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B3 Biennale

yet incomputable. »Ästhetiken des Virtuellen« der Hochschule für bildende Künste Hamburg

Kooperation mit den Deichtorhallen Hamburg/Sammlung Falckenberg

4. 11. bis 17. 12. 2017 | Phoenix Fabrikhallen |21073 Hamburg-Harburg
Eingabedatum: 03.11.2017

Werkabbildung

Louis Henderson, »Black Code/Code Noir«, Videoinstallation, 2015 (HD 20'50"); Stills courtesy of the artist and Spectre Productionsbilder

In der Abschlussausstellung »yet incomputable. Indetermination in the Age of Hypervisibility and Algorithmic Control« des Graduiertenkollegs der Hochschule für bildende Künste (HFBK) Hamburg bieten die Kollegiat*innen gemeinsam mit internationalen Künstler*innen Einblicke in ihre künstlerische Forschungsarbeit zur Neubestimmung des Virtuellen. Die Gruppenausstellung, kuratiert von der Kunsthistorikerin und Autorin Dr. Elena Agudio, befragt hierzu das subversive Vermögen der Kunst in einer Ära der Kontrolle durch Algorithmen und der scheinbaren Allverfügbarkeit der Bilder.

Was kann das Virtuelle sein, wenn es jenseits von Fragen etwa technischer Simulation künstlerisch-wissenschaftlich bearbeitet wird? Diesem Vorhaben widmet sich das Graduiertenkolleg »Ästhetiken des Virtuellen« der HFBK Hamburg seit 2015. Zehn Stipendiat*innen und zwei Assoziierte werden dabei von Künstler*innen und Wissenschaftler*innen der HFBK und der Universität Hamburg intensiv begleitet. Mit interdisziplinären Kolloquien, Symposien, Vorträgen, Ausstellungen und Publikationen tritt das Kolleg auch an die internationale Öffentlichkeit und behauptet Sichtbarkeit.

Anschließend an künstlerische wie wissenschaftliche Verbindungslinien, die in den letzten drei Jahren durch die Kollegiat*innen erarbeitet wurden, ermöglicht die Gruppenausstellung auf künstlerisch-forschende Weise Erfahrungen von Zwischenbezirken jenseits allgegenwärtiger technologischer und gesellschaftlicher Kontrollmechanismen. Die gezeigten Positionen in Form von Fotografie, Bildhauerei, Design und audiovisuellen Installationen präsentieren sich daher als virtuelle Verwandlungen alltäglicher, technologischer Vorstellungen dessen, was kontrolliert und verfügbar ist – was eben nicht programmierbar bleibt. Auch wenn dabei Thematiken und Praktiken der Verunklärung und Dunkelheit im Vordergrund stehen, versteht sich das Ausstellungsprojekt als eine Präsentation progressiver, positiver Strategien forschender Künste.



Ausstellung mit Moritz Ahlert | Eva Castringius | Ivana Franke | Joachim Glaser | Louis Henderson | Agnieska Kurant | Joke Janssen | Elsa M'bale aka AMET | Hanny Oldendorf | Trevor Paglen | Benjamin Sprick | ANna Tautfest.



Kuratiert von Dr. Elena Agudio | Künstlerische Direktorin der Association of Neuroesthetics, Co-Direktorin von SAVVY Contemporary Berlin sowie Gastprofessorin an der HFBK Hamburg im Wintersemester 2017/18.



Zur Ausstellungseröffnung am Freitag, den 3. November 2017 sprechen Dr. Dirk Luckow, Intendant der Deichtorhallen Hamburg | Katharina Fegebank, Zweite Bürgermeisterin der Freien und Hansestadt Hamburg und Senatorin in der Behörde für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung | Dr. Hans-Joachim Lenger, Sprecher des Graduiertenkollegs und Professor für Philosophie an der HFBK Hamburg. Das Graduiertenkolleg »Ästhetiken des Virtuellen« der HFBK Hamburg wird gefördert von der Freien und Hansestadt Hamburg im Rahmen der Landesforschungsförderung Hamburg.


Hochschule für bildende Künste
Lerchenfeld 2, 22081 Hamburg
hfbk-hamburg.de


Presse








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Museum für Neue Kunst im Zentrum für Kunst und Medientechnologie (ZKM) (05 / 02)


Das ZKM gehört zu den Vorreitern der Museen für Neue Medien. In der Planungsphase in den 80ern gab es demnach auch kritische Stimmen gegen die neue Institution, denn damals waren Begriffe wie Multimedia, Internet oder virtuell, die heute in aller Munde sind, kaum bekannt. Um so vorausschauender erscheint im Rückblick die damalige Entwicklung.

Ausgehend von Ideen, die sich in der Gründung des Zentrums für Kunst und Medientechnologie 1984 verfestigten, sollte das ZKM als Forschungs- und Entwicklungszentrum an der Schnittstelle zwischen Kunst und neuen Medien eine wichtige Lücke schließen. Konkret sah das so aus, dass 1989 ein Stifterrat konstituiert wurde, der Professor Heinrich Klotz zum Gründungsdirektor ernannte. Die Eröffnung des Museum für Neue Kunst (MNK) im Zentrum für Kunst und Medientechnologie (ZKM) im Oktober 1997 beschloss die Aufbauphase. Die Eröffnungsschau mit 254 Werken europäischer und amerikanischer Kunst von den 60ern bis heute war eine Hommage an die Sammler Baden-Württembergs und brachte dem Museum den Beinamen "Sammlermuseum" ein. Mit dem Einzug großer Blöcke von Leihgaben aus den Sammlungen Siegfried Weishaupt, Friedrich E. Rentschle (FER), Josef Fröhlich und Anna Grässlin wurde neben den Privatsammlungen eine eigene Sammlung aufgebaut, deren Schwerpunkt Medien- und Videokunst ist.

