blind spot

Geräusch und Klang im Raum

2. September - 8. Oktober 2017 | Künstlerhaus Dortmund
Eingabedatum: 29.08.2017

bilder

Im Fokus der Ausstellung stehen Klanginstallationen, die unterschiedliche Möglichkeiten der synästhetischen Wahrnehmung eröffnen. Das Hörbare und das Visuelle verschmelzen gleichberechtigt und symbiotisch zu raum-zeitlichen Ereignissen, deren variable Ausprägungen und prozesshaft Strukturen nicht zuletzt von Zeitpunkt und Position des Besuchers im Raum abhängen.

Teilnehmende Künstlerinnen und Künstler:

Anja Erdmann (Weimar)
Miriam Hamann (Wien, Österreich)
Christoph Illing (Berlin)
Martina Lussi (Luzern, Schweiz)
Evgenija Wassilew (Berlin)
Achim Zepezauer (Dortmund)




Evgenija Wassilew

Verschieden lange Glasröhren wurden bei einer Fahrtbeschleunigung aus dem Fenster eines Autos heraus in den Wind gehalten, bis zu 220 km/h, entsprechend der Windgeschwindigkeit eines Orkans. Die Wucht des Gegenwinds lenkte die Komposition der Töne, vom Pfeifen und windschlagartigen Geräuschen bis hin zum Übersteuern des im Innern des Glasrohrs fixierten Mikrofons. Winzige Lautsprecher spielen die Klangfolgen und Geräusche im Inneren der Gläser wieder ab. Die Röhren werden durch Aluminiumröhren gestützt und mithilfe von Fäden an der Decke im Raum ausbalanciert. Die fragile Installation der Gläser, wie visuelle und akustische Graphen im Raum, greift die physische Instabilität der Aufnahmesituation wieder auf.
evgenija-wassilew.com

Ausstellungsbegleitende Veranstaltungen:

02.09.2017, 16 - 18 Uhr

listening - zuhören
Workshop mit Klankünstler Marcus Beuter für Jugendliche und Erwachsene
Wir können unsere Ohren nicht schließen. Aber was hören wir? Eine Einführung in die Welt des Zuhörens. Mit praktischen Übungen.
Anmeldung bis 01.09.2017 unter workshop@gegenort.com

02.09.2017, 18:30 - 19:30 Uhr

Kuratorinnenführung:
Führung mit der Kuratorin Denise Ritter und den Künstlern

02.09.2017, 20 Uhr

Installative Performance & Experimentelle Musik
mex Konzert im Rahmen der Ausstellung"blind spot"
in Kooperation mit mex (mexappeal.de)
mit Marcus Beuter (Bielefeld) & Anja Erdmann (Weimar), Julia Bünnagel (Köln)
> mehr (auf der mex Website)

16.09, 23.09. & 24.09.2017, 11 - 16 Uhr

robot sounds
Film- und Klangworkshop mit der Künstlerin Dagmar Lippok und dem Filmemacher und Kameramann Björn Leonhard für Kinder und Jugendliche von 10 - 14 Jahren (im Rahmen von „Kulturrucksack NRW“)

Künstlerhaus Dortmund
Sunderweg 1, 44147 Dortmund

kh-do.de

Presse






Daten zu Evgenija Wassilew:

- LAGE EGAL RAUM FÜR AKTUELLE KUNST

Weiteres zum Thema: Evgenija Wassilew



presence sensed und demonstrationsraum


Mit einer Doppel-Ausstellungseröffnung in der Hochschulgalerie startet die Hochschule für Bildende Künste Braunschweig ins neue Wintersemester 2016/17.

„presence sensed“ zeigt die Arbeitsergebnisse von acht internationalen Nachwuchskünstlerinnen und -künstlern, die im Rahmen des Stipendienprogramms Braunschweig PROJECTS 2015 - 2016 entstanden sind. Das Braunschweig PROJECTS Programm ist eine Künstlerförderung des Landes Niedersachsen.

„demonstrationsraum“ entführt die Besucher via App in einen Ausstellungsraum aus dem frühen 20. Jahrhundert.
Das Projekt wurde im Rahmen des DFG Graduiertenkollegs "Das fotografische Dispositiv" und dem Institut für Medienforschung an der HBK Braunschweig in Kooperation mit dem Sprengel Museum Hannover und der Vertretung des Landes Niedersachsen beim Bund, Berlin entwickelt.

