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Schöne Neue Welten. Virtuelle Realitäten in der zeitgenössischen Kunst

10. 11. 2017 - 8. 04. 2018 | Zeppelin Museum Friedrichshafen
Eingabedatum: 08.11.2017

bilder

„Virtual und Augmented Reality sind die neuen Zauberformeln für den Ausdruck des digitalen Zeitgeists. Computersimulierte Räume, technikbasierte Interaktion und 360-Grad-Erfahrungen halten auf verschiedensten Gebieten Einzug in den Alltag, mit Lösungsvorschlägen für aktuelle Herausforderungen aus Lebensbereichen wie Medizin, Geopolitik, Bildung und Wissenschaft. Da liegt es auf der Hand, auch nach dem ästhetischen Potential dieser neuen Technologienzu fragen und zu schauen, wie sich KünstlerInnen heute mit dem Wechselspiel von virtueller und realer Raumerfahrung auseinandersetzen und welche Aussagen sie dazu treffen.“ (Ina Neddermeyer, Kuratorin Zeppelin Museum Friedrichshafen)

Die kommende Ausstellung im Zeppelin Museum Friedrichshafen lässt die BesucherInnen in illusionäre Welten eintauchenund reflektiert dabei, wie stark virtuelle Raumbilder bereits heute in verschiedene Lebensbereiche hineinwirken und wie diese uns in Zukunft prägen werden.
Auf über 1.000 m² Ausstellungsfläche werden über 12 internationale künstlerische Positionen gezeigt, die sich kritisch mit den innovativen Möglichkeiten und gesellschaftspolitischen Potenzialen der modernen Technologie auseinandersetzen. Dafür kombinieren u.a. KünstlerInnen wie Halil Altindere, Trisha Baga, Banz & Bowinkel, Micha Cárdenas, Harun Farocki, Forensic Architecture, Sidsel Meineche Hansen, Florian Meisenbergund The Nest Collective Strategien des Programmierens, der digitalen Simulation und des 3D-Renderings mit unmittelbarer Erlebbarkeit. Die KünstlerInnen überführen mit ihren Hybriden aus Video, Installation, Performance, Malerei und Skulptur verschiedene Kunstgattungen und ihre Verschränkungenins digitale Zeitalter.

Themen wie neue kooperative Formen des Kunstschaffens, Körperwahrnehmung und Identität sind werkübergreifende Gesichtspunkte der Ausstellung. Gemeinsam mit dem Berliner Architekturbüro Kooperative für Darstellungspolitik wird ein Ausstellungsparcours entwickelt, durch den sich die BesucherInnen bewegen und der die Verschränkung virtueller und realer Welten erfahrbar macht. Die Ausstellung reflektiert dabei die verschiedenen Spielarten von Virtualität: Die Bandbreite reicht von Simulationen, in der die reale Umwelt künstlich reproduziert wird, über 3D-Videos bis hin zur Virtual Reality, die mit Hilfe von VR-Headsets einen allumfassenden bildlichen Illusionsraum erzeugt. Die Ausstellung lädt zum Gleiten zwischen Vernunft und Vorstellung ein: Mithilfe neuester technischer Geräte, wie VR-Brillen, Head-Mounted Displays und Apps, verwandeln immersive Kunstwerke Ideen in sensorische Erfahrung, Konzepte in „empfundenen“ Sinn und hinterfragen unsere Wahrnehmung von Wirklichkeit. Ein einzigartiges Ausstellungserlebnis, das aus passiver Kunstrezeption interaktive Teilnahme macht!

Zeppelin Museum Friedrichshafen
Seestraße 22
D-88045 Friedrichshafen
zeppelin-museum.de

Presse






Daten zu Trisha Baga:

- Art Basel 2013
- Art Basel Miami Beach 2013
- art basel miami beach, 2014
- art berlin 2017
- Greene Naftali
- JULIA STOSCHEK FOUNDATION E.V., Sammlung
- Künstlerhaus - Halle für Kunst & Medien Graz 2015
- Kunstverein Göttingen 2016
- Lyon Biennale 2013
- MACBA COLLECTION
- Speculations on Anonymous Materials , 2014
- Vilma Gold - Gallery

Weiteres zum Thema: Trisha Baga



Trisha Baga


Trisha Baga: Flatlands 3D (2010), Filmstill.
Eine logische Konsequenz aus der gegenwärtigen Verbreitung der Massenmedien besteht darin, dass der eigentliche Wert kultureller Erfahrung durch die flüchtige Befriedigung ersetzt wird, die Besitztum mit sich bringt. Insofern konnte ein universelles Konzept wie „World Peace“ („Weltfriede“) kürzlich als Kulisse für den Popstar Madonna fungieren – in Form einer gigantischen medialen Landschaft aus Monitoren, die um ihre Bühne herum angeordnet waren.

Eine solche Hightech-Veranstaltung ist weit weg von den instabilen Landschaften aus einzelnen Projektoren, Wasserflaschen und reflektierenden Materialien, wie sie sich bei der in New York lebenden Video- und Performancekünstlerin Trisha Baga (geb. 1985 in Venice, Florida, USA) finden.

Trisha Baga steht für eine junge Künstlergeneration, die den konsumorientierten Aspekt heutiger Bildproduktion als gegeben hinnimmt und einfach die unendliche Zahl an Bildquellen, die das Internet und andere populäre Medien bereitstellen, anzapft. Dennoch besteht die Zielsetzung der Künstlerin nicht darin, die zunehmende Standardisierung der Bildproduktion in den heutigen Medien offenzulegen. Ihr geht es vielmehr um das Thema Komplexität. Anschaulich wird dies, indem sie durch die Veränderung des Präsentationskontextes immer wieder neue Darstellungsebenen und Blickwinkel bei der Entwicklung einzelner Videoarbeiten hinzufügt.

Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag, 10:00 - 18:00 Uhr

Kunstverein München e.V.
Galeriestr. 4
8O539 München

kunstverein-muenchen.de


Auf der Karte finden Sie folgende Standorte:




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