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Congo Stars

22.09. 2018 - 27.01. 2019 | Universalmuseum Joanneum im Kunsthaus Graz
Eingabedatum: 15.09.2018

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Monsengo Shula, "Roi satellite", 2012, Farida and Henri Seydoux Collection © westudio.frbilder

Ab 22. September zeigt das Kunsthaus Graz in der Ausstellung Congo Stars populäre kongolesische Malerei von den 1960er-Jahren bis in die Gegenwart. Ein wichtiger Aspekt der Ausstellung ist das Nebeneinander von populärer Malerei und anderen Formen des künstlerischen Ausdrucks, was durchaus als Novum bezeichnet werden kann. In Kooperation mit dem Königlichen Museum für Zentralafrika Tervuren, der Kunsthalle Tübingen und dem Iwalewahaus in Bayreuth werden Werke von etwa 70 Künstlerinnen und Künstlern aus der heutigen Demokratischen Republik Kongo gezeigt.


Ausgangspunkt der Ausstellung ist das Buch Tram 83 des in Graz lebenden Schriftstellers Fiston Mwanza Mujila, der auch Teil des kuratorischen Teams ist. Er beschreibt darin einen imaginären Ort, der zwar von der (harten) gesellschaftlichen Realität kongolesischer Städte (Lubumbashi und Kinshasa) ausgeht, jedoch letztlich nahezu überall sein könnte. In der Ausstellung steht die „Peinture Populaire“ – jene Art der Malerei, die laut dem Künstler Chéri Samba aus dem Volk kommt, dieses betrifft und sich an das Volk richtet – Seite an Seite mit Gegenwartskunst, die sich anderer Medien bedient. Die zumeist jungen Künstler/innen, die teilweise in der Diaspora (etwa in Paris oder Brüssel) oder im Kongo – vorwiegend in der Hauptstadt Kinshasa oder in Lubumbashi – leben und arbeiten, haben oft dieselben Themen im Auge wie die Vertreter/innen der „Peinture Populaire“, haben sich aber gleichzeitig weit davon abgesetzt bzw. emanzipiert.


Gegliedert ist die Schau in sechs Kapitel, die die Themen „Existenzsicherung/Arbeit“, „Mythologie/Spiritualität“, „Bar“, „Stars“, „Stadtraum/Markt“ und „Privater Raum/Wohnzimmer“ behandelt. Durch die Hinzunahme von Dokumentarmaterial in Form von Fotos, Filmen, Plakaten etc. wird die Ausstellung ein Konglomerat von unterschiedlichen Informationen und Bildmedien. Diese visuelle und inhaltliche Dichte, die das Publikum nahezu überfordert, steht modellhaft für die Struktur einer Stadt. Urbane Moloche wie beispielsweise Kinshasa dienen dabei als Vorbild. Darüber hinaus wird in der Ausstellung die Genese des Kongos beschrieben sowie ein besonderer Schwerpunkt auf die historischen und aktuellen Beziehungen zwischen der Steiermark, Österreich und dem Kongo gelegt, die bereits seit den 1960er-Jahren in Form von diplomatischen Beziehungen und Ausbildungsprogrammen bestehen.


Kunsthaus Graz,
Lendkai 1,
8020 Graz

kunsthausgraz.at

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