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B3 Biennale

Projekte

SINOPALE 6: „TRANSPOSITION“ verschoben

Biennale
6. August – 7. September 2016 | Sinop, Turkei Eingabedatum: 01.07.2016

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Das Sinopale-Team glaubt an die Demokratie und die Bedeutung des Willens des Volkes. Wir sind fest davon überzeugt, dass die Türkei die momentane schwierige Phase bald überwunden haben wird.

Die Sinopale, die dieses Jahr ihr zehnjähriges Jubiläum feiert, ist eine Biennale, die auf Prozesse der Partizipation, des Austauschs, auf lokale Expertise und ein internationales Netzwerk setzt. Sie realisiert sich nicht nur als temporäre Schau alle zwei Jahre, sondern als kontinuierlicher Prozess der Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Knotenpunkten.

Die jüngsten Ereignisse in der Türkei veranlassen die Kuratoren T. Melih Görgün, Nike Baetzner und Jonatan Habib Engqvist, die internationale Ausstellung der Sinopale 6 mit dem Titel Transpostion /Aktarım, die ursprünglich am 6. August diesen Jahres eröffnet werden sollte, auf 2017 zu verschieben.

Jetzt im August wird die Sinopale mit einem Teil der regionalen Akteure stattfinden, es wird unter anderem Filmabende und Kinderworkshops geben. Die Zusammenarbeit zwischen den regionalen und den von auswärts kommenden KünstlerInnen sowie die Ausstellung an verschiedenen Orten in Sinop und Gerze verschieben wir um ein Jahr.

Wir bleiben in „Transposition“! Im Sinne des Netzwerks der Sinopale werden wir, die aktuellen Entwicklungen begleitend, begonnene Gespräche fortsetzen, Ideen weiter entwickeln und uns in unterschiedlichen Konstellationen treffen.

Aufgeschoben ist nicht aufgehoben!

T. Melih Görgün, Nike Baetzner, Jonatan Habib Engqvist

English version:
As Sinopale team believing in democracy and significance of the people´s will, we strongly believe that our country will leave this sensitive process behind as soon as possible. Sinopale, which is celebrating its 10th year, is a process-based biennial focusing on participation, exchange, local expertise and an international network. It is not only a temporary exhibition every two years, but a relationship and an on-going practice. Due to recent events in Turkey, the curators Melih Görgün, Nike Baetzner and Jonatan Habib Engqvist have agreed to postpone the international part of Sinopale 6: Transpostion /Aktarım, originally planned to open on August 6 this year, until 2017.
This August certain parts of Sinopale will take place as planned with regional partners, with film screenings and workshops for children. However, cooperation between the regional/local and the artists from out-of-town as well as the multi venue exhibition at the various locations in Sinop and Gerzi are postponed until next year.
We remain in "Transposition". We will continue to engage in the network of Sinopale – following how the situation develops, continuing our conversations, developing ideas further, and meeting in different constellations. Postponed is not cancelled.
T. Melih Görgün, Nike Baetzner, Jonatan Habib Engqvist

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Ursprüngliche Ankündigung:
Im Sommer 2016 findet zum 6. Mal die Sinopale am Schwarzen Meer statt. Die Sinopale ist eine junge Biennale, die internationale und lokal verortete Künstler, Künstlerinnen und Künstlergruppen dazu einlädt, ortsspezifische Werke in einem Austausch mit den Bürgern der Region zu entwickeln. Sie setzt auf sublime Formen des Widerspruchs, die Kollaboration mit Initiativen der Zivilgesellschaft und ökologisch orientierten Interessensgemeinschaften. Mittels einer horizontalen Struktur werden ästhetische, soziale und politische Praktiken verknüpft.

