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B3 Biennale

FEMINISTISCHE AVANTGARDE der 1970er-Jahre aus der SAMMLUNG VERBUND, Wien

18.11.2017 - 08.04.2018 | ZKM_Lichthof 8+9, Karlsruhe
Eingabedatum: 21.11.2017

Werkabbildung

Katalin Ladik, POEMIM (Series A) [Gedicht (Serie A)], Novi Sad, (1978). S/W-Silbergelatineabzüge (aus einer 6-teiligen Serie) © Katalin Ladik / acb Gallery, Budapest / SAMMLUNG VERBUND, Wien / Foto: Imre Pothbilder

Das ZKM zeigt eine umfassende Ausstellung mit über 400 Kunstwerken aus der SAMMLUNG VERBUND, Wien, zusammengestellt von Gründungsdirektorin Gabriele Schor.

Künstlerinnen begannen in den 1970er-Jahren, kulturelle Konstruktionen des Weiblichen zu unterwandern und dabei ihren Körper als Projektionsfläche sozialer Codes und deren Kritik zu benutzen. Mittels neuer Medien wie Fotografie, Film und Video sowie in Performances und Aktionen dekonstruierten die Künstlerinnen die bestehenden einschränkenden kulturellen und sozialen Konditionierungen, die Mechanismen und Automatismen der Unterdrückung der Frau. Erstmals in der Geschichte der Kunst haben Künstlerinnen die „Repräsentation der Frau“ in der bildenden Kunst gemeinsam in die Hand genommen, indem sie selbstbestimmt eine Vielzahl von weiblichen Identitäten entfalteten: provokativ und radikal, poetisch und ironisch. Anspruch der Ausstellung im ZKM ist, die „Feministische Avantgarde“ (Gabriele Schor) in den Kanon der Kunstgeschichte aufzunehmen und die Pionierleistung dieser Künstlerinnen hervorzuheben. Diese Ausstellung reiht sich in eine spezifische Tradition des ZKM ein. Zuletzt hat das ZKM der Medienkunstpionierin Lynn Hershman Leeson eine umfassende Retrospektive (2014) gewidmet und 2015 im Rahmen des Karlsruher Festivals Frauenperspektiven Highlights aus ZKMVideosammlung präsentiert, u.a. die Video-Werke von Ulrike Rosenbach. Das virtuelle Ausstellungsprogramm trug den Titel Frauen Video Arbeiten.

In den 1970er-Jahren emanzipierten sich die Künstlerinnen von der Rolle als Muse und Modell, das heißt, sie emanzipierten sich von ihrem Objektstatus hin zu einem selbstbestimmten Subjekt, das aktiv an gesellschaftlichen und politischen Prozessen teilnimmt. Die stereotypen Rollenzuweisungen als Mutter, Haus- und Ehefrau wurden mit den Mitteln der Ironie radikal hinterfragt. Zentrale Themen waren: die Entdeckung weiblicher Sexualität, der Einsatz des eigenen Körpers, das Aufbrechen stereotyper Frauenbilder, das Diktat der Schönheit sowie das Schaffen eines Bewusstseins für Gewalt gegen Frauen. Die Ablehnung tradierter, normativer Vorstellungen davon, wie eine Frau zu leben hat, verbindet das Engagement der Künstlerinnen dieser Generation. „Es ist spannend zu beobachten, dass die Künstlerinnen, ohne sich alle untereinander zu kennen, doch ähnliche Bildstrategien
wählten“, erklärt Schor.

Die Ausstellung gliedert sich in vier Bereiche:
• Reduktion auf Mutter, Hausfrau und Ehefrau
• Alter Ego: Maskerade, Parodie und Rollenspiele
• Weibliche Sexualität versus Verdinglichung
• Normativität der Schönheit

Vor dem Hintergrund der aufkommenden Bürgerrechts- und Frauenbewegung wurden die Anliegen von Frauen zunehmend öffentlich diskutiert. Eine wichtige Losung war: „Das Private wird politisch“. Frauen verschafften sich mit ihren persönlichen und vermeintlich privaten Anliegen vermehrt Gehör in der Öffentlichkeit. Sie bildeten feministische Netzwerke, organisierten Ausstellungsmöglichkeiten, schrieben Manifeste und gründeten zahlreiche Zeitschriften und Magazine. Entgegen der männlich dominierten Malereisetzten sie für ihre Kunst historisch unbelastete Medien wie Fotografie, Video und Film ein und führten Performances und Aktionen auf.

