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Cantonale Berne Jura 2017

22.12.2017 - 04.02.2018 | Kunsthalle Bern
Eingabedatum: 18.12.2017

Werkabbildung

Cantonale Berne Jura 2016, Ausstellungsansicht Kunsthalle Bern @ David Aebibilder

Neun Wochen, neun Häuser und eine unglaubliche Vielfalt an Kunst – das ist die Cantonale Berne Jura.

Die 7. Ausgabe der interkantonalen Ausstellung findet zwischen Dezember 2017 und Februar 2018 in verschiedenen Kunsthäusern und Museen der Kantone Bern und Jura statt.

Die Jahresausstellung bietet den Kunstschaffenden eine vielseitige Ausstellungsplattform und dem Publikum die Möglichkeit, über die Sprach- und Generationsgrenzen hinaus deren Schaffen zu entdecken. Die
Ausstellungen werden von einem breiten Angebot an Führungen, Gesprächen und Performances begleitet. Die Kunsttouren «Circuit» – Bustouren zu allen Ausstellungsorten –ermöglichen einen vertieften und
umfassenden Einblick in das bernische und jurassische Kunstschaffen.

Kurzportrait der Organisation
Dank der gelungenen Zusammenarbeit von neun Kunstmuseen und -häusern hat sich die Cantonale Berne Jura innert sieben Jahren zu einer aussagekräftigen Plattform des aktuellen Kunstschaffens entwickelt. Die
Ausstellung findet seit 2011 jährlich statt und wird seit 2012 vom Verein Cantonale organisiert und getragen. Durch die kantonsübergreifende Zusammenarbeit der Institutionen können Synergien genutzt und Energien gebündelt werden. Die Cantonale Berne Jura dient als Ort des Austausches und der Vernetzung zwischen Kunstschaffenden, Kunsthäusern und Publikum. Rund 10‘000 Eintritte werden jährlich während den zwei Ausstellungsmonaten verbucht. Ein gemeinsamer Eintrittspass für alle Institutionen kann für CHF 15.- an den jeweiligen Ausstellungskassen bezogen werden und ermöglicht den Besuch aller Häuser.

Bernisches und jurassisches Kunstschaffen
Professionell tätige Künstlerinnen und Künstler aus den Kantonen Bern und Jura sind jeweils im Sommer eingeladen, sich für die Cantonale Berne Jura 2017 zu bewerben. Zur Teilnahme berechtigt sind alle Künstlerinnen und Künstler, die entweder im Kanton Bern oder Jura ihren Wohnsitz oder Arbeitsort haben oder einer der beiden Kunstszenen angehören. Die Bewerbung erfolgt online und die jeweiligen Fachjurys wählen in einem zweistufigen Jurierungsverfahren – in Hinblick auf die räumlichen Gegebenheiten sowie auf die bestmögliche Qualität der Ausstellungen – die zu präsentierenden Positionen aus. Die Cantonale Berne Jura präsentiert dieses Jahr über 160 Künstler_innen, die aus über 390 Bewerbungen ausgewählt wurden.

Kunstausstellungen in 9 Häuser - 161 Künstlerinnen und Künstler
Über die Grenzen gehen, nicht nur geografisch, sondern auch in den künstlerischen Medien: Dies ist das Anliegen der interkantonalen Ausstellung Cantonale Berne Jura. Ausstellungsbeiträge aller Gattungen der
bildenden Kunst – Malerei, Plastik, Installation, Fotografie, Video, digitale Arbeiten, Netz- und Computerkunst, Performances – sind vertreten. Zu entdecken sind einmalige Werke des bernischen und jurassischen Kunstschaffens – aus den Bereichen figurativer sowie konkreter Kunst, von Konzeptkunst bis hin zu Kompositionen mit barocker Atmosphäre.

Der EAC ( les halles ) in Porrentruy präsentiert zwölf Arbeiten, die klare Linien und grafische Akzente mit teils humorvollen Aussagen paaren. Ein Teppich fungiert als Dreh- und Angelpunkt, um welchen vertraut erscheinende plastische Elemente versammelt sind.
Die Kunsthalle Bern präsentiert Milchglasbilder, Skulpturen aus Gummischläuchen, digitale Exkursionen neben gefüllten, mit Text applizierten Eidechsenkörpern, einen roten Kreis auf schwarzem Grund, Fotografien einer vergangenen Zeit und bunte Frauenportraits.
In 53 Positionen artikuliert das Kunsthaus Pasquart in Biel/Bienne in Kooperation mit dem Kunstverein Biel anhand verschiedenster Medien eine Vielfalt an aktuellen künstlerischen Entwicklungen.
Das Kunsthaus Interlaken hat mit 20 eigenständigen künstlerischen Positionen eine Ausstellung zusammengestellt, die dem Besucher Einblick in das aktuelle Kunstschaffen – ins Oberland und über die Kantonsgrenze hinaus – bietet.
Das Kunsthaus Langenthal thematisiert u.a. Geografien, Reisen und Migration; Geometrien, Komposition und Improvisation; beobachtete und transformierte Natur - in Medien wie Zeichnung, Druck, Objekt, Klang,
Video und Fotografie. Unter dem Titel «O Tannenbaum, o Tannenbaum» werden im Kunstmuseum Thun mit den ausgewählten künstlerischen Positionen unterschiedliche Bezüge zu Weihnachten und den damit verbundenen Themenfeldern wie Konsum, Künstlichkeit, Verkitschung, Überfülle sowie Nachhaltigkeit, Besinnlichkeit, Ruhe und Raum hergestellt.

