Ulrich Wagner. Urbane Systeme

Weiß ist der Grund. Unbunte Werke aus der Sammlung Marli Hoppe-Ritter

6. Mai - 16. September 2018 | MUSEUM RITTER, Waldenbuch
Eingabedatum: 07.05.2018

Werkabbildung

Ulrich Wagner, InBetween - ZwischenRaum, 2018 © VG Bild-Kunst, Bonn 2018 Fotograf: Franz Wamhofbilder

Weiß, aber keinesfalls farblos – so präsentieren sich die Werke der Ausstellung „Weiß ist der Grund“ ab 6. Mai im Museum Ritter. Zu sehen sind rund 60 Bilder, Plastiken und Objekte aus der Sammlung Marli Hoppe-Ritter, in denen Weiß eine besondere Rolle spielt. Parallel dazu zeigt das Museum eine Ausstellung über den Künstler Ulrich Wagner. Geometrische Formen und grafische Elemente sowie rhythmisch gegliederte Strukturen sind Kennzeichnen seiner Kunst. Das Hauptwerk dieser Ausstellung ist ein begehbarer Lichtraum, der die Besucher in einen magisch leuchtenden Kosmos eintauchen lässt.

Vom 6. Mai bis zum 16. September beweist die neue Ausstellung „Weiß ist der Grund“ im Obergeschoss des Museum Ritter, dass farblich reduzierte Kunstwerke keinesfalls farblos sein müssen. Die Präsentation wartet mit rund 60 facettenreichen unbunten Werken aus der Sammlung Marli Hoppe-Ritter auf. Der weitaus größte Teil der Exponate ist in den Jahrzehnten nach dem Zweiten Weltkrieg entstanden und damit in einer Zeit, in der sich Maler und Bildhauer sowohl für den Eigenwert von Weiß verstärkt interessierten als auch für das raffinierte Spiel mit Weiß und Schwarz. Gerade Künstlerinnen und Künstler der
konstruktiv-konkreten Kunst beschränken sich häufig auf die sogenannten Nichtfarben Schwarz und/oder Weiß, um geometrische Formen und Strukturen klar aufzuzeigen und feine, subtile Gestaltungen mit Licht und Schatten besonders gut sichtbar zu machen.

Die Schau vereint sowohl monochrom weiße Werke als auch schwarzweiße Arbeiten, in denen es vor allem um starke Kontraste und überraschende optische Effekte geht. Daneben sind einige weiße Werke mit pointierten Farbakzenten zu sehen. Ein strahlend weißer Grund wird in diesen Arbeiten zum idealen Spielfeld für farbige Formen und Flächen, die in einem neutralen Umfeld ihre ganze Strahlkraft entfalten.
Künstlerinnen und Künstler der Ausstellung (Auswahl)
Bob Bonies, Enrico Castellani, Philippe Decrauzat, Leo Erb, Rita Ernst, Raimund Girke, Herrmann Glöckner, Niko Grindler, Edgar Gutbub, Matti Kujasalo, Thomas Lenk, Vera Molnar, Marcello Morandini, François Morellet, Gudrun Piper, Nelly Rudin, Anton Stankowski, Esther Stocker, Günther Uecker, Victor Vasarely, Shizuko Yoshikawa, Beat Zoderer u.v.m.

MUSEUM RITTER
Sammlung Marli Hoppe-Ritter
Alfred-Ritter-Straße 27 –
71111 Waldenbuch
museum-ritter.de

Presse








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Pèlerinages. Kunstfest Weimar: Le Souvenir (24.8.-28.10.2007)


26. August bis 28. Oktober 2007

Le Souvenir
Kult. Kitsch. Kunst

ACC Galerie Weimar
Burgplatz 1+2, 99423 Weimar
Mo–So 12–18 Uhr, Fr+Sa 12–20 Uhr
Eintritt 3 EUR / ermäßigt 2 EUR
Führungen So 15 Uhr sowie nach Voranmeldung unter 03643-811410

Eröffnung der Ausstellung: 25.8.2007 um 16 Uhr in der ACC Galerie

Pressekonferenz: 24.8.2007 um 11 Uhr im Neuen Museum Weimar

Eine Ausstellung des Kunstfestes Weimar in Zusammenarbeit mit dem Museum für Angewandte Kunst Frankfurt (Main) und der ACC Galerie Weimar
Mit freundlicher Unterstützung der Hessischen Staatskanzlei und der Ambassade de France en Allemagne

Erinnerung in Dingen
Sie sind Prestige- und Kultobjekte, Selbstbespiegelungen, libidinös besetzte Gegenstände. Ob ausgefallen oder alltäglich - zu allen Zeiten drängte es uns, Dinge mit Erinnerungen an Orte, Ereignisse und Menschen aufzuladen, aus ihnen kostbare Andenken zu machen. Eine Erkenntnis, der sich - im Rahmen der "pèlerinages" - die gemeinsame Ausstellung des Museums für Angewandte Kunst Frankfurt und der ACC Galerie Weimar widmet. Konzeptueller Ausgangspunkt ist die viel beachtete Frankfurter Schau "Der Souvenir. Erinnerung in Dingen von der Reliquie zum Andenken" aus dem Jahr 2006. Ein Kuratorenteam von Kunstmuseum und Kunstgalerie spürt nun erneut dem Phänomen der Erinnerungswut und den Erweiterungsmöglichkeiten des Souvenirbegriffs nach. Hunderte von Erinnerungsstücken aus internationalen Sammlungen treten in den Räumen der ACC Galerie in den Dialog mit über zwanzig zeitgenössischen Kunstwerken.

