Alexander Kluge Pluriversum

15. 09. 2017 – 7. 01. 2018 | Museum Folkwang Essen
Eingabedatum: 17.09.2017

Werkabbildung

Alexander Kluge Kluge lesend, 2016 Filmstill aus: Minutenfilme © Kairos Filmbilder

Alexander Kluge (*1932) ist Jurist, Filmemacher und Schriftsteller. Das Museum Folkwang präsentiert die erste große Museumsausstellung des Filmemachers. Kluge umkreist in seinen Büchern, den Kino- und Fernsehfilmen und in seinen neuesten Filmsammlungen die großen Themen der Moderne. In Pluriversum überträgt er sein Werk erstmals in den Raum. Er präsentiert in sechs multimedialen Räumen seine filmischen Bildmontagen und bezieht dabei auch Werke anderer ein, darunter Arbeiten von Thomas Demand und Kerstin Brätsch.

Integraler Bestandteil der Ausstellung ist ein umfangreiches Veranstaltungsprogramm Im Rausch der Arbeit, welches das Zusammendenken im Klugeschen Kosmos performativ erfahrbar macht. Darunter hochkarätige Diskussionen und Lesungen ebenso wie theatralische Abende mit den wiederkehrenden Akteuren seiner Filme Hannelore Hoger und Helge Schneider.


Museum Folkwang
Museumsplatz 1
45128 Essen
museum-folkwang.de

Presse






Daten zu Alexander Kluge:

- Biennale Venedig 2015
- Bucharest Biennale 4, 2010

Weiteres zum Thema: Alexander Kluge



Amar Kanwar "The Torn First Pages" - Haus der Kunst München (8.10.-9.11.08)


"The Torn First Pages" heißt übersetzt "Die herausgerissenen ersten Seiten" und ist eine 20-teilige Videoinstallation des indischen Künstlers und Filmemachers Amar Kanwar (geb. 1964 / Neu Delhi). Das Haus der Kunst zeigt diese Installation in Folge der Filmprojekte von Christoph Schlingensief und Alexander Kluge im Jahr 2007.
Amar Kanwars Videoinstallation ist dem Widerstand in Birma gewidmet und inspiriert von der Geschichte des Buchhändlers Ko Than Htay, der inhaftiert wurde, weil er vor dem Verkauf seiner Bücher die Deckblätter herausriss, die mit Propagandaparolen des birmanischen Militärregimes bedruckt waren.
Weitere Video-Episoden kreisen u.a. um eine vergessene, aber hoch dramatische Fotografie einer Schülerin, die während der Studentenproteste von 1988 von birmanischen Soldaten erschossen wurde, oder um den General Than Shwe, dem Oberbefehlshaber der birmanischen Militärdiktatur, beim Besuch des Ghandi-Memorials in Delhi am 25. Oktober 2004.
Der Künstler verbindet eine poetische Expressivität in Bild und Sprache mit der Erforschung von Gewalt in ihren vielfältigen Ausformungen und ihrem Vermögen, in intimste Sphären und private Räume einzudringen. Die zwanzig Filme befassen sich auf direkte, elliptische und metaphorische Weise mit zeitgemäßen Formen eines gewaltlosen Widerstands im Kampf um eine demokratische Gesellschaftsordnung, mit politischem Exil, Erinnerung und Entfremdung.

Die Arbeit ist im Auftrag von Thyssen-Bornemisza Art Contemporary entstanden.

Abbildung: Amar Kanwar, The Torn First Pages, Still from The Face, 2005, Video, colour, sound, 4 mn, 40 s, English text, Belong to Part 1 of The Torn First Pages 2008 (6 channel video installation, Colour, Sound), Courtesy: Amar Kanwar and Galerie Marian Goodman, Paris, © Amar Kanwar

Öffnungszeiten: Mo-So 10-20 Uhr, Do 10-22 Uhr

Haus der Kunst
Prinzregentenstraße 1
D 80538 München
Tel. +49 89 211 27-115

hausderkunst.de


Auf der Karte finden Sie folgende Standorte:




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