Doppeleröffnung: Dienstag, 25.10.2016, 20 Uhr
in der Hochschulgalerie
Es sprechen: Prof. Ulrich Eller, HBK Braunschweig und
Veronika Olbrich, Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur

Informationen zu "presence sensed"

Acht internationale junge Künstlerinnen und Künstler geben in „presence sensed“ Einblicke in ihr Schaffen und präsentieren Werke, die mit Unterstützung der Künstlerförderung des Landes Niedersachsen an der HBK Braunschweig entstanden sind.
Ob Klang-Installation, Skulptur, Zeichnung, Fotografie, Film oder Performance: Die Ausstellung unterstreicht die Vielfältigkeit ihrer Künstlerinnen und Künstler und bespielt den gesamten Campus am Johannes-Selenka-Platz.

Stipendien Bildende Kunst: Sofia Bäcklund (Schweden), Patrycja German (Polen), Blas Isasi Gutiérrez (Peru), Diana Sirianni (Italien), Neha Thakar (Indien)

Stipendien Klangkunst: Lucas Norer (Österreich), Peter Strickmann (Deutschland), Evgenija Wassilew (Deutschland/Frankreich)

Am Eröffnungsabend zeigt Patrycja German eine Performance auf der Empore der Bibliothek.
Darüber hinaus erwartet der Flötist Marc Philipp Gabriel mit “Music Pieces for Voice Piece” von Evgenija Wassilew die Besucher.

An verschiedenen Tagen findenden Gespräche -Artist Talks- zu „presence sensed“ im Mensafoyer statt mit:
Work Matters I: Kathleen Rahn, Direktorin Kunstverein Hannover
Work Matters II: Christina Végh, Direktorin kestnergesellschaft Hannover

Ausstellungsorte: HBK Braunschweig, Aula mit Foyer sowie Empore der Bibliothek, Johannes-Selenka-Platz 1, Mensafoyer und Keller Gebäude 05, Pippelweg 77, 38118 Braunschweig
Zeitraum: 26. Oktober - 29. Oktober 2016
Öffnungszeiten: Mi - Sa, 11 - 18 Uhr
Artist Talks: 27.10., 11 - 12 und 13 - 14 Uhr im Mensafoyer
Performances: 25.10., 20 - 22 Uhr, 26.10., 14 - 18 Uhr und 27.10., 12 - 16 Uhr auf dem HBK-Campus

Informationen zu "demonstrationsraum"

Erstmalig präsentiert die HBK Braunschweig mit "demonstrationsraum" ein virtuelles Ausstellungsprojekt in Form einer App zum Kabinett der Abstrakten des russischen Avantgardisten El Lissitzky, das dieser 1926/27 als "Demonstrationsraum" konzipierte. Mit seiner Strategie der Partizipation des Betrachters wurde er zur Ikone moderner Kunstpräsentation.

Das Projekt macht die verschiedenen Zustände des "Kabinett der Abstrakten" anhand bildlicher Überlieferung sichtbar und zeigt die historische Entwicklung des Raums bzw. seiner Rekonstruktionen in ihrer Gesamtheit auf.

Hierzu nutzt die App, die Archivversion einer Augmented-Reality-App, verschiedene Kabinett-Fotografien, die Software-Entwickler rekonstruiert und aufgearbeitet haben. Die ursprüngliche Betrachtererfahrung lässt sich nun mit Hilfe von Leih-Tablets nacherleben. Durch die Bewegung im Raum kann der Betrachter zwischen verschiedenen Ansichten und Aufnahmezeiten navigieren und den Raum und seine Historie neu erfahren.

Ab dem 11.11. können Interessierte im App- und Playstore nach "demonstrationsraum" suchen. Daran anknüpfend erscheint eine elektronische Publikation, die kunstwissenschaftliche, technologische und politische Bedeutungen des Digital-Projekts beschreibt.
Ausstellungsflyer

Ausstellungsort:
HBK Braunschweig, Hochschulgalerie,
Johannes-Selenka-Platz 1,
38118 Braunschweig
Zeitraum „demonstrationsraum 26. Oktober - 11. November 2016
Öffnungszeiten: Mo - Fr, 13 - 18 Uhr
Release-Party: 10.11., 18.30 Uhr, Aula, Gebäude 02, Johannes-Selenka-Platz 1, 38118 Braunschweig


Auf der Karte finden Sie folgende Standorte:




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    Der Begriff "oder "2., die Alternative in Texten zur zeitgenössischen Kunst

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