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kunstsammlung

Matthias Wollgast THE STEPS WITH NO NAME

BONNER KUNSTPREIS

18. 4. - 24. 6. 2018 | Kunstmuseum Bonn
Eingabedatum: 12.04.2018

Werkabbildung

Matthias Wollgast, Lobbystück für ein Museum, 2016, , 180 x 400 x 400 cm; Foto: Achim Kukulies, © Wollgast, VG Bild-Kunst, Bonn 2018bilder

Die Abhängigkeit der Kunst von ihrem jeweiligen Kontext und damit verbunden die ständige Umwertung kultureller Werte durch ihre Geschichte und Rezeption sind zentrale Themen im Werk von Matthias Wollgast (1981 in Bonn geboren, lebt und arbeitet in Düsseldorf). Für The Steps with no Name hat Wollgast einen Ausstellungsraum im Kunstmuseum Bonn in eine Raumsituation mit Shop, Depot und Bühne beziehungsweise dem Bereich hinter einer Bühne verwandelt. Gezeigt werden Objekte früherer Projekte wie auch eigens für Bonn geschaffene Arbeiten. Manche Bilder wiederholen sich, ein einzelnes Motiv kann in Form einer Zeichnung, eines Gemäldes, einer kameralosen Fotografie, als deren Reproduktion auf einer Postkarte, im Rahmen eines Künstlerbuches oder als Bestandteil einer Installation auftauchen. Ausgangspunkt für diese komplexe Präsentation ist die Entstehungsgeschichte – das Making-of – des Films The Steps with no Name, der um das Schicksal seines Protagonisten Ray Mondt kreist.

Seine intensive Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Darstellungsformaten und das stete Hinterfragen von Vergangenheitskonstruktionen haben die Jury des BONNER KUNSTPREIS 2017 ebenso von Matthias Wollgasts Werk überzeugt wie seine kluge Einbeziehung der jeweiligen Ausstellungsbedingungen.

Der BONNER KUNSTPREIS wurde 2009 neu konzipiert und ist seitdem an internationales Reisetipendium gekoppelt. Er wird im Rahmen einer Ausstellung und einem begleitenden Katalog alle zwei Jahre vergeben und ist mit 10.000 Euro dotiert. 2017 wurde der Preis zum fünften Mal nach der Neukonzeption ausgeschrieben. Zu ehemaligen Preisträger und Preisträgerinnen zählen: Martin Noël, Valentina Pavlova, Babak Saed, Christoph Dahlhausen, Alexander Braun, Antonia Low und Anna Lea Hucht.

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog im Verlag für Moderne Kunst mit Beiträgen von Stephan Berg, Jan Bonny, Grischka Petri, Maximilian Rauschenbach und Barbara J. Scheuermann.
Kuratorin: Dr. Barbara J. Scheuermann


Kunstmuseum Bonn
Museumsmeile
Friedrich-Ebert-Allee 2
53113 Bonn
kunstmuseum-bonn.de

Presse








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Speed Dating - Zur Ausstellungsreihe >5 x 3 2010< im Kunstraum Düsseldorf


Seit September hat der Kunstraum Düsseldorf alle zwei Wochen etwas zu feiern, denn es gehört zum Konzept der noch bis Mitte November laufenden Ausstellungsreihe >5 x 3 2010<, dass alle vierzehn Tage eine neue Ausstellung eröffnet wird.

Der in der Himmelgeisterstraße im sogenannten Salzmannbau gelegene Kunstraum Düsseldorf ist ein städtischer Ausstellungsraum, welcher sowohl zeitgenössische Kunst aus Düsseldorf als auch aktuelle internationale künstlerische Positionen zeigt. Sich als Ergänzung zur etablierten Galerien- und Museumslandschaft der Landeshauptstadt verstehend, wird der Kunstraum nicht nur für Ausstellungen, sondern auch für Konzerte und Performances genutzt.

Den Raum selbst gibt es bereits seit 1994, die Ausstellungsreihe >5 x 3< dagegen ist brandneu. Dabei hat Ulla Lux, die Leiterin des Kunstraums Düsseldorf, die altbewährte Rezeptur der seit über zehn Jahren bestehenden Ausstellungsreihe >Trendwände< zu einem neuen Konzept "umgestrickt". Zwar bleibt die Anzahl von insgesamt fünfzehn Künstlern, deren Arbeiten jeweils im Herbst in einer Abfolge von fünf Ausstellungen präsentiert werden dieselbe, doch werden diese nun nicht mehr wie bisher von einer achtköpfigen Beirat ausgewählt, sondern von fünf Kuratoren vorgeschlagen. Bei der Auswahl der Kuratoren legte Ulla Lux vor allem Wert darauf, neben Kunsthistorikern auch Künstler zu Wort kommen zu lassen, um so auch die "Sicht des >Machers<" auf die Kunst als "kollegialen >Innenblick<" zu ermöglichen.

>5 x 3< hat sich so zu einer sehr lebhaften, facettenreichen Ausstellungsreihe entwickelt: Den "femininen Auftakt" der Reihe bildeten die von der Kunsthistorikerin Katja Schlenker zusammengetragenen Arbeiten Sonja Meyers, Saskia Pauls und Masami Takeuchis. Michael Voets, ebenfalls Kunsthistoriker, präsentierte Werke von Klara Hobza, Florian Hüttner und Andrea Knobloch. Die dritte Schau bot die Möglichkeit, mit Erika Hock, Katharina Pethke und Matthias Wollgast, die Auswahl des Künstlers Gunnar Friel zu betrachten. Aktuell ist die Ausstellung von Armin Hartenstein, wiederum selbst Künstler, zu sehen, in er drei aktuelle bildhauerische Positionen vorstellt. Gezeigt werden Arbeiten von Jáchym Fleig, Michael Hofstetter und Anne Wissmann.

Am 4.11.2010 wird dann die letzte Ausstellung der >5 x 3 2010< Reihe eröffnet: in der von der Kunsthistorikerin Stefanie Ippendorf kuratierten Schau geht es um Zeichnung im weitesten Sinne. So generiert Peter Welz mit >airdrawing | whenever on on on nohow on< (2004) eine Zeichnung, indem er den Bewegungen des Tänzers und Choreographen William Forsythe nachspürt. Katja Pudor dagegen wird vor Ort eine raumgreifende, zeichnerisch-malerische Materialinstallation entwickeln und auf Simon Rummels >Zeichentisch< sollen auch während der Laufzeit der Ausstellung >Seismographische Zeichnungen< entstehen.


Abbildungen:
- Peter Welz >airdrawing | study for a movement II<, 2005,© rem belin | Hans Georg Gaul, Courtesy Galerie Paul Andriesse, Amsterdam
- Simon Rummel >Seismographische Zeichnung<, Detail, 2009
- Katja Pudor >je m´apelle…<, 2008, Installation

>5 x 3 2010<
05.11.-14.11.2010
22.10.-30.10.2010
08.10.-17.10.2010
24.09.-03.10.2010
10.09.-19.09.2010

Kunstraum Düsseldorf
Himmelgeister Str. 107e
40225 Düsseldorf
duesseldorf.de/kunstraum



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