Nachdem der eigentlich geplante Neubau den finanziellen Rahmen sprengte, wurde das Museum in den Lichthöfen einer ehemaligen Munitionsfabrik untergebracht. Das Hallenambiente der glasüberdeckten Höfe ist wie geschaffen für die Großformate von Gerhard Richter, Sigmar Polke und Georg Baselitz. Die Transparenz des Hauses, das von dem Hamburger Architekturbüros Schweger + Partner umgestaltet wurde, ermöglicht einen Dialog zwischen den einzelnen Sammlungen.
Über drei Etagen sind ausgewählte Werke aus den Sammlungen zusammen mit Exponaten aus den Beständen des ZKM/MNK kombiniert ausgestellt, wobei das Profil der Sammlungen trotzdem deutlich erkennbar bleibt. Wegweisende Arbeiten der europäischen und amerikanischen Kunst geben Einblick in die Kunstentwicklung von 1960 bis heute. Darunter zahlreiche Foto- und Videoarbeiten, die im Wechsel mit Positionen der Gegenwartskunst präsentiert werden.
Das erste Obergeschoss bietet dem Besucher einen repräsentativen Überblick über den Abstrakten Expressionismus und die Farbfeldmalerei von Mark Rothko, Morris Louis und Frank Stella. Die Pop Art ist unter anderem durch Bilder von Andy Warhol und Roy Lichtenstein vertreten, denen Werke deutscher Künstler wie Gerhard Richter, Sigmar Polke und Blinky Palermo gegenüberstehen. Ergänzt wird die Auswahl durch Arbeiten der "Neuen Wilden" und objektbezogene Positionen von Imi Knoebel, Reinhard Mucha oder Rosemarie Trockel.
Im zweiten Obergeschoss werden Werke der Arte Povera, der Minimal Art sowie der Konzeptkunst ausgestellt, die für die darauffolgende Künstlergeneration wegweisend sind, ausserdem Bilder, die sich mit der Malerei der 80er auseinander setzten und Positionen der 90er.

Geprägt wurde das Museum aber nicht nur von der Kunst, sondern auch von den Machern des Museums. Gründungsdirektor Professor Heinrich Klotz leitete neben dem Museum die mit dem ZKM kooperierenden Hochschule für Gestaltung, die als erste Hochschule die Medienkünste in den Vordergrund stellte. Seit 1999 wird das ZKM von Peter Weibel geleitet; Direktor der Abteilung Museum für Neue Kunst ist ebenfalls seit 1999 Götz Adriani, nachdem Klotz verstorben war.

Seit 1999 fanden Übersichtsschauen zur Videokultur der 90er, zu Bruce Nauman, Bill Viola, Sigmar Polke, Franz West, Sylvie Fleury und der Minimal Art statt.



Adresse: Museum für Neue Kunst | ZKM Karlsruhe
Lorenzstr. 9
76135 Karlsruhe

Tel.: +49.721.8100.1325
Fax: +49.721.8100.1309
Internet: zkm.de
Mail: mnk@zkm.de

Öffnungszeiten: Mi 10-20/Do - So 10-18 h
Mo - Di geschlossen

Aktuelle Ausstellung: Tobias Rehberger Geläut – bis ich’s hör‘...
1. Mai – 11. August 2002
Eröffnung: Dienstag, 30. April 2002, 18 Uhr

  • Portikus zieht am 5. Mai 06 in neue Räume

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  • Kongress: LUFT

  • Das Bauhaus Archiv Berlin - Museum für Gestaltung (Mär 03)

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  • Rave-Forschungspreis 2003

  • Johannes Wohnseifer im Ulmer Kunstverein (14.9.03 - 26.10.03)

  • Symposium "Mapping" im Zentrum für Kunst und Medientechnologie Karlsruhe (23.1.-24.1.04)

  • Pentti Sammallahti und Joakim Eskildsen im Kunstverein Ulm (7.3.-11.4.04)

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  • 20. European Media Art Festival, Osnabrück (25.04.–29.04.07)

  • Manfred Pernice, Haldensleben ... / Projektraum DC (21.4.-07.10.07)

  • Daniel Richter - Hamburger Kunsthalle (4.5. - 5.8.07)

  • Norbert Thomas - Wilhelm-Hack-Museum, Ludwigshafen (15.7.-2.9.07)

  • Kopf oder Zahl II - Hochschule für Grafik und Buchkunst (HGB), Leipzig (12.6.-14.7.07)

  • Fröhliche Metzelei

  • Candida Höfer - ZKM | Museum für Neue Kunst, Karlsruhe (12.1.-2.3.08)

  • Lingener Kunstpreis 2008 an Julia Oschatz - Kunstverein Lingen (28.9.-14.12.08)

  • Personalien: Ursula Groos wird neue Kuratorin der 11. Triennale Fellbach Kleinplastik 2010

  • Meisterschülerausstellung 2008 - Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig (2.10.-30.10.08)

  • Stefan Hunstein - Diözesanmuseum Freising (28.10.08-25.01.09)

  • E.W. Nay. Bilder der 1960er Jahre - Schirn Kunsthalle Frankfurt (22.1.-26.4.09)

  • gute Aussichten - Haus der Photographie / Deichtorhallen, Hamburg (22.1.-1.3.09)

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