Von der Reliquie zum Andenken
Der zeitliche Rahmen der Ausstellung reicht von der frühen Christenheit bis in die Gegenwart: vom mittelalterlichen Pilgerwesen und Kreuzfahrertum bis zum neuen Ichbezug in Renaissance und Humanismus, von den Bildungsreisen ins barocke Rom über die zärtlich-intimen Erinnerungen des 18. und 19. Jahrhunderts bis zum banalen Reise-Souvenir des modernen „homo mobilis“ und der traumatischen Erinnerung an Holocaust und Deportation. Vom Wallfahrtsandenken über die Locke Albrecht Dürers bis zu den romantischen Angebinden aus Echthaar, vom Mosaik en miniature als Rom-Souvenir des 19. Jahrhunderts bis zur Schneekugel der Gegenwart zieht sich der Spannungsbogen. Ein Ausflug nach Fernost schließlich weist auf die Andenken "Made in China" - im Spiegel von Tradition und Diktatur.

Positionen zeitgenössischer Künstler
Zudem lud die ACC Galerie internationale, vorwiegend junge Künstler ein, eigene Arbeiten zu diesem Themenkreis vorzustellen:
Eine Sammlung von Audiobeschreibungen aus der globalen Museumslandschaft erinnert an berühmte Exponate, während eine Kollektion aus Tonbandsalat ins Gedächtnis ruft, welche Musik zu welcher Zeit an welchem Ort gehört wurde. Fundstücke aus Popkultur und Buddhismus vereinen sich in einem Schrein. Memorabilien der UNO vergegenwärtigen Hoffnungen wie Versagen dieses Weltinstituts. Visuelles Material aus dem World Wide Web dient dazu, fiktive Familiengeschichten zu komponieren. Selbst ein ins kollektive Gedächtnis eingebrannter Satz kann als Souvenir interpretiert werden.

Folgende zeitgenössische Künstler sind an der Ausstellung beteiligt: Constantin Boym (USA), Pina Delvaux (Lux), Ulrika Erdes (S), Corey Escoto (USA), Sibylle Feucht (CH), Martina Florians (NL), Aurélien Froment (F), Jochem Hendricks (D), Ik-Joong Kang (Südkorea), Raffi Kaiser (Israel), Katinka Kaskeline (D), Nina Katchadourian (USA), Burgi Kühnemann (D), Eva Kwiatkowski (D), Martha Laugs (B), Ivan Moudov (Bulgarien), Lisl Ponger (A), Rayah Redlich (Israel), Miriam Visaczki (D), Ulrich Wagner (D), Carola Willbrand (D).

Wie komplex das Phänomen der Erinnerung in Dingen ist, eröffnen die unterschiedlichen Abteilungen der Schau. Grenzziehungen und Kategorisierungen werden erschwert: Was ist Kitsch? Was ist Kunst? Thematisch wie atmosphärisch wird eine Kulturgeschichte der Andenken entfaltet - Schiffbrüche, Erlösung und Schneegestöber unter Palmen inbegriffen.

Als Standardwerk zum Thema "Souvenir" präsentiert sich die reich bebilderte Publikation "Der Souvenir" des Museums für Angewandte Kunst Frankfurt. Die Erinnerung in Dingen wird hier aus historischer und kunsthistorischer Sicht, aus dem Blickwinkel des Neurologen und Psychotherapeuten oder aus der Sicht zeitgenössischer Künstler betrachtet. Das Buch, erschienen beim Wienand Verlag Köln, kostet in der Ausstellung 30 € (Buchhandelspreis 44 EUR).

Im Rahmen der Ausstellung findet in der ACC Galerie ein umfangreiches Rahmenprogramm statt. Informationen unter acc-weimar.de

kunstfest-weimar.de
acc-weimar.de
frankfurt.de

Pressekontakt:
Virginia Tutila
exclusive public relations
Krenkelstraße 22, 01309 Dresden
fon: +49 (0)351 - 313 97 69
fax: +49 (0)351 - 314 08 09
mail: virginia@tutila.de

Bildunterschriften:
Schneekugel ohne Titel:
Pilgerzeichen: Jakobsmuschel mit Stab,
Santiago de Compostela, 1450-1500
© Sammlung H.J.E. van Beuningen, Cothen, NL

Corey Escoto
Sammlung von Memorabilia der UNO
© Corey Escoto


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