Die Jury des Vereins la Nef in Le Noirmont hat eine Auswahl von Werken getroffen, die in der Tradition des Weihnachtsfests und im Einklang mit der gotischen Architektur der früheren Kirche von Noirmont eine
nahezu barocke Atmosphäre verströmen.
Die Räume des Musée jurassien des Arts in Moutier verwandeln sich in ein zeitgenössisches Kuriositätenkabinett. Die zeitgenössischen Künstler_innen setzen sich – jede_r auf seine ganz eigene Art und Weise – mit dem Thema auseinander und untersuchen die Beziehungen zur Natur, zur Wissenschaft und zur Welt des Unerklärlichen.

Die Stadtgalerie in Bern versammelt unter dem Titel «Echo» Werke, in denen thematische oder materielle Korrelationen einen Widerhall erzeugen, der sich erweitert, erneuert und vervielfacht. Ob Sampling, Zitat, Adaptation oder Imitation, die gezeigten künstlerischen Positionen beziehen sich auf die Kunstgeschichte oder die Alltagskultur.

Die Ausstellungsdaten / dates d‘exposition 2017/2018 :
EAC ( les halles ), Porrentruy 03.12.2017 - 21.01.2018 03.12.2017, 13.00 h
Kunsthalle Bern 22.12.2017 - 04.02.2018 21.12.2017, 18.00 h
Kunsthaus Centre d‘art Pasquart, Biel/Bienne 03.12.2017 – 14.01.2018 02.12.2017, 17.00 h
Kunsthaus Interlaken 10.12.2017 - 28.01.2018 09.12.2017, 17.00 h
Kunsthaus Langenthal 07.12.2017 – 14.01.2018 06.12.2017, 18.00 h
Kunstmuseum Thun 09.12.2017 - 04.02.2018 09.12.2017, 11.00 h
La Nef, Le Noirmont 10.12.2017 - 21.01.2018 10.12.2017, 11.00 h
Musée jurassien des Arts, Moutier 10.12.2017 - 28.01.2018 09.12.2017, 17.00 h
Stadtgalerie, Bern 15.12.2017 - 27.01.2018 14.12.2017, 18.00 h


Cantonale Berne Jura
cantonale.ch

Presse








Weiteres zum Thema: Kunsthalle Bern



Matthew Barney - CREMASTER 3


CREMASTER 3

Matthew Barney schuf mit »CREMASTER 3«, der im Februar 2002 präsentiert wurde, den letzten Film des fünfteiligen »CREMASTER- Zyklus«. Er hat den Zyklus 1994 begonnen, die Teile jedoch nicht chronologisch produziert. Zu jedem der fünf Filme erschien ein Begleitbuch; der vorliegende Band ist als Künstlerbuch von Matthew Barney in einzigartiger Weise gestaltet worden und zeigt eine Vielzahl von Fotografien und Film-Stills aus »CREMASTER 3«.

Der Film manipuliert - ebenso wie alle anderen Teile des Zyklus - narrative Genres, in diesem Fall Zombiefilme und den klassischen Gangsterfilm. Die Handlung spielt im New York der 1930er Jahre, in Saragota Springs sowie am »Giant's Causeway« in Nordirland. Inhaltlich behandelt er so unterschiedliche Themen wie den »Irish Mob«, also das irisch-amerikanische organisierte Verbrechen, Freimaurertum und die keltische Sagenwelt - Symbole für Kräfte, die in Barneys mythologischem System zum Tragen kommen. Der Film entstand im Chrysler Building und im Solomon R. Guggenheim Museum, in New York, die beide eine Art skulpturalen Hintergrund für die dramatische Erzählhandlung bieten.

Zum Künstler:
Matthew Barney *1967 in San Francisco. 1989 Studienabschluss an der Yale University in New Haven, Connecticut. Einzelausstellungen unter anderem 1996 Kunsthalle Bern, 1997 Kunsthalle Wien, 1998 Museum für Gegenwartskunst Basel und Walker Art Center, Minneapolis 1999.
Teilnahme Documenta IX, 1992 und Biennale Venedig 1993. Lebt und arbeitet in New York
City.

Ausstellung: Museum Ludwig , Köln Juni 2002 - September 2002 · Musée d' Art Moderne de la Ville de Paris Oktober 2002 - Januar 2003 · Solomon R. Guggenheim Museum, New York
Februar - Juni 2003


Matthew Barney
CREMASTER 3
Hrsg. Eine Publikation des Solomon R. Guggenheim Museum,
New York
Englisch
ca.204 S., ca.200 farbige Abb.
Broschur
Erscheinungstermin Mai 2002
EUR ca. 39,80 SFR ca. 70,00
ISBN 3-7757-1171-6
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Weitere Publikationen:
Matthew Barney, The CREMASTER Cycle
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Matthew Barney, Drawing Restraint 7
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