Transposition ist das Leitthema der Sinopale 6. Transposition ist ein Begriff mit vielfältigen Bedeutungen, die alle eine Verschiebung zwischen unterschiedlichen Werten umfassen. Sie impliziert den Tausch, den Wechsel, die Übertragung ebenso wie die Verschlüsselung. Transposition erlaubt das Spiel mit dem Zwischenraum, eröffnet einen Denk- und Handlungsraum sowie ein Feld der Imagination. So entsteht ein Assoziationsraum, der den Eigensinn der Dinge und Bilder, der Behauptungen wie der Individuen zulässt. Darüber hinaus beinhaltet er aber auch Aktionen, welche die Spuren der Geschichte sowie die Erinnerungen herauslösen und ins Heute transponieren. Aspekte des Sammelns, der Schichtungen, der Erzählung und der Ordnungen der Dinge werden bedeutsam. Die transdisziplinäre Verknüpfung der Interessen von Künstlern, Handwerkern, Händlern, Liebhabern seltener Stücke, von internationalen und lokalen Akteuren wird wirksam. Ein Leitbild ist das Gedankengebäude der voraufklärerischen Wunderkammer in Kontrastierung zu den spezialisierenden Konzepten seit der Industrialisierung, die einer kritischen Befragung unterzogen werden. Diese Sondierung korrespondiert mit einer neuen, nicht nostalgischen Wahrnehmung lokaler Handwerkstraditionen.

Werkabbildung
Volkan Kızıltunc: The Unspectacular, 2012, Video, 9 min 20 sec, Still, copyright Volkan Kızıltunc

Die Sinopale ist eine junge Biennale, die internationale und lokal verortete Künstler, Künstlerinnen und Künstlergruppen dazu einlädt, ortsspezifische Werke in einem Austausch mit den Bürgern der Region zu entwickeln. Sie setzt auf sublime Formen des Widerspruchs, die Kollaboration mit Initiativen der Zivilgesellschaft und ökologisch orientierten Interessensgemeinschaften. Sie vertraut auf die Kooperation mit NGO´s – und auf eine Sprache der Metaphern. Prozesse der Teilhabe, der Solidarität und der Differenzierung werden den Sommer in Sinop prägen. Mittels einer horizontalen Struktur werden ästhetische, soziale und politische Praktiken verknüpft. Parallel zu den Werkpräsentationen finden mannigfaltige Formate statt, von Workshops über Diskussionsforen zu investigativen Aktionen, mit Kommunikationsorten vom Teegarten über die Volksküche bis zur Agora.

Prozesse der Teilhabe, der Solidarität und der Differenzierung werden den Sommer in Sinop prägen. Parallel zu den Werkpräsentationen finden mannigfaltige Formate statt, von Workshops über Diskussionsforen zu investigativen Aktionen, mit Kommunikationsorten vom Teegarten über die Volksküche bis zur Agora.

Teilnehmende Künstler_innen

Anne Baumann (DEU), Sophie Baumgärtner (DEU), Aylin Çakıner (TUR), Alvaro Campo (SWE ), Bernhard Cella (AUT), Canan Dağdelen (AUT), Philippe van Eetvelt (TUR/CAN), Cevdet Erek (TUR), Ayşe Erkmen (TUR/DEU), Wilhelm Frederking (DEU), Mürteza Fidan (TUR), Ulrike Grossarth (DEU), Frank Hagen (AUT), Petrit Halilaj (RKS), İpek Hamzaoğlu (TUR/AUT), Murat Haschu (RUS), Kristina Heinrichs (DEU), Nil İlkbaşaran-Güngör Erdem (TUR/NL), Volkan Kızıltunç (TUR), Sebastian Körbs (DEU), Maria Lantz (SWE), leavinghomefunktion: Anne Knoedler, Johannes Foetsch, Elisabeth Oertel, Effy Zeniou, Kaupo Holmberg (DEU/CYP/EST), Ulrike Mohr (DEU), Nina Naussed (DEU), Jonas Nobel (SWE), Raluca Popa (ROU), Julian Rosefeldt (DEU), Bella Rune (SWE), Ginan Seidl & Yalda Afsah (DEU), Esther Suarez Ruiz (COL), Youssef Tabti (FRA/DEU) sowie regionale Initiativen.

Kuratoren
T. Melih Görgün (TUR), Nike Bätzner (DEU), Jonatan Habib Engqvist (SWE)

Ausstellungsorte
Ehemalige Eisfabrik am Hafen, Sinop Hal Buluşma Merkezi (ehemalige Markthalle), Dr. Rıza Nur Bibliothek, Architektenkammer, Archäologisches Museum, Ethnographisches Museum, ehemalige Glasfabrik, öffentlicher Raum von Sinop und Gerze.

Vermittlungsprogramm
Die Sinopale 6 wird begleitet von einem umfangreichen Programm mit Workshops, Diskussionsrunden, Performances, Film- und Musikvorführungen und Festen.

Zeitplan
Die Vorbereitungen und die Workshops zusammen mit der Bevölkerung Sinops beginnen ab dem 17. Juli 2016.

