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Christiane Löhr, Attrazione

3. 03. - 1. 06. 2018 | Skulpturenpark Waldfrieden, Wuppertal
Eingabedatum: 01.03.2018

bilder

Wie kaum ein anderes verlangt Christiane Löhrs Werk Sensibilität für das Material, mit dem sie arbeitet. Bereits im allerersten Moment der Wahrnehmung fesselt es die Aufmerksamkeit des Betrachters. Denn es sind keine Artefakte, aus denen als Ausdruck vertrauter Verfremdungsstrategien in neuen Kontexten Skulpturen und Installationen zusammengefügt werden. Stattdessen sehen wir Fundstücke aus der Natur, die die Künstlerin bevorzugt verwendet. Ihr Material, zum Beispiel Samen, Grasstengel oder Pferdehaare, verraten viel über den Blick, den sie auf die Natur als Ausgangspunkt ihres plastischen Schaffens richtet.

Das ist der Hintergrund, vor dem sich Christiane Löhrs Material mit neuem Ausdruck auflädt, indem es zum Beispiel die Anmutung architekturartiger Gebilde evoziert und zugleich den filigranen Charakter des Stofflichen wirken lässt. Dass sie ursprüngliche, wesentliche Eigenarten ihres Materials freilegt, gehört zu Eigenarten, die ihre Arbeiten auszeichnen.

Christiane Löhr selbst hebt die Bedeutung der Linie für ihr Schaffen hervor. Die Linie ist für sie ein Instrument der „Raumaneignung“. Ihre Beschaffenheit und ihr Verhältnis zur Raumumgebung haben für ihre Arbeit kategoriale Bedeutung. Wie tief die Reflexion über allgemeine und persönliche Grundlagen bildnerischen Schaffens in ihrem Werk verankert sind, zeigt sich vor allem in der souveränen Beherrschung kleinster wie monumentaler Formate, die in der Ausstellung des Skulpturenparks gezeigt werden.


Skulpturenpark Waldfrieden
Hirschstraße 12
42285 Wuppertal
skulpturenpark-waldfrieden.de
Presse






Daten zu Christiane Löhr:

- art basel miami beach, 2014
- art cologne 2015
- Biennial of Cartagena de Indias 2014
- Biennial of Cartagena de Indias 2014
- KIAF 2016

Weiteres zum Thema: Christiane Löhr



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Im Mittelpunkt der Ausstellung "Linie Line Linea" steht die Zeichnung. Anhand internationaler zeitgenössischer Positionen widmet sich das Institut für Auslandsbeziehungen (ifa) der künstlerischen Linie, die als globale Bildsprache verstanden wird.

Im Kunstmuseum Bonn werden anhand der Werke von 20 Künstlern verschiedene Annäherungen an die zeichnerische Praxis vorgestellt. Konzeptuelle Ansätze, vage Skizzen mit Bleistift auf Papier werden in der Schau ebenso ihren Platz finden wie komplexe Bilder der heutigen Welt, persönliche Erfahrungen der Alltagskultur oder Reportagen. Die Präsentation will somit ein breites Spektrum zeitgenössischer Zeichnung aufzeigen und zugleich die Bedeutung betonen, die dieser künstlerischen Disziplin besonders in den letzten Jahren zuteil wurde.

Die teilnehmenden KünstlerInnen sind:
Irina Baschlakow, Marc Brandenburg, Monika Brandmeier, Fernando Bryce, Marcel van Eeden, Gerhard Faulhaber, Katharina Hinsberg, Pauline Kraneis, Pia Linz, Christiane Löhr, Theresa Lükenwerk, Nanne Meyer, Thomas Müller, Christian Pilz, Alexander Roob, Malte Spohr, German Stegmaier, Markus Vater, Jorinde Voigt und Ralf Ziervogel.

Abbildung: Theresa Lükenwerk, Ohne Titel, 2004, Farbstift auf Transparentpapier, 50 x 50 cm (Motiv), 62,5 x 88 cm (Blatt)
Foto: Jens Ziehe

Ausstellungsdauer: 11.2.-16.5.10

Öffnungszeiten:
Di-So 11-18 Uhr
Mi 11-21 Uhr

Kunstmuseum Bonn
Museumsmeile
Friedrich-Ebert-Allee 2
53113 Bonn

kunstmuseum-bonn.de






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