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Taryn Simon. Shouting is Under Calling

Werke aus dem Zeitraum von 2008 bis 2017

24.02. - 17.06.2018 | Kunstmuseum Luzern
Eingabedatum: 25.02.2018

bilder

Taryn Simon, Agreement between Switzerland and the United States of America for Cooperation to Facilitate the Implementation of FATCA. Bern,
Switzerland, February 14, 2013, Archival inkjet print and text on archival herbarium paper in mahogany frame, © Taryn Simon, Courtesy Gagosian Gallery


Meine Werke verändern sich ständig unter verschiedenen politischen Gegebenheiten, Ökonomien, Kulturen und Zeiten … Diese Brüche und das Verstreichen der Zeit sind Teil des Werks. —Taryn Simon

Taryn Simons (*1975) Werk ist das Ergebnis intensiver Recherchen und wird von einem Interesse an Klassifikationssystemen und der prekären Natur des Überlebens geleitet. Simon, eine interdisziplinäre Künstlerin, die in den Medien Fotografie, Text, Film, Skulptur und Performance arbeitet, lenkt unsere Aufmerksamkeit auf die Randgebiete der Macht, wo Kontrolle, Brüche und die Konturen des Machtkonstrukts sichtbar werden. Sie enthüllt den kaum wahrnehmbaren Raum zwischen Sprache und visueller Welt, ein Raum, in dem verschiedene Wahrheiten und Fantasien entstehen und wo es zu übersetzung und Desorientierung kommt. Die technische, physische und ästhetische Realisierung ihrer Projekte spiegelt häufig die Kontrolle und Autorität, die der eigentliche Gegenstand ihres Werkes sind. Simon, die sich häufig der Form des Archivs bedient, verleiht dem chaotischen und unbestimmten Charakter ihrer Sujets eine Illusion von Ordnung.

Die in Luzern ausgestellten Werke stammen aus dem Zeitraum von 2008 bis 2017 und umfassen auch ihre jüngste Serie Paperwork and the Will of Capital (2015), die zum ersten Mal in der Schweiz zu sehen ist.

A Living Man Declared Dead and Other Chapters I–XVIII wurde über einen Zeitraum von vier Jahren (2008–11) realisiert, in dem Simon durch die Welt reiste, um einzelne Stammbäume und die mit ihnen verbundenen Geschichten zu recherchieren und aufzuzeichnen. In jedem der achtzehn Kapitel der Arbeit kollidieren äussere Einflussfaktoren wie territoriale Ansprüche, politische Machtstrukturen, gesellschaftliche Lebensumstände und religiöse Vorstellungen mit psychischen und physischen Faktoren.

Contraband (2010) ist ein Archiv globaler Wünsche und vermeintlicher Bedrohungen. Die 1075 Fotografien zeigen Gegenstände, die die US-amerikanischen Zoll- und Grenzschutzbehörde innerhalb einer Woche von ankommenden Flugreisenden und aus Postsendungen vorübergehend sichergestellt oder beschlagnahmt wurden.

Field Guide to Birds of the West Indies (2014) verdankt seinen Titel dem gleichnamigen Handbuch des amerikanischen Ornithologen James Bond (1900–1989). Darin spielt Simon die Rolle des Ornithologen und identifiziert, fotografiert und klassifiziert sämtliche Vögel, die in den 24 James Bond-Filmen vorkommen. Die Künstlerin lenkt den Blick des Publikums weg vom Agenten der Verführung (Glamour, Luxus, Macht, Gewalt, Sex) und zwingt sie, sich stattdessen den Rändern zuzuwenden.

The Picture Collection (2013) wurde vom Bildarchiv der New York Public Library inspiriert, das 1.2 Millionen Druckgrafiken, Postkarten, Plakate und gedruckte Bilder umfasst. Es handelt sich um eine der grössten im Umlauf befindlichen Bildbibliotheken der Welt, die mittels eines komplexen Katalogsystems und über 12000 Schlagwörter organisiert ist. Simon sieht in diesem ausgiebigen Bildarchiv einen Vorläufer der Internet-Suchmaschinen. In The Picture Collection stellt Simon den menschlichen Drang heraus, visuelle Informationen zu archivieren und zu organisieren, und verweist auf die unsichtbaren Hände hinter scheinbar neutralen Systemen des Bildersammelns.

Der Titel der Ausstellung Shouting is under Calling stammt aus einem Archivdokument, einem Spickzettel, aus der Bildersammlung der New York Public Library. Die von Bibliotheksverwaltern angefertigten Listen helfen häufig angefragte Begriffe besser ermitteln zu können.

