit Martin Kippenberger, Werner Büttner und Albert Oehlen radikal und sarkastisch Kunst und Kunstbetrieb in Frage und entwickelte in diesen Jahren ein Werk, das wie eine Dada-inspirierte Enzyklopädie des Provisorischen anmutet weiter

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    Der Neue Kunstverein Wien präsentiert in seiner Herbstausstellung die Arbeiten von Aleksandra Waliszewska. weiter

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