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B3 Biennale

Heike Kati Barath - Mal

Osthaus-Preisträger:

1. 10. - 19. 11. 2017 | Osthaus Museum Hagen
Eingabedatum: 07.10.2017

bilder

Die Berliner Künstlerin Heike Kati Barath wird 2017 mit dem Karl-Ernst-Osthaus-Preis der Stadt Hagen ausgezeichnet. Der traditionsreiche Kunstpreis wurde 2014 vom Direktor des Osthaus Museums, Tayfun Belgin, wiederbelebt und wird seit 2015 in zweijährlichem Turnus für figurative Kunst verliehen. Die Preisverleihung erfolgt bei der Ausstellungseröffnung.

Erster Preisträger war der Berliner Maler Volker Stelzmann.

Heike Kati Barath wurde 1966 in Vaihingen/Enz geboren. Sie hat an der Koninklijke Academie voor Schoone Kunsten in Gent und der Kunstakademie Münster studiert. Seit 2013 hat sie eine Professur für Figurative Malerei an der Hochschule für Künste Bremen inne.

Bekannt wurde Heike Kati Barath mit ihren monumentalen realistischen Malereien von Heranwachsenden, die, in entwaffnender Frontalität und reduktiver, mithin comichafter Figurenzeichnung gesellschaftliche Codices entlarven und mittels feiner Andeutungen Psychogramme liefern. Zugleich zitiert Barath auf subtile, malerisch höchst nuancierte Weise Werke aus der Kunstgeschichte und Szenen der Filmgeschichte. Neben ihren Malereien, teils mit aufgesetzten Konturen mit Acrylfugendichter, hat sie Wandmalereien, Installationen, Objekte und Zeichnungen geschaffen, mit denen sie dem traditionellen Sujet der menschlichen Figur eine bemerkenswerte Aktualität verleiht. Ihre Arbeiten waren u.a. in Einzelausstellungen im Mannheimer Kunstverein, Museum Pfalzgalerie Kaiserslautern, Kunstverein Münsterland und in der Städtischen Galerie Delmenhorst zu sehen.

Osthaus Museum Hagen
Museumsplatz 3
58095 Hagen
osthausmuseum.de

Presse






Daten zu Heike Kati Barath:

- Sammlung Deutsche Bank, Frankfurt

Weiteres zum Thema: Heike Kati Barath



Zeitgespenster. Erscheinungen des Übernatürlichen in der zeitgenössischen Kunst


Sue de Beer, The Ghosts, 2011, 2-Kanal-Videoinstallation, Filmstill, Courtesy Marianne Boesky Gallery and Art Production Fund, © Sue de Beer

Mit Werken von Heike Kati Barath, Georg Baselitz, Corinne May Botz, Sue de Beer, Alexander Gehring, Kirsten Geisler, Cosima Hawemann, Susan Hiller, Julia Kissina, Bjørn Melhus, Matthias Müller, Yves Netzhammer, Tony Oursler, Werner Reiterer, Simon Schubert, Katja Stuke, Sandra Vásquez de la Horra, Ronald Versloot und Melanie Vogel.

Es scheint, als würden Gespenster derzeit in großer Zahl ihre dunklen Refugien verlassen, um ihren Platz in der Populärkultur zu behaupten und noch tiefer als bisher in das alltägliche Leben einzudringen. Eine als „Psi-Report Deutschland“ veröffentlichte Befragung ergab, dass jeder zweite Deutsche selbst eine paranormale Erfahrung gemacht hat und jeder Sechste ein Spukerlebnis und/oder eine Geistererscheinung hatte. Häufig verdrängt oder verschwiegen, ist das Übernatürliche heute unheimlich präsent.

Wie sehen also zeitgenössische Gespenster aus, wie manifestieren sie sich? Die Ausstellung zeigt, dass sie in der heutigen Kultur mit dem Aufkommen und der vermehrten Nutzung neuer Technologien immer weitere Sphären besetzen. In einer Zeit, in der sich Lebenswirklichkeit und virtuelle Realität zunehmend verschränken, erschrecken und faszinieren Geister wieder als Bewohner der Zwischenräume, als Gestalten der Überschreitung der Grenzen zwischen Wahrnehmung und Einbildung, Innen und Außen, Diesseits und Jenseits, Leben und Tod. Die so verstandenen „Zeitgespenster“ werden zu Agenten einer kritischen Sicht auf eine vieldimensionale Welt.

Die vorgestellten künstlerischen Positionen beleuchten das unheimliche Eigenleben, das heutige technische Medien zu „magischen Kanälen“ (Marshall McLuhan) macht. Zugleich wird aber auch der Ausstellungsort Schloss Morsbroich mit künstlerischen Interventionen auf sein Potenzial als Spukstätte hin geprüft. In der Annäherung an die Grenzen des Erfahrbaren nutzen die beteiligten Künstlerinnen und Künstler die einzigartige Fähigkeit der Kunst, Unsichtbares ins Bild zu setzen. Gemeinsam ist ihnen in der Auseinandersetzung mit dem Übernatürlichen eine Aufgeschlossenheit, die jeder von uns im Ansatz noch aus der eigenen Kindheit kennt.

Kurator der Ausstellung ist Fritz Emslander.

Museum Morsbroich
Gustav-Heinemann-Str. 80
51377 Leverkusen
Tel: 0049 (0)214 85556-0
museum-morsbroich.de



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