The Picture Collection entstand als Reaktion auf die Online-Datenbank Image Atlas (2012), die Simon zusammen mit dem Programmierer Aaron Swartz schuf. Image Atlas untersucht kulturelle Unterschiede und Ähnlichkeiten, indem das Werk mittels über die ganze Welt verteilter lokaler Suchmaschinen die erfolgreichsten Bildresultate für bestimmte Suchbegriffe erschliesst.

Cutaways (2012) ist sowohl ein Porträt als auch ein Surrogat der Künstlerin selbst. Am Ende eines Video-Interviews im Hauptabendprogramm des russischen Fernsehens wurde Simon gebeten, still sitzen zu bleiben und die Moderatoren mehrere Minuten lang anzuschauen. Man sagte ihr, dies sei gängige Praxis und das Bildmaterial werde anschliessend für die Montage verwendet. Auf diese Weise wird Simon zum Mittelpunkt und Gegenstand eben jener Systeme orchestrierter Autorität, die sie in ihren eigenen Werken untersucht.

Paperwork and the Will of Capital (2015) thematisiert die Zeremonie der Unterzeichnung politischer Vereinbarungen, Kontrakte, Verträge und Dekrete, bei denen mächtige Männer florale Tafelaufsätze flankieren, die so arrangiert sind, dass sie die Bedeutung der Unterzeichnenden und der von ihnen repräsentierten Institutionen zur Geltung bringen. Simons Fotografien der nachgestellten Blumenarrangements veranschaulichen, gemeinsam mit den dazugehörigen Geschichten, wie die Bühnenkunst politischer und wirtschaftlicher Macht geschaffen, aufgeführt, vermarktet und aufrechterhalten wird. Ausserdem enthält die Ausstellung einzelne Werke Simons, die vor allem für ihre langfristigen Serienprojekte bekannt ist.

An Avatar (2008) ist eine politische Kompositfigur, ein einzelnes sisyphusartiges Wesen, das aus Originalfotografien von internationalen Staatsmännern zusammengesetzt wurde, die Simon von 2003-2008 aufgenommen hat. Simon reiste durch Syrien, Kuba, die Vereinigten Staaten, den Libanon, Israel, Frankreich und Palästina, um die einzelnen fotografischen Bildkomponenten von Bashar al-Assad, Fidel Castro, Henry Kissinger, Mohammed Hussein Fadlallah, George Tenet, Nizar Rayan, Jacques Chirac, John McCain, Mahmoud Zahar, Tzipi Livni und Magmoud Abbas zusammenzutragen.

Für Anthem (2015) produzierte Simon 50 Sätze für Spieluhren, die jeweils eigens angefertigt wurden und die Nationalhymne eines der 50, am Bruttosozialprodukt gemessen, führenden Länder der Erde erklingen lassen. Anthem lässt dröhnende nationalistische Melodien zu etwas Ruhigem und Fragilem werden. Durch das gleichzeitige Kurbeln mehrerer Spieluhren ergeben sich neue Beziehungen und Kakophonien, während die streng hierarchische Anordnung der Spieluhren unverändert bleibt.

Die irakische Schauspielerin Zahra Zubaidi spielte in Brian DePalmas Film Redacted von 2007 die Rolle der Farah. Simon schuf die Fotografie Zahra/Farah als letztes Einzelbild in DePalmas Film. Seit ihrem Auftritt in dem Film erhielt Zahra Morddrohungen von Familienangehörigen und wurde von Freunden und Nachbarn kritisiert, die ihre Beteiligung an diesem Film als Pornografie empfinden. Simon ändert den Begleittext zu diesem Werk alle paar Jahre, um zu veranschaulichen, welche politischen, kulturellen und geografischen Faktoren sich nach und nach auf die Interpretation des Bildes auswirken.

Der Film Exploding Warhead zeigt den Test eines MK-84 IM (Insensitive Munition) Gefechtskopfs im Eglin Air Force Base Air Armament Center. Das Air Armament Center ist verantwortlich für die Entwicklung, das Testen und den Einsatz aller US-amerikanischen luftgestützten Waffen. Dieser Film wurde unter Verwendung einer Fernsteuerung gedreht, mittels derer der 3 Gefechtskopf von einem Kontrollbunker aus gesprengt wurde. Simon hielt den Vorgang auf USamerikanischem Government Issue-Film fest.