Mittels Kostüm und Maskerade untersuchten die Künstlerinnen alltägliche und historische Klischees und entlarvten Vorstellungen von Identität und Weiblichkeit als gesellschaftliches Konstrukt. Martha Rosler (*1943) überzeichnete die Rolle der für Heim und Herd verantwortlichen Frau. Birgit Jürgenssen (1949-2003) hängte sich einen Herd wie eine Küchenschürze um. Cindy Sherman (*1954), Hannah Wilke (1940–1993), Martha Wilson (*1947) und Marcella Campagnano (*1941) nahmen und nehmen in ihren inszenierten Fotografien weibliche Rollen unter die Lupe.

Lynn Hershman Leeson (*1941) verkörperte mit Roberta Breitmore jahrelang eine fiktive Kunstfigur. Rita Myers (*1947), Ewa Partum (*1945) und Suzy Lake (*1947) hinterfragten in ihren Arbeiten Ideale von Schönheit – mit Ironie wurden Attribute der Makellosigkeit unterwandert.

Indem VALIE EXPORT in ihrer Aktion Tapp- und Tastkino Passanten am Münchener Stachus aufforderte, in einem vor ihren Oberkörper geschnallten Kasten ihre Brüste zu berühren, thematisierte sie den männlichen Voyeurismus im Film. Oftmals wurde der eigene Körper zum Ausgangspunkt der Kunst. Künstlerinnen wie Ana Mendieta (1948– 1985) oder Gina Pane (1939–1990) gingen mit ihren selbstverletzenden Aktionen an die Grenzen körperlicher und psychischer Belastbarkeit.

Die herausragende Qualität dieser Ausstellung wird durch die 13-jährige Forschungsarbeit von Gabriele Schor für die SAMMLUNG VERBUND (gegründet 2004) garantiert. In der SAMMLUNG VERBUND sind sowohl Werke von bekannten wie auch von noch zu entdeckenden Künstlerinnen enthalten. Viele der Arbeiten haben nahezu 50 Jahre darauf gewartet, entdeckt zu werden. So erklärt z.B. die deutsche Künstlerin Renate Eisenegger: „Über 40 Jahre hat keiner nach meinen Arbeiten gefragt, sie lagen alle auf dem Dachboden.“ Und die deutsche Künstlerin Annegret Soltau bemerkt rückblickend: „Damals konnte ich mir nicht vorstellen, dass heute meine Arbeiten so geschätzt werden.“ Diese Werke aus Europa, Lateinamerika und den USA werden nun erstmals international kontextualisiert. Bei den meisten Werken der Schau handelt es sich um Originalarbeiten aus den 1970er-Jahren, die über die Jahrzehnte nichts von ihrer Präsenz und Lebendigkeit eingebüßt haben. „Den Werken der Feministischen Avantgarde ist gemeinsam, dass sie aus einer existenziellen Notwendigkeit heraus entstanden sind“, erklärt Schor.