Ausstellungseröffnung: 6. August 2016
Laufzeit der Ausstellung bis 7. September 2016


Zu früheren Sinopale Events siehe: http://sinopale.org

Sinopale, International Sinop Biennial
İstanbul Office: Mazhar Osman Sokak Özmutlu Apt. 4/7 Feneryolu 34724 Istanbul, Turkey T: +90 (0)216 338 37 80 F: +90 (0)216 338 37 06
Sinop Office: Sinopale Ofisi, Kaleyazısı Mahallesi, Hal Binası, Sinop, Turkey

Presse







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Weiteres zum Thema: Sinopale



Assoziationsraum Wunderkammer


Die Wunderkammer verkörpert ein enzyklopädisches Modell der Welterfassung und -erklärung, sie ist ein Ort der Sammlung und Systematisierung, der Forschung sowie der unwillkürlichen und assoziativen Verknüpfung von Dingen heterogener Herkunft. Mit ihren Naturalia, Artificialia, Scientifica, Exotica und Mirabilia und, als spezielle Kategorie der Kunst- und Naturalienkammer in Halle, auch der Realia und den daran angebundenen Sammlungsgeschichten war sie nicht nur der Ausgangspunkt für die Herausbildung der Spezialmuseen, sondern wird gerade in den letzten Jahren als Muster für aktuelle Ausstellungskonzepte aktualisiert.

Die Kunst- und Naturalienkammer der Franckeschen Stiftungen zeugt – als einzigartige Wunderkammer jenseits höfischer Einbindung – von der weltweiten Missionstätigkeit, der globalen Vernetzung und dem Erziehungsanspruch der Pietisten. Mithilfe der spezifischen inszenatorischen Gestaltung durch Gottfried August Gründler wird nicht nur, wie in jeder Wunderkammer, das Universum als zusammenhängender, gottgewollter Organismus vor-gestellt. Darüber hinaus wird ein „Theater des Wissens“ aufgeführt, das die pietistische Zweckdienlichkeit zwar beinhaltet, doch zugleich – im Sinne einer Erstaunen und Bewunderung hervorrufenden Versammlung exklusiver Exponate – die Vision einer globalen Wissenswelt eröffnet. Die Lust an der spielerischen Verknüpfung von zweckgebundenen und „nutzlosen“ Dingen wird hier angeregt.


Nina Naußed: Sammlung, 2013-15

Die Ausstellung will die Grundprinzipien der Wunderkammer fortschreiben. Sie wird dabei das „große“, universale und enzyklopädische Modell mit dem „Kleinen“, den Alltagsfundstücken, den individuellen Geschichten und den verflochtenen Wegen der künstlerischen Recherche verbinden. Die Ausstellung wird im assoziativen Nebeneinander die Ikonographie des Materials und die Sprache der Dinge zum Klingen bringen. Sie wird das „wilde Denken“ der Findenden aufgreifen, banale Stücke in neuen Konstellationen sowie wundersame und erstaunliche Gebilde zeigen, schließlich Objekte und Filme, die Geschichten erzählen. Erbauliches gesellt sich zu Kuriosem, Lehrreiches mündet in Visionärem. Dabei werden Prozesse und Objekte kultureller Hybridisierung, Kolonialisierung und die diese mit bedingenden Reiserouten sichtbar. Im Rahmen aktueller kunst- und kulturwissenschaftlicher Diskurse zur Material- und Dinggeschichte sowie zum Komplex Artistic Research kann die Ausstellung einen pointierten Kommentar liefern. Bezugspunkt für das Projekt ist zum einen die barocke Wunderkammer der Franckeschen Stiftungen, zum anderen, vom konkreten Sammlungskonvolut abgelöst, der Denkraum einer multimedial ausgerichteten und global vernetzten künstlerischen Produktion. Denn die für die Wunderkammer kennzeichnende ars combinatoria ließe sich heute transdisziplinären Vernetzung.