Für Simon waren Bildmedien schon immer ein Instrument, um umfassendere konzeptionelle Ideen zu formulieren. In Verbindung mit Text enthüllen ihre Werke die Strukturen hinter Kontrollsystemen, wobei die Themenkomplexe von Generationen und Grenzen bis zu Botanik und Diplomatie reichen. Die Grenze zwischen Text und Objekt verschwimmt, und beide verändern einander wechselseitig, wieder und wieder, hin und her.

Taryn Simon, geboren 1975 in New York, lebt und arbeitet in New York. Ihre Arbeit ist in den Sammlungen vertreten: Centre Georges Pompidou, Paris; Tate Modern, London; Museum für Moderne Kunst, Frankfurt; Los Angeles County Museum of Art; Metropolitan Museum of Art, New York; und Solomon R. Guggenheim Museum, New York. kuratiert von Fanni Fetzer, Direktorin Kunstmuseum Luzern

Kunstmuseum Luzern
Europaplatz 1, 6002 Luzern
Tel. +41 41 226 78 00
kunstmuseumluzern.ch
Presse






Daten zu Taryn Simon:

- 19 New Acquisitions in Photography,MoMA
- Almine Rech Gallery
- Art Basel 2013
- Art Basel 2016
- Art Basel Miami Beach 2013
- Biennale Venedig 2011 Pav
- Biennale Venedig 2015
- Canadian Biennial 2017
- Carnegie International 2013
- Gagosian Gallery
- JULIA STOSCHEK FOUNDATION E.V., Sammlung
- MoMA Collection
- Sammlung DZ Bank, Frankfurt
- Sammlung MMK, Frankfurt
- Smart New World, Düsseldorf 2014

Weiteres zum Thema: Taryn Simon



Die zehn Gebote - eine Kunstausstellung im Deutschen Hygiene-Museum, Dresden (19.6.-5.12.04)


Das erste Gebot lautet: "Ich bin der Herr, Dein Gott. Du sollst keine anderen Götter haben neben mir." Was zeitgenössische Künstler zu diesem und den 9 anderen Geboten zu sagen haben, zeigt jetzt die erste große Sonderausstellung des DHMD in Dresden nach seiner Wiedereröffnung. Die von Klaus Biesenbach (Kunst-Werke Berlin, PS1/MoMA New York) kuratierte Schau präsentiert auf 1.500 m2 rund 100 Arbeiten von 69 internationalen Künstlern.

". . . Die Ausstellung zeigt die Sichtweise von aktueller Kunst auf die heutige Welt und befragt die Zehn Gebote somit konsequent aus einer Gegenwartsperspektive: Ist das Jahrtausende alte Regelwerk der Zehn Gebote in einer durch Globalisierung gekennzeichneten Welt noch bindend? Kurator Klaus Biesenbach: "Die Zehn Gebote und ihre möglichen Bedeutungen in der heutigen Welt standen am Beginn der Ausstellungsplanung. Wir haben die Zahl Zehn auch als Gliederungsprinzip der Ausstellung beibehalten. Die gezeigten Kunstwerke sind nicht in direkter Auseinandersetzung mit den einzelnen Geboten entstanden, sie illustrieren sie nicht, sondern wurden vielmehr so ausgewählt, dass sie Sichtweisen auf gesellschaftliche, ethische Spannungsfelder der heutigen Welt zeigen."

Der hochaktuelle politische wie ethische Hintergrund, für den viele der gezeigten Kunstwerke ein eigenes Bild und überraschende Betrachtungsweisen entwickeln, liegt in den medialen, politischen und wirtschaftlichen Vernetzungen, die heute neue Fragen an den Einzelnen und die Gesellschaft stellen. Die globalisierte Welt ist gekennzeichnet durch eine extreme ökonomische Ungleichheit, und es wird immer deutlicher, dass der Lebensstil der Privilegierten nicht als Maßstab für alle durchgesetzt werden kann. So wie die biblischen Zehn Gebote ausdrücklich zu einem Individuum sprechen, richten die Kunstwerke ihre Fragen an den Einzelnen und seine eigenen ethischen Überzeugungen.

Welche Lebensbedingungen bestimmen heute den Einzelnen und welche Wertesysteme bieten eine verbindliche Orientierung? Kommt der Religiosität eine neue Bedeutung zu? Nicht nur innerhalb der westlich geprägten Gesellschaften werden wieder religiöse Handlungsmotivationen sichtbar; auch weltweit steht dem Vordringen der modernen, rationalisierten Wirtschafts- und Lebensformen ein - zumindest religiös motivierter - Fundamentalismus gegenüber, der die These von einer durchgreifenden Säkularisierung fragwürdig macht. Das Religiöse erscheint heute zwischen Spiritualität und Fundamentalismus einerseits, zwischen Konsumhedonismus und Instrumentalisierung andererseits.