Die Ausstellung ist keine Frauenausstellung, sondern eine Themenausstellung. Sie vereint Künstlerinnen, die in den Jahren zwischen 1930 und 1958 geboren sind. 50 beteiligte Künstlerinnen Helena Almeida (* 1934), Eleanor Antin(* 1935), Anneke Barger (*1939), Lynda Benglis (*1941), Judith Bernstein (* 1942), Renate Bertlmann (*1943), Teresa Burga (* 1935), Marcella Campagnano (* 1941), Judy Chicago (* 1939), Linda Christanell (* 1939), Lili Dujourie (* 1941), Mary Beth Edelson (* 1933), Renate Eisenegger (* 1949), VALIE EXPORT (* 1940), Esther Ferrer (* 1937), Lynn Hershman Leeson (* 1941), Alexis Hunter (1948–2014), Sanja Iveković (* 1949), Birgit Jürgenssen (1949–2003), Kirsten Justesen (* 1943), Ketty La Rocca (1938–1976), Leslie Labowitz (* 1946), Katalin Ladik (* 1942), Brigitte Lang (* 1953), Suzanne Lacy (* 1945), Suzy Lake (* 1947), Karin Mack (* 1940), Natalia LL (* 1937), Ana Mendieta (1948–1985), Rita Myers (* 1947), Lorraine O’Grady (* 1934), ORLAN (* 1944), Gina Pane (1939– 1990), Letítia Parente (1930–1991), Ewa Partum (* 1945), Friederike Pezold (* 1945), Margot Pilz (* 1936), Ulrike Rosenbach (* 1943), Martha Rosler(* 1943), Suzanne Santoro (* 1946), Carolee Schneemann (* 1939), Lydia Schouten (* 1955), Cindy Sherman (* 1954), Penny Slinger (*1947), Annegret Soltau (*1946), Betty Tompkins (* 1945), Hannah Wilke (* 1940–1993), Martha Wilson(* 1947), Francesca Woodman (1958–1981), Nil Yalter (* 1938)

ZKM | Zentrum für Kunst und Medien Karlsruhe
zkm.de



Presse






Daten zu Katalin Ladik:

- documenta14
- MACBA COLLECTION

Weiteres zum Thema: Katalin Ladik



Yes, but is it performable?


"The most immediate art form, which aspires to the immediacy of political action itself. Ideally, performance means getting down to the bare bones of aesthetic communication – artist/self confronting audience/society." 1 Lucy Lippard (1981)
Das Künstlerhaus, Halle für Kunst & Medien freut sich auf die Gruppenausstellung „Yes, but is it performable? Untersuchungen des performativen Paradoxes" im Rahmen des diesjährigen steirischen herbst aufmerksam zu machen. Das Künstlerhaus lädt internationale Künstler_innen nach Graz ein, welche sich in unterschiedlichen Auseinandersetzungen mit aktuellen Fragen des Performativen und den vielfältigen Definitionen von Performance widmen. Ob rein an den Moment der Aufführung vor Publikum oder doch ausschließlich an den Körper der Darsteller_in gebunden, um diese Geheimnisse einer der unberechenbarsten künstlerischen Aktionsformen zu ergründen, werden über den zwei Ebenen des Hauses jüngere Arbeiten in aktivierender dialogischer Gegenüberstellung zu zentralen Werken historischer Vorläufer_innen ausgestellt.
Das aufwendige Experiment entwickelt sich stetig von der Eröffnungsperformance „Borders, Bowels“ (2016) von Sarah Mendelsohn und Fred Schmidt-Arenales ausgehend, indem während der Festivaldauer jeden folgenden Mittwoch zwei bis drei neue Arbeiten in die Ausstellung hinzukommen und zusätzlich die Live-Settings der im Ausstellungsraum stattfindenden Performances auch als Objekte vor Ort verbleiben. Erst ab und mit dem letzten der insgesamt vier Eröffnungsabende wird die Ausstellung am 12. Oktober somit komplett sein und ändert sich von da an bis zum Ausstellungsende nicht mehr weiter.
Ob ein Ensemble aus Kleidungstücken, Spiegeln und einem Video der Spiegelperformance aus dem Jahre 1969 der amerikanischen Performance- und Video-Künstlerin Joan Jonas, ein Konzeptblatt zur Arbeit „I AM BEATEN" (1973) von VALIE EXPORT oder Vorstudien zu bzw. Videodokumentationen von Performances von Renate Bertlmann, „Yes, but is it performable? Untersuchungen des performativen Paradoxes" hinterfragt mit verschiedenen Exponaten aus unterschiedlichen Entwicklungsphasen einer Performance, stets die Trennbarkeit von Künstler_in und Werk und zeigt Performance als zeitlich singuläre Artikulation des Besonderen in ihrer flüchtigen Doppelwirkung als „künstlich“ sowie „wirklich“.