Sophie Baumgärtner: Arbeitstisch, 2014

Junge Künstler_innen und Gestalter_innen, Absolvent_innen der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle aus verschiedenen Sparten der Kunst und des Design werden ihre Werke im Tandem mit ausländischen Künstler_innen und Gestalter_innen, die sie inspiriert haben oder mit denen sie intensiv zusammenarbeiten, präsentieren. Es werden neue Arbeiten für die Ausstellung entstehen. Zudem sollen in die Ausstellung einige historische Referenz-Objekte aus den Sammlungen der Franckeschen Stiftungen integriert werden. Umgekehrt sollen vereinzelt Exponate der Künstler_innen und Gestalter_innen einen dezenten Platz in der Wunderkammer finden und deren Sammlungsschwerpunkte und Kategorien kommentieren und erweitern. Die Kategorien der Naturalia, Artificialia, Scientifica, Exotica und Memorabilia sowie der Realia bilden dabei auch für die Präsentation der aktuellen Werke in der Ausstellungsetage einen lockeren Bezugsrahmen. Die Ausstellung möchte einen assoziativen Raum voller Verweisgeflechte – vergleichbar einer Wunderkammer – vorstellen.


Pia Fischer: Master-Kollektion „Anderwelten“, 2013/14. Foto Marco Warmuth

Aus Halle sollen, im Sinne der universalen Ausrichtung der Wunderkammersammlungen, Satelliten in Form von Gesprächsrunden, Tagungen und Kabinettausstellungen ausschwärmen, die in Sinop, Paris und andernorts Station machen.

Künstlerliste

Claudio Adami (ITA)
Pedro Flores Balbuena, gen. Ogwa (PRY)
Anne Baumann (DEU)
Sophie Baumgärtner (DEU)
Charlotta Bellander (SWE)
Berlin Rhizom (CHN/TWN/DEU)
Alighiero Boetti (ITA)
Mario Brondo (MEX)
cominghomefunktion (DEU/CYP)
Pia Fischer (DEU)
Wilhelm Frederking (DEU)
Ulrike Grossarth (DEU)
Murat Haschu (RUS)
Kristina Heinrichs (DEU)
Susanne Hopmann/Georg Lisek (DEU)
Thomas Huber (CH)
Burçak Konukman (TUR)
Nora Läkamp (DEU)
David Lynch (USA)
Anna Maria Maiolino (BRA)
Nina Viktoria Naußed (DEU)
Ginan Seidl (DEU)
Sabina Shikhlinskaya (AZE)
Esther Suarez Ruiz (COL)
Branislava Susnik (PRY)
Lars von Trier (DNK)
Silvia Weidenbach (DEU/GBR)
Xu Na (CHN)
Yang Yanyu (CHN)

ASSOZIATIONSRAUM WUNDERKAMMER
Zeitgenössische Künste zur Kunst- und Naturalienkammer der Franckeschen Stiftungen


Ein Ausstellungsprojekt mit künstlerischen und gestalterischen Positionen aus Aserbaidschan, Brasilien, China, Dänemark, Deutschland, England, Italien, Kolumbien, Mexiko, Paraguay, Russland, Schweden, der Schweiz, Spanien, Taiwan, der Türkei, den USA und Zypern.

Projektdurchführende Institutionen:
Franckesche Stiftungen, Halle,
in Kooperation mit der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle

Kuratorin:
Nike Bätzner, Berlin/Halle

Ort der Ausstellung:
Kunst- und Naturalienkammer und Ausstellungsetage der Franckeschen Stiftungen im Historischen Waisenhaus, Franckeplatz 1, Halle

Laufzeit:
Ausstellung in Halle: 24. April bis 16. August 2015

Weitere Kooperationspartner:
Werkleitz Gesellschaft Halle, Sommer 2015

Deutsches Forum für Kunstgeschichte, Centre Allemand d’Histoire de l’Art, und Studio der Gallerie Laurent Mueller, Paris, Oktober 2015

Sinopale 6, International Biennial, Sinop am Schwarzen Meer, August/September 2016

Katalog:
Zur Ausstellung erscheint eine Katalog mit Beiträgen von Nike Bätzner, Thomas Müller-Bahlke, James Delbourgo, Nadine Engel, Robert Felfe, Philine Helas, Felix Thürlemann und anderen

Vermittlungs- und Rahmenprogramm:
Die Ausstellung wird von einem umfangreichen Rahmenprogramm begleitet.

