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Boris Lurie

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Trace – Formations of Likeness. Fotografie und Video aus The Walther Collection

14.4. - 23.7.23 | Haus der Kunst, München

Das Haus der Kunst München zeigt ab 14.4.23 die große Übersichtsausstellung „Trace – Formations of Likeness“, die alleinig aus The Walther Collection stammt. Der Schwerpunkt liegt auf der Porträtfotografie von Menschen, Objekten und Orten sowie auf der Nachzeichnung gesellschaftlichen Wandels in unterschiedlichen geografischen, soziopolitischen und kulturellen Räumen. Das fotografische Porträt wird als Mittel zur Gestaltung von Identität, zum Vorantreiben von sozialem Wandel und als subversive Strategie der Sichtbarkeit eingesetzt. Die Porträtfotografie ist oftmals verbunden mit einer eingehenden Untersuchung der Politik von Erinnerung, Geschichte und Verkörperung. Die ausgestellten Porträts reichen von Zanele Muholis visuellem Aktivismus mit ihrer eindringlichen Präsentation Schwarzer Angehöriger der südafrikanischen LGBTQ+ Szene, über Accra Shepps Serie von Occupy Wall Street Demonstrant*innen, die in den Straßen von New York gegen soziale und wirtschaftliche Ungleichheit aufbegehren, bis hin zu Zhang Huans Dokumentationen seiner Performances, in denen das menschliche Antlitz in eine Bühne verwandelt wird, die kulturelle Zugehörigkeit zum Ausdruck bringt.

Die beträchtliche Breite und dialogische Reichweite der Ausstellung, die Werke aus den letzten drei Jahrhunderten umfasst und Künstler*innen aus Afrika, Amerika, Europa und Asien zusammenbringt, ermöglicht es dem Publikum, nicht nur die parallelen Geschichten des Mediums zu betrachten, sondern auch seine Materialität sowie seine kategorisierenden und seriellen Strukturen aufzuzeigen und in Frage zu stellen. Wie auch die Ausstellung des Karrabing Film Collective im Haus der Kunst bringt „Trace“ künstlerische Praktiken zusammen, die sich auf die Erzeugung von Bildern und die Produktion von Repräsentationen der Realität und des Imaginären konzentrieren.

Die Ausstellung „Trace“ ist in enger Kooperation mit The Walther Collection entstanden, einer in New York City und Neu-Ulm ansässigen Kunststiftung, die für ihre kritische Auseinandersetzung mit historischer und zeitgenössischer Fotografie sowie Medienkunst bekannt ist. Die Werke von Künstler*innen mit unterschiedlichem kulturellem Hintergrund sowie Archiv-, Dokumentar- und Gebrauchsfotografie bilden einen globalen Kontext, um über die unterschiedlichen Entwicklungen der heutigen Fotografie nachzudenken. Gemeinsam zeigen sie die Eigenschaft des Mediums, sowohl als Instrument der Selbstermächtigung und -definition wie auch als Instrument der Kontrolle und Unterwerfung eingesetzt zu werden.

Wie eine Reihe anderer Ausstellungen, z.B. die parallel in der Mittelhalle gezeigte Ausstellung „All-Over” von Hamid Zénati, zielt sie darauf ab, Kanons und Traditionen in Frage zu stellen und jene Stimmen in den Vordergrund zu bringen, die historisch vernachlässigt wurden. „Trace“ hinterfragt herkömmliche Perspektiven und dominante Blickrichtungen und erinnert einmal mehr daran, wie wichtig es ist, global zu denken und lokal zu handeln.


„Transdisziplinäre Ansätze, transnationale Perspektiven, kollaboratives Arbeiten, historische Neubewertung und die Präsentation von aufstrebenden Künstler*innen und Wegbereiter*innen der jüngeren Vergangenheit bestimmen in diesem Jahr die Ausrichtung des Programms im Haus der Kunst. Diese verschiedenen Fäden führt die umfangreiche Gruppenausstellung „Trace – Formations of Likeness“ zusammen.“
– Andrea Lissoni, Künstlerischer Direktor Haus der Kunst


Mit Werken von
anonymen Künstler*innen und Ai Weiwei, Jane Alexander, Dieter Appelt, Richard Avedon, Martina Bacigalupo, Sammy Baloji, Yto Barrada, Bernd & Hilla Becher, Jodi Bieber, Karl Blossfeldt, Candice Breitz, Cang Xin, Edson Chagas, Kudzanai Chiurai, Mitch Epstein, Em’kal Eyongakpa, Rotimi Fani-Kayode, Samuel Fosso, David Goldblatt, Kay Hassan, Hong Hao, Huang Yan, Pieter Hugo, Délio Jasse, Seydou Keïta, Lebohang Kganye, Sze Tsung Nicolás Leong, Lin Tianmiao, Lu Yang, Luo Yongjin, Ma Liuming, Christine Meisner, Hentie van der Merwe, Sabelo Mlangeni, Santu Mofokeng, S. J. Moodley, Zanele Muholi, Eadweard Muybridge, Grace Ndiritu, J.D. ‘Okhai Ojeikere, Adolfo Patiño, Dawit L. Petros, Jo Ractliffe, Rong Rong, Thomas Ruff, Ed Ruscha, August Sander, Zina Saro-Wiwa, Berni Searle, Sheng Qi, Accra Shepp, Yinka Shonibare, Malick Sidibé, Aida Silvestri, Penny Siopis, Song Dong, Thomas Struth, Munemasa Takahashi, Guy Tillim, Michael Tsegaye, Sue Williamson, Xu Yong, Yang Fudong, Suzuki Yoshikazu und Kimura Shōhachi, Kohei Yoshiyuki, Zhang Huan und anderen.

Haus der Kunst
München
www.hausderkunst.org



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