Die in den Performances oder in ihrer Dokumentation zum Einsatz kommenden Medien sind ebenso Teil der Untersuchungen um das Wesen des Performativen wie auch die immergrüne Frage, ob die in Aufführungssituationen des Performativen stets vermutete Binarität zwischen aktiv (Performer_in) versus passiv (Zuschauer_in) eine Performance bedingt oder ob sie nicht doch an einer Überwindung dieser mitarbeitet. In gleicher Weise trägt so die mündliche Weitergabe der Eindrücke des Performance-Publikums nach wie vor zur Rezeption über deren Inhalt und Funktionieren bei und hält die Ausstellungsstruktur überdies lebendig.

Im Falle des Ausstellungsbeitrags von Stuart Brisley wird nicht nur die Fotodokumentation der Arbeit „12 Days“ (1975) gezeigt, sondern wird diese auch erstmals um schriftliche Kommentare, im Rahmen eines während der Ausstellung im Jahr 1975 durchgeführten Schulprojektes eingeladener Schüler_innen aus Rottweil, welche von instinktiver Ablehnung bis glühender Verteidigung des Künstlers und seiner künstlerischen Praxis reichen, ergänzend präsentiert.
Um Künstler_innen, für deren Praxis die im Leitmotiv des steirischen herbst thematisierte Verschiebung kultureller Kartografien seit jeher von prägender Bedeutung waren, handelt es sich bei Katalin Ladik und Alex Mlynárčik. So zählen die aktuell eine Wiederentdeckung erfahrenden Werke der radikalen Performerin Katalin Ladik sowohl zur ehemals jugoslawischen als auch ungarischen künstlerisch-feministischen Avantgarde. Von der Künstlerin werden unter anderem ihre zentrale Videoarbeit „Poemim“ (1980) sowie die Fotoserie „Pseudopresence“ (1972) zu sehen sein.

Mit „Tag der Freude“ (1971), einer filmisch Dokumentation einer Happening gleichen Aktion Alex Mlynárčiks unter Einbeziehung zahlreicher Mitwirkender, ist eine Arbeit zu sehen, die eine seiner realitätserweiternden Fusionen von Kunst und Leben zeigt, die bemerkenswerterweise gelangen ohne die Beteiligten, Dinge oder die Umgebung groß zu verändern, zu beeinflussen oder zu adaptieren.

Neben einfachen und wenigen Mittel ist es vor allem ihr eigener Körper, welchen die Künstlerin Regina José Galindo in ihren aktionistischen Performances einsetzt und an die im Ausstellungstitel angesprochenen Grenzen der Aufführbarkeit bringt. Dabei setzt sie sich Extremsituationen aus, deren physischer und psychischer Druck auch in den Dokumentationen spürbar bleibt, wie besonders auch in ihren beiden Videoarbeiten „Caparazón“ (2010) und „Tierra“ (2013) nachvollzogen werden kann.

Ausgehend vom Werk und Leben der Künstlerin Gina Pane untersucht Stefanie Seibold in ihrer Archiv-Installation Formen gesellschaftlicher Performativität und Möglichkeiten ihrer Transformierung. Mittels Aneignungen und Wiederaufführungen zeigt die Künstlerin Performance und Performancegeschichte als ebenfalls performbaren Möglichkeitsraum für künstlerisch-investigative Untersuchung und aktive Neudeutung sowie für Hinterfragung ihrer inhärenter Mythologisierungsfallen.

Die in den fortschreitenden Ausstellungsszenarien sich ereignenden und eigens konzipierten Performances von Sarah Mendelsohn / Fred Schmidt-Arenales, Karl Karner / Linda Samaraweerová, Nezaket Ekici und abschließend Marie Karlberg vermitteln eindringlich die zeitlose Kernattraktion des Mediums Performance für Künstler_innen jeder Generation als ein unmittelbares Vehikel für Ideen und Aktion.

Renate Bertlmann, Stuart Brisley, Nezaket Ekici, VALIE EXPORT, Joan Jonas, Regina José Galindo, Marie Karlberg, Karl Karner / Linda Samaraweerová, Katalin Ladik, Sarah Mendelsohn / Fred Schmidt-Arenales, Alex Mlynárčik, Stefanie Seibold

Künstlerhaus
Halle für Kunst & Medien
Burgring 2
8010 Graz, Austria
km-k.at


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