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Gabriel Orozco gewinnt den blueOrange 2006

Eingabedatum: 10.02.2006


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Die Entscheidung ist gefallen: Der mexikanische Künstler Gabriel Orozco, Jahrgang 1962, wurde gestern Nachmittag von den Juroren zum Gewinner des blueOrange 2006 gewählt. Der in New York, Paris und Mexiko Stadt lebende Gabriel Orozco ist der zweite Preisträger des renommierten, von den Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken ausgelobten blueOrange.

"Wir freuen uns, dass der Kunstpreis der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken eine Einzelausstellung dieses internationalen Künstlers, der mit einem sehr breiten Spektrum an Arbeiten unsere Wahrnehmung von Realität auf verschiedenste Weise herausfordert, im Museum Ludwig ermöglicht", kommentierte Dr. Christopher Pleister, Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR), die Entscheidung der Jury.

Der im Zwei-Jahres-Rhythmus ausgelobte und mit einer Preissumme von 77.000 Euro ausgestattete blueOrange gilt als Schwergewicht unter den deutschen und europäischen Kunstpreisen. Integraler Teil des Preises ist eine Ausstellung des Preisträgers in einer jeweils wechselnden Kunstinstitution in Deutschland. Außerdem sieht das Konzept vor, dass der Preisträger 7.000 Euro der Preissumme an einen Nachwuchskünstler weitergibt. Als Preisträger 2006 wird Gabriel Orozco diesen Förderpreisträger oder -trägerin benennen.

Verliehen wird der blueOrange 2006 zur Ausstellungseröffnung des Preisträgers am 2. November 2006 im Kölner Museum Ludwig, der Partnerinstitution des blueOrange 2006. Die Ausstellung von Gabriel Orozco wird dort vom 3. November 2006 bis zum 28. Januar 2007 zu sehen sein.

Neben Gabriel Orozco waren das Künstlerteam Janet Cardiff & George Bures Miller, Douglas Gordon, Mona Hatoum, Aernout Mik, Dan Perjovschi und Tobias Rehberger für den blueOrange 2006 nominiert.

Hintergrundinformationen zu Gabriel Orozco
Das Werk des 1962 in Jalapa, Veracruz, Mexiko geborenen Gabriel Orozco umfasst skulpturale Arbeiten, Installationen und Fotografie, die er häufig aus gefundenen Alltagsgegenständen bzw.-Situationen entwickelt. Durch Modifizierung oder Veränderung des Kontextes, schafft er aus diesen oft "armen" Materialien und Situationen neue, teils wundersame, teils verstörende Arbeiten. Die Kunst Gabriel Orozcos ist nicht nur von seinen vielfachen Reisen, sondern auch von seinem großen lyrischen, philosophischen und politischen Interesse geprägt. Seine Mittel sind leise, aber pointiert. So zeigte er beispielsweise bei der 11. Documenta 2002 wunderbare, die Eleganz und Logik traditioneller Töpferkunst herausstellende Terracotta Arbeiten: ein gezielter Kommentar auf Mexikos traditionelles Handwerk und seine Stellung im Kontext der "Hochkultur".

Die Arbeiten von Gabriel Orozcos Arbeiten wurden neben der Documenta in zahlreichen internationalen Ausstellungshäusern präsentiert, u. a. in dem Museum of Mondern Art, New York, in dem Museum of Contemporary Art, Los Angeles, im Portikus, Frankfurt, auf der Biennale Venedig und in dem Museo de Arte Contemporaneo de Monterey, Mexiko.

Abbildung: Gabriel Orozco, La DS, 1993, Altered car, 114 x 140 x 480 cm, Courtesy Marian Goodman Gallery

ch


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