The Parthenon of Books

documenta 14

10. bis 17. September 2017 | Friedrichsplatz, Kassel
Eingabedatum: 10.09.2017

bilder


Sonntag, 10. September 2017
Beginn der Verteilung der verbotenen Bücher
mit Marta Minujín
12 Uhr, Friedrichsplatz, Kassel

Vom 10. bis 17. September 2017 ist jeder herzlich willkommen, sich während der regulären Öffnungszeiten ein Buch von der Buchausgabe neben dem Parthenon der Bücher abzuholen oder auf andere Weise an der offenen Bühne von The Parthenon of Books teilzunehmen, etwa mit Lesungen auf unterschiedlichen Sprachen aus Büchern, die einst verboten waren, mit Rezitationen aus eigenen Texten oder Gedichten, mit lautlosen Beiträgen wie Tänzen oder performativen Gesten, mit wechselnder Musik oder indem sie einfach im Parthenon mit der Künstlerin, den Kurator_innen und den Teammitgliedern der documenta 14 als Zuschauer_innen und Zuhörer_innen anwesend sind.

Nach der Feier beginnt der Abbau von The Parthenon of Books, sodass alle einst verbotenen Bücher wieder ihren Weg in die Öffentlichkeit finden und erneut gelesen werden können. Am Sonntag, den 10. September 2017, um 12 Uhr, läutet Marta Minujín die Verteilung der Bücher an die Bewohner_innen von Kassel und alle Besucher_innen ein. Mit diesem Akt möchte die Künstlerin dem ephemeren und vergänglichen Zustand dieses anti-monumentalen Kunstwerks Ausdruck verleihen. Der kollektive, öffentliche Raum wurde nicht nur von den gespendeten Büchern, die den Widerstand gegen Zensur betonen, geprägt und definiert. Diese einzigartige und prekäre Architektur wurde ebenso durch all die Spender_innen, Besucher_innen und Institutionen mitgestaltet, die durch ihre Geste des Spendens die Bedeutung des Gebens und den Wert der gemeinsamen Beteiligung ausgedrückt haben.

Vom 10. bis 17. September 2017 ist jede_r herzlich willkommen, sich während der regulären Öffnungszeiten ein Buch von der Buchausgabe neben dem Parthenon der Bücher abzuholen.

www.documenta14.de

Presse






Daten zu Marta Minujín:

- art basel miami beach, 2014
- Bienal de Sao Paulo, 2010
- Bienal do Mercosul 2013
- documenta14
- MoMA Collection
- Museo Reina Sofía, Collection

Weiteres zum Thema: Marta Minujín



E.A.T. – Experiments in Art and Technology


Im Museum der Moderne Salzburg am Mönchsberg werden erstmals in einer umfangreichen Schau die bahnbrechenden Projekte von E.A.T. – Experiments in Art and Technology präsentiert, einem losen Verbund von Künstler_innen und Technikern der in den 1960er und 1970er-Jahren von New York bis Osaka Geschichte geschrieben hat.

Das Museum der Moderne Salzburg organisiert die erste umfassende Rückschau auf die Aktivitäten von Experiments in Art and Technology (E.A.T.), einem einzigartigen
Verbund von Ingenieuren, Künstlern und Künstlerinnen, der in den 1960er- und 1970er-Jahren Geschichte geschrieben hat. Künstler wie Robert Rauschenberg (1925–2008) und Robert Whitman (geboren 1935) taten sich mit Billy Klüver (1927– 2004), dem visionären Techniker der Bell Telephone Laboratories, sowie seinem Kollegen Fred Waldhauer (1927–1993) zu dieser wegweisenden Initiative zusammen, um in einer beispiellosen Zusammenarbeit Kunstwerke zu realisieren.

Vor dem Hintergrund der sich rasant entwickelnden Technologien verfolgte die Gruppe das Ziel, Kunstwerke umzusetzen, in denen die neuesten technischen Möglichkeiten zum Einsatz kamen. Klüver arbeitete bereits in den frühen 1960er-Jahren mit Künstlern und Künstlerinnen wie Jean Tinguely, Andy Warhol, Jasper Johns und Yvonne Rainer zusammen. Ähnlich wie einige der Künstler und Künstlerinnen seiner Zeit interessierte er sich für die gesellschaftlichen Folgen neuer technologischer Entwicklungen und war der Überzeugung, dass die Verbindung von Kunst und Wissenschaft auf einer praktischen und materiellen Ebene stattfinden müsse. Die Begegnung zwischen Künstlern und Technikern, so hofften die Mitglieder von E.A.T., würde Kunstwerke hervorbringen, deren Entstehung ohne die Mitwirkung ausgebildeter Techniker mit ihrer besonderen Kompetenz nicht möglich wäre. Diese Werke wiederum sollten die Techniker dazu anregen, in neue Richtungen zu denken, und so die zukünftige technologische Entwicklung mitgestalten.

In der als E.A.T.-Chronologie aufgebauten Ausstellung werden erstmals in größerem Umfang Kunstwerke und bislang kaum erschlossenes Material aus Archiven veröffentlicht. Während kleinere Ausstellungen bisher nur Schlaglichter auf bekannte Ereignisse in der Geschichte von E.A.T. geworfen haben, wird endlich einer eingehenden Betrachtung der gesamten Bandbreite der Aktivitäten der Gruppe Rechnung getragen und die Vielzahl und Vielfalt der E.A.T.-Projekte erschlossen.

Zur Ausstellung erscheint ein umfangreicher Katalog im Verlag Walther König.

Künstlerinnen und Künstler und Wissenschaftler:
Per Biorn, Robert Breer, John Cage, Lucinda Childs, Cecil H. Coker, Pete Cumminski, Merce Cunningham, Jean Dupuy, Öyvind Fahlström, Ralph Flynn, Hans Haacke, Leon Harmon, Alex Hay, Deborah Hay, Larry Heilos, Peter Hirsch, Harold Hodges, Robert V. Kieronski, Billy Klüver, Ken Knowlton, Tony Martin, Jim McGee, Marta Minujin, Forrest Myers, Fujiko Nakaya, Steve Paxton, John Pearce, Yvonne Rainer, Robert Rauschenberg, Robby Robinson, Herb Schneider, Jean Tinguely, Wen-Ying Tsai, David Tudor, Fred Waldhauer, Andy Warhol, Robert Whitman, Witt Wittnebert, Dick Wolff, Niels & Lucy Young

Museum der Moderne Salzburg auf dem Mönchsberg
Mönchsberg 32
5020 Salzburg
T +43 662 84 22 20-403
http://www.museumdermoderne.at/


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    Das Kunstmuseum Liechtenstein widmet der aus Korea stammenden Künstlerin Kimsooja (*1957), die heute in New York und Seoul lebt und arbeitet, eine umfassende Einzelausstellung. weiter


    Thomas Wrede Modell. Landschaft Fotografie

    Das Kunsthaus zeigt die erste umfassende Werkübersicht von Thomas Wrede, die mit Fotografien von den frühen 1990er Jahren bis zu den aktuellen Werkgruppen erstmals die Zusammenhänge und künstlerischen Entwicklungen seiner Arbeiten dokumentiert weiter


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