Motor Blues - Museum der Bildenden Künste Leipzig (19.06.–21.08.05 )


Eingabedatum: 21.06.2005

bilder

Die Ausstellung "Motor Blues" präsentiert Fotografien aus der Schenkung AUTOWERKE von BMW. Die Arbeiten sind als Auftragswerke entstanden und thematisieren das Bild einer auf Mobilität hin orientierten Gesellschaft.

" Mit 75 Arbeiten von 28 international renommierten Künstlern bietet die Sammlung AUTOWERKE der BMW Group einen bedeutenden Querschnitt zeitgenössischer Fotokunst. Am 28. April 2005 wurde die Sammlung von BMW Vorstandsmitglied Stefan Krause als Schenkung an das Museum der bildenden Künste Leipzig feierlich übergeben.

Das Projekt AUTOWERKE wurde 1997 von BMW Group Financial Services Deutschland und North America als künstlerische Auseinandersetzung mit dem Themenfeld "Automobil und Mobilität" initiiert. Die Arbeiten entstanden in den Jahren 1998 bis 2000. In diesem Zeitraum waren für die Künstler weltweit die Produktionsstätten von BMW geöffnet. Von Beginn an waren konkrete Fassung und Interpretation des (bewusst offen gehaltenen) Themas sowie seine mediale Umsetzung den Künstlern freigestellt - entsprechend den allgemeinen Grundsätzen des kulturellen Engagements der BMW Group. So sind für AUTOWERKE ein breites motivisches Spektrum, individuelle künstlerische Positionen und unterschiedliche mediale Techniken charakteristisch.

DIE AUSSTELLUNG

MOTOR BLUES präsentiert sämtliche künstlerischen Positionen der BMW-Sammlung. In ihren Arbeiten setzen sich die Künstlerinnen und Künstler mit den Themen Automobil, Design, Produktionsstätten, Beschleunigung und mobiler Gesellschaft auseinander.
Mit "Auto-Werken" - dem Automobil, seinen Produktionsstätten und mit den in der Auto-Herstellung Beschäftigten - haben sich eine Reihe Fotografen auseinandergesetzt: Candida Höfer macht in menschenleeren Werkshallen deren abstrakte Struktur deutlich. Thomas Demand zeigt in der ihm eigenen Weise Architektur und Ambiente als Kulisse, als Surrogat und Vorspiegelung falscher Tatsachen. Und Wolfgang Tillmans richtet den Blick auf Design und Material der Fahrzeuge. Die Arbeitsabläufe der Belegschaft im Werk Spartanburg hat Glenn Ligon beobachtet, während Rineke Dijkstra Jugendliche fotografierte, die am BMWAusbildungsprogramm ‚Euro-Azubi’ teilgenommen haben.
Mit der Straße als Bewegungsfeld und Lebensraum der modernen Gesellschaft haben sich Beat Streuli in Tokyo und Thomas Struth in San Francisco künstlerisch auseinandergesetzt. Johannes Muggenthaler stellt die legendäre Rennstrecke Mille Miglia zwischen Brescia und Rom als "Road Movie in Standbildern" vor. Und Tom Hunter zeigt jugendliche Raver, die als moderne Globetrotter von Event zu Event unterwegs sind.

Künstler: Heike Baranowsky, Thomas Demand, Rineke Dijkstra, Todd Eberle, Nina Fischer, Noritoshi Hirakawa, Candida Höfer, Tom Hunter, Sarah Jones, Inez van Lamsweerde und Vinoodh Matadin, Glenn Ligon, Sharon Lockhart, Boris Michailov, Johannes Muggenthaler, Catherine Opie, Sophy Rickett, Ursula Rogg, Paul Seawright, David Shrigley, Bridget Smith, Hannah Starkey, Beat Streuli, Thomas Struth, Wolfgang Tillmans, Alexander Timtschenko, Gillian Wearing." (Presse / Museum der bildenden Künste Leipzig)

Abbildung: Beat Streuli, Tokyo / BMW, 1998 C-Print, 150 x 200 cm

Öffnungszeiten: Dienstag und Donnerstag bis Sonntag 10 bis 18 Uhr Mittwoch 12 bis 20 Uhr; Montag geschlossen

Museum der Bildenden Künste Leipzig
Katharinenstr. 10
04109 Leipzig
Tel.: 0341/216 99 914
mdbk.de

ch






Daten zu Beat Streuli:

- Art Basel Miami Beach 2013
- Galerie Eva Presenhuber
- Gwangju Biennale, 1995
- MoMA Collection
- Sammlung DZ Bank, Frankfurt
- Sammlung MMK, Frankfurt
- Sammlung, Museum of Contemporary Art in Krakow
- Solomon R. Guggenheim Collection

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Beat Streuli


Momentaufnahmen von Großstadtpassanten hält Beat Streuli in seinen Fotografien fest. Eine Auswahl seiner neuesten Arbeiten aus New York versammelt dieses, in limitierter Auflage erschienene, vom Künstler handsignierte Fotobuch.
Beat Streulis Fotografien von Straßenszenen in den Metropolen der Welt bieten Momentaufnahmen alltäglichen Lebens. Die Bilder werden zumeist von den Protagonisten unbemerkt aufgenommen und halten diese stets in Augenblicken fest, in denen sie in sich gekehrt und sich ihrer Wirkung nach außen nicht bewusst sind, selbst in Begleitung beziehungslos erscheinen. Von Streuli auf meterhohen Diapositiven oder in Endlosfilmschleifen an Ausstellungswände projiziert, entheben sie den Einzelnen aus seiner - relativen - Bedeutungslosigkeit, verwahren ihn in der musealen Ewigkeit.
Immer wieder zieht es den Schweizer für seine Arbeit nach New York, wo ihm Bilder von besonderer Farbbrillanz gelingen, wenn Passanten vor den dunklen Schlagschatten der Wolkenkratzer und ins helle Sonnenlicht treten. Häufig bilden auch Teilstücke von Architekturen, Werbeaufschriften und Farbflächen vorbeifahrender Lastwagen fragmentierte Hintergründe für die Vorbeieilenden; ausschnitthafte Bildaufbauten, die in ihrer Ästhetik an die Malerei amerikanischer Fotorealisten erinnern. Eine Auswahl von Beat Streulis New-York-Arbeiten neueren Datums versammelt dieses in limitierter Auflage erscheinende und vom Künstler handsignierte Fotobuch.

Beat Streuli
New York City 2000-02
Text von Vincent Katz
Deutsch/Englisch
2003. 224 Seiten, 119 Abb., davon 104 farbig
23,70 x 30,20 cm
gebunden mit Schutzumschlag
Lieferbar
€ 39,80, SFR 66,00
ISBN 3-7757-9138-8

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