Vom Informel bis heute, Städtische Galerie Erlangen (8.10.-20.11.05)


Eingabedatum: 28.09.2005

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Die Ausstellung setzt die Reihe der jährlichen Präsentationen aus der Städtischen Sammlung Erlangen fort.
"Internationale Kunst in ihren wesentlichen Strömungen ab 1945" ist seit 1976 Konzept der Sammlung, als Karl Manfred Fischer, der Kurator dieser Ausstellungsreihe ist, die Leitung der Städtischen Sammlung übernahm. Schwerpunkt sind seitdem druckgrafische Mappenwerke, Serien und Einzelwerke, sowie Künstlerbücher und Multiples von Konkreter Kunst bis zu Informel, Pop Art, Tachismus, Fluxus, Konzept- und Medienkunst.
Die dritte Ausstellung "Vom Informel bis heute - Künstlerpositionen aus fünf Jahrzehnten" präsentiert nach der Konkreten und analytischen Kunst 2003, nach den Arbeiten im konzeptuellen Dialog zwischen Malerei und Fotografie 2004, nun Arbeiten zwischen Informeller Kunst, Tachismus, Abstraktem Expressionismus, gestischer Malerei, arte povera und Postminimalismus, die künstlerische Entwicklungen und exemplarische Standorte, auch in ihren Vernetzungen und Überschneidungen, deutlich machen.
Zu den Künstlern zählen u. a.: Carlo Alfano, Georg Baselitz, Joseph Beuys, Karl Bohrmann, Andreas Brandt, Martin Disler, Ulrich Erben, Rupprecht Geiger, Jochen Gerz, Raimund Girke, Karl Otto Götz, Gotthard Graubner, Keith Haring, Hans Hartung, Erich Hauser, Georg Herold, Per Kirkeby, Fritz Klemm, Ute Klophaus, Jiri Kolà?, Joseph Kosuth, Markus Lüpertz, Mario Merz, A. R. Penck, Lothar Quinte, Arnulf Rainer, Josua Reichert, Dieter Roth, Bernard Schultze, Emil Schumacher, Walter Stöhrer,Walter Tafelmaier, Antoni Tàpies, Fred Thieler, Richard Tuttle, Cy Twombly, Timm Ulrichs, Emilio Vedova, Franz Erhard Walther, Fritz Winter.
Ergänzend werden Plastiken und Objekte sowie Künstlerfilme aus dem Bestand der Sammlung gezeigt. (Presse / Städtische Galerie Erlangen)

Abbildung: Hans Hartung, Graustufen, 11,4 x 15,2 cm

Öffnungszeiten: Di-Fr 10-18 Uhr, Sa/So 10-17 Uhr

Städtische Galerie Erlangen
Palais Stutterheim, Marktplatz 1, 91054 Erlangen
Tel. 0 91 31/ 86 25 33
staedtische-galerie-erlangen.de

ch








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Augenkitzel. Barocke Meisterwerke und die Kunst des Informel in der Kunsthalle Kiel (24.1.-12.4.04)


Welche neuen Erkenntnisse ergeben sich aus einer unmittelbaren Gegenüberstellung von Bildern aus der Barockzeit und der Malerei des Informell? Dieser Frage geht eine Ausstellung in der Kunsthalle Kiel nach.

Pressemitteilung / Auszug: "Die Ausstellung offenbart erstmals die tiefgreifende Beziehung zwischen dem deutschen Informel und dem internationalen Barock. Durch die Gegenüberstellung barocker und informeller Bilder werden die verschiedenen formalen und inhaltlichen Bezüge dieser beiden Kunstströmungen aufgezeigt.

Die Künstler des deutschen Informel haben uns nicht verschwiegen, was sie faszinierte. Welch wichtige Rolle der Barock oder sogar ein spezifisches Barockbild für sie einnimmt, wird zuweilen bereits im Werktitel deutlich - "Barocke Erinnerung" bei Heinz Kreutz, Fuge im barocken Stil bei Thomas Grochowiak, Abschied von Rembrandt bei Winfred Gaul. Die Auseinandersetzung mit der Malerei des Barock wird unmittelbar greifbar, wenn etwa Hans Platschek das Gemälde Helene Fourment einen Handschuh anziehend von Peter Paul Rubens (um 1630/31) als Bezugspunkt eines seiner Gemälde benennt oder wenn Hann Trier eine Hommage an Gian Lorenzo Berninis Skulpturengruppe Pluto entführt Proserpina (um 1621/22) malt.
Es gilt, die Darstellung anhand der bildnerischen Oberfläche zu erleben. Pinselduktus und Materialauftrag spiegeln das künstlerische Vorgehen. Formen beginnen sich im Malprozess aufzulösen, und damit änderte sich auch die Bildauffassung. Das wirkt sehr modern, bezieht sich aber auf barocke Gemälde. So kann es nicht verwundern, dass die offenen, aus der Materie hervorgegangenen Bildstrukturen barocker Meisterwerke die informellen Künstler tief beeindruckten. In ihren formlosen Strukturen entfalten sich unterschiedliche Bewegungsläufe, die eine Vorformulierung bereits in barocken Meisterwerken gefunden haben: das Aufgewühlt-Kreisende, das Stürzende oder das Aufstrebende.
Der Gang durch die Ausstellungsräume wird zum Erlebnis und ermöglicht überraschende Erkenntnisse über den epochenübergreifenden Charakter von Malerei."

Ausstellungsdauer: 24. Januar - 12. April 2004

Öffnungszeiten: Täglich außer Mo 10.00-18.00 Uhr, Mi 10.00-20.00 Uhr

Kunsthalle Kiel | Düsternbrooker Weg 1 | 24105 Kiel | Tel. ++49-(0)431-880 57 61
kunsthalle-kiel.de


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