100.burg-halle.de/assoziationsraum-wunderkammer

Das neue Jahrbuch Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle


Das bereits seit 2012 regelmäßig in deutscher und englischer Sprache veröffentlichte Jahrbuch der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle widmet sich in seiner jüngsten Ausgabe zum ersten Mal einem Schwerpunktthema. Das neu erschienene Jahrbuch legt den Fokus auf den Komplex des Ausstellens und Präsentierens. Experimente und Prozesse werden in Inhalt und Gestaltung dabei ebenso sichtbar gemacht, wie auch die daraus resultierenden Ergebnisse. „Damit bietet das Jahrbuch nicht nur Rückblicke, sondern ist auch eine Plattform für aktuelle Diskurse an unserer Kunsthochschule“, sagt Rektor Prof. Dieter Hofmann. Das an der BURG entwickelte, gestaltete und gedruckte Jahrbuch vereint hierfür Kunst und Design wie schon in den vergangenen Ausgaben in zeitgemäßer Form: Im Zusammenspiel von Material und Idee, von Wort und Bild ist es neben Diskursort zugleich auch Bildband, Katalog, Nachlese und Ausblick.

Das Jahrbuch 2016 der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle wurde unterstützt durch die Saalesparkasse Halle.

Die Publikation beginnt mit einer umfangreichen Fotostrecke, die das Ausprobieren und Arbeiten in den Werkstätten in den Mittelpunkt rückt. Der Diskurs zum Thema Ausstellen wird im redaktionellen Teil in Aufsätzen und Essays weiter aufgegriffen und vertieft. So findet sich unter anderem im Jahrbuch ein Essay über die Bedeutung der Hochschulgalerien als Möglichkeitsraum. Das aktuelle Schwerpunktthema lässt das vergangene Jahr zudem noch einmal Revue passieren. Ausstellungen wie words are my reality mit Arbeiten zu Text/Schrift/Sprache in der Burg Galerie im Volkspark oder die Ausstellung Neo Luna Park im Rahmen des Verbundprojektes „Große Pläne!“ wie auch die Werkschau Der unerledigte Gobelin der Klasse Malerei / Textile Künste sowie der Beitrag der Studienrichtung Spiel- und Lerndesign auf der Mailänder Möbelmesse werden vorgestellt.

Auch weitere wichtige Ausstellungstätigkeiten werden zum Thema: der Bundesverband der Hochschulgalerien als Netzwerk zur Förderung junger Kunst, das Programm des studentischen Ausstellungsraums „Burg2“ in Halle (Saale), der Beitrag der BURG zur Design Biennale in Havanna und letztlich auch die geplante Teilnahme an der Sinopale 6 in der Türkei, die aufgrund der politischen Situation verschoben wurde.

In einem umfangreichen Bild- und Textteil werden im zweiten Teil des Jahrbuchs zudem Arbeiten und Projekte von Studierenden und Absolventen dokumentiert, die beim Kunstpreis der Stiftung der Saalesparkasse und beim GiebichenStein Designpreis ausgewählt wurden sowie im Rahmen des Förderpreises Kunstvermittlung entstanden sind. Im ganzen Buch kommen die beteiligten Studierenden auch selbst zu Wort.
Weitere Themen im Jahrbuch sind hochschulaktuelle Entwicklungen wie Umbaumaßnahmen auf dem Campus Design, der Großauftrag für die Textilmanufaktur zur Wiederherstellung des Paradeschlafzimmers August des Starken im Dresdner Residenzschloss sowie die zweite Förderphase von „Burg gestaltet! Qualitätspakt Lehre“.

Werkabbildung
Das Jahrbuch der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle 2016, Foto: Patrick Müßiggang

Jahrbuch BURG 2016: Ausstellen

Herausgeber: Rektorat der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle
Konzept: Brigitte Beiling, Silke Janßen
Redaktionsleitung: Brigitte Beiling, Bert Sander
Art Direction: Prof. Anette Scholz
Gestaltung: Patrick Müßiggang, Manuel von Gebhardi

Verlag: Hochschulverlag Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle
Format: 18 x 26 cm, 216 Seiten, broschiert, Fadenheftung
Sprachen: Deutsch und Englisch
ISBN: 978-3-86019-133-0

Förderer: Saalesparkasse Halle

Preis: 10 Euro, 5 Euro ermäßigt (Schüler und Studierende)
Buchbestellung und Verkauf: Burg Bibliothek der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle, Campus Design, Neuwerk 7, 06108 Halle (Saale), 0345 7751-637, frauendo(at)burg-halle.de
Onlinebestellung: burg-halle.de/publikationen

Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle
University of Art and Design
Neuwerk 7
06108 Halle (Saale), Germany
burg-halle.de