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Freiheit zur Freiheit/ Freedom to be Free

Jaan Toomik, Christa Jeitner und Marian Bogusz

14. Jun – 22. Jul 2018 | Kunsthaus Dresden
Eingabedatum: 14.06.2018

Werkabbildung

Die Freude an neuen Konstruktionen / The Joy of New Constructions. Marian Boguszs (post)war utopias. Foto: Marek Krzyżanek / Zachęta Nationalgalerie Warschaubilder


JAAN TOOMIK: OLEG
CHRISTA JEITNER: ERMUTIGUNG
MARIAN BOGUSZ:
THE JOY OF NEW CONSTRUCTIONS

In Zusammenarbeit mit Kanuti Gildi SAAL, Tallinn, mit drei Werkschauen von Jaan Toomik, Christa Jeitner und Marian Bogusz im Rahmen von ›Freiraum‹, einem Projekt der Goethe-Institute in Europa.

Was bedeutet heute Freiheit in Europa, wo ist sie eingeschränkt oder in Gefahr? Freiraum ist ein Projekt der Goethe-Institute in Europa in Zusammenarbeit mit 53 Akteuren aus Kultur, Wissenschaft und Zivilgesellschaft. Rund 40 europäische Städte gehen bis März 2019 der Frage nach: Was ist Freiheit heute in Europa? Wo ist sie in Gefahr? Wie stärken wir sie? Kann Kunst heute noch einen Weg zeigen zur Empathie mit den Lebenswelten anderer Menschen, kann sie vor Unfreiheit warnen? Und unter welchen Umständen? Unter welchen Bedingungen ist Freiheit überhaupt möglich? Um Freiheit in Europa heute aus der Perspektive der Kunst zu verstehen, scheint es wesentlich, einen Blick in die Vergangenheit zu werfen.

Das Kunsthaus Dresden, gemeinsam mit Kanuti Gildi SAAL, einem auf Performances spezialisierten Kunstraum in Tallinn, befragt Voraussetzungen von Freiheit anhand von weit auseinandergelegenen Orten in Europa – Tallinn und Dresden. Freiheit zur Freiheit als Auftakt einer Ausstellungs- und Veranstaltungsreihe in Dresden und Tallinn beginnt mit Werkschauen von Künstler*innen aus drei geografischen und zeithistorischen Perspektiven: Jaan Toomik, Christa Jeitner und Marian Bogusz. Zwischen Mauthausen und Warschau, der DDR und der Volksrepublik Polen und Tallinn vor und nach der wiedererlangten Unabhängigkeit - in den Werken der drei Künstler*innen, die von den 1940er Jahren bis heute entstanden sind, spiegeln sich die Erfahrung von Terror und autoritären Regimen ebenso wie den Optimismus, die Unabhängigkeit und das lebhafte Streben nach künstlerischer Freiheit einer damals jungen Generation.

›Are Estonians wrong to be happy…?‹ fragen sich Künstler*innen in Tallinn. Das kollektive Gedächtnis in Estland ist geprägt von jahrhundertelanger Besatzung und Unfreiheit. Der Stolz auf die friedlich errungene Unabhängigkeit 1991 ist daher groß. Freiheit genießt im Privaten wie in der Öffentlichkeit einen hohen Stellenwert und hat zu einer ökonomisch erfolgreichen Kultur des Fehler-Machen-Dürfens geführt. Aber Freiheit birgt auch Verantwortung – welche Möglichkeiten und welche Einschränkungen gehen mit der neuen Freizügigkeit einher?

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Kuratiert in Zusammenarbeit mit Annika Üprus (Kanuti Gildi SAAL, Tallinn) von Christiane Mennicke-Schwarz, Daniela Hoferer, Robert Thiele (Kunsthaus Dresden)
In Zusammenarbeit mit Kanuti Gildi SAAL, Tallinn.
"The Joy of new constructions" ist eine Ausstellung der Zachęta Galerie, Warschau.

„Freiraum“ ist ein Projekt der Goethe-Institute in Europa in Zusammenarbeit mit 53 Akteuren aus Kultur, Wissenschaft und Zivilgesellschaft. Rund 40 europäische Städte gehen bis März 2019 der Frage nach: Was ist Freiheit heute in Europa? Wo ist sie in Gefahr? Wie stärken wir sie?

Kunsthaus Dresden
Städtische Galerie für Gegenwartskunst
Rähnitzgasse 8, D-01097 Dresden
T +49 351 804 14 56
kunsthausdresden.de

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