Nach einer kulturgeschichtlichen Einführung zur Überlieferung der Zehn Gebote ermöglichen künstlerische Statements dem Besucher, die Gültigkeit tradierter ethischer Werte zu hinterfragen. Wie viele Freiheiten kann sich eine Gesellschaft nehmen, ohne Konflikte mit anderen Gemeinschaften zu provozieren? Wie viel Fürsorge und Solidarität sind notwendig, um eine soziale Ordnung nach innen aufrecht zu erhalten? Wie viel Toleranz braucht der Mensch in einer kulturell, religiös und ethnisch vielfältigen Welt?

TEILNEHMENDE KÜNSTLER
Adel Abdessemed, Laylah Ali, Francis Alÿs, Yael Bartana, Marc Bijl, Maurizio Catellan, Janet Cardiff, Minerva Cuevas, Henry Darger, Jirí David , Thomas Demand, Michael Elmgreen & Ingar Dragset, Cerith Wyn Evans, Harun Farocki, Sylvie Fleury, Parastou Forouhar, Kendell Geers, Felix Gonzalez-Torres, Shilpa Gupta, Andreas Gursky, Mathilde ter Heijne, Carsten Höller, Martin Honert, Jonathan Horowitz, Mustafa Hulusi, Emily Jacir, Christian Jankowski, Yeondoo Jung, Kimsooja, Sigalit Landau, Armin Linke, Mark Lombardi, Ján Mancuska, Teresa Margolles, Tony Matelli, Adam McEwen, Aernout Mik, Boris Mikhailov, James Morrison, Gianni Motti, Olaf Nicolai, Tim Noble & Sue Webster, Orlan, Tony Oursler, OVNI-Observatori de Video No Identificat, Pier Paolo Pasolini, Paul Pfeiffer, Daniel Pflumm, Daniela Rossell, Thomas Ruff, Anri Sala, Nebojsa Seric - Shoba, Efrat Shvily, Santiago Sierra, Shazia Sikander, Taryn Simon, Dayanita Singh, Aleksandr Sokurov, Erik Steinbrecher, Stih & Schnock, Ricky Swallow, Fatimah Tuggar, Usine de Boutons, Anne Wallace, Marijke van Warmerdam, Jasmila Zbanich, Andrea Zittel.

DER AUSSTELLUNGSKATALOG
"Die Zehn Gebote": Herausgegeben von Klaus Biesenbach für das Deutsche Hygiene-Museum, Cantz Verlag, Ostfildern-Ruit, 2004, 288 Seiten, ca. 25 €, ISBN 3-7757-1453-7

Das Buch zur Ausstellung stellt in künstlerischen Beiträgen und Essays die Motivationen und Ideale, die Regeln und Pflichten, die Rechte und Freiheiten des Individuums in einer als Ganzes gedachten Welt zur Diskussion und rückt damit die Aktualität der Zehn Gebote in den Mittelpunkt. Mit Beiträgen von Dennis Altman, Kevin Bales, Klaus Biesenbach, Gabriele Cleve, Frank Crüsemann, Isabelle Graw, Christiane Grefe, Geneviève Hesse, Christian Höller, Dietmar Mieth, Ulf Poschardt, Navid Kermani, Hartmut Krauss, Roger N. Lancaster, Christiane Leidinger, Niklas Maak, Alexander Meschnig, Desmond Morris, Ilona Ostner, Linda Singer, Susan Sontag und Jan Verwoert.

RAHMENPROGRAMM
Begleitend zur Ausstellung findet am 5. und 6. November 2004 im Deutschen Hygiene-Museum eine interdisziplinäre Tagung über ethische und religiöse Bedeutungen der Zehn Gebote in Kooperation mit dem Soziologen Prof. Dr. Hans Joas (Erfurt/Chicago) statt." (Quelle: Presse / DHMD )

Foto: Olaf Nicolai, A Portrait of the Artist as a Weeping Narcissus, 2000, Polyester, Textilien, Wasser, elektronische Pumpe, 90 x 268 x 156 cm, Courtesy Galerie EIGEN + ART Leipzig/Berlin

Ausstellungsdauer: 19. JUNI BIS 5. DEZEMBER 2004
Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag, Feiertage: 10 bis 18 Uhr | Montag geschlossen

Deutsches Hygiene-Museum | Lingnerplatz 1 | 01069 Dresden | Tel: 0351 - 48 46-0

dhmd.de






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